Burg Autobahn…
ja in Krisenzeiten werden halt Autobahnen gebaut, so auch in Richtung Alte Burg. Die Firma NPG baut nun schon die zweite Woche am Zubringer in Richtung Burg. Die Männer frönen einem harten Einsatz in steilstem Gelände, nur die NPG Elitetruppe kann dies schaffen.

mit schwerstem Arbeitsgerät wird bis in die späten Abendstunden geschaufelt

und gebaggert, man gönnt sich keine Ruhepause,-

nicht einmal ein Bierchen um die Mittagszeit, gell Milan…



Steinchen für Steinchen werden in die Mauer eingefügt, fast wie früher

der Beton rollt auch schon an, werden wohl so an die 600 000 m3 werden, da die Zufahrt zur Burg ja gepflastert werden soll, entsprechende Angebote und Muster aus China sind schon eingetroffen, der Bürgermeister will am Sonntag, beim Pöllefest die Auswahl bekannt geben,…?

Unsere Frau Nachbarin, hab sie gerade getroffen, wollte nicht fotografiert werden, sie sei noch nicht geschminkt, meinte sie, aber sehen sie selbst, hat diese hübsche Frau Schminke nötig???

Der “Pölle Tanzboden” ist nun ganz fertig, auch die Stiege.

Vergesst nicht Eure Schuhe zu wachseln, damit es am Sonntag nur so flutscht…

Der Leitner Adolf, seines Zeichens Kunstschmied zu Gmünd, hat gearde die Lampen für die Eisendecke im Burgrestaurant gebracht, natürlich wieder “typisch” Leitner Kunstwerke, aber dies ist eine andere Geschichte.

Bis demnächst, hoffentlich bis Sonntag beim Pöllefest, denn wer da nicht kommt, der kommt zuspät und wer zu spät kommt, den ….eh schon wissen.
LG Luk P.S.: Das mit der Autobahnzufahrt zur Burg ist natürlich nur Fiktion, es wird nur eine Mauer verstärkt, aber eine Zufahrt zur Burg hätten wir uns wohl schon lange verdient. Entsprechende Mails bitte an die Stadtgemeinde zu Handen Herrn Bürgermeister und NA.
Die Sensation ist perfekt…
endlich ist es soweit, unsere Eisendecke ist montiert. Der Welt erste Eisendecke überhaupt!! Eine Kärntner Decke aus Holz hat ja fast schon jeder, aber eine Eisendecke, das ist neu, das konnte mir niemand glauben, alle dachten der Luk spinnt schon wieder, aber sehen und staunen sie selbst
Erst lag sie auf unserem neuen Ziegelboden im Rittersaal am Boden und harrte ihrer Montage. Habe heute meinen ganzen Ruhetag dafür geopfert, damit sie auch bis heute Abend fertig wird.

dann kam der Elektriker um seine Vorbereitungen für die Beleuchtung der Decke zu tätigen..

hier sieht man auch noch die nackte jungfräuliche Decke aus Beton.. aber dann

die Schmiede zückten ihre Waffen und legten los.. ich mit meinen 1,93 Meter Länge durfte als Steher und Halter der Deckenteile fungieren, da sieht man wieder was lange Menschen wert sind….

der Adolf Leitner, Gmünder Kunstschmied, ein toller Handwerker, wie ihn die Welt kaum noch hat, ist immer offen für meine spinnerten Ideen..


Da die Alte Burg immer wieder musikalische Events bietet, dürfen natürlich auch musikalische “Anleihen” nicht fehlen und so wurden kurzerhand Instrumente, welche nicht mehr benützt werden, mit eingebaut.

einen besonders tollen Effekt hat dieser Spiegel an der Decke, sieht aus wie ein Loch, ganz interessant.. sehe darin sogar meinen Weingarten “gespiegelt”…

Eine äußerst gelungene Symbiose von Idee und Kunsthandwerk. Kommen Sie, Sehen Sie und staunen Sie…



Bis demnächst,- Luk und don´t forget

Schmiedekunst - Kunstschmiede
Heute möchte ich der Welt einen der besten Schmiede (Kunstschmiede) vorstellen, und dieser außergewöhnliche Mensch lebt hier in Gmünd (Großhattenberg). Wenn man davon spricht, dass Frauen in Händen von Ärzten, Masseuren, Prad Pitt und wie heißt der von der Kaffeewerbung “Nespresso, what else”?,-zu Wachs werden, dann wird das härteste Eisen in den Händen unseres Schmiedes Adolf Leitner zu Wachs. (Jetzt fällt mir der Name des Kaffeewerbemannes wieder ein,- Georg Kluny oder so)
Uns so schaut er aus, ein Bild von einem Mann, sie sollten ihn am Schmiedefeuer sehen, wie er aus Eisen spielerisch die schönsten Gebilde zaubert, als wäre es Plastilin.
Ich möchte Euch auch die EntstehungsGeschichte des “schlafenden Ritters” erzählen, eines seiner Meisterwerke: Als wir vor 15 Jahren unser BurgRestaurant eröffneten, war Adolf einer meiner ersten Stammgäste. Ich erzählte ihm, dass ich gerne einen Ritter in der Burg hätte, aber keinen “normalen”, die gibt es als Rüstungsgebilde zuhauf, nein, einen etwas anderen Ritter, mit humorvollem Hintergrund, dies ist mir besonders wichtig, in einer an sich relativ humorlosen Zeit. Er überlegte ein wenig, dann sahen wir ihn 3 Wochen nicht mehr, und eines abends kam er ins Burgrestaurant, sagte,- Luk, komm mit hinaus, hilf mir einmal!
Ich ging mit hinaus, und auf seinem Laster lag dieser “schlafende Ritter”.
Wir schleppten ihn hinein, setzten ihn an unseren Stammtisch und feierten die Geburtsstunde dieses schlafenden, eisernen Gesellen. (Natürlich bis in die frühen Morgenstunden, wie Schmiede dies nun mal gerne machen). Natürlich staunten von Stund´ an alle unsere Gäste, ob dieses eisernen “Stammgastes”, ein Gast wollte ihn sofort kaufen, aber da dieser Ritter unser “gemeinsames Kind” war,- die Idee kam von mir, die kunstvolle Ausführung von Adolf Leitner, konnten wir uns nicht von ihm trennen, aber er fertigte sozusagen einen Doppelgänger für diesen Gast.
Der schlafende Ritter sitzt noch immer in der Alten Burg, wechselt ab und an seinen Standort, mal im Rittersaal, mal am Stammtisch, immer unter Menschen…, aber schlafend, wohl wartend auf eine neue ritterliche Zeit…?
Hier noch ein paar Fotos von Adolfs Schmiedehänden gefertigten Werken:
Sollte jemand jemals etwas “eisernes” mit Herz für sich wünschen, Adolf Leitner ist dafür eine der besten Adressen. Adolf Leitner, Großhattenberg 16, 9853 Gmünd





