Unnatürliches

Vom Indianerspielen…..anno dazumal

„Indianerspielen“ ist die Phase nach den „Doktorspielen“. Beim Doktorspielen erforscht man im Alter von ungefähr 3 bis 8 Jahren die „nähere Umgebung“, -aber diese „frühpupertäre Phase“ kennt eh´ fast jeder.

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Das „Indianerspielen“ findet, oder besser gesagt,- fand dann so ab einem Alter von 6 bis na ja,- normalerweise 12 Jahre,- bei einigen fast bis zu 25 Jahren statt. Indianerspielen ist ja heutzutage nicht mehr üblich. Dank der üppigen Computertechnik kann man jetzt mit  Kanonen auf Spatzen (oder ausserirdische Monster) schiessen, - zu unserer Zeit war dies umgekehrt,- da schoss man mit Spatzen auf Kanonen.

Ausserdem war damals ja noch das „VorPisaZeitalter“,- das heisst, fast alle konnten lesen.

Und zu meiner Zeit war es auch noch üblich, dass man an Weihnachten Bücher geschenkt bekam.

Und es begab sich, - dass ich alle Jahre wieder an Weihnachten von einer guten Bekannten meiner Mutter drei, -ja, - sage und schreibe 3 (drei) „Karl May Bücher“ auf einmal geschenkt bekam. Es begann mit Winnetou Teil 1 bis 3,-  und da ich des Lesens schon ziemlich mächtig war, verschlang ich diese Bücher in Rekordzeit.

Die wahren Abenteuer sind ja bekanntlich im Kopf, und mein Kopf war diesbezüglich sehr aufnahmebereit. Es dauerte nicht lange,-  da wurde aus dem Maltatal eine unermessliche große und weite Prärie. Ich bastelte den lieben langen Tag lang Tomahawks und Holzmesser und rüstete so meine gesamte Verwandtschaft und Freunde mit diversen Indianerutensilien aus. Als Häuptling hat man halt so seine Verpflichtungen.

Ausser die weiblichen Verwandten,- die bekamen natürlich keine „Waffen“.

Die wurden  dann, - weil sie ja unbedingt mitspielen wollten,- meist an den Marterpfahl gebunden, - und waren dann somit unschädlich gemacht, aber nichtsdestotrotz im großen Indianerspiel mit eingebunden.

Meist wurden sie nach den „Spielen“  von uns Jungs, - noch am Marterpfahl angebunden,-  im „Indianerlager“ vergessen,-  und wurden dann abends in einer groß angelegten Suchaktion unserer Eltern schon leicht deprimiert, aber gut „durch gehängt“ wieder gefunden.

Wenn einmal zum Beispiel unser Lagerfeuer größer als geplant ausfiel, - und dann meist am Samstag mittag um Punkt 12.00 Uhr die Sirenen losgingen, dachten wir, - dies gelte unserem Feuer, - da mussten wir natürlich spontan in die nahegelegenen Wälder fliehen, und da vergisst man dann schon ab und zu auf die weiblichen, gefesselten Mitspielerinnen.

Nachträglich muss ich dazu noch erwähnen, wir waren ja schon die etwas harmlosere Generation von Indianerspielern. Unsere Vorgänger,- mein Cousin,- der Gritzner Hans,- und der Gatternigs Hias, der Gartlers Rudl, die Helga, die Lisl  dahier,- waren noch weit weit wilder als wir. Da floss noch manchmal echtes „Indianerblut“.

Legendär waren auch unsere „Büffeljagden“,- weil man musste sich als Häuptling ja auch um die Vorräte kümmern. Keine Speisekammer oder Räucherkammer unserer hart arbeitenden Eltern waren vor unserem Jagdtrieb sicher. Da schleppten wir dann die mühsam „erlegten“  und erbeuteten Büffelteile zu unseren fern gelegenen Tipis und schmausten dann nach Herzens Lust.

Die Squaws, - also die Indianerfrauen, - die ja unbedingt immer mitspielen wollten, - konnten dann vom Marterpfahl aus zusehen. „Geschlechtertrennung“ war damals keine leere Worthülse,- sie wurde beinhart gelebt.

Die Karl May Bücher, - in denen dann „Old Shatterhand“ zu „Kara Ben Nemsi“ mutierte,- habe ich natürlich auch alle bekommen und verschlungen, aber mangels Wüstengebieten  im Maltatal konnten wir diese Szenen nicht so gut nachspielen.

Aber als dann die 4 Musketiere ins Spiel kamen, - damals schon im Fernseher (schwarz-weiss natürlich) zu sehen,- gab es kein Halten mehr. Da wurde aus dem Indianerhäuptling flugs D´Artangnan. Auch Aramis, Athos und Portos oder  wie die alle hießen, waren schnell aus der näheren Nachbarschaft rekrutiert.

Dann musste ich nur noch, - ich war ja aus meinen „RothautTagen“ vorgebildet,- entsprechendes Waffenmaterial für meine Mitstreiter basteln.

Zu jener Zeit gab es ja noch die berühmte „Lahn“ in Malta, - sinnigerweise nahe am Bach gelegen, - damit damals schon die weggeworfenen, - und nicht immer ganz „umweltfreundlichen“  Gegenstände auch schwimmend entsorgt werden konnten. Hat sich ja diesbezüglich bis heute nicht allzu viel verändert, - zumindest in Italien,- wie man hört….

Und in diesem berühmt berüchtigten „Lahnhaufen“ befanden sich wahre Wunderdinge. Leere Spraydosen für Explosionsexperimente, aber auch alte Gummibälle. Diese Gummibälle wurden von mir gesucht, halbiert, mit einem Loch versehen, durch das Loch wurde ein Haselnuss Stecken gesteckt und fertig waren die Degen für uns 4 bis 10 Musketieren, - je nachdem wie viele Verwandte und Nachbarskinder mitspielen wollten.

Zuerst wollten ja viele, aber da wir mit unseren selbst gebauten Degen nicht gerade zimperlich umgingen,- waren wir bald wieder vier (4).

Ja, - liebe „Pisaschüler“, ihr wisst gar nicht, was Euch Nichtlesern alles entgeht und bereits entgangen ist.

Bis demnächst,- Luk.


Klingeltöne für´s Elektroauto…..oder,- hast Du Töne???

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das ist ein Elektroauto von Renault (Fluence)

in Amerika,- wo auch sonst,- diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und ausserdem  „God´s own Country“, - müssen die ElektroAutos,- weil von Natur aus lautlos, -nun ein künstliches Geräusch machen,- damit Taube und sonstige Menschen das E-Auto auch akkustisch wahrnehmen können, um etwaige Auffahrunfälle zu vermeiden.

Welch ein Markt sich da auftun wird! Man denke dabei nur an die Handy Klingeltöne. Jedes Auto darf sich dann,- weil Amerika ist ja marktwirtschaftlich nicht ganz ohne,- einen eigenen „Autoton“ herunterladen???

„Born to be wild“ wäre ziemlich cool, aber das passt dann doch eher zu Elektro Mofas oder einer Harley Davidson „Electra Glide“. Ganz coole und sanfte Gleiter wählen den Donauwalzer als „AutoKlingelTon“, - Kulturmenschen würden mit „Nabucco“ liebäugeln,-  dem Gefangenenchor, - ich persönlich würde zuerst etwas melancholisches von den „Rolling Stones“ nehmen, - z. B.: „2000 Light Years from Home“ ,- dann aber langsam etwas dezenter „auffahren“,- vielleicht mit „Autobahn“ von der Düsseldorfer KultBand „Kraftwerk“.  Der Möglichkeiten gäbe es genug, nahezu unzählige…das wird noch ein Spass werden auf den Strassen der Welt. „Oberkrainer meets Beatles“,-  „Bach meets Metallica“ usw. usw. usw……die Verkehrspolizei tut mir ja jetzt schon leid, müssen dann wohl Ohrenschützer tragen.

Viel Spass dann auf den Klangstrassen der Welt wünscht Euch Luk.


Vorweihnachtliches Tauwetter….

und es begab sich, dass zu dem schon fast sprichwörtlichen Tauwetter an Weihnachten so einiges,- erst vor kurzem eingeschneitem zum Vorschein kommt. “Mundartlich” gesprochen: “aussa apert”. So kam auch im Burghof der Alten Burg ein vertrautes Gesicht zum Vorschein:

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sieht aus wie das Krümmelmonster?

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stammt wahrscheinlich noch vom Laternenumzug der Kindergruppen vom Herbst? Ist es nicht schaurig schön???

Bis demnächst,- Luk


Vor dem Urknall…

…oder, -die etwas andere Advents- oder Weihnachtsgeschichte, erzählt von Luk.

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schon wieder gibt es rechtzeitig vor Weihnachten Bücher von berühmten Physikern zu kaufen, z.B. -  von Stephen Hawking, welcher zwar fast vollständig gelähmt in seinem Rollstuhl sitzt, aber „nichtsdestotrotz“ das Weltall in seinem „Blickfeld“ hat. Er ist ein begnadeter Mathematiker und Astrophysiker. Nun können diese begnadeten Wissenschaftler zwar die Entstehung des Universums ab dem Urknall irgendwie nachvollziehen, einen Gott als Weltenschöpfer nebst Bauplan in seiner uns bekannten Einbildung können Sie „fast“ schon ausschliessen. Nun stellt sich nur noch die Frage, was war vor dem Urknall oder wer hat Gott „erschaffen“. Findige Religionswissenschaftler gehen natürlich davon aus, dass Gott sich selbst erschaffen hat???

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Da saß er nun im Nichts,- und dachte, -es ist nichts da, -soo kann es nicht weitergehen,- also muss ich was erschaffen. Erst einmal erschaffe ich mich selber, damit ich dann als Gott alles andere WeltRaumGerümpel erschaffen kann.

Aber derjenige, der Gott erschaffen hat, also Gott vor Gott muss ja auch irgendwo herkommen?? Oh Gott oh Gott oh Gott oh Gott bevor Gott forgot!

Ja, unser kleines Hirn reicht einfach nicht aus, dies alles nachzuvollziehen. So müssen wir halt noch ein paar Millionen Jahrhunderte abwarten, bis unsere Spezies riesengroße Gehirne entwickelt hat. Hoffentlich hat Gott soviel Geduld, um darauf zu warten.

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Übrigens er wartet schon sehr lange,-  seinen langen weissen Bart könnt ihr als Milchstrasse am Firmament nächtens sehen. (Einige Astrophysiker glauben nämlich dies seien „Strings“, da haben sie auch schon eine eigene Theorie darauf aufgebaut, aber glauben sie mir, es sind nur weisse Barthaare…….

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Und wenn er nicht gestorben ist, dann schafft er noch heute ein paar Welten….

Bis demnächst,- Luk


Krampustage…..

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Heute ist der Perchtenlauf in Gmünd. Wohl einer der bekanntesten und beliebtesten, weil die Parkplätze sind so voll,  wie sonst nur beim Fasching.

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Tolle Masken, handgeschnitzt oder selbstgebastelt laden zum Fürchten ein.

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Doch Vorsicht vor dieser Maske, sie könnte keine sein, -geben sie dieser Bestie nicht den kleinen Finger, sie könnte Appetit auf mehr bekommen.

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Rufen Sie bei einer Begegnung dieser “bärigen Art” sofort einen Jäger Ihres Vertrauens an.  Unter Tel. Nr. 007 Perschitz 1

Bis demnächst

Luk


wos henkt in da Maltinga Wond?….

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in da original Maltinga Wond henkt a Schleiale,- wosn sunst? Wonn ma genau hinschaug´n tuat,- sig ma´s gonz genau,- dos Schleiale. A sölt´n scheichs Viech,- oba ebn sölt´n!

Bis demnächst,- Luk.


Schon wieder sensationeller Fund in der Alten Burg Gmünd..

vor ein paar Tagen, es waren die Sternschnuppentage, eh schon wissen, die Perseiden,-  oder so ähnlich heissen die Kometenbruchstücke, die über den Himmel jagen und bei Eintritt in die Erdathmosphäre eben dieses bekannte Schauspiel bieten,- die Sternschnuppen. Manchmal sind auch nur Fäkalien der Raumstation dabei, die oben entsorgt,- unten als “Sternschnuppen” auch in der Athmoshäre wie eine Sternschnuppe verglühen. Wohl dem, der sich da gerade nichts wünscht!!?  Aber eine Sternschnuppe war dabei, die war wohl ein UFO,- also ein unbekanntes Flugobjekt, und dieses landete,- ob aus Versehen oder Absicht,- man weiss es noch nicht so genau,- auf dem Burgturm (Aussichtsturm). Neugierig, wie ich nun einmal bin,- lief ich die unzähligen  Stein- und Holztreppenstufen hinauf auf den Turm,- um die unbekannten Besucher zu begrüßen. Man weiß ja, was sich gehört. In Amerika wird ja zuerst das Pentagon und der Präsident angerufen, die kommen dann mit der ganzen Flotte von Hubschraubern, Kampfjets, Langstreckenbombern, etc und räuchern erst mal alles aus und hätten den Burgturm sozusagen pulverisiert. -Sorry, hätten sie dann gesagt, das war alles nur im Interesse der Nation…Steigerungsform von Nation = (Nation - amerikanische Nation - Detonation)

Nein,- einen Western sollte es nicht spielen auf dem Burgturm, deshalb rief ich auch nicht das österreichische “Pentagon” an, und so konnten unsere Kampfpiloten ihre erst kürzlich von unserem sauer verdienten Steuergeld angeschafften nagelneuen Spielzeuge im angenehm temperierten Hangar lassen und weiter schnapsen und watten.

Hier nun ein paar sensationelle Bilder der ausserirdischen Besucher,- soll Euch übrigens alle schön grüßen. “Bussi und baba”, sagten sie noch, ehe sie wieder in Richtung Weltall abhoben. Ja, auch sie wussten augenscheinlich, was sich gehörte.

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er,- oder sie tat sich ein wenig schwer beim sprechen, so musste ich ein wenig nachhelfen…

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auch waren er oder sie ein bisschen Kamerascheu, aber mit deren gutem Willen und meiner bescheidenen Hilfe gelang es doch, sie abzulichten,- für Euch und die Nachwelt.

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nicht so fest auf meine Ganglien drücken, keuchte er oder sie noch, aber doch in sehr freundlichem Tonfall.

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Ja, die Alte Burg wird immer wieder von sonderbaren Geschöpfen heim- und besucht, das macht sie so einzigartig im Universum. Bis demnächst und LG Euer Luk van der Burg.


Familienaufstellung oder alles nur Ketchup???

gestern erhielten wir eine Lieferung frischer Tomaten unseres Topgärtners Waidbacher Bernhard und Sohn. Müsste eigentlich Söhne heissen, aber der jüngere der beiden Buben ist ein bisschen aus der Art geschlagen und weigert sich partout, Gemüsebeete zu jäten.

Uns siehe da, wir hatten das seltene Glück eine männliche Tomate zu erhalten, einen Tomat sozusagen. Die Tomaten, also die weiblichen,-  kennen eh alle,- aber Männchen kommen nur ganz selten vor, das ist so ähnlich wie bei einigen Spinnen Arten, gleich nach der Begattung, also hier bei den Tomaten gleich nach der Bestäubung wird das Männchen gefressen.(Fleischfressende Tomaten, kurz Fleischtomaten genannt,- Hinweis des Botanikers)

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Hier unten sehen Sie ganz deutlich, sie haben auch ein A….loch.

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Es ist ein gar prächtiges Männchen, wirklich eine äusserst seltene Rarität.

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und hier haben wir eine so genannte Familienaufstellung. Wie bei einigen Vogelarten ist auch hier das Männchen kleiner als das Weibchen, aber dafür hübscher. Die drei Kinder der beiden, Heinz, Felix und Thoma sind gar fein gediehen und wachsen einem tollen BioTomatensalatschicksal entgegen.

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noch bleiben die Kleinen nahe bei der Mutter, der Vater versucht auch verzweifelt etwas Aufmerksamkeit für sich zu erregen, aber wie das halt so bei Familien mit vielen kleinen Kindern ist, da hat der Vata keine Chance. Zum Glück ist diese Tomatenart keine Fleisch fressende, -so kann der Vater wenigstens nicht das finale Schicksal erleiden.

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So trollt er sich und rollt von hinnen, nur behindert beim Rollen von seinem Pi….l und sucht Zuflucht und Zuneigung bei anderen Tomatinnen.

Bis demnächst und in der Hoffnung Euch wieder ein bisschen gebildet zu haben, Euer Luk.


Ja, was gibt es Neues…..?

….die Hauptsaison nimmt ihren Verlauf, haben viel Arbeit,- Gott sei Dank,- oder wem auch immer, aber für meine treuesten Leser nehme ich mir sogar an einem so arbeitsreichen Tag ein paar Minuten Zeit, um aus der Burg zu berichten.

Neulich wurde die Alte Burg wieder von ein paar Türken, Ungarn oder waren es Dänen,-?? belagert. Sie versuchten mit allen Mitteln,- die Burg zu erobern, aber wie schon in der Vergangenheit, hielt die wackere Alte Burg auch diesmal stand. Dank ihres feuerfesten Vollanstriches gelang es den Belagerern nicht um die Burg,- die Burg zu stürmen.

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Sie versuchten es mit Feuer und Schwert,- eine schon damals beliebte Methode der streng gläubigen  Christen, einem den richtigen Glauben “einzubleuen”,- aber auch dieses gelang nicht.

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So mussten die Muselmannen oder Germanen oder Wikinger (man bekam sie ja nicht zu Gesicht,- weil sie die Burg ja nicht erstürmen konnten,- versteh´n Sie?)- unverrichteter Dinge und ohne Beute wieder abziehen. Wir warfen Ihnen noch ein paar Filetsteaks und Schweinehälften hinterher und auch ein paar pralle Putenbrüste,- damit sie sehen und spüren konnten, dass wir auch eine weit längere Belagerung locker überstanden hätten,- ja auch ein paar Flaschen Veltliner gab ich zum Besten und schleuderte Sie dem Lumpenpack nach. Klirrend zerschellten die guten Tröpfchen an der Burgmauer und die Feinde weinten bitterlich,- ob dieser Tragik. Der ganze Wein versiegte im fruchtbaren Burgboden und einige wenige nahmen die weingetränkte Erde in ihre Hände,- pressten und drückten und saugten, -um noch ein paar klägliche Tropfen des edlen Getränkes zu erhaschen.

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Nun genug der Schwafelei,- nun gibt es noch ein kleines Burgrätsel: Was ist das da unten auf den zwei Bildern und vor allem wo???

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der (die) Gewinner(in) erhält eine Freikarte oder gar zwei für das kommende Konzert am 12. August

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und hier zum Abschluss noch ein Bild von unserer bildhübschen Orchidee. Sie schmeisst ihre weisse Blütenpracht in den Raum und man glaubt es kaum, -gekauft wurde sie beim Blumenhändler Waidbacher, Gmünd - Hauptplatz,.- neben der hübschen Frisörin und auch neben dem Semmelspezialisten Pietschnigg oder sein Blumengeschäft liegt besser gesagt genau dazwischen. Auch handelt er mit Uhren und Schmuck, aber das ist eine andere Geschichte.

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Ach ja, fast hätt´ ich es vergessen,- dies ist auch noch ein Rätsel: Was ist denn das??? Steht im Burgrestaurant neben dem schlafenden Ritter und harrt´einer Antwort!

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Bis demnächst und LG Luk.


Wilder Burgbesucher…?

unser Eislieferant der Firma Schöller traute seinen Augen nicht,- als er gerade die Lieferung durch das innere Burgtor mit seiner Sackkarre brachte, stolperte ein junger Hirsch oder eher ein Reh den Turmaufgang herunter. dieses Reh wollte wohl auf dem Aussichtsturm auch einmal die Gegend von oben geniessen. Erschrocken wichen beide zurück,- der Eislieferant und das Reh. Der Eislieferant lieferte dann ein wenig bleicher als sonst seine Eislieferung ab und das Reh lief in den Burgkeller. Um sich abzukühlen oder vom Schreck zu erholen, wer weiss?

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die Jäger unter meinen Lesern werden wohl wissen, ob es sich um ein Reh oder eine Hirschkuh handelt, bitte um Nachsicht und Nachricht.

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hier blieb er (es) bis ca. 16.30 Uhr regungslos stehen, dann lieferte die Fleischerei Maier das bestellte Fleisch und dies muss wohl einen Fluchtreflex in dem Tier ausgelöst haben, vorausgesetzt,- es konnte lesen.

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die Treppen raufgehetzt….

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und zum Burgtor hinaus in die Freiheit…war die Devise,-

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vorbei am Burgdrachen, -der hat´s wohl nicht gesehen, hinein in den nahen Stadtswald…

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ganz rechts hinten sehen sie es noch, wie es flüchtet…,-wird wohl so bald nicht mehr kommen?

Ps.: Nachdem das liebe Vieh das Weite gesucht hatte, ging ich noch einmal in den Keller, wo es vorher ca. 3 Stunden unfreiwillig verbracht hatte, und siehe da,- da war er,- der Wildschaden. Die Steintreppe, immerhin mindestens 700 Jahre alt, - war vollgepisst (volluriniert) und vollgeschissen,- auch noch Dünnpfiff,- wahrscheinlich wegen der Aufregung,- roch nicht gerade nach Channel Nr. 4711. Und nun frage ich mich als gelernter Kärntner,- wer zahlt mir diesen Wildschaden? Oder wer macht das weg? (Dreimal dürft ihr raten…)

Bis demnächst,- Luk.