Tierisches
Sie sind wieder da…
…die “Trichterbrüter”!. So,- wie auch im vorigen Jahr hat unser Trichter an der Wand der CafeTerrasse wieder die Funktion eines geschützten Vogelnestes. Wieder brütet eine Kohlmeise in diesem außergewöhnlichen Behältnis.

Das Meisenpaar fliegt an der schmalen Öffnung an der Wand hinein ins Nest und aus der Trichteröffnung wieder hinaus. Eine klare Einbahnregelung. Die ersten Tage des Brütens verliefen einsam auf der Terrasse, da bei dem kalten Wetter auch keine Gäste auf der Terrasse verweilten, aber seit den wärmeren Tagen gibt es auch regen Menschenverkehr auf der Terrasse und daran musste sich das Meisenpaar erst gewöhnen und nimmt ungewöhnliche Wege in Richtung Fütterungstrichter in Kauf. So hüpfen sie oben an der Wand entlang immer näher in Richtung Trichter, schlüpfen schnell hinein, füttern ihre Jungen und dann schnell wieder raus aus dem Trichterloch…

hier schaut ein vorwitziges Kohlmeisenkücken heraus…

und die Meisenmama sagt ihm,- es sei noch zu klein und schwach zum Fliegen…

und ausserdem verstopfst du unsere Abflugrampe, marsch ab ins Nest, du Schlingel….

und wer noch mal das Abflugloch verstopft, der wird von mir dann fest verklopft,

Mama Meise und Papa Meise überlegen wirklich weise,- wer fliegt zuerst ins Trichternest mit dem Wurm im Schnabel fest?

der and´re denkt sich,- ist nicht schade, wart´ ich halt auf der Marmelade….

so,- die Starterlaubnis ist erteilt,- eine Meise hat, wer zu lang verweilt…

Bis demnächst,- Luk.
Schützt die Bäume….
Erst wenn der letzte Baum gefällt ist, werdet ihr erkennen, wie beschissen es uns dann allen ergehen wird!!!

Bis demnächst,- Luk.
Frühlingsgrüsse aus Malta…
… nun ist es auch im Maltatal soweit, der Frühling hält endgültig Einzug. Hier ein paar fotografische Beweise in meiner unmittelbaren Umgebung:



In Steiger sei Blumenwies´n is, - glab i ,- die schianste in Malta….







Der Frühling zeigt fast über Nacht
uns allen seine Blütenpracht,-
und dieser stiehlt dann mit Verlaub,-
die Biene ihren feinen Staub!
Bis demnächst,- Luk.
Neues vom Burgdrachen..

Der Burgdrache war,- ich weiss es genau
eben noch hellbraun,- nun ist er grau!
So schnell gealtert, das ist mir neu,-
aber er frisst statt halt Menschen,- eben nur Heu!
So blickt er dann fröhlich, munter und satt, -
hinunter in die gar mittelalterliche Stadt.
So lebt er vor der Burg, - ohne Ärger und Nöten
JungSiegfried kommt um ihn zu streicheln,- nicht um ihn zu töten!



Bis demnächst,- Luk.
Schwerstarbeiter Osterhasen…
der Job als Osterhase in der Alten Burg ist einer der schwersten. Viele ehemalige Hasen sind schon lange in Pension, einige in Entzugsanstalten und auch der diesjährige Osterhase hatte schwer zu kämpfen, den Kindermassen und deren Erziehungsberechtigten die SchokoEier anzudienen.

Es fängt wie immer ganz harmlos mit der Maske an…

ein bisschen Rouge hier ein bisschen die Nase pudern da und fertig ist der Osterhas.

dann geht es ans Geschenke verteilen, an groß..

und an klein, das muss so sein.

ein kleiner Schluck zwischendurch, ja so fängt es an..

ein Zigarettchen angezündet…ja und dann, - kommt es wie es kommen muss

der Osterhas´ fällt um zum Schluss. Neben ihm die SchokoEier, es ist jedes Jahr die selbe Leier.
Und hier noch einmal ein kleiner Rückblick auf das harte OsterhasenLotterleben in der Burg.

hier das endlose lange warten auf die Kinder, - ja wo laufen sie denn…..

ab und zu muss man den Hasen wieder die Löffel gerade biegen

damit sie bei den lieben Kleinen wieder einen guten und seriösen Eindruck hinterlassen…

Osterhasen sind auch sehr gesellige Wesen, - in der Runde blühen sie förmlich auf und erzählen sich so manchen Schwank aus ihrem bewegten Osterhasenleben

bei Damen allseits beliebt, ja manchmal können sie sich sogar vor sexuellen Übergriffen nicht erwehren, wie ihr am unteren Bild unschwer erkennen könnt. Ja, - Osterhasen verdienen ihre frühe SchwerstarbeiterRente wirklich, ein unglaublicher Verschleiss der Hinterläufe und Löffel.

Bewerbungen für den Osterhasen 2011 werden ab sofort angenommen. Wir wünschen all unseren Osterhasen alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg und das sie darüber einigermassen unbeschadet hinwegkommen. Nur harte Hasen kommen durch,- so ist das Leben eben.
Bis demnächst,- Luk.
evolutionärer Nachtrag….
wollte zu meinem letzten Artikel noch einen kleinen evolutionären Nachtrag schreiben. Denn, da,- wie bereits erwähnt, - die Weltmeere voller Plastikmüll sind, muss auch die Evolutionsgeschichte neu geschrieben werden. Fürchtet Euch nicht, - Mutter Natur kennt immer einen Ausweg aus diversen Sackgasse. Erleben Sie nun mit mir die Evolution der Meerestiere im Zeitraffer:

Am Anfang war der Quastenflosser, na ja, ganz am Anfang nicht, aber der Urknall war schon lange vorbei, -die Erde bestand auch schon eine Weile und war voller schlecht schmeckender Ursuppe. Hat auch keiner gegessen oder getrunken, - außer eben diese Quastenflosser. Und dann, - weil nahrhaft war sie schon, -die Ursuppe, - ging alles ganz schnell….

…..aus den Quastenflosser, -die ja eher eine langsamere Schwimmtechnik hatten, entwickelten sich schon höhere Fischarten, wie zum Beispiel der Urhai, - der schwamm schon wesentlich schneller und ihm schmeckte auch die Ursuppe nicht so richtig, hat er dann halt die Quastenflosser gefressen, die schmeckten aber auch nicht gerade köstlich, eher etwas modrig.

Danach entwickelten sich die Spassfische, die sahen ganz lustig aus, ziemlich bunt, manche auch nicht ganz stromlinienförmig gebaut, aber die Evolution scheisst sich ja meist nichts und bringt halt unzählige Formen auf den “Weltmarkt”. Die Besten werden sich schon bewähren, denkt sie sich immer und denkt sich weitere Formen aus….

wie zum Beispiel diesen eleganten Hai. Der Porsche unter den Fischen sozusagen, ein wahrhaft schneller Schwimmer. Als Antrieb dient ihm seine kräftige Schwanzflosse, da hat sich die Evolution schon was feines ausgedacht. Und bald darauf folgten die Delphine, -die stattete die Evolution mit einem größeren Gehirn aus, so dass sie dann Kraft ihrer höheren Intelligenz zur Erbauung der Menschen in Aquarien und anderen Wassergefängnissen “artgerecht” gehalten werden konnten und Kunststücke vollbringen konnten.

Und nachdem das zur Zeit von der Evolution am höchsten entwickelte Wesen, -der Mensch,- kraft seiner Intelligenz genügend Plastikabfälle in die Weltmeere gekippt hat, -blieb der Evolution nichts anderes übrig, übrigens auch ganz schön intelligent gedacht von der Evolution,- als die nun zur Zeit höchste Fischform zu entwickeln. Das sind sie nun,- “State of the Art”!

Mahlzeit und guten Appetit, liebe Menschheit. Diese neue Fischart ist sehr robust und lässt sich leicht halten, allerdings machen sie keine Kunstücke, -aber wer weiß, -vielleicht bastelt die liebe gute alte Evolution schon an einer neueren, intelligenteren Art dieser Fische, zur Rettung unserer Weltmeere.
Bis demnächst,- Luk.
Hasenpanier…..
Zwei aussergewöhnliche Ereignisse zeichnen den heutigen Tag aus. Erstens wurde die Haiderausstellung in einem Heilstollen eröffnet und zweitens die größte Kleintierausstellung aller Zeiten (GRÖKLEINTAZ) in der Alten Burg Gmünd. Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Also zum Hallali geblasen und auf die Hasen……volle Panier!

Hier zwei muntere Gesellen, noch nichts ahnend..

dieser lässt seine Löffel hängen, ob der schlechten Bewertung durch die Hasenfachjury….

diese Taube darf sich ab sofort bester Tauber nennen, ob er dies Lob als Tauber wohl hören kann?

dieser hat eine tolle Tätowierung im Ohr, das kommt ganz selten vor…

und diesem Hasen ist alles egal, er nippt an seinem Hasentrunk, nimmt alles sonst gelassen, und wenn der große Häscher kommt, ist er doch nicht zu fassen….
Also Leute, heute Sonntag letzte Gelegenheit zu einem prämierten Hasenbraten zu kommen..(Ihr müsst sie aber nicht essen, könnt sie auch nur zum rammeln verwenden, für eine eigene Zucht sozusagen, und wer weiss, vielleicht bekommt ihr dann im nächsten Jahr auch eine Medaille..
bis demnächst,- Luk.
Endlich Vollmond…
.. der (Voll)Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein usw….ja, - immer wenn Vollmond ist, tut sich erstaunliches. Meine Frau fastet ein paar Tage, isst nix, gar nix, die Kleintierzüchter bauen die Käfige auf, um in der Alten Burg Europas grössten Hasenstall und Vogelkäfig zu errichten, - es gibt dann wieder prämierte Zuchthasen zum essen,- nein das war nur Spass, da verstehen die Klein(h)tierzüchter keinen selbigen. Es wird mir schon irgendwie mulmig bei so einer geballten Ladung tierischer Intelligenz in der Burg. Aber auch die restliche Burg sieht im Lichte des Mondes gar nicht so schlecht aus, sehen sie selbst:



Sogar unser Geistlein wird ganz unruhig….

Also, dann wieder bis demnächst in diesem Blog. Vielleicht zeige ich ein paar gut gemästete Zuchthasen oder so..
LG Luk
Biblische Plage Neu..!
Es gibt seit diesem Jahr eine neue “biblische Plage”, nämlich Wespen, genauer gesagt,- Erdwespen. Sie naschen nicht nur am Apfelstrudel unserer Gäste auf der Terrasse, oder nippen an deren Hollersaft, -oder stürzen sich auf Grillteller und Ketchup, -nein, - sie vergreifen sich neuerdings an auch an den Burgtrauben!!! Oh, - ihr Winzer,- seid auf der Hut vor dieser neuen Plage.!!

Sobald eine der Trauben ihren idealen Reifegrad erreicht hat, stürzen sich sinnigerweise Trauben von Wespen darauf, und saugen sie aus,

So sehen die Trauben dann aus, ausgesaugt und leer…., ein Trauerspiel!

Hier, eine noch nicht reife Traube,- aber die ersten Kundschafter sind schon da…

Bis demnächst,- Luk.
Besuch aus Afrika…
heute hatte ich Besuch aus Afrika oder so? Ein kleiner grüner Geselle (vom Mars vielleicht?)

schaute bei mir in der Burg vorbei. Er interessierte sich sehr für die Bilder von Birgit Bachmann, wollte sich gar nicht von einem Bild trennen. Mit sanfter Gewalt gelang es mir, das Biest mittels eines Whiskyglases und eines Bierdeckels zu fangen. Ich gab ihm spontan den Namen Rolf, ob seiner grünen Farbe und auch ob seiner ihm nachgesagten fatalen Eigenschaft, - der Gier.
Rolf lief im Whiskyglas seine Runden, versuchte auch seinen natürlichen Bewegungsablauf, das Hüpfen, aber er knallte nur gegen den Glasboden. Da trug ich ihn nach draussen, - auf die Terrasse, um ihm seine Freiheit wieder zu geben. Sogleich lief er den Holzrand eines Tisches auf der Aussichtsterrasse, -übrigens ein überwältigender Ausblick auf das historische Tauernstädchen Gmünd,- entlang, und dann hob er ab und stürzte sich todesmutig in die Tiefe in Richtung Weingarten. Hoffentlich holt er da nicht seine Millionen Artgenossen und frisst sich durch den selbigen. (Peter, i sog´s glei, i woars nit!)





aber dann hörte ich, wie jemand rückwärts zählte und bei Zero hob fauchend eine kleine Untertasse ab und das grüne Wesen verschwand in Richtung Mars, ich hoffe, das war´s. Bis demnächst,- Luk.

