Maltatal
Tourismustag in Gmünd-Leserbrief
Tourismustag in Gmünd
Weihnachten ist leider ausgefallen.
Unser neuer Kärnten Werbungs Chef,- Herr Kresse sagte: „Von mir braucht ihr Euch keine Gäste erwarten“!
Da hab´ ich wohl etwas nicht verstanden, wie auch viele andere Zuhörer beim Tourismustag. Da zahlen wir Beiträge, damit unsere Region beworben wird und dadurch auch Gäste kommen, um unser Produkt,- welches ja laut Aussagen von Herrn Hueter eh´ ein tolles ist,- nämlich Berge, Seen, Schigebiete, Wanderwege, tolle Ausflugslokalitäten, also alles was das Herz eines Urlaubssuchenden begehrt,- liegt vor unseren Augen, und die Herren schaffen es nicht, dieses Produkt an den „Mann“ zu bringen? Wir sollen gefälligst selbst unsere Gäste herbeischaffen, heisst das.
Also wenn es in einer großen Firma die Werbeabteilung nicht schafft, ein gutes Produkt auch zu verkaufen, dann brennt der Firma der Hut. (In Kärnten brennt er schon lange). ((Oder das Produkt, sagen wir einmal Zahnpasta,- ist so schlecht, dass es schlicht auch für Werbeprofis unverkäuflich ist?)) Ist Kärnten eine so eine unverkäufliche Zahnpasta? Kann ich mir nicht vorstellen. Ja, wir haben schon ein großes und vielfältiges Angebot, die Werber würden aber lieber ein kleines kompaktes Paket verkaufen. (Buchbare Pakete oder so,- z.B.: vielleicht Kärnten Neu - Weniger ist Meer?) Aber sehen wir unsere Angebote einfach wie Perlen und eine Perlenkette mit wenig Perlen ist auch nicht all zu atracktiv
Mein Vorschlag für eine Kärnten Werbung Neu:

(Foto: Luk - die beiden Pinguine kennt ihr sicher noch von der Österreich Werbung. Die stehen nun leicht ergraut auf dem Maltaberg herum, wissen anscheinend nicht,- wohin sie sich wenden sollen…?)
Ich würde dem Herrn Kresse ein solides Grundgehalt von sagen wir einmal 1000,- Euro geben, und dann für jeden zusätzlichen Gast, den er nach Kärnten bringt eine Provision. So einfach ist das, und dann wird er einfach das tun, was alle beitragszahlenden Touristiker von ihm erwarten,- nämlich Gäste nach Kärnten bringen. Wir sorgen mit all unserer (Finanz)Kraft für die Hülle und er “einfach” nur für die Fülle! Sobald die Betten und Lokale wieder gefüllt sind, wird auch das Lächeln in die Gesichter der Touristiker zurückkehren, und wir wären nicht mehr auf dem letzten Platz eines dubiosen „Freundlichkeitsrankings“.
Immer nur fordern, - die Wirte und Hoteliers und Hüttenbesitzer sollen investieren, investieren, etc. aber keinen zusätzlichen Gast nach Kärnten bringen ist auf die Dauer eine schwache Performance der so genannten Werbeprofis. Wieder wird alles in die Zukunft verschoben, - warten auf ein neues Tourismusgesetz, warten auf eine angeblich noch nie da gewesene Umfrage, noh-nah,- was wird denn jemand auf der Strasse schon antworten, wenn er nach seinen Urlaubspräferenzen gefragt wird und was er an Kärnten toll oder nicht toll findet, falls er überhaupt schon einmal hier Urlaub gemacht hat? Da kann man sich die passenden Antworten schon herauspicken und wieder hat man ein paar Jährchen gewonnen. (Das ist ja wie das Warten auf Godot)
Also Gäste verspricht Herr Kresse nicht, aber falls trotzdem ein paar mehr kommen sollten, dann wird er dies als seinen großen Erfolg feiern. Und falls nicht,- naja die Krise dauert ja noch an und ihr kann man vieles in die Wanderschuhe schieben.
Ja,- sehr geehrter Herr Kresse, wissen Sie an welchem Maßstab ich sie messe?
Ich komme immer wieder zu dem Schluss,- ans Saisonende gehört einfach nur ein Plus!
und hier noch ein paar Impressionen über Kärnten hautnah!

Kristallklares Wasser,- im Maltatal in Hülle und Fülle,- gibt´s nicht mehr überall…..

Übrigens,- die Geburtenrate in Kärnten ist leider rückläufig. …. aber Kärnten is lei ans und Kärnten kann´s..? (doch noch?)
(Foto: zwei Katzen auf dem Maltaberg, -a roata Petzl auf ana graumelierten Kotz, bei´m Katzln machen ..) Übrigens sind rote Haare auf dem Maltaberg keine Seltenheit…

Märchenwanderwege in Malta, da muss doch niemand gleich nach Neuseeland fliegen (durch isländische Aschewolken?)…

der Blick auf´s wesentliche…..
Bis demnächst,- Luk van der Burg
die Geschichte der Menschheit…
…muss wieder einmal neu geschrieben werden. Als die Ägypter in ihrer wüsten Gegend Steine zu Pyramiden stapelten,- auch die Inkas und Azteken taten dieses in Südamerika,- bauten die frühen Menschen in Kärnten, genauer gesagt in der Schlatzing mit den damals wie auch heute noch sehr zahlreich herumliegenden Steinen bereits Keuschen. So a windschiefes Keuscherl und weitere Ruinen stehen heute noch (natürlich vom SäbelZahn der Zeit benagt) in der Schlatzing, nicht unweit des schmucken Anwesens vom dortigen Bürgermeister Sigi Schnuggler.


Bürgermeister Schnuggler bei der Wintereindeckung und sein Anwesen….
Hier sehen Sie nun die prähistorischen Überreste einer einst stolzen Feste (Keusche)

auch die Holzbearbeitung klappte schon ganz gut…

und wie sie nun überraschenderweise sehen können,- auch das Rad war schon erfunden…. im Inneren der prähistorischen Keusche befindet sich noch allerlei Zeugs, was die Urmenschen damals halt so gebraucht haben..

Diese prähistorischen Bauten können Sie Montags bis Freitags ab 5.00 Uhr in der Früh bis vor dem Stallgehen um ca. 17.00 Uhr der dortig ansässigen Bauern besichtigen. Bitte jeweils pro Person € 1,- Einwerfen, dieses Geld wird nicht von so genannten Spekulanten oder Finanzhaien veruntreut oder wie man in Finanzkreisen zu sagen pflegt,- gut angelegt, - sondern wird vom Bürgermeister Schnuggler höchst selbt beim Kartenspiele im Kramerhof zu Malta vermehrt .

Die hohe Kunst des „Steineschlichtens“,- (nicht nur in einer derartigen abstrakten Form wie die Ägypter oder Inkas oder Azteken), - beherrschten die damaligen Bewohner des hinteren, schattseitig gelegenen Maltatales bereits perfekt. Sie schlichteten mit den Steinen Mauern, um die damals etwas größeren uns stärkeren Haustiere (Mammuts, Saurier, Säbelzahntiger, etc) dortselbst weiden zu lassen.
Einem dieser Säbelzahntigern hat man nun ein einmaliges Denkmal gesetzt. Denkt daran: “gefährlich ist´s den Leu zu wecken…”!

Immer zu Ostern,- das war auch damals schon trendig, schlachteten die Urmenschen der Schlatzing ein Mammut, - und von dem zehrten sie dann Monate lang. Die abgenagten Knochen und Eingeweide wurden den Säbelzahntigern überlassen, als kleines Dankeschön für die Bewachung der Mammut- und Saurier Herden. Die Säbelzahntiger schützten nämlich die kleineren Mammuts und Sauriers vor den Übergriffen der Tyrannosaurier Rexens.

hier ein leicht vergilbtes Foto von den damaligen Bewohnern

hier die niedlichen Haustierchen von damals, bewacht eben vom besagten Säbelzahntiger

so streiften die lieben Viecher damals durch die Schlatzing, - von Malta aus konnte man bei günstigem Wind deren Winde riechen und ihr Gebrüll hören.

Sehen Sie nun noch Bilder von damals und heute der wunderschönen Gegend rund um Schlatzing, dem vergessenen Dorf in der Schattseite gelegen zwar,- aber nichts desto trotz mit Bewohnern von sonnigem Gemüt, - zugehörig der Gemeinde Malta,- welche nicht unlängst ein schwarzes Haus als ihren Versammlungsort erkoren hatte.

hier weideten einst die Sauropodens….

die felder der Schlatzing sind im Moment eine Augenweiden alles gelb vor lauter Säbelzahnblüten. (Heute heissen sie irrtümlich Löwenzahn)

hier sieht man noch den Ar… von einem Mammutnachfolger..

hier wird fleissig Holz gemacht, es gibt wahrscheinlich wieder einen harten Winter…

und hier die armen weissen Schafe ohne ihrer gewohnten Wolljacke…

und hier das arme schwarze Haus,- wo viele Bürger gehen ein und aus und sagen oft ohh Graus´- wie sieht das aus? Aber mir gefällt´s nicht so schlecht,- würde mir nur als kleinem Farbtupfer das Maltinger Wappen darauf wünschen..?

Bis demnächst und LG Luk.
das “schwarze Haus” von Malta heute offiziell eröffnet…


Foto: von Achim Meurer (www.soisses.at)
heute in der Früh, wie der Maltinger zu sagen pflegt, weckte mich heftiger und lauter Fluglärm. Erst wusste ich nicht, was dieses bedeuten sollte ,- aber dann fiel mir ein, unser neues “schwarzes Haus” wird offiziell eingeweiht. Anstelle der üblichen Blaskapellen flogen wohl Militärflugzeuge über das schwarze Haus hinweg und vollbrachten tolle, aber laute Kunststücke. Schwarz gekleidete Männer sprangen mit schwarzen Fallschirmen aus den Flugzeugen und landeten gewandt und geschmeidig auf dem Dach des Maltinger “schwarzen Hauses”. Am Maltinger Flughafen herrschte reger Landeverkehr, die Regierungschefs aus aller (nein,- fast aller) Herren Länder, teils in Burkhas, teils in feines Leinen gehüllt stiegen aus ihren Privat- oder Regierungsflugzeugen, auch Präsident Barack Obama liess es sich nicht nehmen, das Pendant zum weissen Haus in Washington zu besichtigen. Seine Frau Michele war entzückt von den hübschen Maltinger Kindern und verteilte schwarze Lakritzbonbons. Einige der hohen Besucher meinten, sie kämen zum weissen Haus, - dachten das schwarze Haus wäre ein Druckfehler, zumal ja auch der amerikanische Präsident anwesend war,- aber die Rechnung der Maltinger ging volle auf. Dieser PR Gag wird noch Geschichte schreiben. Auch ich wünsche den Maltingern und so auch mir viel Freude mit dem “schwarzen Haus”. Wichtig ist ja nicht die Hülle, - sondern das was drin ist, die Maltinger Gemeindevertretung, - auf die kommt es ja schluss endlich an. Bis demnächst und ach ja,- weil ja sicherlich viele den Witz vom letzten Blog noch nicht gelesen haben, wiederhole ich ihn noch einmal, weil wir wollen ja alle heute “gut drauf” sein.
Das ist ein Witz, den ich vom Heinz M. gehört habe,- der ihn von der Frau Staatssekretät gehört hat,- die ihn vom Zahnarzt gehört hat usw…..(eh´ ich ihn wieder vergesse…) Jugendliche unter 16 Jahren dürfen jetzt nicht mehr weiterlesen, sonst zerstört sích Euer Computer von selbst!!
Ein Pfleger vom Altenheim erzählt seiner Kollegin von einem rüstigen Alten, welcher nicht schlafen konnte. “Was hast Du denn dann gemacht?” fragte sie ganz arglos. “Nun”, - erzählte er mit stolz geschwellter Brust,-” ich gebe ihm ein gutes Schlafmittel und eine Viagra!”
“Das mit dem Schlafmittel verstehe ich ja noch”,- sagte die Kollegin,- “aber warum eine Viagra”?
“Ganz einfach”,- sagte der Pfleger,- ” das Schlafmittel verhilft ihm zu einen gesunden Schlaf und die Viagra verhindert, dass er dabei aus dem Bett fällt”!
Wer das nicht verstanden hat, frage seinen männlichen Partner zwecks “Morgenlatte” oder so. Da kann man auch nicht so einfach aus dem Bett rollen, sondern muss sich schon richtig hoch erheben.
Bis demnächst und liebe Grüße und nicht vergessen, morgen ist Muttertag. Hab noch ein paar Plätzchen frei…Luk.

Frühlingsgrüsse aus Malta…
… nun ist es auch im Maltatal soweit, der Frühling hält endgültig Einzug. Hier ein paar fotografische Beweise in meiner unmittelbaren Umgebung:



In Steiger sei Blumenwies´n is, - glab i ,- die schianste in Malta….







Der Frühling zeigt fast über Nacht
uns allen seine Blütenpracht,-
und dieser stiehlt dann mit Verlaub,-
die Biene ihren feinen Staub!
Bis demnächst,- Luk.
Klein Sibirien…..
… oder durch´s wilde Maltatal.

“Gefrorene Wasserkraft”

ein eisig bizarrer Wegweiser…

zum höchstgelegenen Babyhotel des Lieser- und Maltatales “Benjamin”, da wo auch die Babys schon Eisklettern……

und sogar bei bis zu minus 20° C wird im hintersten Maltatal gearbeitet. Die Holzbranche schläft nicht und die Jungs haben wohl noch keine Hacklerregelung im Sinn.

die “kältestarren” Kletterwände sind leergefegt, nur ein einsames Kletterseil schaukelt im Wind ….

da ist Licht am Ende des Tunnels..

und überall wird man links oder rechts der Strassen von Eis begleitet. Wahrlich ein Paradies für Eiskletterer und Eisvögel aller Art.

und wenn Du denkst es kommt nichts mehr, -kommt irgendwo eine prächtige Almlandschaft daher.

und hier hat gerade ein einsamer Eiskletterer diese Eiswand bezwungen, die vereisten Bäume schauen ihm bewundernd zu und staunen über den “Über”Mut der Menschen…

hier drinnen, im tiefsten Maltatal ist die Natur so wild, das man sie bändigen muss…

hier sieht man noch einmal die tolle Kletterwand, rechts gesäumt von riesigen Fichten. (das “riesige” sieht man hier mitnichten, aber glauben Sie mir, sie sind hier!)

und hier sieht man die Stelle, wo die Maurerlehrlinge der Firma NPG lernen, wie man Steinmauern errichtet, eine jahrtausende alte Tradition.

ja mauern können die Jungs, das muß man Ihnen lassen…..

und kurz gibt der Nebel noch einmal einen Blick auf eine grandiose Bergwelt frei…

Ein heisser Tip: Die Gmünder Hütte hat täglich geöffnet, ein toller Ort zum wandern und einkehren, auch im tiefsten Winter!
Bis demnächst,- Luk.
aus der Serie: “…wandern mit dem Burgwirt”…
das zur zeit vorherrschende Kaiserwetter lädt natürlich zum wandern ein. War kurz im Gössgraben drin.

da war schon ein rosafarbener Wegweiser, aber rosa ist mir dann schon ein wenig suspekt vorgekommen, war sicher nicht für mich gedacht, also hab´ ich ihn ignoriert und bin weitermarschiert, -so wie ich es immer mache, -ohne Plan und Ziel.

Nach einem längeren, geraden Fussmarsch ohne Höhen und Tiefen (wollte ja nur Wandern,- nicht Klettern)..

erreichte ich ein kleines Waldstück mit einer netten Mauer im Winterpelz.

Diese Mauer konnte sich leider keinen Pelz leisten, -muss nun mehr oder weniger nackt frieren. Die paar Flechten bringen wärmetechnisch auch nicht viel…

dann sah ich ein trockenes Bachbett, -muss bei den letzten starken Regenfällen ziemlich Wasser geführt haben. Ich liebe trockene Bachbetten, -da findet man meist interessante Steine. Diesmal aber leider nicht, nachdem ich ungefähr einen Kilometer hochgeklettert bin, gab ich entnervt auf.

auch ein paar nette Fusspilze wuchsen entlang des Weges, hab sie aber nicht eingesammelt. Probier ich ein anderes mal aus.

und da,- da wächst doch glatt ein Eisenseil aus der Erde. Eine unterirdische Seilbahn vielleicht???

und hier war der Haken bei der Sache,- eingewachsen steht er da,- und harrt der Gattern, die da kommen mögen.. um sich beim ihm einzuhängen…

und die Natur als Bildhauer hat wieder ein Stück fertig,- der Kopf einer Echse oder so???

am nächsten Tag wollte ich das Kaiserwetter nützen, und wieder am Maltaberg ein paar nette Fotos machen,- aber da, - die Überraschungsmeldung am Display der Kamera,- “wechseln Sie die Batterie”,- und nichts ging mehr. Also müsst Ihr Euch die folgenden Fotos einfach vorstellen. Wunderschön, - Nicht???

dies war das erste und letzte Foto vor dem plötzlichen Batterientod..
Bis demnächst,- Luk
die Faschaunerin……..
Ich nütze zur Zeit das schöne Wetter zu Wanderungen auf den Maltaberg (mein Lieblingsberg,- kein Wunder, mein Vater stammt ja von dort ab), -also ziehen mich wohl die Gene da hinauf. Da sah ich ihn wieder,- in all seiner Pracht,- den Faschaunerhof, da wo die Eva gleichen namens herkommt, und von ihrer Geschichte gibt´s ein Buch und nun wird auch ein Film darüber gedreht, und in der Burg wird die Gefängnisszene gedreht werden, -hab schon darüber berichtet. Also da steht er…

der prächtige Faschaunerhof,- und der Blick hinunter ist nicht minder prächtig,- zumal im Herbst.

im Roman “Eva Faschaunerin” steht ja schon die ganze Geschichte drin,- der Film wird sich wohl daran halten, aber die wahre Geschichte,- wie es wirklich war, erzähle ich Euch nun mit wenigen Worten.

Die kleine Eva wohnte mit ihren Eltern am bäuerlichen Hof, -hoch oben am Maltaberg, da wo sich die Krähen und Fuchs und auch Hasen gute Nachtgeschichten erzählen. In dieser Idylle wuchs KleinEva zu einer derart wohlgestalteten jungen Frau heran, dasselbst die Maltinger Jungbauern den weiten Weg hinauf nicht scheuten, um der jungen hübschen Bäuerin ihre Aufwartung zu machen. Wie es damals üblich war, brachte man Weihrauch und Myrre mit, und auch selbstgebrannten und Speck natürlich. Das Brot wurde nach einem alten Brauch von der Jungbäuerin selbst gebacken,- und auch an die anwesenden und an ihr interessierten Jungbauern mundgerecht verteilt. ….die weitern Jahre und deren Verlauf überlasse ich Eurer hoffentlich nicht ganz entarteten Phantasie….

und komme gleich zu den letzten Jahren.

In diesem Häuschen, wo die Bauern damals ihre Notdurften verrichteten, war der junge Hörlbauer, ihr junger Gemahl ganz aus dem Häuschen, weil ihm zu Ohren gekommen war, -die junge Eva solle nächtens, -wenn er gerade beim existenzsichernden Kartenspiele in einer bekannten Hütte weilte,- also da solle die junge Eva Besuch von jungen stattlichen Maltinger Jungbauern erhalten. (Wahrscheinlich hatte ihnen die junge Eva die Karten gelegt oder ein wenig mit den Jungs schwarzer Peter gespielt, das war damals ganz lustig). Aber wie damals heissblütige Jungbauern halt so waren, drohte ihr der junge Gemahl mit Liebesentzug und dergleichen, auch ihr extra für ihn selbstgebackenes Brot wolle er ihr verweigern und fortan nur noch dem selbstgebrannten huldigen.

dermassen geschmäht setzte sich die noch recht junge Eva auf diese Bank(Raiffeisenbank gab es damals noch nicht) und sinnte nach Rache. Sie fühlte sich zu recht ungerecht verstanden und auch so behandelt. So behandelt man auch keine junge Jungbäuerin in ihren besten Jahren. Da erblickte sie das Horn, aus welchem ihr auch noch recht junger Gemahl immer seine selbstgebrannten Longdrinks zu sich nahm, -überlegte nicht lange und schüttete ihm das damals gebräuchliche Aphrodisiakum Hittrach hinein. Sie wollte nur eine kleinere Dosis verwenden, gerade soviel, wie er für eine leidenschaftliche Liebesnacht brauchen würde, um ihr bei dieser Gelegenheit zu verzeihen. Das fatale an der Geschichte war dann nämlich, der noch junge Hörlbauer überlegte sich just in jener Nacht, (-da er ja schon lange seinem Weibe mit Liebesentzug “huldigte”), -sie nun von ihrem Leiden zu erlösen und ihr nächtens ordentlich beizuwohnen. Zu diesem Behufe schüttete er etwas von dem damals gebräuchlichen Aphrodisiakum ”Hittrach” in sein Horn, aus welchem er dann ein paar kräftige Schlucke nahm. Wie Zufälle halt manchmal so spielen, spielte der Zufall auch damals auf dem Maltaberg, (-oder war es in Malta, - ist ja egal, -die Geschichte endete fatal) eine fürchterliche Rolle. Und alles kam so, wie es kommen musste….Alles weitere spielte sich dann in Gmünd vor dem auch damals schon nicht ganz heiteren Gericht ab, das seht ihr dann aber in dem Film…. Zumindest kennt ihr jetzt die wahren Hintergründe ein wenig besser…

Hier oben sehen sie das Horn des Grauens und hier unten auch noch die Sichel, mit der Eva einst das Korn geschnitten hatte, um aus den von ihr handverlesenen “Troad” (=Getreidekörner) das Brot für ihren Gemahl zu backen…

und hier die Öffnung, durch welche sich damals die Maltinger Jungbauern zwängten, um zu ihr zu gelangen. (Wegen dem schwarzen Peter, wie ihr inzwischen gut unterrichtet wisst)

und hier noch einmal ein sentimentaler Blick ins Tal hinab, wo auch einst ein schöner, groß gewachsener Jungbauer vom Maltaberg hinab ins Tal schritt und eine junge schöne Maltingerin zur Frau nahm, -meine Mutter,- aber dies ist eine andere Geschichte….

Bis demnächst,- Luk.
P.S.: Hab hier noch eine Internet Adresse mit vielen Wanderungen, auch in der Faschaun.. www.lissiswelt.spaces.live.com
Bulgarien ist in…
Habe mir vorsichtshalber in Bulgarien ein kleines Tal gekauft, mit den Ersparnissen der letzten Saison, war ja ein Schnäppchen, inclusive 2 Pferde samt Fuhrwerke, ein paar Kühe (keine Milchkühe, geben nur ganz wenig Milch, sind wohl schon leicht verwildert) ein paar Trüffelschweine habe ich auch importiert, man weiss ja nie, und Goas und Schof natürlich auch, die vermehren sich sozusagen eh von selbst. Hier nun ein Bild von meinem Tal.

und in so einem Tal kann man entweder eine Hütte bauen (Aussteigertraum, Selbstverwirklichen u.s.w.) oder man macht gleich etwas ordentliches, ein schönes Appartmenthaus für zwei oder mehr Personen. Sehen Sie hier den Plan für meine Appartementanlage

Sieht gut aus, kostet auch ein bißchen, -aber die neue Saison wird hoffentlich trotz Krise eine gute Saison, weil die Bauarbeiten haben schon begonnen, wie sie auf dem nächsten Bild sehen..

Ist eine kleine, aber feine Baustelle. Natürlich lasse ich nur Maltinger auf meine Baustelle, das sind die besten der Welt! Es muss ein bißchen was abgetragen werden, für die Heizanlage, da kommen dann ganz viele Leitungen und Kabel rein, Bodenwärme wird genützt, vielleicht stoßen wir auch auf ein paar Liter Erdöl, kann auch nicht schaden, man muss nehmen was man kriegt. Der Swimming Pool bekommt durch die Krümmung des Tales eine eigenwillige Form, der Architekt ist ganz begeistert, wird so nierenförmig, wie damals im Biedermeier. Die Rumänen freuen sich schon sehr auf meinen Einzug im Tal, die örtlichen Vereine üben schon die Festveranstaltungen, die Trachten werden geputzt und renoviert, -”wir haben einen Investor”, rufen sie den ganzen Tag freudig erregt jedem entgegen, der es nicht mehr hören kann.
Bis demnächst und LG, Luk
Burgblog noch aus dem Maltatal
Am Sonntag sind Stichwahlen, dann haben wir wieder einen neuen Bürgermeister, falls weisser Rauch aufsteigt und falls die Stimmenzähler dann irgendwann gegen Mitternacht fertig mit dem auszählen sind.
Möchte mich noch einmal kurz vorstellen, ein kleiner Zeitsprung, -vor ca. 54 Jahren ward ein Jüngling geboren, dazu auserkoren, dereinst die stolze Gmünder Burg zu erobern…
hier der Luk mit seiner stolzen Mutter, ist ja auch ein Prachtkerl… und hier, ein paar Jährchen später dann, fing er mit dem Tennis an..(gemischtes Doppel)
haben wir glatt zu null gewonnen, sieht man an den strahlenden Gesichtern. Aber jetzt zurück in die Jetztzeit, genauer gesagt, heute, 15.30 Uhr Sternzeit, der Himmel bewölkt, nicht allzu warm, aber das Maltatal lockt immer mit seiner wilden Schönheit, egal ob es stürmt oder schneit, ich ziehe los in die wilde Röding, nahe der berühmten Schlatzing.
vorbei an einer sogenannten Höhlenstaude, die wächst dem Boden zu, das sieht dann aus wie eine Höhle, da wohnen dann wilde Tiere, ziemlich beschützt von der Staude, weil die hat auch scharfe Stacheln und so können alle Tiere, welche keine Stacheln haben in der selbigen wohnen.
hier sehen sie einen typischen Maltinger Seehund, sind im Winter natürlich weiss, und hier müssten Sie auch gleich seine Höhle, gleich neben dem Wasser, sehen,-
ja, von da springt er sofort ins tiefe reissende Wasser, um von seinen Feinden nicht sofort gefressen zu werden. Er hat auch meist einen Stock mit, mit dem er sich im Notfall zu verteidigen weiss. Eine Art Kampfseehund. 
Hier ist ein Stein, den hat ein Schlatzinger von der Osterinsel gestohlen, hat ihn versucht einzugraben, aber die Augen schauen noch raus. Sehr geheimnisvoll, dieser Stein von der Osterinsel.
im hinteren Maltatal wachsen auch die original “Hackstöcke”, die brauchen einige Bauern, welche noch nicht bei der Fernwärme angeschlossen sind, zum Holzhacken. Und das schaut dann so aus….
und auch Zaunstempel und Latten werden da hinten im Wald produziert, weil nach den diesjährigen Schneeschäden brauchen die Bauern wieder jede Menge Zaun…
und nachdem ich wieder weiterwanderte, kaum merkend, das ich mich schon weit von der Zivilisation entfernt hatte, sah ich sie…
Spuren vom Yeti. Yeti lebt also noch, und zwar hier im hinteren, nein,- im hintersten Maltatal. Wenn das der Reinhold noch erleben könnte. Also machte ich mich auf zur Suche nach dem,- nein, nicht dem Reinhold, sondern nach dem Yeti. Und wenn er nicht gestorben ist, dann suche ich noch heute…..
hier ein fast noch frischer Haufen vom Yeti, ich fühlte mit den Fingerspitzen die Temperatur, es kann nicht lange her sein, der Dung war noch lauwarm, und daneben sah es ziemlich wüst aus, fast wie eine Paarungsstätte vom Yeti,–in der Mitte kreisrund, aussen zertrampelt, als wäre die Yeta vor dem Yeti kreisförmig geflohen, aber dies gehört zu den Liebesritualen der Yeten.
ich sah noch nach allen Richtungen des Maltatales, ob eine Spur von ihm zu sehen war, aber leider, nein….
auch an seinen Wasserstellen, nichts zu sehen. Nun verstehe ich den Reinhold, das er eine Sauwut auf den Unhold hat, hinterlässt immer nur Spuren, aber ihn selber bekommt man nicht zu sehen. Also liebe Gäste aus dem In- und befreundeten Ausland, kommen Sie recht zahlreich nach Malta, vielleicht gehören Sie dann zu den glücklichen Besuchern, welche den Yeti dann leibhaftig zu Gesicht bekommen.
Bis demnächst
Luk
Wahltag…
….nachdem wir,- wie viele brave Maltinger auch, -gewählt hatten, machten wir, -wie viele brave Maltinger auch, noch einen Spaziergang auf den Maltaberg. Das Wetter war herrlich frühlingshaft, hoffentlich werden die Wahlergebnisse auch herrlich, aber jeden kann man es ja eh nicht recht machen. Hier ein paar Bilder vom Ausflug
hier ein schöner Blick auf den Fujiyama von Gmünd, der Tschirnock. Und hier unten die Hütten vom Maltaberg..
wie man sieht, noch recht viel Schnee, wird ja jetzt im März erst richtig schön für Tourengeher.
Wahlschilder gab´s keine auf dem Maltaberg, aber auch hier oben ist alles geregelt, keine Panik.
hier oben ist das Leben noch hart, hier ein paar moderne Gerätschaften, zur Arbeitserleichterung
endlich erreichten wir unser Ziel, die Leonhardhütte. Die Füsse unter der Bank ausgestreckt, das Bier bestellt und auch die Brettljause. Ein wahrlich herrlicher Ausklang eines “anstrengenden” Wahlsonntages”.
Die Pferde sind hier oben etwas kleiner als im Tal, echte Minihaflinger, aber sehr geländegängig. Unser Hund war fast gleich groß wie sie.
Beim Rückweg hatten wir noch eine Begegnung der unheimlichen Art. Ein schwarzes Ungeheuer kam uns entgegen, eine echte Maltaberger Wildsau mit Hängebauch…
ein wahres Monster. Wie sie sehen, ein Ausflug auf den Maltaberg lohnt sich immer.
Bis demnächst,-
Luk
























