Sprüche
Stringtheorie….?
Hallo, da die Burg immer noch zu hat, im Restaurant hat es gerade 2 Grad plus, immerhin.. beschäftige ich mich halt mit banalen Dingen,wie zum Beispiel
es gibt ja noch die abenteuerlichsten Theorien über das Aussehen des Weltalls, es soll ja mehrere Parallelwelten geben, oder ein Blasenmodell, also das Weltall besteht aus lauter Blasen (Bubbles), ja einige Wissenschaftler haben wohl auch in ihrer Kindheit zu heiss gebadet und ein paar Blasen blubbern lassen?
Diese Foto habe ich gemacht, als auch ein Gott, aber ein Gitarrengott, John Campelljohn, in der Burg ein Livekonzert hatte. Auch seine “Strings” haben gewaltig geschwungen. Wahre Musikfans haben ja eine gewisse Ahnung von der Ewigkeit..?
Bis demnächst
Luk
Burgpoesie (aber aus Malta)
Gedichte von gestern auf einem Bild von heute….
Bis demnächst
Luk
Alles Fasching oder was….
Der Fasching ist viel zu ernst, um ihn den Narren oder Politikern zu überlassen. Spätestens seit “unser” Landeshauptmann “schwarzen Humor” bewiesen hat, - mit seinem N….Witz, man stelle sich vor, in Amerika wird ein Schwarzer Präsident, und bei uns bemüht sich ein Landeshauptmann, Negerwitze zu erzählen. Ab sofort heißt dieser Job nicht mehr Landeshauptmann, sondern Stammeshäuptling, dann kann man das so lassen.
Ja, seit in Kärnten die Zivilisation evolutionsbiologietechnisch stagniert, wählen wir halt wieder, oder immer noch den stärksten unseres Stammes. Die Zweikämpfe um dieses schönen Naturjuwel Kärnten sind schon in vollem Gange. Die Frauen scharren sich um die Feuerstellen, hüten es, wie es sich in Kärnten gehört ,-unter Einsatz ihres Lebens und die Männer des gestandenen Kärntnerstammes kommen von der Jagd zurück. Es ist ein lauer Frühlingsabend, eine warme Brise weht durchs Neandertal, von Westen kommend, und soeben ertönt das Triumphgeheul des Siegers der Zweikämpfe. Wir haben einen neuen Stammeshäuptling. “Uwe, Uwe, tönt´s aus dem Wald”.
Da wachte ich schweißgebadet auf, und nahm raschest eine kalte Dusche. Gott sei Dank, es ist immer noch Januar und nicht der 1. März.
Möge unser schönes Kärntnerland nicht fallen in eines Narren Hand!
Bis demnächst,- Luk
Last BurgBlog of the Year.. (oder das letzte in diesem Jahr)
weil morgen hab ich keine Zeit, ich bin DJ bei unserer Silvesterfeier, und das fordert natürlich den ganzen Luk. Möchte mich hiermit bei allen meinen treuen BlogLesern verabschieden, vielleicht gibt´s meinen Blog im neuen Jahr wieder, schau ma amal, donn werd ma seh´n. Jetzt geb ich Euch erst mal meinen Segen,
und wünsche euch viel Glück auf all euren Wegen, meinetwegen und auch Euretwegen
das Glück möge euch an allen Strassenecken winken, genügend Wein im Keller für euch zum trinken, und das es Euch an nichts mangeln möge, keine Hungersnöte soll euch plagen, Kopf hoch,- Brust raus, kann ich nur sagen
also bis demnächst
Luk
achtet auf die sex….
BurgWeihnachtsfeier, die letzte….
Das Amt für Vermessungswesen, die MA 4711, feierte am 23. 12. ihre Weihnachtsfeier. Obwohl Beamte, fanden alle den Weg in die Burg. Dem aktuellen Anlass (Wirtschaftskrise) entsprechend, wurde dafür vom Vorstandsvorsitzenden ein passendes Menü ausgesucht, um auch kulinarisch ein Zeichen zu setzen.
Der Vorkoster, Wolfgang F. begann pünktlich mit dem kauen, und konnte so schon in kurzer Zeit seinen Kollegen berichten..
Das Weissbrot ist im Anbiss sehr kross, weicher Kern, grobporig, wie sonst nur bei den feinsten französischen Baguettes, aber irgendwos zwickt mi,….
so, jetzt gehts wieder, aber meine Herren, wo laufen sie denn hin,… jetzt probier i noch dos Wirschtl, donn kennt´s des a essen!
Jo des Wirschtl is in Ordnung, knackig im Anbiss, kernig im mittleren Bereich, al Dente gekocht, wirklich Profis, die da in der Burgkuchl. So Kolllegen, ran an die Wurscht und dos ma kana vadurscht, haha..
Ich als der Profi von Euch, computermässig natürlich, muss sagen, so a Weihnachtsfeier hot a wos. Dos ma an Wein a dazuakriagn, hätt i ma nit gedocht, Respekt, Herr Direkta.
Jo, und dos ma bis 31. 12. noch ane rachn derf´n, is a nit schlecht, oba wos donn?…. Mir graut vor der Zukunft. De gonz´n Stund´n im Büro, und kane rachn, wia soll i dos ibaleb´n?..
also i find dos suppa, endlich a mol a frische Luft in unsara Amtsstub´n.
Buasch´n, i sog enk, mir sind guat aufgstöllt fias nexte Johr, mia hob´n hiaz guat gess´n und getrunk´n und wenn i so in die Runde schaug, wird mir nit bang. Essen und vermessen werd´n die Leit imma miassn. Und jetzt frohe Weihnochten, olle.
Bis demnächst
Luk
I had a Dream.. (Ich hatte einen Traum..)
Malta, das Tal der stürzenden Wasser…….
Ich träumte von der endgültigen Fertigstellung des Radlweges zwischen Gmünd und Malta im Jahr 2055, und geriet mitten in die finalen Verhandlungen zwischen dem Bürgermeister, den Bauern, Vertretern vom Land (die mit den dicken Brieftaschen, - die haben sie aber nur als Ablenkungsmanöver mit, denn,- während sie dir 100,- € mit der linken Hand geben, ziehen sie dir schon flink und gekonnt € 200,- mit der rechten Hand unbemerkt aus deiner Brieftasche. Sie erhalten ja auch diesbezüglich eine mehrwöchige Ausbildung in der Bronx, sonst wären sie für das Amt ungeeignet.
Also der Bürgermeister eröffnete geschmeidig die Verhandlung,- Jo, des Bauern, - hiaz moch ma amol Nägel mit Köpf, gell, tuat´s schön unterschreib´n do, jo genau do, nocha hätt´ ma´s logsom. Die Vertreter des Landes nickten wohlwollend mit ihren Köpfen und liessen die dicken Brieftaschen gekonnt klimpern. Gleichwohl zückten sie mit der Hand drohend einen Enteignungsverfahrensbelegsvordruck, um den Wünschen des Bürgermeisters etwas Nachdruck zu verleihen. Aber da kamen sie bei den Bauern grad wieder recht, Bauer A fing sofort an, seine neue, - im Second Hand Laden erworbene Sense zu bewegen,- und schrie: deine Wische konnst da sunst wo hinschiab´n, wonn du de nit sofurt einstecktst, kriagst a Faustwatsch´n, dos es lei so donnart, göll!
Der Bürgermeister schaute entgeistert zu dem Bauern, der eben noch so friedlich dastand und nun mit geschwollenen Adern und Muskeln vibrierend, in eine bedrohlich geduckte Haltung, sozusagen sprungbereit, überging.
Und wos is heatz mit´n Wossa fia die Viecha, ha? schreit der Bauer B.
Der Wasserrechtsbeamte hob seinen Kopf, nun war er dran, er setzte seinen besten Beamtenblick auf und hub an zu dozieren: Ja, meine Herren Bauern, das wäre dann ganz einfach, wenn das Vieh nicht zum Wasser kommt, dann muss halt das Wasser zum Vieh kommen.
Wir machen eine Abzweigung vom Bach in eure Felder, mit einer netten, hübschen Brücke darüber, für die Radelfahrer, leicht gewölbt, selbstverständlich nach den neuesten Sicherungsvorschriften gebaut, in Eiche natur, auf Wunsch auch Tanne gedämpft.
Das werden wir dann individuell mit euch Bauern vor Ort aushandeln, ich geb euch schon mal einen Prospekt mit den neuesten Brückenmodellen zum Anschau´n daham mit Euren Frauen..
Der Bürgermeister staunte über diesen geschickten Schachzug des Wasserbeamten, haben die Bauern doch vor lauter Prospektschau´n und streiten über die Farbe des Geländers etc.. vergessen, warum sie eigentlich da waren.
Und was ist mit di Fisch, warf der Fischereiaufsichtsbeamte wichtig ein, -wenn sich meine, von mir beaufsichtigten Forellen dann in diese Abzweigungen verirren tun , und die Rindviecher dann eine verschlucken, wer zahlt mir das dann?? wurde er langsam lauter und renitenter.
Der Bürgermeister, noch immer die Ruhe selbst -(der Traum spielt ja im Jahr 2055,- da ist schon ein anderer Bürgermeister, kann ich aber in meinem Traum nur schemenhaft erkennen, kann Euch somit nicht sagen, wer es werden wird), also der Bürgermeister antwortete dem Fischereibeauftragten: Da kriag´n die Viecha an Eiweißschock und du muasst froh sein, dos dich die Bauern nit vaklog´n. Das sollte eigentlich ein Scherz sein, aber der Fischereibeaftragte erkannte das nicht sogleich, und rang Luft schnappend, nach Widerworten, aber der Bürgermeister wandte sich schon von ihm ab und den Bauern zu.
So, Buam, des homma geklärt, wia gsog, noch do untaschreib´n, donn hommas.
Die Bauern taten wie geheißen, immer noch mit einem Auge in die neuen Brückenprospekte schauend. Wichtiger war ihnen nun, das jeder von ihnen die schönste Brücke wollte, und zogen frohgemut nach Hause.
Am nächsten Tag rollten schon die Baumaschinen an, der Bürgermeister übte schon das Durchschneiden des Eröffnungbandes des neuen Radlweges und von Nun an herrschte wieder Frieden im Land zwischen Lieser und Malta.
Bis demnächst,
Luk
Sonntagsblog
Heute kommt wieder ein typischer Sonntagsblog. Sternzeit 3390 12 07. Es ist mir gelungen, spektakuläre Bilder eines Urknalles aufzunehmen, weiss nicht, wer da wieder herumgeknallt hat, im Universum,- scheint doch Multiversum´s zu geben. Das unterstützt natürlich wieder die Theorien derer, welche mehrere Götter für möglich halten, aber wie gesagt, das artet dann wieder in wilde Urknallereien aus, jeder Gott möchte seine eigene Schöpfung durchbringen, für jede Menge Unruhe in der kühlen Stille des Alls ist also gesorgt. Jetzt aber zu den Bildern des Urknalles, welche ich in finsterer Nacht von der Spitze des Burgturmes aus gemacht habe
Wunderschön, nicht? Und jetzt noch etwas Text zum Sonntag:
Der siebte Tag (Teil 2)
Nachdem mein Werk
in einer Krümmung des Raumes verschwand,
saß ich noch immer
nachdenklich auf einem Meteoriten
und trieb langsam den Ringen zu
und die Sonnen um mich
strahlten in der Vielfalt ihrer möglichen Farben
und die kühle Stille des Alls
umhüllte mich mit ihrem Schweigen.
Es war der siebente Tag und ich beschloss fortan zu ruh´n.
Immer wieder Sonntag
Heut´will ich Euch nicht lang belehren,- außer,- Ihr sollt´ Wirt und Wirtin ehren! Hattet schon die Qual der Wahl, ist mir egal, ist mir egal.
Heute schon was vor? Weit offen steht das Tor!
Der Köchin Speisen schmurgeln schon im Topfe, im Glas ist schon der gute Wein, schlagt euch das Wahlzeugs aus dem Kopfe, gebt´s euch an Ruck und kommt´s herein
Das hängt in der ehemaligen Küche, da haben die letzten Ritter auf die Köchin gewartet, aber vergebens, die ist damals nach Amerika ausgewandert.
aber jetzt, für die Ritter leider zu spät, gibt´s wieder hervorragende Speisen zu familienfreundlichen Preisen!
in Räumen wie diesen, einfach genießen..
Bis demnächst, falls uns der Himmel nicht nach dem Wahlergebnis auf den Kopf fällt!
Luk
Bloggito ergo sum - der Sonntagsblog
Weil grad wieder Sonntag ist, der erste Ansturm an Gästen ist vorbei, schreibe ich euch eines meiner Gedichte:
Ich sitze unten auf dem Balkon,
über mir wohnt Herr Keller.
Manchmal habe ich die Asche seiner Zigarre
auf meinem Frühstücksteller.
Meist sage ich nichts,
doch manchmal, wenn ich geistig abgehoben,
wohnt Herr Keller in meinen Gedanken unten
und ich wohne oben.
Doch erscheint alles dann
in einem anderen Licht,
denn Herr Keller raucht Zigarre
und ich rauche nicht…?
und noch ein paar Bilderchen.. vom einzig wahren Märchenwanderweg im Maltatal, den ich ab und zu zur Entspannung abwandere, auch in Erinnerung ehemaliger Almauftriebe mit meinem Vater, alles versteckte Wege, die fast kein Mensch mehr geht, aber wunderschön..!
Hier ein kleiner grüner Waldschrat, konnte mir viel erzählen, wie´s damals war…
und hier ein urtümliches Wesen aus vergangenen Zeiten, vielleicht der Vorgänger vom Haflinger..?
im Herbst gehe ich wieder öfters diesen zauberhaften Märchenweg, falls jemand Lust hat mitzugehen, bitte gerne, aber nicht quatschen beim gehen, nur schauen und staunen und träumen…
LG Euer Luk, eh´ schon wissen.
Outen ist in - Berichte aus der Sakristei
Sich outen ist im Moment sehr trendy und so möchte auch ich mich etwas outen:
Ich war Ministrant!
Das sitzt, was? Jetzt sind alle geschockt, aber zu meiner Entschuldigung möchte ich sagen, ich war damals noch sehr jung, wir wohnten fast neben der Kirche und so hatte der Pfarrer bei meiner Oma leichtes Spiel, der Bub muss Ministrant werden sagte er zu ihr und sie sagte es zu mir und wer meine Oma kannte, weiß, diese duldete keinen Widerspruch, sie wedelte lediglich mit einem Geldschein, auch damals waren die Menschen schon käuflich, und ich spurte. Also wurde ich Ministrant. Auch der Wachter Gerold, der Biedermann Herbert, der Egger´s Rudl und noch so ein paar Kapazunder.
Am Anfang war´s ja lustig, wir verdienten ein paar Groschen pro Messe, bei Begräbnissen und Hochzeiten entsprechend mehr und so rissen wir uns anfangs um´s ministrieren. Aber wie der Zeitgeist halt so spielt, der Drang zum ministrieren ließ nach und nach nach, der Egger´s Rudl und der Biedermann´s Herbert wohnten weiter weg und kamen dann einfach nicht mehr, und weil der Wachter´s Gerold und ich nahe bei der Kirche wohnten, waren wir halt immer fällig, der Messner (war auch noch der Vater vom Wachter Gerold) holte uns immer ab, Flucht war zwecklos.
Mein Cousin, der Gritzner Hans, ein paar Jahre älter und schon länger Ministrant und als solcher, eben älterer, hatte er auch ältere Rechte und Privilegien. Er durfte zum Beispiel beim Zomleit´n (Zusammenleuten der Glocken zum Behufe der Sonntagsmesse, oder bei Begräbnissen das Ausläuten und so weiter), also da durfte er immer die große Glocke läuten und wir jungen nur die kleineren, hellen.
Es war lustig, beim Läuten den Glockenstrick um ein paar Handlängen weiter oben zu fassen und sich mit der Glocke unter Ausnützung derer Schwungkraft in der Sakristei hinaufziehen zu lassen. Dies war natürlich nicht ganz ungefährlich, denn wenn man sich bei den Längen verrechnete, donnerte man mit dem Kopf gegen die Sakristei Decke und entsprechend der Schwerkraft, -meist war die schon sehr kräftig und schwer stürzte man dann am Seil rutschend dem Boden entgegen. Das zog uns dann immer den Missmut des Messners zu.
Mein Cousin Hans wollte wie immer auch wieder einmal behende emporgezogen werden, mit der großen Glockenschwungkraft, aber der Glockenstrick wickelte sich fatalerweise um seinen Hals und er wurde unsachgemäß an diesem hinaufgezogen, krachte gegen die Sakristei Decke, kam leicht bläulich angelaufen und nicht ganz punktgenau auf dem Sakristei Boden auf, griff sich an den Hals, welcher auch nicht gerade gut aussah und der Messner, halb so groß wie mein Cousin, (auch mein Cousin war ein so langer Lulatsch, wie ich), also der Messner wollte ihm wutentbrannt einen Arschtritt verpassen, aber da er nicht so lange Beine hatte, wie mein Cousin, traf er nur dessen Kniekehlen. Mein Cousin knickte etwas ein, und der Messner verwies ihn der Sakristei. Wenigstens konnten wir dann öfters ohne ihn ministrieren und verdienten dann auch ein paar Groschen mehr. Ja, ab und zu war es ja auch lustig, ein Ministrant zu sein.
Nun wisst ihr schon wieder etwas mehr über mich, dem GroßBlogMeister der Gegenwart,
mit Berichten und Geständnissen aus der Vergangenheit.
Bis demnächst, Euer Luk,- BurgWirt mit Geist & Herz
Übrigens, dies ist die erste Burgtraube vom Jahrgang 2008, ist sie nicht allerliebst?



































