Wanderungen mit dem Burgwirt
so schön kalt..
als sich die Nebel von Avalon, bzw. von Maltalon kurz verzogen und der Sonne eine kleine Chance einräumten, das Tal mit ihren noch nicht ganz warmen Strahlen zu durchfluten, stapfte ich mit Hund und Kegel durch die Röding. Und siehe da, es ist nicht nur ein Tal der stürzenden Wasser, nein, - man ist hierzuland, - zwar kaum bekannt, - auch stolz auf Holz!

wie ins Gelände inszeniert, lag hier ganz ungeniert das Holz auf einem Hort und wartet auf Transport.


hier die Erlen wie beim Erlenkönig, sehen aus wie Aqarelle auf der Schnelle….

und hier die Raben, - die sich laben an den Zapfen der Fichten und mitnichten gesättigt dann von dannen fliegen. Ob heute noch genug sie kriegen?

..und hier die Burg aus Stein im Schein der fahlen Sonne..

und welche Wonne, - da kann´s nicht schaden….

in kaltem Wasser auch zu baden..

ja,- fit wie mein Hund möcht´ ich auch sein..

dann spräng´ auch ich ins Wasser rein…
Bis demnächst, - Luk.
auf den Spuren der Wikinger…
…ja auch im Winter ist der Burgwirt nicht ganz untätig, gibt sich nicht voll und ganz dem Winterschlaf hin, sondern wandert so durch seine Heimatgemeinde, auf Spurensuche oder sonstiges. (Eigentlich nur um die Natur zu spüren und genießen,- um Eindrücke zu sammeln und speichern, um sie im Sommer hinter der Theke geistig abrufen zu können, -weil da kommt man ja nicht raus in die Natur…)

hier ein Höhle mit Eiszapfenvorhang, dahinter wahrscheinlich schlafende Eisbären und die soll man ja bekanntlich nicht wecken.

aber die Neugierde trieb mich doch hinein in die Höhle, aber da war nur ein “Eishund” und der sah nicht gerade ausgehungert aus, also ließ ich ihn am Leben und verzehrte ihn nicht und wenn er nicht gestorben ist, dann begleitet er mich noch heute bei meinen Wanderungen…

Dann zog ich weiter “bergwärts”, - vorbei an der prächtigen Winterlandschaft…..

da,- wo einst noch Wälder standen. Und dann sah ich es,- vom ewigen Eise befreit und “Aussageapert”, das ist ein Maltinger Wort und bedeutet so viel, wie vom Eise befreit.. ein Wikingerschiff,- äh Boot, -aus Maltaberger Lärche gebaut, bzw. geschnitzt. Eine kleine Sensation. Also stammen die Maltaberger doch von den Wikingern ab. Wo sich diese wildenKerle überall herumgetrieben haben, das ist schon sensationell und erklärt auch einiges, wie z.B.: die noch immer latente Wildheit der Maltaberger..

ein schönes Boot, nicht wahr?

hier wird gerade ein Baumstamm von der “Zivilisation” in den Würgegriff genommen….

hier prallen zwei “Zaunkulturen” zusammen, ein sogenannter “Clash of the Fences”. Heavy Metal trifft auf Holz!!

und hier sieht man noch ganz deutlich aus höherer Perspektive, es gibt noch viele weisse Flecken im Maltatal. Also werde ich meine Wanderungen fortsetzen, es gilt noch viel zu entdecken.
Bis demnächst,- Luk.
Wanderung mit dem Burgwirt Teil 2 oder 3…
diesmal habe ich die Batterien meiner Kamera vorsichtshalber voll aufgeladen, bevor ich loszog.

Meine Frau Ula und meine Tochter Luzi konnte ich auch dazu bewegen, ein paar Wanderschritte mit mir gemeinsam zu wagen..

durch diesen schönen “Hohlweg” kamen wir alsbald zu einem abgeforsteten Wald…

wir stellten uns auf einen Baumstumpf und dumpf jodelte ich ins Tal hinab..

aber die Natur kennt kein Erbarmen, sie stellt uns Fallen,- wo sie nur kann

die Preiselbeeren sind ein hartnäckiges Gewächs, sie probieren ihr Wachstumsvermögen überall aus….

auch tolle “LandArtProjekte” ,- von der Natur geschaffen, -gibt es dort oben zu bewundern…

hier wächst zum Beispiel eine Schneeschaufel,- brauchen wir eh bald wieder…

und hier zeigt uns die Natur, das sie schwer auf Draht ist…

Also bis demnächst, (ist ja nun bald vorbei mit der BurgWirtWanderei, weil die Weihnachtsfeiern nahen bald)
LG Luk
aus der Serie: “…wandern mit dem Burgwirt”…
das zur zeit vorherrschende Kaiserwetter lädt natürlich zum wandern ein. War kurz im Gössgraben drin.

da war schon ein rosafarbener Wegweiser, aber rosa ist mir dann schon ein wenig suspekt vorgekommen, war sicher nicht für mich gedacht, also hab´ ich ihn ignoriert und bin weitermarschiert, -so wie ich es immer mache, -ohne Plan und Ziel.

Nach einem längeren, geraden Fussmarsch ohne Höhen und Tiefen (wollte ja nur Wandern,- nicht Klettern)..

erreichte ich ein kleines Waldstück mit einer netten Mauer im Winterpelz.

Diese Mauer konnte sich leider keinen Pelz leisten, -muss nun mehr oder weniger nackt frieren. Die paar Flechten bringen wärmetechnisch auch nicht viel…

dann sah ich ein trockenes Bachbett, -muss bei den letzten starken Regenfällen ziemlich Wasser geführt haben. Ich liebe trockene Bachbetten, -da findet man meist interessante Steine. Diesmal aber leider nicht, nachdem ich ungefähr einen Kilometer hochgeklettert bin, gab ich entnervt auf.

auch ein paar nette Fusspilze wuchsen entlang des Weges, hab sie aber nicht eingesammelt. Probier ich ein anderes mal aus.

und da,- da wächst doch glatt ein Eisenseil aus der Erde. Eine unterirdische Seilbahn vielleicht???

und hier war der Haken bei der Sache,- eingewachsen steht er da,- und harrt der Gattern, die da kommen mögen.. um sich beim ihm einzuhängen…

und die Natur als Bildhauer hat wieder ein Stück fertig,- der Kopf einer Echse oder so???

am nächsten Tag wollte ich das Kaiserwetter nützen, und wieder am Maltaberg ein paar nette Fotos machen,- aber da, - die Überraschungsmeldung am Display der Kamera,- “wechseln Sie die Batterie”,- und nichts ging mehr. Also müsst Ihr Euch die folgenden Fotos einfach vorstellen. Wunderschön, - Nicht???

dies war das erste und letzte Foto vor dem plötzlichen Batterientod..
Bis demnächst,- Luk

