Birgit Bachmann - Ausstellungseröffnung
BIRGIT BACHMANN - Ausstellungseröffnung
Sonntag, 16. Oktober, 17.00 Uhr Alte Burg Gmünd

Der letzte Satz eines Briefes des österreichischen Dichters und Prosaautors Michael Guttenbrunner lautet: „An einem Werke bauen wie an einem Haus und doch wissen, dass wir nie darin wohnen werden.“ Diese Aussage ist für Guttenbrunners Werk symptomatisch. Das Bauen ist ein Leitmotiv seines literarischen Werkes. In einem Text aus dem Nachlass betitelt „Bauen“ schreibt Guttenbrunner: „Bauen ist ein alles durchwaltender, überall präsenter und auf schier alles, Reales und Ideelles anwendbarer Begriff; es ist ein Grundbegriff des Seins und des Handelns, des Denkens und des Glaubens überhaupt.“
Kunst ist, was uns vom bloß Bleibenden unterscheidet, behauptete einst Birgit Bachmann, die Künstlerin, deren Werke Sie am Sonntag, 16. Oktober 2011, um 17.00 Uhr in der Alten Burg Gmünd bewundern können.
Birgit Bachmann hat die Zeichnung als die unmittelbarste, wesentlichste und persönlichste Ausdrucksform eines bildenden Künstlers/einer bildenden Künstlerin für ihr Werk auserkoren. Was wir hier sehen, ist Zeichnung auf einem sehr hohen Niveau. Als autonomes Kunstwerk geschaffen, besteht die Faszination der Zeichnungen im allgemeinen in der Unmittelbarkeit der persönlichen Handschrift der Kunstschaffenden, sie enthüllen das Temperament und die Ideen des Künstlers/der Künstlerin am besten. Hier sehen sie in etwa 37 Quadratmeter gezeichnete Fläche. In alle Projekte Birgit Bachmanns fließt sehr viel Zeit und Lebensenergie ein. Die elf Bahnen (Zeichnung auf Transparentpapier) sind in etwa 60×300 cm groß, eine geht in die andere über und sie ergeben ein großes Kartoffelfeld. Es handelt sich um Inverszeichnungen von Kartoffeln unter der Erde, gesehen aus der Maulwurfperspektive. Der Maulwurf bewegt sich bekanntlich unterirdisch und lotet das Kartoffelfeld, Birgit Bachmanns Garten der Kunst, von unten aus. Birgit Bachmanns Werk geht ebenso unter die Haut und erforscht das Symbol unserer 3. Haut, das Symbol des Hauses.
Die Kartoffel ist ein Leitmotiv in der Kunst von van Gogh bis Sigmar Polke. Oft wird sie als Sinnbild für Nahrung, Überleben und für ein bescheidenes Dasein verwendet (siehe: van Goghs “Kartoffelesser”), taucht aber immer wieder auch mit anderen Konnotationen auf. Sie beflügelte Dichter, Denker, Maler und Zeichner. Auch Birgit Bachmann hat ihren “Kartoffelacker” geschaffen. Für sie ist die Kartoffel weniger als Grundnahrungsmittel, das es in unseren Breitengraden ja ist, von Bedeutung, sie ist viel mehr ein Symbol für Migration, für die Auflösung von Grenzen und ein Beweis dafür, wie wichtig es ist, andere Kulturen zu kennen und zu respektieren. Die Odyssee der Kartoffelpflanze, die es im 16. Jahrhundert von Südamerika über die Kanarischen Inseln nach Spanien geschafft hat, ist die Geschichte einer Migration anderer Art. Sie ist ein Sinnbild für Ein-, Aus-, Zu- und Abwanderung.
Birgit Bachmann ist eine Künstlerin, bei der Leben und Kunst eine untrennbare Einheit bilden.
Alexander Gerdanovits
Lasst Euch diese sensationelle Ausstellung nicht entgehen,- bis Sonntag,- LG Luk
Birgit Bachmann - Vernissage
Birgit Bachmann
Die dritte Haut: das Haus
Einladung zur Vernissage

Zeit: Donnerstag, 26. Mai 2011, 19 Uhr
Ort: im Kelag Schau-Kraftwerk Forstsee
direkt am Wörthersee zwischen Pörtschach und Velden
Einführende Worte: Mag. Alexander Gerdanovits
Musik: Take Four
Robert Unterköfler / sax, Lukas Foditsch / guitar,
Julia Hofer / bass, Johannes Gintschacher / drums
Kleines Buffet
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ausstellung täglich geöffnet von 10-18 Uhr bis Juli 2011

Es geht nicht um die Haus-Kultur im architektonischen Sinne. Ja, der
baukünstlerisch-gestalterische Aspekt bleibt in den vorliegenden
Darstellungen ausdrücklich ausgeklammert. Ausgangspunkt zum Thema
„Haus“ ist vielmehr die Häuslichkeit als zentrales Merkmal menschlicher
Existenz. Denn ein Haus ist mehr als nur eine praktisch nutzbare
architektonische Hülle: Künstler haben immer wieder utopische Visionen
artikuliert und phantastische Gebilde geschaffen, die allenfalls begehbar,
aber nicht bewohnbar oder lediglich als Skulptur gedacht sind.
Ebenso – in der Rauminstallation, welche für die Räumlichkeiten des
Schau-Kraftwerk Forstsee entwickelt worden ist – steht das Haus als
Allegorie für die menschliche Befindlichkeit und auch Sehnsucht nach
Sicherheit – Geborgenheit – und dem Behaustsein.
Viele Menschen sind unterwegs – manchen gelingt es nicht einmal, ihre
„erste Haut“, das Leben, zu retten. Viele sind beschäftigt, mit der EIGENEN
Haut das Leben zu retten – sich zu verkaufen – das geht „unter die Haut“ …
die mit den Kärntner Anzügen tanzt…..
Dienstag abend, 19.30 Uhr, Eröffnung der Ausstellung von Birgit Bachmann in Feldkirchen. Na Bum, ganz schön trachtig, so richtig prächtig trachtig und eine Tracht Prügel auch irgendwie für unsere derzeitige “herrschende Klasse”. Apropos Klasse,- setzen fünf! Oams Votalond! Birgit Bachmann zeigt sehr subtil den derzeitigen Zustand unseres Kärntnerlandes. Irgendwie kopflose Gestalten schweben im öffentlichen Raum, nicht wissend, was sie tun. Und ewig nicken die Kärntner, äh Wackeldackel,- welche auch zuhauf in der Ausstellung gegenwärtig sind. Das sind wir!
Bitte hingehen, anschauen und nachdenken….



Aufmarsch der “Mächtigen” oben und beifällig nickende “Ohnmächtige” unten?




Guck mal, das bin ich??? Oder?????

Ein Trost für mich, “Nichts” kann nicht ewig sein.. Bis demnächst,- Luk.
Burghochzeiten……
es ist ja schon eine tolle Symbiose, die schönen Bilder von Birgit Bachmann und eine Hochzeitstafel im Lodronsaal. Möchte Euch ein paar Fotos davon zeigen, falls sich mal wieder jemand trauen sollte…..






also, nur keine Scheu, es sind noch Termine frei. Bis demnächst,- Luk.
Birgit Bachmann - neue Bilder
am Donnerstag, den 15. Oktober findet zum Ausstellungsabschluss der Kulturinitiative Gmünd die letzte Vernissage in der Alten Burg statt. Die Gmünder Künstlerin Birgit Bachmann zeigt auch anlässlich ihres,- auch bei Künstlerinnen immer wiederkehrenden Geburtstages,- ihre neuesten Bilder im Lodronsaal der Alten Burg. Am Donnertstag um 19.00 Uhr.



und am 23. und 24. Oktober findet das alljährige Alpe Adria Literatur Symposium in der Alten Burg statt. Näheres demnächst. Luk.
Vernissage Birgit Bachmann Burg Alte
10 waren gerufen, 1oote sind gekommen, wir gossen Wasser in die Suppe, hießen alle willkommen!
Ja meine Damen und Herren, herzlich willkommen in der alten Burg zur Vernissage von der Birgit, aber jetzt bin i schon a bissl in Zeitnot, muaß wieda obe in die Stodt, gebe an den nächsten Redner weiter…
Ja mei, der Text is leida a bissl klein geschrieben, oba werd schon geh´n, a bissl improvisiern miaß ma holt.
So, genug der Worte, laßt Braten folgen….
Soll ma jetzt ans singen, oder passt´s noch nit?
Na, später, jetzt schau ma amol die Büldlen on..
Heast Oide, goa nit so schlecht, gfollt ma echt…
Jo i muass sogn, hob schon schlechtere Buffets gseg´s, äh i moan Ausstellungen…
So, i sing heaz a Liadl für die Birgit, mia is wuascht, i fong heaz on,… drei via ??!!!??.?
Bearnhard, hea auf zum singen, die Leit solln endlich wos essen, sunst nimm is wieda mit…
Hiaz schau da amol die schean Büldlen on, wia die Birgit schian mölen konn!
I tat a noch gern wos sogn, hearts ma amol zua, - Fritz sog, de sölln amol stühll sein!
Das Buffet harrt seiner Bestimmung….
nicht lange mehr, so soll´s wohl sein, dann zieh´n wir uns die Häppchen rein..
So, Monika, hiaz hea auf zum reden schwingen, i muass da Gretl noch a Glasl bringen, zum essen hot sie a noch nix, die Bülda kenn i eh´schon, kruzifix!
Bis demnächst - Euer Luk von der Burg














