Sprüche

Immer wieder Sonntag

Heut´will ich Euch nicht lang belehren,- außer,- Ihr sollt´ Wirt und Wirtin ehren! Hattet schon die Qual der Wahl, ist mir egal, ist mir egal.

Heute schon was vor? Weit offen steht das Tor!

Der Köchin Speisen schmurgeln schon im Topfe, im Glas ist schon der gute Wein, schlagt euch das Wahlzeugs aus dem Kopfe, gebt´s euch an Ruck und kommt´s herein

Das hängt in der ehemaligen Küche, da haben die letzten Ritter auf die Köchin gewartet, aber vergebens, die ist damals nach Amerika ausgewandert.

aber jetzt, für die Ritter leider zu spät, gibt´s  wieder hervorragende Speisen zu familienfreundlichen Preisen!

in Räumen wie diesen, einfach genießen..

Bis demnächst, falls uns der Himmel nicht nach dem Wahlergebnis auf den Kopf fällt!

Luk


Bloggito ergo sum - der Sonntagsblog

Weil grad wieder Sonntag ist, der erste Ansturm an Gästen ist vorbei, schreibe ich euch eines meiner Gedichte:

 

Ich sitze unten auf dem Balkon,

über mir wohnt Herr Keller.

Manchmal habe ich die Asche seiner Zigarre

auf meinem Frühstücksteller.

 

Meist sage ich nichts,

doch manchmal, wenn ich geistig abgehoben,

wohnt Herr Keller in meinen Gedanken unten

und ich wohne oben.

 

Doch erscheint alles dann

in einem anderen Licht,

denn Herr Keller raucht Zigarre

und ich rauche nicht…?

und noch ein paar Bilderchen.. vom einzig wahren Märchenwanderweg im Maltatal, den ich ab und zu zur Entspannung abwandere, auch in Erinnerung ehemaliger Almauftriebe mit meinem Vater, alles versteckte Wege, die fast kein Mensch mehr geht, aber wunderschön..!

Hier ein kleiner grüner Waldschrat, konnte mir viel erzählen, wie´s  damals war…

und hier ein urtümliches Wesen aus vergangenen Zeiten, vielleicht der Vorgänger vom Haflinger..?

im Herbst gehe ich wieder öfters diesen zauberhaften Märchenweg, falls jemand Lust hat mitzugehen, bitte gerne, aber nicht quatschen beim gehen, nur schauen und staunen und träumen…

LG Euer Luk, eh´ schon wissen.

 

 


Outen ist in - Berichte aus der Sakristei

 

Sich outen ist im Moment sehr trendy und so möchte auch ich mich etwas outen: 

Ich war Ministrant!

Das sitzt, was?  Jetzt sind alle geschockt, aber zu meiner Entschuldigung möchte ich sagen, ich war damals noch sehr jung, wir wohnten fast neben der Kirche und so hatte der Pfarrer bei meiner Oma leichtes Spiel, der Bub muss Ministrant werden sagte er zu ihr und sie sagte es zu mir und wer meine Oma kannte, weiß, diese duldete keinen Widerspruch, sie wedelte lediglich mit einem Geldschein, auch damals waren die Menschen schon käuflich, und ich spurte. Also wurde ich Ministrant. Auch der Wachter Gerold, der Biedermann Herbert, der Egger´s  Rudl und noch so ein paar Kapazunder.

Am Anfang war´s ja lustig, wir verdienten  ein paar Groschen pro Messe, bei Begräbnissen und Hochzeiten entsprechend mehr und so rissen wir uns anfangs um´s ministrieren. Aber wie der Zeitgeist halt so spielt, der Drang zum ministrieren ließ nach und nach nach, der Egger´s Rudl und der Biedermann´s  Herbert wohnten weiter weg und kamen dann einfach nicht mehr, und weil der Wachter´s Gerold und ich nahe bei der Kirche wohnten, waren wir halt immer fällig, der Messner (war auch noch der Vater vom Wachter Gerold) holte uns immer ab, Flucht war zwecklos.

Mein Cousin, der Gritzner Hans, ein paar Jahre älter und  schon länger Ministrant und als solcher, eben älterer, hatte er auch ältere Rechte und Privilegien. Er durfte zum Beispiel beim Zomleit´n (Zusammenleuten der Glocken zum Behufe der Sonntagsmesse, oder bei Begräbnissen das Ausläuten und so weiter), also da durfte er immer die große Glocke läuten und wir jungen nur die kleineren, hellen.

Es war  lustig, beim Läuten den Glockenstrick um ein paar Handlängen weiter oben zu fassen und sich mit der Glocke unter Ausnützung derer Schwungkraft in der Sakristei hinaufziehen zu lassen. Dies war natürlich nicht ganz ungefährlich, denn wenn man sich bei den Längen verrechnete, donnerte man mit dem Kopf gegen die Sakristei Decke und entsprechend der Schwerkraft, -meist war die schon sehr kräftig und schwer stürzte man dann am Seil rutschend dem Boden entgegen. Das zog uns dann immer den Missmut des Messners zu.

Mein Cousin Hans wollte wie immer auch wieder einmal behende emporgezogen werden, mit der großen Glockenschwungkraft, aber der Glockenstrick wickelte sich fatalerweise um seinen Hals und er wurde unsachgemäß an diesem hinaufgezogen, krachte  gegen die Sakristei Decke, kam  leicht bläulich angelaufen und nicht ganz punktgenau auf dem Sakristei Boden auf, griff sich an den Hals, welcher auch nicht gerade gut aussah und der Messner, halb so groß wie mein Cousin, (auch mein Cousin  war ein so langer Lulatsch, wie ich), also der Messner wollte ihm wutentbrannt einen Arschtritt verpassen, aber da er nicht so lange Beine hatte, wie mein Cousin, traf er nur dessen Kniekehlen. Mein Cousin knickte etwas ein, und der Messner verwies ihn der Sakristei. Wenigstens konnten wir dann öfters ohne ihn ministrieren und verdienten dann auch ein paar Groschen mehr. Ja, ab und zu war es ja auch lustig, ein Ministrant zu sein.

Nun wisst ihr schon wieder etwas mehr über mich, dem GroßBlogMeister der Gegenwart,

mit Berichten und Geständnissen aus der Vergangenheit.

Bis demnächst, Euer Luk,- BurgWirt mit Geist & Herz

Übrigens, dies ist die erste Burgtraube vom Jahrgang 2008, ist sie nicht allerliebst?

 


Kärnten schon wieder Spitze…

Letzte Meldung, Kärnten hat es wieder geschafft, die meisten ledigen Kinder gibt es in unserem Bundesland. Es war diesmal schwieriger als im letzten Jahr, die Steierer waren uns dicht auf den Fersen, naja,- Fersen kann man dazu wirklich nicht sagen, aber der verdammte Jugendschutz zwingt einen zum “Zwangsumformulieren”. Aber der milde Herbst im letzten Jahr gab den entscheidenden äh, Anstoß, so konnten wir es wieder schaffen.

Dazu fällt mir ein Gedicht eines unbekannten Wieners ein, habe es nur ein bißchen umgedichtet:

Der Dichter sprach zur Kunigund, wie ist dein Bäuchlein kugelrund, sie sagt, das ist mir nicht ganz klar, weils finster war, weils finster war….

Jaja die Kärntner, ein gar lustig Völkchen.

Ps.: Mein Computer (Apple) ist immer noch nicht fertig, weil der finale Burgtheaterbericht fehlt ja noch, mit den scharfen Bildern und so weiter.. aber kommt noch, versprochen.

Als kleine Entschädigung noch ein kleines Gedicht von mir:

Der Dichter dichtet auf Teufel komm´ raus, die geneigten Leser lesen´s  mt Graus,  wünschen dem Dichter eine Verstopfung der Feder,  denn dichten, so scheint´s  kann ja wirklich fast jeder……

Bis demnächst!

Euer Luk, der Spuk der Alten Burg


Der Sinn oder Unsinn des Lebens

Das Wort zum Sonntag kommt heute ausnahmsweise am Dienstag, weil dadurch, dass wir gerade Hauptsaison haben und deshalb keine Ruhetage mehr, weiss ich oft gar nicht mehr, welcher Tag gerade ist. Sagen wir einfach, heute ist Sonntag, damit auch Ihr ein bißchen verwirrt sein könnt.

Habt ihr Euch auch schon einmal ertappt, dass ihr gedankenlos eine Ameise zertreten habt, eine Fliege, -die gar nicht soo lästig war, mit einem Handkantenschlag erlegt habt, einer Spinne, -weil die Freundin immer kreischt, wenn sie einer ansichtig wird, die Haxen ausgriss´n habt, einen Frosch in der Kindheit (Präpupertertiär) eventuell eine Zigarette in das Froschmaul gesteckt habt, oder eine andere Gedankenlosigkeit tierischer Grausamkeit begangen habt?  Irgendwann beginnt man, …. sei Dank, darüber nachzudenken, und man findet es nicht mehr so gut.

Hier ein kleines Gedicht dazu, oder gar zwei..

Ein Hase beging Selbstmord auf der Autobahn. Als der erste Wagen ihn überrollte, war es ihm eine kurze Qual,- als der zweite ihn überrollte, war es ihm schon scheißegal. Ein Hase beging Selbstmord auf der Autobahn?

Ich zertrat eine Ameise mit meinen Füßen, denn ich fand, dass sie mir im Wege stand. Da lag sie nun auf dem Asphalt, zerquetscht und formlos, -es überlief mich kalt. Warum, so klage ich mich an, hab´ ich dies´ sinnlose getan?

Und dazu noch ein kleines Burgdetail…

Ja, Leute, immer abwägen, bevor man sinnlos zuschlägt, oder drückt, oder quetscht !

 

 


Das Wort zum Sonntag

Heute ist nicht viel los, deshalb ist es an der Zeit, ein paar Worte über die Zeit zu erwähnen:

Wäre Zeit flüssig, sagte der Gelehrte, dann könnte man sie einfrieren!”  Solche und andere Arten von Gedankengängen martern von Zeit zu Zeit mein Gehirn, und nun lasse ich diese “Ergüsse” halt auf Euch los, wenn´s  recht ist?

Und ein Burgdetail, wie fast immer ist auch dabei, und auch etwas kulinarisches aus unserer Burgküche.

Hier auf diesen beiden Fotos sieht man schön, wie die Zeit vergeht. Ganz schön schnell, gell?

Und auf den beiden folgenden Fotos werden gerade unsere köstlichen, hausgemachten original schwäbischen Maultaschen gemacht, mit Salbeibutter geschmälzt und mit knackig frischem grünen  oder gemischtem Salat serviert! Lecker, nicht wahr? 

Bis demnächst


Das “Wort” zum Sonntag - One Night Stand

Sonntag ist ja ein Tag zum ausruhen, zur Besinnlichkeit, mit der Familie der übliche Kirchgang, der Vater geht derweil zum Kirchenwirt,- auch dort wird gepredigt, denn Oblaten kann er nur schwer verdauen. Da Gott ja bekanntlich allgegenwärtig ist, ist man ihm auch dort nahe, und das flüssige Brot bekommt ihm auch eher..

Und so möchte ich euch ein paar Gedanken zur Liebe mitteilen, um etwaige Missverständnisse auszuräumen

Liebe oder so..

Liebe wird oft mit Geilheit verwechselt (One Night Stand..)

Ihre Körper verschlangen sich ineinander, sie tauschten Säfte aus in der Extase,- danach die Stille des Augenblicks,  ”ich liebe Dich, sagt er verschwitzt”, - “ich dich auch, sagt sie verschmitzt” und schlugen dabei die Augen nieder und sie sahen sich vorher noch nie, und danach niemals wieder…..?!

Einfach zum nachdenken….

und hier das Burgdetail zum Sonntag

 


Teilchen zertrümmern

Hallo, ich bin´s schon wieder, ist ja auch noch ganz neu, mein BlogSpielzeug, aber heute ist dies mein letzter Beitrag, versprochen.

Also, in diesem Jahr soll ja in der Schweiz der größte Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen werden, um auf der Erde, besser gesagt unter der Erde den Urknall nachzuempfinden, es werden also Teilchen in einem Magnetfeld aufeinanderzugejagt, die prallen dann mit aberwitziger Geschwindigkeit zusammen, und dabei sollen dann noch die oder das allerkleinste(n) Teilchen entstehen, das sogenannte Higgsteilchen, lange gesucht, nie gefunden, nur vermutet. Die Temperaturen bewegen sich nach dem Urknall im Milliardengradbereich, also ein sehr gemütliches kleines Lagerfeuerchen, an dem sich dann alle Physiker der Welt die Hände und wer weiss was sonst noch wärmen können.

Dazu hab ich einmal einen kleinen Ausatz geschrieben, den ich Euch (sind wir schon per du?) nicht vorenthalten möchte:

Eine kleine Urgeschichte:

Es war einmal ein berühmter Atomphysiker, namens Gott, (Nachnahme unbekannt). Ihm gelang es nach jahrmillionenlanger Forschung, die Materieteilchen so lange zu teilen, bis das letzte Teilchen, also das kleinste von allen, vor ihm lag.

Die Spannung stieg ins Unermessliche, ein letzter Schlag mit seinem gigantischen Teilchenzertrümmerer, - und das letzte Teilchen löste sich auf,- ins Nichts!!!!

Nun war das “Nichts” erschaffen, und in der umgekehrten Reihenfolge konnte der damals noch sehr junge Gott (Nachname noch immer unbekannt) all das erschaffen, wovon er schon immer geträumt hatte.

(Jostra 08)

 


Heute schon gedacht?!

Jeder Mensch hat ein Gehirn - wer es auch benutzt ist selber schuld!