Fotos
Wanderung mit dem Burgherren in Malta….
am 10. November, schon etwas spät, - aber das Wetter war hervorragend, - die ehemals saftig grünen Wiesen erscheinen nun in einem beige-braunen Kleid, nicht das typische KärntenAnzugBraun, das liebe ich so an den Herbstfarben, sie lassen sich nicht so ohne weiteres vereinnahmen. Schön so. Das Gras ist abgeweidet, zuerst von den zahlreichen Rindviechern, danach dürfen noch die Schafe und Pferde sich an den Resten delektieren, rund um die vielen Kuhfladen herum. God´s own Country, sagen die Amerikaner zu so einer schönen Gegend, aber Gott ist längst aus Amerika ausgewandert, nach Malta, ist ja auch schön hier, hier darf er sein. Also ging ich meinen Lieblingswanderweg entlang, - Ula ging auch mit, zuerst steil bergan, dann wieder relativ flach, mit Blick ins Maltatal 
dank dieses Hinweises fand ich den Blick sofort, ohne mich lange umsehen zu müssen, man hat ja nicht viel Zeit in diesem Leben, kaum wirft man einen Blick ins Tal, schon ruft wieder wer an.. 
aber heute ist zu, hab ich gesagt und ließ meine Blicke wieder schweifen, talwärts.. 
dann gings wieder steil weiter, bergwärts, vorbei an stark bemoosten Steinschlichtungen, dieses Jahr haben die Steine besonders viel Moos angelegt, kommt wohl ein strenger Winter??! 
auch das eine oder andere Waldungeheuer lauerte uns auf, aber für diese Fälle haben wir immer ein Stück Würfelzucker mit, das besänftigt diese Biester dann eine Weile.. 
außerdem hat die Natur uns dieses Jahr besonders viele Hindernisse (Paula, die stürmische war´s) in den wunderschönen MärchenWanderWeg gelegt, will wohl ihre schönsten Plätzchen für sich behalten.. 
Ula hat mich ganz schön verflucht, dass ich sie hier mitgeschleift hatte, aber den Weg lohnt das Ziel, da vergisst man dann sehr schnell alle Strapaz. Von hier oben sieht man wunderschön die von Fernsehen Funk und Kabarett bekannte Schlatzing. Hier, in diesem märchenhaften Anwesen wohnt demnächst der JungBioHanschelbauer Wolfgang F. Der junge Hanschelbauer Wolfgang wurde dereinst von der Schlatzing verstoßen, weil er einem anrüchigen Broterwerb nachging, nämlich dem eines Geometers. Aber nach Jahren der Verbannung kehrt der verlorene Sohn nun zurück an den Ort seiner zahlreichen Jugendstreiche, die ich hier nicht alle aufzählen kann, dies würde den Rahmen diese zarten Bloggs sprengen. Nun ist wieder alles Bio im Hause Hanschelbauer. Die Familie wird ein saftiges Schweinchen schlachten, ein großes Fest feiern, (und mich hoffentlich auch dazu einladen) und der noch junge Wolfgang F. wird als JungBioBauer nun einem ehrenwerten Berufe nachgehen, nämlich dem des schon besagten BioBauern. (Haben übrigens einen SuperSpeck, die Hanschelbauers, aber kauft nicht gleich alles weg, ich brauch auch noch was) 
Kommen wir nun zum Finale des Märchenwanderweges. Nach zahlreichen, überwundenen Hindernissen, -ob die Natur das wohl absichtlich gemacht hat, war wohl schon lange nicht mehr beichten??? Ula wahrscheinlich auch nicht?…
kamen wir endlich ans Ziel unserer Wanderträume. Natürlich war dann gerade meine Speicherkarte voll, ist ja typisch, wenn man mal Speicherkapazität braucht, ist keine mehr da, aber für ein paar Bilder hat´s dann doch noch gereicht.
Das bin ich, mitten im Gschröff, eine kurze Verweildauer nur, dann ging´s weiter 
Hier trat ich fast auf meinen Schatten, muss halt mehr aufpassen.. 

Ula völlig erschöpft, aber glücklich, ob dieses schönen Ortes.. Hier, mein Grabstein, wünsch ich mir zumindest, klein ist er nicht gerade, aber man kann weit hinein ins All sehen, all das, was man sonst nicht sieht.
das war leider das letzte Bild, es gibt noch schönere Motive, beim nächstenmal nehme ich aber einen ReserveSpeicherChip mit, aber eines hab ich noch,- eine umgestürzte Lärche, welche innen von einem Wespen oder Bienenvolk ausgehöhlt wurde und daraufhin stürzte der riesige baum um, wurde so auch zu einer natürlichen Blockade meines Lieblingswanderweges..
Bis demnächst, in diesem Blog…..
Geisterstunde?
So, Allerheiligen und - seelen ist vorbei, es herrscht wieder Ruhe im Land. Heute war ja kein typischer Novembertag, eher eine Art Frühlingsanfang, aber lasst euch nicht täuschen, die Nebel von Avalon, bzw. Gmünd, wie es richtigerweise heißt, (die Nebel kommen natürlich aus dem Maltatal, woher auch sonst), muss man aber nicht immer wieder erwähnen. Auch heute nacht kamen schon ein paar Vorläufer dieser avalonischen Gesellen um die Burg geschlichen, hab schnell ein paar Bilder gemacht, fast gespenstisch, nein,- schaurig schön klingt besser. Aber lasst euch nicht von diesen nebulosen Gesellen davon abhalten, die Burg zu besuchen, am Samstag, 8. November kommt Martin Kosch, ein junger begnadeter Kabarettist mit seinem heissen Programm “Klinik unter Palmen” oder so ähnlich, und am Donnerstag, 13. November, der kanadische Ausnahmebluesgitarrist John Campbelljohn, auch dieser lässt sich vom Nebel nicht abhalten, den Weg von Kanada bis Gmünd zu nehmen, um seine Steel- und sonstigen Gitarrenklänge zum Besten zu geben.
Also hier ein paar stimmige Bilder zum gustieren…
Das ist unser Burggespenst, leicht angetrunken, oder hab ich gewackelt?
Der Burghof kommt auch schon ganz schön schräg daher….
unten am Friedhof ist noch Licht, sind wohl noch alle putzmunter?
Bis demnächst, kann aber etwas dauern, bin nicht mehr so oft in der Burg….!
Luk
Burgbesuch in Obervellach
Gestern nützten wir den freien Tag, um eine andere Burg in Kärnten zu besuchen, nämlich die Burg Groppenstein in Obervellach/Mölltal. Bei herrlichem Wetter und einem letzten Blick auf meinen Hausberg, den Bartlmann, fuhren wir los, auch die Kühe meines Bruders weideten friedlich im Anger, noch etwas vom Morgentau benetzt…
Zuerst wollten wir noch in die Raggaschlucht, war aber schon geschlossen, betreten lebensgefährlich stand auf einem Schild, da haben wir die Schlucht Schlucht sein lassen und fuhren nach Obervellach zurück, zur Burg Groppenstein..
natürlich auch geschlossen, wie könnte es anders sein, an so einem herrlichen Tag, meine Burg ist ja auch zu, Ruhetag, also keine Aufregung, haben wir halt die Burg von außen besichtigt, nicht schlecht, ein toller Garten drumherum, ein verwunschener Brunnen, der Frosch(König) war auch nicht da, hat wohl auch Ruhetag, aber eine riesige Zeder, oder ist es eine Zirbe? mit einem Stammumfang von mindestens 5 Metern unten, pfoa, do schaugst amol bled, a so a schiana Bam!
der wunderschöne, blaue Kärntner HerbstHimmel, ist uns trotz aller Vorfälle noch nicht auf den Kopf gefallen, Odin und Thor sei Dank, auch Allah und Gott sowieso, weil so ein Himmel ist ganz schön schwer, mindesten 18,9876 Tonnen oder so.
Ja wo ist denn das Froschi…?
Ganz tief unten, im Brunnen, saß ein Fröschlein, eine verwunschene Prinzessin, sagte es, ich solle es küssen, dann ist sie mein, aber Ula, meine Frau war auch dabei, stand in meiner Nähe, also hab ich den Frosch (die Fröschin) halt unten gelassen, in der Tiefe des Brunnens. Interessierte können sich dort melden, angesichts der Finanzkrise sollten sich vielleicht die Finanzoptimierer, Finanzberater, Fondsmanager, etc. dort anstellen, so eine Prinzessin hat sicher viel Kohle???
Bis demnächst
Luk, der (Nicht)Froschkönig
BurgWeingarten im Herbst
Auch unser Weingarten wird langsam herbstlich bunt, eine Traubensorte hängt noch ein bisschen rum, bräuchte noch ein paar Sonnenstrahlen, wird dann auch ein Traubensaftschicksal erleiden. Wein dürfen sie noch nicht werden, vielleicht im kommenden Jahr. An der alten Burgmauer hängt die dienstälteste Traube, eine Isabel, schmeckt nach Walderdbeer. Einfach köstlich.
Schau´s sie sich diese prallen Träubchen an, zum anbeissen gut.
Sie verstecken sich noch ein bisschen verschämt im Weinlaub, aber sie sind nun reif!
Witzigerweise färbt sich das Laub der Rotweinsorte auch rötlich, das Laub der weissen Sorten ist noch grün.
Auch meine erste Kärntner Olive ist fast reif, ist leider nur ein Einzelstück, mehr sind nicht dran an dem Olivenbäumchen vor der Burg
Die Nüsse vom Nussbaum, welcher unseren Reben brav Schatten spendete, während des heissen Sommers, hat seine Früchtchen in Form von Nüssen abgeworfen, die Eichhörnchen, (Oachkatzln) haben fleissig gesammelt, werden wohl gut über den Winter kommen, eines hat mich immer auf der Terrasse besucht. Nun können sie in ihrem Bau die härtesten Nüsse knacken..
Den nächsten Bericht aus dem Weinberg gibt´s dann wieder im kommenden Jahr.
Bis demnächst, Luk.
Almwanderung im Oktober
Da ja fast schon jeder weiss, dass man im Oktober in Kärnten das schönste Bergwetter hat, auch die Natur sich in ihrem schönsten Kleid (Gwond) zeigt, bedarf es nicht vieler Worte, sondern ich lasse einfach die Bilder für sich sprechen. Hab ich für Euch da draußen in der Welt gemacht, ihr da an den Schreibtischen und Baustellen (BauPeter, etc.) verstreut in den Weiten des Erdballs, ja bis Rumänien sogar…
Hier beginnt meine Wanderung, vorbei an wundersamen Biotopen, die Natur lässt nämlich nichts verkommen, nicht so wie in der Kneipe (Gosthaus), wo einige ihr Bier nicht austrinken…
Steaht a windschiffes Keuschle… ja, eine alte Ruine eines Heustadels, der Bauer hat sich gerade eine Generalsanierung bei der Strabag anbieten lassen, mal seh´n was daraus wird….
Da Hund is imma dabei, i mog zwoa koane Hund nit, oba dos is unserm Hund egal, er mog mi trotzdem!
Hier wieder ein paar stumme Wegweiser….
Das ist ein Selbstporträt von mir, damit ihr seht, dass ich auch höchstselbst auf der Alm war, wie man sieht, ein Schatten meiner selbst, kein Wunder, bei der langen, schweren Saison in der Burg…
Dieser Bergsee, (fehlt nur noch ein stattlicher Hirsch, sein Spiegelbild bewundernd), dann wär´s noch kitschiger, aber es ist echt, so schaut´s aus, bei uns in die Berg!!!!
Hier ein Bisonschädel, erlegt von Buffalo Bill Cody, seinerzeit, nun von der Sonne gebleicht, von den Bergforellen abgenagt, sieht auch sehr malerisch aus, der blaue Himmel, die goldgelben Lärchen, die weisse Birke und der noch weißere Bisonschädel und als i-Tüpfelchen noch die blaue Plastikregentonne. (War schon ein Meisterschütze, dieser Buffalo Bill,- mitten ins Bisonhirn)
Hier ein vom Blitz gefällter Baum, fügt sich auch sehr schön in die Landschaft ein
Ja und hier sieht man es ganz deutlich, das Irland gibt es gar nicht, das Irland ist am Maltaberg. Grüne saftige Bergweiden, Schafe, soweit das Auge reicht, ja sogar schwarze Schafe gibt es hier unter den Schafen, nicht nur unter den Menschen…!
Es war wieder sehr schön am Berg, es hat mich sehr gefreut. Bald wird diese zauberhafte Landschaft wieder in Nebel verhüllt auf den Winter harren, also, falls es noch jemand so sehen möchte, - aufi auf di Berg!
Bis demnächst, - Luk
Heut regnet´s
schon den ganzen Tag, es ist eine eigenartige Stimmung, das Laub fällt von den Burgwänden, bzw. von den komischen Stauden, die die Burgmauern hinaufwachsen, rotes Laub, nun totes Laub, aber macht sich sehr dekorativ auf dem Steinplattenboden vom Burghof. Es ist 23.02 Uhr und ich mache ein paar Fotos, zeig ich Euch gleich, die Burg und alles drumherum ist einfach ein Supermodel!!
Unten im Lokal, (ich sitze gerade oben vor´m Computer und schreib dies Zeugs) sitzt der Sebe Klampferer und seine Freunde, der Sebe ist gerade von Australien, genau Down Under von der Burg, zurückgekommen und hat natürlich viel zu erzählen, z. B. hat er da unten einen Musiker getroffen, von der Gruppe Wallahalla aus Berlin, die haben schon zweimal in der Burg gespielt, Supermusik, ihr ward halt leider nicht da, macht nix, kommen vielleicht wieder einmal, also merken, Wallahalla, das groovt! Jetzt werd ich die Fottos ins Netz stellen, viel Spass und bis demnächst
Wanderung in Malta
Gestern ging ich wieder einmal in Malta spazieren, wanderte in Richtung Bartlmann, der kommt in punkto Bekanntheit gleich nach dem Watzmann, auch so schicksalsträchtig. Ein schöner Berg, ist ja auch ein Hausberg, kann ich von meinem Haus aus sehen. Während der Wanderung entlang eines Forstweges, dies wurde mir anhand von Tafeln angezeigt, Forstweg, rot umrandet stand da. Schön, dachte ich, schön das die Förster so einen schönen Spazierweg in Richtung Bartlmann angelegt haben, waren auch einige Schießstände entlang des Weges, also, Wildbret aufgepasst, sonst knallt´s.
Am Boden fielen mir immer wieder so natürliche Wegkreuze auf, von der Natur in Stein gemeisselt, bzw. gebrochen. Dies ist ein deutlicher Hinweis, sich auf Boden von christlichem Abendland zu befinden, denn ich fand keine Halbmonde in Stein gemeisselt oder gebrochen.
auch empfing mich die Natur mit augenscheinlich offenen Armen
und an einem besonders schönen Platz macht ich ein Foto von Malta und Umgebung, es war der Platz Nummer 1, so stand es zumindest auf dem Boden, auch wiederum in Stein gemeisselt
und auch sonst spielt hier die Natur des öfteren mit den Steinen, Malta war ja immer schon eine steinreiche Gemeinde
ein Steinmetz könnt´s nicht besser machen
ja, es ist ein gar herrlich Tal, das Maltatal
aber der herrliche Forstweg erwies sich leider als Sackgasse, war plötzlich zu Ende und ich mußte über Geröllhalden, Waldstücke, etc. weiterklettern, aber dies mache ich eh am liebsten, etwas abseits der gewohnten Pfade.
Bis demnächst
Luk
Sternzeit 20.19 Uhr
Burgcommander Luk trägt ein ins Blogbuch: Es ist 20.19 Uhr, im Raum rührt sich nichts, ziehe meinen Raumanzug an, verlasse die Burg durch den Vakuumschacht in Richtung Sternennacht, bzw Weltall, rund um die Burg, mache ein paar Fotos für´s Archiv und für Euch. Die stille Kühle des Alls umfängt mich, berührt mich aber nicht, bin durch meinen vollklimatisierten Weltraumanzug gut geschützt.
hier das nächtliche All im Sternenbild Gmünd, vielleicht gibt es dort intelligentes Leben, im Moment merke ich nichts, nichts rührt sich…..
ein Blick zurück ins Kommandoschiff, auch dort alles ruhig,…
auch in der Luke, wo sich sonst die Burgraumfräuleins tummeln, -Stille, nichts als Stille..
ich schaue wieder hinaus ins Dunkelblau des Raumes, versuche etwas zu erspähen…
aber auch achtern rührt sich nichts,…
da, plötzlich ein Raumgatter tut sich auf, ein gigantisches Etwas, -scheint im Inneren des Gatters gefangen zu sein, etwas großes, sieht gefährlich aus, ich ziehe vorsichtshalber meine Laserpistole, und da kam es schon auf mich zu geglitten, riesige Augen, feuerspeiend und brüllend, sofern man im Weltraum von Brüllen sprechen kann, ich schaltete meine Außenmikros lauter, und da hörte ich, wie dieses gigantische Wesen mich anflehte: Futter, gib mir etwas Futter, ich verhungere sonst hier draußen…
und ich schwebte durch die Vakuumluke ins innere des Burgraumschiffes, holte ein paar Leckerlies von der Firma Chappi, oder war es Frolic,- egal, ich nahm die ganze Dose, steckte sie in die Hose, schwebte wieder raus ins All und gab dem Drachen Futter. Und friedlich grunzend und schmatzend schwebte er von dannen. Und dann und wann, bei klarem Sternenlicht,kann man ihn in der Nähe des Raumschiffe AlteBurg erspähen.
Bis demnächst, Euer Luk
Burgtheatertreffen, oder die Tage danach…..
Gestern war ein Treffen der Burgschauspieler bei mir im BurgWirtsHaus mit Geist und Herz angesagt. Fast alle kamen, nur diejenigen, welche bei den letzten Theaterpartys zu,- sagen wir mal, exzessiv gefeiert hatten, weilen noch unbekannten Aufenthaltes im Ausland (Burgi, Wolfi, etc…)
Es fing wie immer recht harmlos an, man redete und redete, hatte sich ja schon fast 3 Wochen nicht mehr gesehen, es gab viel neues zu berichten, das Treffen hatte anfangs fast den Charakter einer Generalprobe einer Verlobungsfeier. Ja der Burgdrache ist ein gar mystisch Ding und spinnt seine Fäden. Näheres dazu später im Bildbericht..
Ab und zu rief Hannes nach einer tanzbaren Musik, aber der Rest der Truppe war noch nicht soweit.”Hang on sloopy” tönte es noch recht zaghaft, der Pölle wollte unbedingt seine “Pöllemusik” hören, den “Bayern Rap”, ein feines Stück Musik, hat auch dem Berntaler Hans ganz gut gefallen, er ist ja Musiklehrer, einer mit ganz feinen Ohren, er wollte dann übrigens Chris Barber hören, spielte ich sofort und sofort ging es dann schon lauter zur Sache. “Hang on Sloopy”, tönte es immer lauter, und dann fing ich an. DJ Luk at Work!
Der Karl kam auch hinzu und eine Neuauflage der legendären wilden Theaterpartys konnte starten…
schaun´n Sie mal, wie ernst der Karl schauen kann,so dann und wann, aber wehe, wenn er, wie es so schön heißt,- losgelassen..
Langsam kommt er der Doris wieder näher, nimmt deren Vibrationen auf, und ist dann nicht mehr zu halten
So etwas wirkt natürlich ansteckend, und da wir schon anfangs von Verlobungen oder so gemutmasst hatten, hier der Beweis, das Gerücht wird heiß und immer heißer, der Pölle immer weißer..
aber genug der Knutschereien, jetzt wird getanzt und zwar bis fast 3 Uhr..
Ach ja, wegen dem Burgdrachen wär´s.. der Karl hat den Pölle gefragt, ob er denn auch einmal so einen gewagten Drachenritt machen dürfe, der Pölle sagte spontan ja, die Erinnerungen sind ja noch frisch, aber dann kamen dem Karl Zweifel, war ja doch schon ein bißchen kalt gestern nacht.
Und dann, das Tanzen hatte ein Ende, erste Ermüdungserscheinungen stellten sich ein,- sagte der Karl wieder wie immer um diese Zeit, fast schon 3 Uhr früh, ja da sagte er das geheinmnisvolle Wort, erst zaghaft leise, dann immer lauter, immer fordernder,-”Kärntnerlied”, sagte er, bitte singt ein Kärntnerlied.
Und um die Burgschauspieler war es geschehen. Ein merkwürdiger Ruck ging durch die Reihen, der Karl prüfte noch schnell die Stimmbänder von der Doris, dieses Foto zeige ich lieber nicht, äußerst musikalisch der Herr Karl, beim Testen.. Und so begannen sie wie in Trance Kärntnerlieder zu singen und etwas merkwürdiges passierte, sie konnten nicht mehr aufhören, diese Art Liedgut müßte unter das Drogengesetz fallen, denn auch die Augen glänzten so komisch, der Strophen wurden immer mehr, still um an See wurde natürlich wieder falsch gesungen, Sterz schau oba, dos wüll der Krassbauer natürlich nit hör´n..
Dem Wilfried sei Dank, er konnte die Burgschauspieler als Ältester und Weisester des Vereines, gehört auch dem Weisenrat an, das ist witzig, wenn ich mir eine Symbiose zwischen dem Wilfried und dem Krassbauer Heinz vorstelle, dies wäre Mirakulix, ein Weiser und Heiler zugleich…gell, witzig?, ja dem Wilfried, dem Weisen sei Dank, er konnte diesen Kärntnerliederexzess einigermassen bremsen, und so konnte der Burgwirt doch noch ein paar Stündchen ruhen. Sie sangen dann noch im Hof weiter, ich lenkte sie sanft auf die untere Terrasse, sperrte unauffällig das Tor zu, und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie noch heute…
Ach ja, der Hannes fuhr wieder mit mir nach Hause, als letzter, wie es sich für den Theaterpräsidenten gehört.
Nachtrag für den Richard: Die Karin ist um 02.58 Uhr nach Hause gegangen. (Foto von ihr habe ich leider keines machen können, sie entzieht sich in letzter Zeit immer gekonnt meiner Kameralinse)
Bis demnächst, Euer Luk
Gewidmete Almwanderung
Heute hatte ich meinen ersten echten Ruhetag und es trieb mich wie immer auf den Maltaberg. Diesesmal mit Kamera, da ich ja noch Bilder schuldig bin. Außerdem möchte ich diesen Bericht dem Hubert Feistritzer, vlg. Hanschlbiobauer, widmen. Er hatte nämlich seinen 60er und außerdem bei mir in der Alten Burg gefeiert.
das ist der Jubilar, man sieht ihm die 60 nicht an, kein Wunder bei dieser tollen Frau.
Also wanderte ich los auf den Maltaberg, hinauf in die unbegrenzte Freiheit…
auch Baumhäuser gibts da oben..mit seltsamen Einsiedlern
und selten gesehene Naturschönheiten, miast holt die Aug´n aufmochn beim wondern:
tolle Hügellandschaften, schroffe Felsformationen,-
und der von den Römern errichtete intare Brunntrog zum kühlen von feinstem Gösserbier oder auch zum saufen für die heimischen..Rindviecha.
Beim obegehn ist mir aufgefallen, wie grün das schöne Maltatal ist, mindestens wie das Irland.
und ungefähr beim Faschauna, a bissl weita intn, da hob i´s g´segn…
Von weg´n, auf da Alm da gibt´s koa Sünd, weil die Kotz´n müde sind, da rote Betzl, frisch und munter, steig von da grau´n Kotz nit runta, -nein, er treibt es imma ärga, weil er is a Mältaberga.
Jo, da rote is a wülda Hund, treibts auf da Stroß´n ziemlich bunt, verkrallt sich fest mit seine Totzn, und bold gibt´s wieda junge Kotz´n….





















































































