Wanderungen mit dem Burgwirt
Der Berg rief….
….und ich folgte seinem Ruf auf´s Wort, denn das Wetter war prächtig, die Schneedecke äusserst überschaubar, der Hund bzw. die Hündin war fit und auch Ula wollte mit. Der (das) Stubeck sollte es sein und so war er es dann auch. Meinen Fotoapparat lies ich nun vorsätzlich zu Hause, da ich gemerkt habe, dass mein Handy gar keine so schlechten Bilder macht und wesentlich leichter zu tragen ist.

Das Wetter war natürlich wieder “kaiserlich” obwohl wir ja keinen Kaiser mehr haben. Aber bei dem Zustand unserer Demokratien könnte man ja glatt wieder Sehnsucht nach so einem bekommen…

wen man durch so eine tolle Landschaft wandert,- Bilder davon macht,- sie hinterher am Bildschirm betrachtet,- bekommt man glatt Lust,- einmal dorthin zu fahren und zu wandern,- so schön ist es dort. Und dabei war ich ja eh da..!
Also Leute, raus aus der virtuellen Welt,- hinein in die Reale,- hinauf auf den Stubeck,- bevor er wieder für Monate eingeschneit und zugefroren ist.



die letzten Pflanzen färben sich goldbraun und schmiegen sich an die Steine… was für ein Kontrast!


und es gibt ihn doch,- den Schnee!! Wir haben ihn entdeckt, gesichert mit Stacheldraht,- weil er ja so selten vorkommt. Dies ist im Moment wohl Kärntens kleinstes Schigebiet!! Fast unglaubliche 15 Meter lang und an seiner breitesten Stelle fast drei Meter breit!!

und dann waren wir auch schon auf dem Gipfel. Ula kramte das Gipfelbuch hervor und trug sich ,- wie es sich für einen ordentlichen und rechtschaffenen Wanderer gehört,- ein.

die Sonne erreichte mittler weilen ihren höchsten Stand,- das bedeutete, das ich zu spät ins Tal hinunter,- auf unsere Terrasse zu meinem Bier kommen würde!!

Ja,- so hat wohl jeder sein Kreuz zu tragen und damit mich niemand an selbigem festnageln könnte,- machten wir uns auf den Rückweg. Hinunter zu gehen ist ja in unserem Alter wesentlich schwieriger als der Aufstieg, die Kniegelenke quietschen,- aber nicht vor Vergnügen,- sondern vor Schmerzen…

vorbei an einem idyllisch gelegenen MiniBergSee…

und an den obligatorischen Natur Skulpturen.

Das Moos an der einen Seite der alten Lärche schimmerte zartgrün in der fast schon untergehenden Sonne, - muss wohl Norden sein, da wo das Moos an den Bäumen wächst,- oder war es der Süden?? Was weiss schon so ein alter Baum.

Noch eine kurze Rast,- ein Weilchen nur verweilen, dann lass uns eilen, wir müssen hinunter noch ins Tal.


Der nun Gott sei Dank auch müde Hund nahm schon seinen Platz im Auto ein,- weil die letzten Kilometer möchte man nicht den schnöden Asphalt entlang wandern,- die Kniegelenke danken es einm dann auch.
Im Tale angelangt war die Sonne längst hinter dem Bartlmann verschwunden (der Bartlmann muss weg,- muss mal mit dem Steinbruchunternehmer Gigler reden!), so blieb mir nur,- das wohlverdiente Bier in der guten Stube zu trinken.
Bis demnächst und LG Luk
Malta(Berg)Wanderung…
heute war ein schöner Tag. Da dachte ich mir,- eine Wanderung täte mir sicher gut, denn sendet mir das Kreuz den Schmerz,- dann nehm´ ich mir ein Wanderherz. Das hilft immer! Gesagt getan, die ersten langweiligen Asphaltkilometer erledigte das Auto,- dann stiegen wir (der Hund Ceryl) und ich aus dem selbigen und wanderten los. Meinen tollen Fotoapparat hatte ich leider in der Burg gelassen, so blieb mir nichts anderes übrig, als die obligatorischen Bilder mit der Handykamera zu machen, aber das geht zur Not auch ganz gut.

Hier der Anstieg über eine “abgeerntete Waldfläche”. Sah irgendwie skruril aus,- aber doch sehr spannend. Hier gibts die tollsten Skulpturen von Mensch und Natur geschaffen. Der Mensch hat die Bäume gefällt und die Natur hat daraus tolle Objekte geformt,- das kann sie ganz gut, -hat ja auch genügend Zeit für so was.


die zwei finde ich besonders gelungen, irgendwie eine Ähnlichkeit mit Perchtenmaske und komischer Vogel…


bei sovielen Skulpturen kann Stonehenge brausen gehen…..

Steine aufschlichten kann ja jeder…..

aber hier oben übt sich die Natur schon seit Jahrmillionen mit Steinmetzarbeiten. Sie versucht den rechten Winkel hin zu bekommen..

oder das Rad,- dieses Exemplar sieht schon recht rund aus…

aber auch Dreiecke kann sie schon ganz gut. Die restlichen Steine, die ihr nicht so gut gelingen schmeisst sie dann halt in die Gegend, hat ja keine Nachbarn so eine Natur, sie ist ja ganz alleine auf der Welt und hat,- wie gesagt unendlich viel Zeit für so Sponpanadeln…

der Hund Ceryl geniesst unseren Ausflug und macht ein kurzes Päuschen in der Herbstsonne, ist ja auch nicht mehr die jüngste…



hier hat die Natur versucht, eine Mauer zu errichten, oder war´s doch nur ein Mensch??



dieser “Baumkrebs” sieht sehr schön aus,- wenn ich einmal Krebs haben sollte, dann möchte ich wenigstens auch so einen schönen..

und schon beim Abstieg unserer Wanderung trafen wir auf einen Weg mit vielen “Jägerabschussrampen”. Eine Strasse die für Hirsche direkt in die ewigen Jagdgründe führt.

und weil die Jadghunde nicht auf den steilen Holzleitern in den Hochsitz zu den Jägern klettern können, hat ein findiger Jäger einen “Tiefsitz” für seinen Hund “wisawi” seines Hochsitzes gebaut. Ja ,- auch die Jäger sind manchmal schlau.



gleich in der Nähe der tödlichen Hochsitze war eine Futterstelle für das Wild. Sehr idyllisch gelegen. Da können sich die Hirsche zuerst einmal richtig voll fressen, dann mit schwerem Magen an den vielen Hochsitzen vorbei schlendern und sich gemütlich und satt erschiessen lassen.


Ja,- sogar Preiselbeeren gibt es noch, schmecken aber nicht mehr so knackig, eher schon marmeladig…



Hier wuchsen aus einem Wurzelgeflecht gleich fünf Lärchen auf einmal. Ob sie wohl der Holzknecht auf einen Streich (fünf auf einen Streich) gefällt hat???

und da wo der eine Weg (zur Wildfütterstelle und weiter) endete, kam ich wieder,- oh Zufall,- beim FaschaunerTörl heraus.

und da wir schon länger unterwegs waren, -ich erwähnte es schon, - unser Hund ist nicht mehr die jüngste und schnellste,- ging ich eine Abkürzung zu meinem Auto und so fuhren wir wieder die langweilige Asphaltstrasse vom Maltaberg zurück ins Tal der Tränen. Ach,- eines muss ich noch erwähnen,- am Freitag ist Weihnachtskabarett,- ohne Schmäh`. Toller Kabarettist,- tolle Musiker.
Bis demnächst,- und LG Luk
Und es gibt es doch..
…das vielzitierte Silberloch. Wenn man den Stranweg in Richtung Maltaberg wandert, dies ist ein einzigartiger ”Märchenwanderweg”, findet man am Endes dieser Wanderung, leicht versteckt hinter jungen Fichten,- das Silberloch. Da haben wir als Kinder schon alle möglichen Varianten gespielt,- vom Schatzsuchen bis Indianerabenteuer usw….. und es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn man diesen ehemaligen Silberstollen wieder findet. Ist zwar nur gut einen Meter hoch und ca. 30 Meter tief, aber wenn man den harten Granit sieht, dann weiss man, da wurde mit höchsten Anstrengungen gegraben und gebohrt.

das ist der Stranweg, mit Blick ins Maltatal..

vorbei an frisch gerodeten Flächen, - ja der Winter wird wieder kalt und da braucht man Brennholz..


hier die von unseren altvorderen und althinteren errichteten Steinwege, schön und akkurat geschlichtet, die Vorfahren vom Paulebauer, Hintabocha und Glinitza haben da ganze Arbeit geleistet,- um den Berg mit dem Tal zu verbinden..


ein paar umgestürzte Bäume vom damaligen Sturmtief “Paula” versuchten uns das weiterwandern zu verleiden, aber der geübte Wanderer und noch dazu mit 50 % Maltaberger Genen ausgestattet,- schlägt sich da locker durch…


und die jungen haben ja einen Hundelift mit, die ziehen ganz schön bergwärts….


auf diesem Stein lässt sich´s gut jausnen und ein Fläschchen Wieselburger Bier sollte auch dabei sein….

der Blick ins Maltatal ist grandios, aber wir müssen uns langsam beeilen, die Sonne ist schon weg und es dauert noch ein wenig bis zum Silberloch…


So,- es ist fast geschafft, das erste Loch kann man schon sehen, das war wohl eine “Probebohrung” ohne Erfolg, nur gut einen Meter tief…

aber ein paar Meter weiter links war es dann, das echte Silberloch, natürlich nicht mehr so riesig wie in unserer Erinnerung, als wir noch kleine Rotzlöffel waren….



wir machten unsere Rucksäcke voll mit dem herumliegenden Silberbarren, und wenn wir nicht gestorben sind, dann…. etc…


hier noch ein Blick Richtung Maltaberg Dorf,- links in der Mitte (Gelbes Haus) das neue “KultWirtshaus” Bergesruh´, da wo der Moser Robert groß aufkocht und -tischt…

dann gehen wir die asphaltierte Strasse wieder entlang in Richtung Heimat, weil im dunkeln kann man zwar gut munkeln, aber mit gebrochen Beinen wär´ dies auch kein Vergnügen..


mit diesen stimmungsvollen Bildern lass ich Euch nun alleine, muss wieder was tun,- bis demnächst und LG Luk
Montagswanderung
Es war kein Ruhetag wie jeder andere. Nach dem “harten” Arbeitstag,.- es war ja gestern Muttertag,- kommt so ein Ruhetag ja gerade recht. Nach dem Aufwachen blinzelte mir die Frühlingssonne neckisch ins Gesicht, - die Vögel hatten gerade mit ihrem Konzert eine Pause, und während der üblichen Morgentoilette überlegte ich, was ich denn heute so tun würde. Ula war mit Anika auf ihren Fahrrädern unterwegs nach Millstatt und ich dachte mir,- ich fahre einfach wieder auf den Maltaberg.

Aber nach der ersten Kehre in Richtung Maltaberg kam mir die Eingebung, doch wieder einmal “meinen” Märchenwanderweg zu beschreiten. Dieser beginnt in der dritten Kehre. Da ließ ich das Auto stehen und marschierte los. Es war wieder einmal Kaiserwetter, typisches schönes Kärntner Kaiserwetter. Natürlich hatte ich wieder meinen Fotoapparat in der Burg vergessen, aber es fiel mir Gott sei Dank wieder ein, dass man ja mit dem Handy mittler weilen auch fotografieren kann.

nach den ersten paar hundert Metern schon der wunderbare Blick auf die grüne Schlatzing,- der Heimat großer Söhne bzw. Kabarettisten. Der berühmteste unter ihnen,- Wolfgang Feistritzer wohnt gleich da unten im grün gedeckten BioBauernhaus.

Vorbei an einem neueren Kahlschlag,- der wieder neue Blickperspektiven bietet.

und dann wieder den mit viel Sorgfalt von unseren Vorvätern angelegten Steinpfad hinauf. Es ist immer wieder ein fast ergreifender Moment für mich, diesen Weg zu gehen. Da haben uns unsere Vorfahren ein märchenhaftes Vermächtnis hinterlassen und was hinterlassen wir unseren Kindern? Müllberge mit Plastikmüll, lauter asphaltierte und betonierte Strassen,- das wird sicher in ein paar hundert Jahren nicht so schön aussehen,- wie dieses hier.


aber da nichts umsonst ist, hat mir die Natur hier ein paar Hindernisse mitten auf den “Märchenweg” gelegt. Aber Hindernisse sind ja dazu da, um überwunden zu werden.



dann der ersehnte Blick auf die grandiose Maltinger Bergwelt..

und gleich darauf wieder der natürliche Hindernis Parcour..

hier noch einmal der Blick ins grüne Irland Maltas,- der Schlatzing,- da wo der Maltafluss in schlangenförmiger Form in Richtung Liesertal rinnt..

noch ein letztes Hindernis,- ein umgestürzter Baumriese und gleich daneben eine Babyeiche, welche ihre zartgrünen Blätter neugierig in den Wind stellt..

auch diese Fichten, welche vor ein paar Jahren noch ganz klein waren,- wollten mir den Weg versperren, aber da sie noch nicht sehr groß und stark waren, habe ich mich nicht ins Bockshorn jagen lassen und ging,- sie elegant beiseite schiebend,- lässig und locker an ihnen vorbei, denn nun war es nicht mehr weit….

ein letzter Anstieg,- auch aus Steinplatten anno dazumal aufgeschichtet und nun mit zartem Moos bewachsen…



und schon war ich auf dem Platz meiner Begierde.

auch Ceryl, unser Hund war schon leicht erschöpft von dem “Aufstieg” und harrte der Dinge, die nun kommen werden,- nein kommen müssen.

und hier sehen sie die ganze Wahrheit,- nicht der Weg lohnt das Ziel,- sondern das Ziel lohnt den Weg!!

drei köstliche Wurstsemmeln,- in diesem Moment besser als jedes Haubenmenü und dazu a Flascherl köstliches, noch kühles Wieselburger Bier…

und das auf dem für mich heute schönsten Platz der Welt. Herz was willst Du mehr. Ich setzte mich auf den großen Stein dort und teilte brüderlich die Wurstsemmeln mit dem Hund,- eine halbe für ihn und zwei einhalb für mich.
Ja,- ein Ruhetag mit Kaiserwetter und so eine wunderschöne Umgebung wie das Maltatal mit all seinen herrlichen Plätzen ist schon etwas feines.
Bis demnächst und LG Luk (Ps.: Donnerstag,- 20.30 Uhr ist Bluesabend in der Burg,- doch davon mehr demnächst in diesem Blog)
In die Berg bin i´s gern….
Montag, also an einem legitimen Ruhetag wanderten Ula und ich, - das heisst Ula fuhr mit dem Fahrrad auf den Maltaberg, - ich fuhr mit dem Auto bis ungefähr 500 Meter vor die Kramerhütte. Mir ist ja Radfahren auf den Berg nicht ganz geheuer,- denn wenn mich Fussgänger überholen, dann mag ich eigentlich nicht mehr “fahren”, da bin ich ja zu Fuss wesentlich schneller unterwegs,- oder eben,- wie eingangs erwähnt,- mit dem Auto.
Es war ein wunderschöner MaiTag, - etwas Aprilwetter,- in Malta regnete es und auf dem Maltaberg war blauer Himmel. Blau blühte auch schon der Enzian,- zuerst nur vereinzelt zu sehen, - Individualisten sozusagen, aber dann gab es ganze Familienverbände davon. War ich anfangs gehemmt,- ein bis zwei Enziane zu “pflücken”,- so verlor ich dann bald die Hemmung beim Anblick ganzer Enzian Kolonnien und bückte mich und pflückte sie. Ganz ehrlich nur 1 bis 5 Stück!
Wo die Almrösslein wachsen und da Enzian bliaht!

Hier,- der Individualist unter den Enzianen,- ein herrliches königsblaues Prachtstück!

Hier schon ein Familienverband,- das ältere der beiden jüngeren etwas abseits,- wird schon langsam flügge,- aber bei den Pflanzen heisst das ja anders….

hier ein AlbinoEnzian, ein ganz seltenes weisses Exemplar,- sehr rar…!

und hier eine Kolonnie von BonsaiEnzianen..

ja,- der Maltaberg erblüht gerade in all seiner Pracht..



und da haben wir uns gedacht,- ein Schweinsbraterl in der Kramerhütt´n wär auch nicht zu verachten und so begaben wir uns hin zur Hütt´n, - da,- wo weiland schon meine Vorväter sich am Gösser vom unteren Brunntrog labten…

und beim weiterzieh´n fielen mir die kreativen Zaunhalterungen auf, - früher wurde sowas aus biegsamen Holz gemacht, aber in diesen modernen Zeiten stand man nicht an, High Tech Plaste zu verwenden….

in modernem Streifendesign..

in schlichtem BZÖ Orange gehalten,…..

aber auch das etwas blass wirkende freiheitliche Blau hielt den Zaun mit festem Griff…

besser gefiel mir da schon die Heavy Metal Variante…

der Herrgott am Kreuz hat gerade keinen Ausgang,- eingesperrt mit einem soliden Gartenzaun und an einer etwaigen Auferstehung damit behindert. Er soll ja noch die zahlreichen Bergwanderer mit seinem Anblick ergötzen und vielleicht macht der eine oder andere auch ein Kreuz?? (Falls er heil vom Kreuzeck zurückkehrt?)

Was mir in einer Nationalparkgemeinde eigentlich gar nicht gefällt,- sind diese schneidigen Wasserrinnen am Berg,- dieses Exemplar eine ehemalige Leitschiene. Welcher naturliebhabende Bergbauer hat sich denn so fehlleiten lassen….?

oder diese fette Plastikrohr,- jedes mal sind diese “unnatürlichen” Einbauten wie eine “Watschn” für mich.

so eine Holzrinne dagegen macht schon mehr her?? Oder,- was sagen meine geneigten Leser dazu?

Kann man sich so etwas in Plastik vorstellen?
Bis demnächst und LG Luk
Freilichtmuseum am Maltaberg….
gestern wanderte ich wieder einmal einen Weg entlang, den ich das letzte Mal vor ca. 30 Jahren ging. Vorbei an zwei schön restaurierten ehemaligen BergBauernhäusern, welche nun als Ferienhäuser vermietet werden, mit einem wunderschönen Blick auf das Maltatal bis Gmünd, - nein,- bei schönem klaren Wetter sogar bis zu den Karawanken.

Dieser Stall erinnerte mich sofort an unserem ehemaligen alten Stall in Malta, welcher leider abgerissen wurde und nach neueren Erkenntnissen wieder aufgebaut. Da werden viele Erinnerungen wach, die “Heuhaufenerlebnisse”, - “Lust auf Heu” sozusagen, um auch wieder unseren neuen Kärntner Werbeslogan ins Spiel zu bringen. Die “Tennbrugg´n”, wo wir mit dem Pferd das Heu hineingefahren haben, wo auch die alten staubigen Dreschmaschinen standen, die Wurflöcher, in denen das Heu hinunter in den darunter liegenden Stall geworfen wurde, -der Geruch nach altem Holz, altem Heu, immer wieder neuen Spinnweben, etc… ja, das waren unsere guten alten Zeiten…

und weiter, - diesen Weg gewandert,- und da stand es, - das Objekt meiner Begierde. Ein wunderschöner alter Stall mit Scheune , dazugehörigem Bauernhaus, Troadkasten, etc. ein Traum von einem alten bergbäuerlichen Ensemble, ein Freilichtmuseum der realen Welt, nichts virtuelles!!!

Schaut Euch diese Farbe an, wenn einem da nicht warm ums Herz wird, dann ist man ja nicht mehr zu retten.


hier unten das wunderschöne alte Brettervordach, leider undicht, deshalb verwittert dieser Teil besonders schnell. Da muss es doch EU Gelder geben um so etwas zu retten???????


der Stall von innen, zwar leer, - aber man meint, die glücklichen Kühe, Kälber, Schafe, Pferde zu hören, wie sie mit ihren Hufen scharren, um dem Bauern noch etwas Futter herauszulocken.

das wunderschöne alte, handbehauene Holz,- ja früher wohnte das liebe Vieh noch urig und gemütlich. Ungemütlich konnte nur der Bauer ab und zu werden, wenn das liebe Vieh nicht spurte.



Hier die sonnenlichtdurchflutete Tenne, durch jede Ritze dringt Licht und Luft. Die Farben des alten Holzes sind einfach zauberhaft.


auch hier müsste das Dach abgedichtet werden, aber gerade dieses “Morbide” des alten Holzdaches macht auch seinen Charme aus. Man weiss, die Zeit dieser Gebäude scheint gekommen, aber es stimmt einen traurig, wenn man wenigstens nicht versucht, etwas davon zu retten. Dieser Anblick der alten sonnengebräunten, geschichtsträchtigen Gebäude ist einfach Balsam für die Seele. Da,-. liebe Kärnten Werber,- da bekommt man wahre “Lust auf Kärnten”. Rettet diese alten Gebäude, und sei es nur mit einem neuen Dach, - um sie vor den Unbilden der erbarmungslosen Natur zu schützen und mit ihrem Anblick unsere Nachkommen und die hoffentlich bald immer mehr werdenden Gäste zu erfreuen.


der blaue “Kärntner Himmel” spricht für sich selbst.


Hier der Faschauner Hof,- auf der Rückseite wird gerade viel Holz gemacht, wird wohl wieder ein strenger Winter kommen???

Hier auf den Almwiese wachsen die “haflingerblonden Perücken”, - brauchen vielleicht die Schauspieler für den Film über das Leben der “Eva Faschaunerin”,- der hoffentlich bald in unseren Kinos oder Fernsehern gesendet wird? Die Dreharbeiten dafür laufen ja noch auf Hochtouren.

Hier noch der abendliche Blick auf das Maltatal,- vom Faschauner aus gesehen….da sieht man, wo in Gmünd die besten sonnenbeschienenen Lagen liegen….. bei uns in Malta, hat ja der Bartlmann schon das “Licht” ausgemacht.

Bis demnächst und LG. Luk
Frühaufsteher haben mehr vom Tag….
sagt der Volksmund, aber ich bin eigentlich kein Frühaufsteher. Aber da jetzt schon die Sonne früher in mein Zimmer leuchtet und an diesem Morgen ganz besonders penetrant,- wie ich meinte, - stand ich halt in Gottes Namen einmal früher auf, - und habe es nicht bereut. Die Welt war vom nächtlichen Frost wie in Zucker getaucht. Oh du mein wunderschönes Maltatal….

Hier der Blick von meinem Schlafzimmer, da kann man einfach nicht mehr liegen bleiben. Diesen Anblick kennen die Bauern natürlich nicht, weil sie ja noch viel früher aufstehen müssen, da ist es draussen noch finster und im Stall sieht man dies alles nicht, deshalb können sie nun die Natur von ca. 8.00 Uhr hier sehen.

Die im Herbst nicht von den Ästen gefallen “RestBlätter” und Haselnusswuzzel sehen aus, wie mit Zucker bestäubt..oder wie kandierte Früchtchen..

hier unten der stolze, - mit viel Pulverschnee bedeckte Bartelmann…in zauberhafter Maltinger Winterlandschaft.


hier der Blick in das noch im Nebel liegende sagenhafte Städtchen Gmünd…..

die weissen Lärchen entlang des Krainberger Weges….stehen bereits Spalier…


die Hühner sind natürlich mit dem Bauer schon ganz früh aufgestanden und gönnen sich bereits ein zweites Frühstück auf dem frisch dampfenden Misthaufen….


und hier noch ein letzter frostiger Gruss. Langsam nimmt die Intensität der Sonne zu und der Zauber der frühen Landschaft verfliegt ein wenig.

Ja, - ab und zu lohnt es sich, früh aufzusteh´n….
Bis demnächst,-Luk.
Luk erklärt die Welt.. Teil 17

die Entstehung der Welt - Theorie Nr. 4739200098454711 (aus Luk´s Kosmos)
gestern sah ich in Fernsehen wieder einmal die Sendung „Lesch´s Kosmos“, eine Sendung vom Astrophysiker Professor Dr. Dr. Lesch. Eine wirklich tolle Sendung, in der er versucht, unter anderem auch die Entstehung der Welt zu erklären. Gestern konnte er fast wieder alles erklären, zumindest bis zu dem Zeitpunkt vor dem Urknall. Da wusste er nicht mehr weiter und sagte dies auch erfrischend ehrlich, Er sagte noch,- das Universum war vorher auf einem ganz kleinen Raum, ungefähr so gross wie ein Kürbis, - zusammengepresst und unvorstellbar heiss und hell. Millionenmal heisser und heller als die Sonne, aber mehr weiss man auch in Wissenschaftskreisen noch nicht. (Ungefähr so heiss:

oder gar so heiss:

Und da komme jetzt ich wieder ins Spiel, das ist ja sozusagen meine Materie. Irgend ein Hobby muss der Mensch ja haben.
Ich erkläre Euch nun wieder einmal, - wie die Welt entstanden sein könnte.
Also,- stellt Euch einen unvorstellbaren großen und leeren Raum vor. Unendlich hoch, unendlich breit mal unendlich tief. Die Mathematikprofessoren unter Euch können dies gleich einmal ausrechnen.
In diesem unendlich großen leeren Raum hängt dann irgendwo ein unmotiviertes kleines heisses,- nennen wir es, da wahrscheinlich eiförmig, - Welten Ei. Diese „Weltei“ wabbert also da so vor sich hin und weiss nicht, was aus ihm dereinst noch werden soll.

sieht ungefähr so aus oder aus größerer Entfernung so..

oder so..

oder manchmal auch so

Und jetzt kommt zur Freude aller „strenggläubigen“ Gott vorbei. Ob zu Fuss oder mit dem Fahrrad, das weiss ich nicht mehr so genau, ist ja doch schon lange her.
Und Gott, - so hieß er nun mal, - den Namen kann man sich ja bekanntlich nicht selber aussuchen, - sah dieses heisse wabernde Etwas und wurde neugierig. Nun,- es ist ja nicht verwunderlich, in einem so großen und leeren Raum neugierig zu werden, wenn ja sonst „nichts“ da ist.
So betrachtete der damals noch junge Gott neugierig dieses heisse Ding, - er war ja Gott und deshalb konnte er ganz nahe an dieses sehr heisse Etwas herangehen, ohne sich daran die Finger zu verbrennen.
Und dann begann er an diesem heissen „Ding“ herumzuspielen. Er warf es in die Höhe, fing es wieder auf ( das sah so ähnlich aus,- wie wenn man mit einem Luftballon spielt).

Und dann passierte es, (er hat wohl mit einer Strick- oder Stopfnadel seiner Mutter gespielt),- das „Ding“ platzte mit einem fürchterlich lauten Knall (Urknall) auf und all das Zeugs, das in ihm innewohnte,- verstreute sich in alle Ewigkeit.
Der damals noch junge und unbedarfte Gott erschrak natürlich sehr und dachte, nun hätte er etwas kaputt gemacht und was würde wohl sein Vater oder seine Mutter dazu sagen,- usw….
Unverzüglich begann er, dieses Schlamassel aufzuräumen. Nun, - was soll ich Euch sagen,- dies dauerte sieben Tage lang, dann war er fertig mit dem aufräumen. Natürlich sah es nicht mehr so ordentlich aus , wie vorher, aber er hoffte, seine Eltern würden es nicht merken. (Und so sieht es halt jetzt aus)!

Ja, manche Dinge lassen sich sehr einfach erklären, man muss nur fest daran glauben.
In der Hoffnung, Euch wieder ein wenig weitergeholfen zu haben, verbleibe ich mit freundlichen Grüßen und bis bald,- Euer Welten Erklärer und Burgwirt aus Leidenschaft,- Luk.
Derbe Reime… (aber von Herzen…)
Warnung,- jetzt wird´s ein bißchen derb…. denn dieser Reim passt justament,- mehr zum Krampus als zum Advent!

Es stürzt der Luk und schreit vor Schmerz,-
derweil brunzt die Kuh und scheisst ein Herz.


All dies geschah einst dazumal
im späten Herbst, - im Maltatal.
Glücklich muss man Kühe preisen
die in Malta Herzen scheissen.
Doch muss man sagen, -´s íst nicht die Norm
der Kühe Fladen in dieser Form.
(Ps.: ein Kuhfladen ist ein durch die schiere Schwerkraft hervorgerufenes fäkalisches Phänomen und Brunzen ist umgangssprachlich für “urinieren im Stehen”, -weil Kühe können nicht auf die Damentoilette gehen und “Scheisse” sagt eh´fast ein jeder mindestens 4 bis 12 mal am Tag)
Oder Gagga machen sagt der feine Mensch voll Poesie,- aber “scheissen geh´n” dagegen nie!
Bis demnächst….vielleicht fällt mir dann ein liebes Weihnachstgedicht ein..??
1. Ruhetag..
Montag, den 6. September machten wir unseren ersten Ruhetag nach einer langen kräftezehrenden Saison,- und es war gut so. Natürlich nützten wir den Tag und gingen in die Berge. Davon träume ich ja den ganzen Sommer und nun konnten wir es verwirklichen. Also hinauf zur Staumauer, dort geparkt und los gewandert in Richtung Elendstäler.

Vor uns lag der im leichten Nebel liegende Stausee

hinter uns das Hotel, sah aus wie eine schwarze Burg..

das Wetter war herrlich, konnten wir unten im Tal gar nicht glauben, alles voller Nebel, aber hier oben, ein Genuss…

um unsere Kräfte zu stärken, labten wir uns an den köstlichen Preisel- und Schwarzbeeren, welche am Wegesrand lauerten und uns baten, sie zu verzehren.

Die Natur zeigte uns ihre neuesten Skulpturen entlang des Wanderweges..


hier der elendslange Schatten vom Luk im elendslangen Elendstal…

das Tal wurde immer schöner, und man kann gar nicht mehr aufhören zum wandern und zum schauen, so ähnlich muss das Paradies aussehen. oder ist es gar das Paradies? Paradies klingt auch viel schöner als Elendstal?



hier unten ein original “Steinhaufen”..

und hier die von der Natur in Stein gemeisselten Initialen von Malta (M)..


nun war es Zeit für eine kleine Jause….Wurstsemmel und Co.

im Bachbett lag ein Stein, sah aus wie vom Mars, mit lauter Kanälen drauf??

und gleich in der Nähe eine der höchstgelegenen “Froschlacken” der Welt. Viele kleine Fröschchen und Kaulquappen schwammen darin herum, spät,- aber doch.

P.S.: für Tierschützer,- das kleine Fröscherl haben wir natürlich nach der Fotosession wieder in den Teich gesetzt. Und zwar lebend!!

Hier versuchte ich eine Felswand hinaufzuklettern, ohne Seil und ohne Verstand, und sogleich verschwand der Luk in einer Gletscherspalte. Und wenn er nicht gestorben ist, liegt er da noch heute..

Zurück von der langen Wanderung gedachten wir der Jagasteighütte, und da uns dürstete und der Magen nach etwas Nahrung knurrte, stiegen wir die Stufen hinauf.

Zurückblickend sah man die Gedenkstätte des Kraftwerkbaues im Stausee liegen, - wie eine Halbinsel im Mittelmeer, -irgendwie denkt man da unwillkürlich an Ouzo und Suflaki, weiss getünchte Mauern und blaue Fensterläden, aber halt, - wir sind in Malta.

Ula kam auch gleich eine halbe Stunde später zur Hütte herauf,- freute sich auf ein Bierchen, - aber halt, zu früh gefreut,- die Hütte hatte zu!

und so sah ihr Gesicht dann aus,- ob der erschütternden Nachricht.

aber Gott Lob und Dank,- da war noch Bier im Schrank. Nein,- nicht im Schrank aber im unteren “Brunntrog”, - gekühlt von herrlich plätscherndem Bergwasser. Da hab´ ich mir gleich ein Flascherl Radler herausgefischt und es hat herrlich dann gezischt!


Bezahlen muss ich halt ein anderes Mal, - komm ich wieder rauf aus dem unten liegenden Tal….

langsam kamen noch mehr Gäste in Richtung Hütte, alles wohlgenährte Mädels, - Pinzgauer,- wie mir scheint…leben hier oben in einer traumhaften Kulisse..

auch “Bully” kam vorbei,- ein wahrer Prachtkerl.

dann wanderten wir wieder zurück in Richtung Berghotel um uns im dortigen, gleich in der Nähe befindlichen “Könbreinstüberl” doch noch zu laben. Vorbei am Spielplatz der Götter…



Dann besuchten wir noch den “Skywalk” auf der Staumauer vor der prächtigen neuen Kulisse des Berghotels.

naja, - eigentlich mehr ein Skywalkerl, - hab mich gar nicht gefürchtet. Dachte,- es ist eine Absprungrampe für Bungeejumper und sprang mit einem Jubelschrei in die Tiefe.

Dort unten in der Tiefe noch nicht ganz angekommen, -hab´ ich Ula´s Schrei vernommen, - “du hängst ja gar nicht am Gummiseil, und springst hinab so weit ,- so steil,- wie geil”!

Das hab´ich dann auch gemerkt,- doch zum umdrehen war´s zu spät. Hier lieg ich nun, - ich armer Tor und bin so platt wie nie zuvor.
Drum Merke: “Springst du vom Turme oder kletterst auf Berge steil,- vergiss niemals die Wurstsemmeln und das Seil!
Bis demnächst,- Luk

