Sprüche
63 und kein bisschen leise….
Leitl´n es is wohr,- da Hubert werd schon 63 Johr.
Onseg´n tuat mas iam grod nit,- weil die Anni holt´ den Olt´n fit!
Und trotzdem ist es wahr,- und es gratuliert Dir diese Schar:

der Hubert wie er leibt und lebt


die Anni,- seine Frau,- und der Bub, - der was Kabarettist ist

es gratulieren recht herzlich Dir der Peter

und sein Bruder

Hubert, alte Socke, imma locka bleib´n…

ja lieber Hubert, nachdem ich Deine Beichte abgenommen habe und Du deine Sünden sonder Zahl durch vielerlei Gebete wieder los geworden bist (der Ablass könnte nächstes mal ein wenig mehr sein, vielleicht noch einen Bachen Speck als Draufgabe, dann wird der Herr wieder ein Auge bei Dir zudrücken, gell) und vergelt´s Gott noch mal und zu Deinem Geburtstag viel Glück und viel Segen auf all Deinen Wegen….

Ja auch von der roten Lola alles Gute….

Lieber Hubert, ich als dein Präfekt kann Dir nur raten, jeden Tog a guat´s Glasl Wein und Du wirst in 37 Johr mindestens 100 sein!

Deine Enkelin Dana wünscht sich auch einen mindestens 100jährigen Opa…echt cool!

auch von Lady Gaga alles Liebe und gaganz viel Gesundheit und überhaupt….

lieba Hanschlbauavata,- alles Gute wünscht Dir auch das Burgtheata

und ich als Bürgermeister von der Künstlerstadt, - wohl der Stadt die soviele Künstler hat,- wünsche Dir zu Deinem Feste,- viel Bier und Wein und das allerbeste! (Viele Grüße auch an Siggi Schnuggler, meinem Kollegen aus der Schlatzing)

Ja ich der Horst,- sitze hier auf der BurgTerrasse fein,- bei einem schönen Gläschen Wein und tue Dir hiermit auch kund,- lieber Hubert bleib´gscheit´und auch recht gsund!

auch die Buben von der Burg,- kriegen vom Burgbier nie recht gnuag und wünschen Dir zu Deinem Fest, auf das Du kriegst nicht nur den Rest (vom Bierfass oder der Gallone Wein,- soll fast alles Deines sein)

ja und wir,- die Allgäu Sisters saßen dereinst hier beim Luk uns auch wir wünschen Dir viel Gluck!

“Ich Adolf freu´mich auch wirklich sehr, und möcht´vor Freude fast zerspringen,- Luk gib das Flascherl Wein jetzt her, ich werd´dem Hubert eines singen”….

Ja lieber Hubert, auch die Ula und der Luk, - die BurgWirtsLeut` wünschen alles Gute Dir heut`. Auf das Du feiern mögest bis der Tag anbricht und vergiss dabei die Anni nicht!

Lieber Hubert,- Deinen Geburtstag tun wir fröhlich kund,- alles Liebe und Gesundheit,- wünschen die Ente und der rote Hund.

Auch ich König Kosch öffne meine Gosch und werd´s meinen Untertanen bleuen,- den Hubert sollt ihr huldigen,- ihr werdet´s nicht bereuen.

So feier´ nun mit Deinen Lieben,- wir freuen uns mit Dir,- mit Speis´und Trank und vielen Gaben und einem Fässchen Bier.

Ja Hubert, alter Kumpel, lass Deinen Gösser Muskel zucken,- auch ich wünschte mir,- ich wäre da, - Dein Freund Homi aus Amerika.

bis demnächst,- ich trink an Schluck,- alles Gute wünscht Dir Luk.

PostkartenPoesie oder Kärnten Werbung neu…..
früher gab es so schöne Postkarten mit Sprücherln drauf,- das sollte man wiederbeleben,- oder??? Hier mein erster Vorschlag zu einer neuen Kärnten Werbung mittels Postkarten Poesie:

Im Tal,- da schmeckt Dir auch zur Not,-
der Speck und Kas´ ganz ohne Brot!
Am Berg jedoch bist Du so weck,-
da schmeckt das Brot auch ohne Speck!




Falls jemand bessere Vorschläge hat, bitte einfach kommentieren, gell? Damit wieder Bewegung in die Kärnten Werbung kommt,- denn Lust alleine macht noch keine Kinder….. bis demnächst und LG Luk


Jung und schön Teil 2…….
nun folgt schon Teil 2 aus unserer Serie “Jung und schön”. Serien sind ja gerade in,- wie z.B.: “Onkel Charly” oder “The Simpsons” oder Grace Anatomy”. So präsentieren wir Ihnen nun auch unsere ehemalig noch jungen und schöne Stammgäste und Lieblingsgäste, aber auch Zufallsgäste, die Sie so nie wieder sehen werden…..

wie hier zum Beispiel der Gerhard ”Blacksmith” Isola und die Gabi Luxenberger….

der Luk bei einer kleinen (Kaffee)Pause bei der Errichtung des Burgretaurants….

der Künstler Michael Hirsch aus Poznan (Posen), welcher das große Bild im Restaurant gemalt hat. Dazu eine kleine Geschichte: Michael Hirsch wurde von einem Bekannten von uns (damals von der Ostsee), - samt seiner Bilder in einen VW Bus gesteckt und in Richtung Gmünd geschickt,- um bei uns im neu errichteten Burgrestaurant eine Vernissage zu machen. Alles schon sehr sehr kurzfristig, aber wir haben alles organisiert. Michael hat es in Gmünd und bei uns in Malta so gut gefallen, dass er beschloss, noch eine Woche zu bleiben. Da ihm langweilig war, malte er eben dieses große Bild, welches nun im Burgrestaurant hängt. Außerdem spielte er mit unseren Kindern im Garten Fußball und da passierte es, - er sprang dem Ball über einem Zaun nach, - dieser Zaun war aber auf einer Mauer und dahinter ging es ungefähr noch 1,50 Meter in die Tiefe. Er brach sich dabei ein Bein, - wir fuhren ihn ins Krankenhaus zum Samonigg, da er aber kein Geld hatte, malte er auch dem Samonigg ein Bild für den Gips. Aber auch mit Gipsbein war er ein großer Künstler, er malte noch viele Portraits von Gmündern….und wenn er nicht gestorben ist…..

Hier die “BurgCombo”, Werginz Hans, Heinz Oberlercher und da Preiml, sowie meine Wenigkeit beim Versuch, einen Blues zu spielen…

Hier der Peter Zwanzgleitner, damals unser Küchenchef,- beim Braten des Truthahnes,- welchen wir dem Burgtheater an Stelle eines Hühnchens servierten. Da war das ganze Theater paff, weil es ging eigentlich um den Pürzel und mit so einem großen Pürzel hatten sie nicht gerechnet, sie kamen kurz vom Text ab ob des großen Gelächters, aber dann wahrten sie die Contenance und jausneten vergnügt den Truthan samt Pürzel wie sie hier unten unschwer erkennen können. (Brand im Souterrain)



der junge Kunstschmied Adolf Leitner, ein Stammgast der ersten Stunde. Er hat viele Gegenstände im Restaurant gestaltet,, unter anderem auch unsere neue tolle Eisendecke. Mittlerweile kommen Gäste aus der ganzen Welt, um dieses Unikat zu bestaunen.

Der Amlacher Heinz und die (Kindergartentante)Lisbeth

der Heinz und der Bernhard beim “Bruderkuss”,- wie weiland Breschnew und Honecker…nur viel ästhetischer..

der damals auch noch junge und schöne Bernhard Waidbacher mit seiner noch jüngeren und schöneren Frau. (Ganz seltenes Bild übrigens)….

Hier zieht mir der Osterhase meine Löffel lang,- aber darüber gibt´s später einen eigenen Bericht……

Jung Bärbel….

und Tevje,- der Milchmann aus Anatevka……

Der 20leitner Peter beim Stangentanz….

die damals auch sehr jungen und ungezogenen Burgtheaterschauspieler Christa, Maria und da Preiml….

Heinz und Bärbel und Mucki am Stammtisch… und wie der Blitz, erzählt der Heinz seinen neuesten Witz….

der Heinz Oberlerchner bläst den Dudelsack schon ganz famos,- doch welches Liedlein spielt er bloß?

der damals auch noch sehr junge und starke Hans Werginz versucht die Christa zu “biegen”

doch charmant, wie er ist, - lässt er sie dann siegen…..

auch der Hermann Gabriel war einmal sehr jung und leider auch sehr gesprächig, -wenn er die Gelegenheit dazu bekam. Da konnte er dann stundenlang über die Entwicklung der Stadt Gmünd im allgemeinen und die Entwicklung der Alten Burg im Besonderen reden, die Suppe wurde sowieso kalt und bald auch die Schnitzel.

Und der Michael Kohlmayr,- ja auch der war einmal jung und schön und hinter den Frauen her,- mal weniger,- mal mehr…..

und seine Frau nimmt´s dann gelassen und moderat,- und meint´ - so wird´s mir dann nicht fad.

das ist nicht die Nina,- nein, - dass muss die Ilse (Hofer) selber sein!

den Richie und den Prunner Maxe sieht man hier, - hinter vielen Gläsern Bier…..

Scheich Bernhard grinst nach einem Schnäpschen gütlich und macht sich´s auf dem Stammtischstuhl gemütllich

derweil der junge Hubert schon am Handy lauscht, doch nicht sehr lange,- weil es rauscht. Er schreit hinein, “wer spricht denn hier”, doch das Gerät war noch kein iPhone 4.
Bis demnächst bei Teil 3 aus der Serie “Jung und Schön”….
Luk
Familienaufstellung oder alles nur Ketchup???
gestern erhielten wir eine Lieferung frischer Tomaten unseres Topgärtners Waidbacher Bernhard und Sohn. Müsste eigentlich Söhne heissen, aber der jüngere der beiden Buben ist ein bisschen aus der Art geschlagen und weigert sich partout, Gemüsebeete zu jäten.
Uns siehe da, wir hatten das seltene Glück eine männliche Tomate zu erhalten, einen Tomat sozusagen. Die Tomaten, also die weiblichen,- kennen eh alle,- aber Männchen kommen nur ganz selten vor, das ist so ähnlich wie bei einigen Spinnen Arten, gleich nach der Begattung, also hier bei den Tomaten gleich nach der Bestäubung wird das Männchen gefressen.(Fleischfressende Tomaten, kurz Fleischtomaten genannt,- Hinweis des Botanikers)

Hier unten sehen Sie ganz deutlich, sie haben auch ein A….loch.

Es ist ein gar prächtiges Männchen, wirklich eine äusserst seltene Rarität.

und hier haben wir eine so genannte Familienaufstellung. Wie bei einigen Vogelarten ist auch hier das Männchen kleiner als das Weibchen, aber dafür hübscher. Die drei Kinder der beiden, Heinz, Felix und Thoma sind gar fein gediehen und wachsen einem tollen BioTomatensalatschicksal entgegen.

noch bleiben die Kleinen nahe bei der Mutter, der Vater versucht auch verzweifelt etwas Aufmerksamkeit für sich zu erregen, aber wie das halt so bei Familien mit vielen kleinen Kindern ist, da hat der Vata keine Chance. Zum Glück ist diese Tomatenart keine Fleisch fressende, -so kann der Vater wenigstens nicht das finale Schicksal erleiden.

So trollt er sich und rollt von hinnen, nur behindert beim Rollen von seinem Pi….l und sucht Zuflucht und Zuneigung bei anderen Tomatinnen.
Bis demnächst und in der Hoffnung Euch wieder ein bisschen gebildet zu haben, Euer Luk.
die Geschichte der Menschheit…
…muss wieder einmal neu geschrieben werden. Als die Ägypter in ihrer wüsten Gegend Steine zu Pyramiden stapelten,- auch die Inkas und Azteken taten dieses in Südamerika,- bauten die frühen Menschen in Kärnten, genauer gesagt in der Schlatzing mit den damals wie auch heute noch sehr zahlreich herumliegenden Steinen bereits Keuschen. So a windschiefes Keuscherl und weitere Ruinen stehen heute noch (natürlich vom SäbelZahn der Zeit benagt) in der Schlatzing, nicht unweit des schmucken Anwesens vom dortigen Bürgermeister Sigi Schnuggler.


Bürgermeister Schnuggler bei der Wintereindeckung und sein Anwesen….
Hier sehen Sie nun die prähistorischen Überreste einer einst stolzen Feste (Keusche)

auch die Holzbearbeitung klappte schon ganz gut…

und wie sie nun überraschenderweise sehen können,- auch das Rad war schon erfunden…. im Inneren der prähistorischen Keusche befindet sich noch allerlei Zeugs, was die Urmenschen damals halt so gebraucht haben..

Diese prähistorischen Bauten können Sie Montags bis Freitags ab 5.00 Uhr in der Früh bis vor dem Stallgehen um ca. 17.00 Uhr der dortig ansässigen Bauern besichtigen. Bitte jeweils pro Person € 1,- Einwerfen, dieses Geld wird nicht von so genannten Spekulanten oder Finanzhaien veruntreut oder wie man in Finanzkreisen zu sagen pflegt,- gut angelegt, - sondern wird vom Bürgermeister Schnuggler höchst selbt beim Kartenspiele im Kramerhof zu Malta vermehrt .

Die hohe Kunst des „Steineschlichtens“,- (nicht nur in einer derartigen abstrakten Form wie die Ägypter oder Inkas oder Azteken), - beherrschten die damaligen Bewohner des hinteren, schattseitig gelegenen Maltatales bereits perfekt. Sie schlichteten mit den Steinen Mauern, um die damals etwas größeren uns stärkeren Haustiere (Mammuts, Saurier, Säbelzahntiger, etc) dortselbst weiden zu lassen.
Einem dieser Säbelzahntigern hat man nun ein einmaliges Denkmal gesetzt. Denkt daran: “gefährlich ist´s den Leu zu wecken…”!

Immer zu Ostern,- das war auch damals schon trendig, schlachteten die Urmenschen der Schlatzing ein Mammut, - und von dem zehrten sie dann Monate lang. Die abgenagten Knochen und Eingeweide wurden den Säbelzahntigern überlassen, als kleines Dankeschön für die Bewachung der Mammut- und Saurier Herden. Die Säbelzahntiger schützten nämlich die kleineren Mammuts und Sauriers vor den Übergriffen der Tyrannosaurier Rexens.

hier ein leicht vergilbtes Foto von den damaligen Bewohnern

hier die niedlichen Haustierchen von damals, bewacht eben vom besagten Säbelzahntiger

so streiften die lieben Viecher damals durch die Schlatzing, - von Malta aus konnte man bei günstigem Wind deren Winde riechen und ihr Gebrüll hören.

Sehen Sie nun noch Bilder von damals und heute der wunderschönen Gegend rund um Schlatzing, dem vergessenen Dorf in der Schattseite gelegen zwar,- aber nichts desto trotz mit Bewohnern von sonnigem Gemüt, - zugehörig der Gemeinde Malta,- welche nicht unlängst ein schwarzes Haus als ihren Versammlungsort erkoren hatte.

hier weideten einst die Sauropodens….

die felder der Schlatzing sind im Moment eine Augenweiden alles gelb vor lauter Säbelzahnblüten. (Heute heissen sie irrtümlich Löwenzahn)

hier sieht man noch den Ar… von einem Mammutnachfolger..

hier wird fleissig Holz gemacht, es gibt wahrscheinlich wieder einen harten Winter…

und hier die armen weissen Schafe ohne ihrer gewohnten Wolljacke…

und hier das arme schwarze Haus,- wo viele Bürger gehen ein und aus und sagen oft ohh Graus´- wie sieht das aus? Aber mir gefällt´s nicht so schlecht,- würde mir nur als kleinem Farbtupfer das Maltinger Wappen darauf wünschen..?

Bis demnächst und LG Luk.
Altes aus der Burg…..
Drachen schnitzt er, - ganz aus Hölzer
der Motorsägenkünstler Mölzer!

Und kommt dabei die Sonne raus
dann zieht er sich auch aus, - der Klaus!


Als ich mich für eine Eisendecke entschied
fehlte mir dazu nicht, - zum Glück, - der Schmied!



die Druckplatten brachte Birgit nicht zur Strecke
sie hängen nun in der Burg, - an der Decke!



Tanzen kann man wie die Hölle
auf dem Boden da vom Pölle!





die Ula aus dem Schwabenland
macht aus Spätzle allerhand
kreiert Gerichte Sonderzahl
die Gäste hab´n die Qual der Wahl…



„The Noodles are home made and served with ham and with melted cheese. A truly flavoursome Dish which is highly recommended. This Noodle Dish is delicious“.
(Nigel and Michelle from Dorset/England)



das war eine kleine Rückschau, - und nun noch ein Warnhinweis, bei all den Missbrauchmeldungen bezüglich Kirchen, Klöster, Stiften etc.

kann man die Kirche noch im Dorf lassen? Manche sagen,- um Himmels Willen,- Nein! Was ist Ihre Meinung dazu?
- bis demnächst,- Luk.
die Jugend von heute……
dieses Foto ist für mich das Foto des Jahres. Ist von irgendeiner Zeitung anlässlich des Erdbebens in Chile veröffentlicht worden. Der Fotograf müsste mit diesem Bild berühmt werden. Von mir 100 Punkte von 99!!

So lob ich mir die Jugend von heute. Die Welt kann untergehen, - aber Hauptsache sie haben NetzEmpfang …??
Sog die Jaqueline glott zur Mandy,-
geh´ leich ma amol dei Handy,-
sogt drauf die Mandy zur Jaquelin
na, - du mochst ma´s lei gach hin.
Liebe Ostergrüße und bis demnächst.
Ps.: (Wer am Ostersonntag abends zum Konzert von “Art of Sound” eine Kopie vom folgenden Bild mitbringt, erhält ein Glas Prosecco)

Live in der Alten Burg, - am Ostersonntag, 4. 4. 2010
ab ca. 20.00 Uhr im Burgrestaurant, Eintritt frei!
ART OF SOUNDS nennt sich ein Projekt das durch die Zusammenarbeit des Gitarristen Horst Lippitsch und des Saxofonisten Richard Pusavec entstand. Die Musik von A.O.S vereint verschiedene Stilrichtungen von Pop,Funk,Fusion bis R&B. Gespielt werden Eigenkompositionen als auch gecoverte Songs, die durch eine unverwechselbare Vocalstimme bereichert werden.
Diese gelungene Mischung aus verschiedenen Musikstilen macht die Band zu dem was sie auszeichnet: Eine nicht alltägliche Formation – kreativ und vielseitig.
Besetzung: Richard Pusavec (sax)
Horst Lippitsch (gitarre)
Stefan Mörtl (drums)
Ante Jurinovic (bass)
Kurt Seppele (vocals ,gitarre)
Stoppelzieherblues……
Heute mal wieder etwas lyrisches, passend zur Osterwoche.

Es waren zwei Korkenzieher
die hatten einander so lieb
sie öffneten so manches Flascher´l
ach,- wenn diese Liebe nur blieb´!
Sie schlossen den Bund dann für´s Leben
zogen Korken aus Flaschen so bunt,
sie hatten sich sehr viel zu geben,
das Leben für sie lief recht rund.
Es kam, was halt kommen so musste,
das verflixte siebente Jahr,
da liessen die beiden sich scheiden,
sie kamen mit sich nicht mehr klar.
Ihre Spiralen waren stumpf und verschlissen,
die Hebel klappern im Takt,
ja das Leben ist manchmal beschissen,
sie wären gern jung noch und nackt.
Nun zieh´n sie getrennt ihrer Wege,
seh´n sich nur selten und wenn,- fern,
der eine ist bei mir in der Pflege
den andern den habe ich gern.
Eine frohe Osterferienwoche wünscht Euch Luk.

Weihnachtspause..
so, - jetzt ist es soweit, auch ich werde nun blogmäßig eine weihnachtliche Pause einlegen, weil in der Zeit der Besinnung(slosen Einkäufe) möchte auch ich mich wieder ein wenig besinnen.. und möchte gleich mit einem Weihnachtsgedicht beginnen, habe ich als ca. 20 jähriger geschrieben, also Bitte um Nachsicht..
Der Soldat im Graben stand plötzlich still
als eine Schneeflocke auf ihn fiel,
er hielt sie beschützend in seiner Hand
er war in einem fremden Land.
Und plötzlich war der Graben rot
und der Soldat darin, - er war tot.
Er fiel in einem fremden Land
doch die Schneeflocke behielt er schützend in der Hand.
Dies schrieb ich in einer Zeit der Kriege, - es gibt ja immer Kriege, weil es ja immer wieder Stammesfürsten oder religiös verblendete gibt, die sich von den Händlern des Todes kaufen lassen. Freunde von mir, damals an der Ostsee, meinten darauf hin, ich wäre halt ein linker Phantast, der solche Sachen schreibt, aber diese Schuhe wollte ich mir nicht anziehen. Was ist den links oder rechts schon…. eigentlich ganz einfach, - als in jungen Jahren der sogenannte Bildungskelch an den jungen Menschen vorüberzog, ignorierten ihn die rechten, -weil da war ja kein Bier drin und so fielen sie auch keiner Bildung anheim, (sie verlassen sich lieber auf den “gesunden” Hausverstand) - und die linken dagegen, - bildungsdurstig wie sie nun mal sind, grapschten sich den Kelch geschwind und nahmen kräftige Züge daraus. Einige Besonnene unter ihnen nippten nur etwas und das war auch gut so. Sie ließen dadurch noch etwas Raum in ihren Gehirnen für Erkenntnisse und Erfahrungen. Die anderen überdurstigen unter ihnen tranken aber zu viel aus dem Bildungskelch, wurden dadurch sozusagen über- oder auch verbildet. Das kommt vor. Diese Spezies endet dann meist als “Vorbild”.
Aber genug der Worte, wollte mich eh´ nur kurz in die Vorweihnachtszeit von Euch verabschieden. Also frohe Weihnachten allerseits und einen guten Rutsch in ein Neues Jahr.

und wenn nix dazwischen kommt,- bis demnächst. Luk
die Faschaunerin……..
Ich nütze zur Zeit das schöne Wetter zu Wanderungen auf den Maltaberg (mein Lieblingsberg,- kein Wunder, mein Vater stammt ja von dort ab), -also ziehen mich wohl die Gene da hinauf. Da sah ich ihn wieder,- in all seiner Pracht,- den Faschaunerhof, da wo die Eva gleichen namens herkommt, und von ihrer Geschichte gibt´s ein Buch und nun wird auch ein Film darüber gedreht, und in der Burg wird die Gefängnisszene gedreht werden, -hab schon darüber berichtet. Also da steht er…

der prächtige Faschaunerhof,- und der Blick hinunter ist nicht minder prächtig,- zumal im Herbst.

im Roman “Eva Faschaunerin” steht ja schon die ganze Geschichte drin,- der Film wird sich wohl daran halten, aber die wahre Geschichte,- wie es wirklich war, erzähle ich Euch nun mit wenigen Worten.

Die kleine Eva wohnte mit ihren Eltern am bäuerlichen Hof, -hoch oben am Maltaberg, da wo sich die Krähen und Fuchs und auch Hasen gute Nachtgeschichten erzählen. In dieser Idylle wuchs KleinEva zu einer derart wohlgestalteten jungen Frau heran, dasselbst die Maltinger Jungbauern den weiten Weg hinauf nicht scheuten, um der jungen hübschen Bäuerin ihre Aufwartung zu machen. Wie es damals üblich war, brachte man Weihrauch und Myrre mit, und auch selbstgebrannten und Speck natürlich. Das Brot wurde nach einem alten Brauch von der Jungbäuerin selbst gebacken,- und auch an die anwesenden und an ihr interessierten Jungbauern mundgerecht verteilt. ….die weitern Jahre und deren Verlauf überlasse ich Eurer hoffentlich nicht ganz entarteten Phantasie….

und komme gleich zu den letzten Jahren.

In diesem Häuschen, wo die Bauern damals ihre Notdurften verrichteten, war der junge Hörlbauer, ihr junger Gemahl ganz aus dem Häuschen, weil ihm zu Ohren gekommen war, -die junge Eva solle nächtens, -wenn er gerade beim existenzsichernden Kartenspiele in einer bekannten Hütte weilte,- also da solle die junge Eva Besuch von jungen stattlichen Maltinger Jungbauern erhalten. (Wahrscheinlich hatte ihnen die junge Eva die Karten gelegt oder ein wenig mit den Jungs schwarzer Peter gespielt, das war damals ganz lustig). Aber wie damals heissblütige Jungbauern halt so waren, drohte ihr der junge Gemahl mit Liebesentzug und dergleichen, auch ihr extra für ihn selbstgebackenes Brot wolle er ihr verweigern und fortan nur noch dem selbstgebrannten huldigen.

dermassen geschmäht setzte sich die noch recht junge Eva auf diese Bank(Raiffeisenbank gab es damals noch nicht) und sinnte nach Rache. Sie fühlte sich zu recht ungerecht verstanden und auch so behandelt. So behandelt man auch keine junge Jungbäuerin in ihren besten Jahren. Da erblickte sie das Horn, aus welchem ihr auch noch recht junger Gemahl immer seine selbstgebrannten Longdrinks zu sich nahm, -überlegte nicht lange und schüttete ihm das damals gebräuchliche Aphrodisiakum Hittrach hinein. Sie wollte nur eine kleinere Dosis verwenden, gerade soviel, wie er für eine leidenschaftliche Liebesnacht brauchen würde, um ihr bei dieser Gelegenheit zu verzeihen. Das fatale an der Geschichte war dann nämlich, der noch junge Hörlbauer überlegte sich just in jener Nacht, (-da er ja schon lange seinem Weibe mit Liebesentzug “huldigte”), -sie nun von ihrem Leiden zu erlösen und ihr nächtens ordentlich beizuwohnen. Zu diesem Behufe schüttete er etwas von dem damals gebräuchlichen Aphrodisiakum ”Hittrach” in sein Horn, aus welchem er dann ein paar kräftige Schlucke nahm. Wie Zufälle halt manchmal so spielen, spielte der Zufall auch damals auf dem Maltaberg, (-oder war es in Malta, - ist ja egal, -die Geschichte endete fatal) eine fürchterliche Rolle. Und alles kam so, wie es kommen musste….Alles weitere spielte sich dann in Gmünd vor dem auch damals schon nicht ganz heiteren Gericht ab, das seht ihr dann aber in dem Film…. Zumindest kennt ihr jetzt die wahren Hintergründe ein wenig besser…

Hier oben sehen sie das Horn des Grauens und hier unten auch noch die Sichel, mit der Eva einst das Korn geschnitten hatte, um aus den von ihr handverlesenen “Troad” (=Getreidekörner) das Brot für ihren Gemahl zu backen…

und hier die Öffnung, durch welche sich damals die Maltinger Jungbauern zwängten, um zu ihr zu gelangen. (Wegen dem schwarzen Peter, wie ihr inzwischen gut unterrichtet wisst)

und hier noch einmal ein sentimentaler Blick ins Tal hinab, wo auch einst ein schöner, groß gewachsener Jungbauer vom Maltaberg hinab ins Tal schritt und eine junge schöne Maltingerin zur Frau nahm, -meine Mutter,- aber dies ist eine andere Geschichte….

Bis demnächst,- Luk.
P.S.: Hab hier noch eine Internet Adresse mit vielen Wanderungen, auch in der Faschaun.. www.lissiswelt.spaces.live.com

