Burgweingarten
Marillenblüte im Burggarten…
die Marillenblüte im Burg(Wein)garten hat voll eingesetzt. Die Marillenknödelsaison scheint gerettet, die Busse brauchen nicht mehr bis Meran fahren, nein,- einfach bis nach Gmünd, zum Busparkplatz, rauf auf die Burg, rein ins Burgrestaurant, Marillenknödeln bestelln und dann einen Blick auf unser zartes Marillenbäumchen werfen.





demnächst ein Bericht aus dem Weinberg, Weinberg goes stempeln…
Bis denn denn,-
Luk
Weinberg bei Nacht und so weiter….
Gestern hat es mich einfach gereizt, den Weinberg der Burg einmal bei Nacht zu besichtigen, sieht von oben, von der Terrasse immer so mystisch aus, also nahm ich den Kellerschlüssel, die Kamera und stieg in die Tiefe des Burgkellers, wo sich der Zugang zum Weinberg befindet.
Zuerst durch den Innenhof und dann die steile Kellerstiege hinab
und jetzt hinaus in den Weinberg, mit Blick auf die nächtliche Stadt Gmünd, schön, gell??
dann wieder zurück in mein Lokal, deas BurgWirtsHaus mit Geist und Herz. Ula, unsere Küchenzauberin hat den Stammtisch dekoriert, und nun muss ich mir immer anhören, was dieses Phallussymbol auf dem Tisch soll? Ist ja keines, oder?
Ist ja nur ein harmloser Zucchini. Wie kommt dieses edle Gemüse dazu, sich sexistisch beleidigen zu lassen, da kann man ja pauschal fast alle Gemüsesorten so bezeichnen, Karotten, Gurken sowieso, Zucchini an Melone..
Nein, das Gemüse ist es nicht, es ist wohl die Phantasie, die mit manchen Menschen so mir nix dir nix durchgeht. Da könnte man ja auch einen Kirchturm als solches Phal. Symbol halten
aber nun zügeln wir wieder unsere Phantasien und lassen Türme und Gemüse wieder das sein, wozu sie erdacht, erbaut, angebaut, geerntet und in Küchen verarbeitet wurden. Man kann ja sonst nirgends mehr hingehen, ohne diese Ph. Symbole zu erblicken, ist ja fürchterlich, aus, pfui !
Bis demnächst
BurgWeingarten im Herbst
Auch unser Weingarten wird langsam herbstlich bunt, eine Traubensorte hängt noch ein bisschen rum, bräuchte noch ein paar Sonnenstrahlen, wird dann auch ein Traubensaftschicksal erleiden. Wein dürfen sie noch nicht werden, vielleicht im kommenden Jahr. An der alten Burgmauer hängt die dienstälteste Traube, eine Isabel, schmeckt nach Walderdbeer. Einfach köstlich.
Schau´s sie sich diese prallen Träubchen an, zum anbeissen gut.
Sie verstecken sich noch ein bisschen verschämt im Weinlaub, aber sie sind nun reif!
Witzigerweise färbt sich das Laub der Rotweinsorte auch rötlich, das Laub der weissen Sorten ist noch grün.
Auch meine erste Kärntner Olive ist fast reif, ist leider nur ein Einzelstück, mehr sind nicht dran an dem Olivenbäumchen vor der Burg
Die Nüsse vom Nussbaum, welcher unseren Reben brav Schatten spendete, während des heissen Sommers, hat seine Früchtchen in Form von Nüssen abgeworfen, die Eichhörnchen, (Oachkatzln) haben fleissig gesammelt, werden wohl gut über den Winter kommen, eines hat mich immer auf der Terrasse besucht. Nun können sie in ihrem Bau die härtesten Nüsse knacken..
Den nächsten Bericht aus dem Weinberg gibt´s dann wieder im kommenden Jahr.
Bis demnächst, Luk.
Weinlese die Erste….
Heute war es soweit, der erste Burgwein wurde gelesen, Peter Gigler hatte den ersten Schnitt, es war fast, als würde man eine Nabelschnur durchtrennen, spannend bis zum Schluss. Nach der ersten Verkostung der Trauben waren wir uns einig, es würde ein Jahrhundertwein werden, würden wir ihn schon keltern. Aber was soll´s, - wir warten noch, bis die Rebstöcke ihr bestes Alter erreicht haben werden, vielleicht schon nächstes Jahr, um endlich den ersten Burgwein im Glas zu haben. Soll ja schliesslich ein Jahrtausendwein werden, Kärntens bester sozusagen.
Hier ein paar Bilder von der Weinlese, der Hans Feistritzer war auch vor Ort, um die Qualität der Trauben zu prüfen, aber er ist ja ein eingefleischter Biertrinker, aber die Neugierde trieb ihn in den Weinberg und er war begeistert. Musste ihn förmlich zurückhalten, er hörte nicht mehr auf, die kostbaren Trauben zu kosten. Besonders die roten hatten es ihm angetan, kein Wunder, er war ja jahrelang roter Baustadt- Land- Gemeinderat in Gmünd.
Mehr und schönere Bilder sehen sie bei Soisses.at, weil der Achim hat als Fotoprofi natürlich die bessere Kamera als ich.
Bis demnächst
Luk
Weinberg vernetzt
Die letzten Tage hat der Jungwinzer Peter Gigler die Weinreben vor der Alten Burg mit Netzen versehen, um sie rechtzeitig vor den schon gierig wartenden Vögeln zu schützen. Diese hüpfen ja schon den ganzen Tag um die Rebstöcke herum, um den Reifegrad zu kontrollieren, um dann wieder über nacht, wie letztes Jahr “zuzuschlagen”, bzw, alle Träubchen zu vernaschen… aber, wie gesagt, diesmal war der Jungwinzer schneller.
Sieht ja alles akkurat aus, nicht..
Impressionen aus dem Weinberg
Viele fragen immer wieder nach unserem Weinberg, wie es denn den Trauben so geht, wächst er oder wächst er nicht? Ich kann alle beruhigen, der Wein wächst hervorragend, sehen sie selbst
Ja, leider gibt es auch schon den ersten Toten in unserem Weinberg, diese Rebe rechts im Bild hat´s nicht geschafft, wahrscheinlich ein Opfer des Mähers, aber sicher keine Absicht. Treibt aber ganz unten schon wieder aus.
Diese Trauben sind schon fast reif, die Vögel sind auch schon ganz nervös.. aber diese Traube muss erst mal als Fotomodell herhalten, auch der Burgdrache schnuppert interessiert an ihr…
Ja es wird ein Wein sein….
Sensationsfund - schon wieder….
Ja es ist gelinde gesagt, eine kleine Sensation, wenn man bedenkt, auch unsere Vorfahren hatten schon Druck…. Bei nebensächlichen Ausgrabungsarbeiten, wir suchen immer noch den ominösen Geheimgang, entdeckten wir, es war bei einem Durchbruch,- einen winzigen Raum, und da stand er, er,- der leibhaftige Leibstuhl der Gräfin von Lodron. Wir hielten kurz den Atem an, nicht, weil es noch roch, nein, ob dieser Sensation, die ich Euch, geneigte Leser meines Bloggs, nicht vorenthalten möchte:
Ist er nicht wunderschön? Kaum gebraucht,- nur von Würmern angeknabbert,- auch der so genannte Spritzschutz, aus Krokodil Leder, das Krokodil war eines aus dem Burggraben, es hat nicht gebissen, deshalb musste es die letzten 428,5 Jahre als Spritzschutzmantel des gräflichen Leibstuhles herhalten.
Im Gegensatz dazu das so genannte Außenbordklosett der normalen Ritterschaft, mit direktem freien Fall, also schon Nutzung der Schwerkraft, diese war mittlerweile auch den Rittern bekannt, vom freien Fall vom Pferd und so…
auch dieses ein sehr gut erhaltenes Exemplar, könnten Sie nützen, bei Bedarf und großem Druck.
Vielleicht verbinden wir die Falllinie direkt mit unserem Weinberg, dies wäre ein sogenanntes Klosettum mobile, also eine vollautomatische, nur mittels Schwerkraft betriebene Düngung unserer Reben.
Bitte, nur gesund ernährte mögen diese zeitlos moderne Anlage benützen, weil unser in Top Lagen wachsender Wein ist jetzt schon fast ausverkauft, und soll ein biodynamischer Tropfen werden.
Falls wir wieder irgendetwas sensationelles ausgraben sollten, werden Sie es wieder als erste erfahren.
Luk, the greatest Blogger on Earth…..!
Sommerpause - kurze
Im Moment habe ich viel zu tun, Hauptsaison, sozusagen, heute den Chansonabend und das Burgtheater, morgen um 13.00 Uhr Vernissage, übrigens ganz tolle Bilder von Clementina Golija, anschließend eine Geburtstagsfeier, ca. 80 Personen, dann abends das Burgtheater und auch noch Kunsthandwerksmarkt in Gmünd. Es ballt sich, deshalb werde euch ein paar Tage nichts mehr schreiben, außerdem ist mein Apple Computer vom Blitz getroffen worden, und erst wenn dieser wieder funktioniert, kann ich wieder Bilder einfügen. Gibt eh nicht viel Neues, der WeinPeter pflegt seinen Weinberg vorbildlich, die Trauben sind freigelegt, können nun reifen, also bis demnächst…
Ach ja, gestern schrieb ich vom Schnellwasser in Malta, kurze Erläuterung, Schnellwasser deshalb, weil das Bächlein derart anschwoll und deshalb sehr schnell den Bach hinunter ging..! Alles Klar?
Schock im Burgweingarten
Habe gerade wieder den Burgweingarten inspiziert, habe dort schockierende Vorkommnisse gesehen, die Reben wachsen in den Himmel, die RebReihen von einem bekannten Jungwinzer scheinen verwahrlost, wohingegen die Reihen des Burgherren penibel gepflegt erscheinen. Sehen Sie selbst
Wer kennt diesen Mann, man hat ihn schon Monate nicht mehr in seinem Weinberg gesehen, sehen sie nun die Folgen dieser Verwahrlosung
Hingegen die äußerst gepflegten Reihen des Burgherren, schau´n Sie sich das an
Das sind Rebstöcke, akkurat bejätet, sehen Sie sich diese Trauben an, die der Burgberg bringen kann. Die ersten Subskriptionsflaschenbestellungen sind bereits eingetroffen, Kenner bieten inzwischen schon Höchstpreise bis zu 50,- die Flasche..!
Also, wenn Sie diesem eingangs erwähnten Mann irgendwo auf der Straße begegnen sollten, schicken Sie ihn schleunigst in den Burgweingarten, wo die Reben auf ihn warten….
Ach ja, ein nettes Burgdetail am Rande, das ehemalige Burgscheißhäusl, man verzeihe mir diesen groben Ausdruck, aber die alten Rittersleut redeten damals so, wie ihnen der von eisernen Rüstungen beengte Schnabel gewachsen war. Wir überlegen noch, ob wir es wieder reaktivieren sollten, man gönnt´sich ja sonst nix…? (Und überhaupt, vielleicht direkt über dem Burgweingarten, ein sogenanntes Perpetuum Mobile in Sachen düngen…) ein Selbstläufer, oder so ähnlich…muss meine Phantasie wieder etwas zügeln…
















































