Burgbiotope
Es wird wieder ein Wein sein..
……und er wird ein schöner sein. Der Weinberg entwickelt sich prächtig, die Reben stehen bereits jetzt “Mannshoch” im Burgbichl. Man kommt kaum noch durch, alles voller Weinranken, und viele, viele Trauben. Ja, hätten die Maisbauern auf Wein gesetzt, sie hätten jetzt keine Trockenschäden zu vermelden, sondern von einem tollen Weinjahr zu künden.!



man sieht ja Gmünd vor lauter Wein nicht mehr…

der stolze Winzer, Peter Gigler bei seiner meditativen Lieblingsarbeit, der Pflege des Weinbergs. Seht nur, wie er glücklich lacht..

ja, mitten in seinem Weinberg, wo ihn fast niemand sieht, da fühlt er sich wohl….

und die Träubchen wachsen und spriesen,- wartet nur in Bälde, - könnt´ ihr den fertigen Wein geniessen…

so, nachdem der Winzer seine Arbeit getan, sieht man auch wieder etwas vom schönen Tauernstädchen Gmünd.


akribisch werden die “überzähligen” Trauben entfernt, um wieder die bestmögliche Qualität zu erzielen. Vorbestellungen können beim Winzer Peter Gigler in seiner Vinothek www.weinheit.at entgegengenommen werden. Nicht zu lange warten, denn es gibt schon wieder eine große Nachfrage nach den edlen Burgweintropfen.


Bis demnächst. Luk
Wilder Burgbesucher…?
unser Eislieferant der Firma Schöller traute seinen Augen nicht,- als er gerade die Lieferung durch das innere Burgtor mit seiner Sackkarre brachte, stolperte ein junger Hirsch oder eher ein Reh den Turmaufgang herunter. dieses Reh wollte wohl auf dem Aussichtsturm auch einmal die Gegend von oben geniessen. Erschrocken wichen beide zurück,- der Eislieferant und das Reh. Der Eislieferant lieferte dann ein wenig bleicher als sonst seine Eislieferung ab und das Reh lief in den Burgkeller. Um sich abzukühlen oder vom Schreck zu erholen, wer weiss?


die Jäger unter meinen Lesern werden wohl wissen, ob es sich um ein Reh oder eine Hirschkuh handelt, bitte um Nachsicht und Nachricht.


hier blieb er (es) bis ca. 16.30 Uhr regungslos stehen, dann lieferte die Fleischerei Maier das bestellte Fleisch und dies muss wohl einen Fluchtreflex in dem Tier ausgelöst haben, vorausgesetzt,- es konnte lesen.

die Treppen raufgehetzt….

und zum Burgtor hinaus in die Freiheit…war die Devise,-

vorbei am Burgdrachen, -der hat´s wohl nicht gesehen, hinein in den nahen Stadtswald…

ganz rechts hinten sehen sie es noch, wie es flüchtet…,-wird wohl so bald nicht mehr kommen?
Ps.: Nachdem das liebe Vieh das Weite gesucht hatte, ging ich noch einmal in den Keller, wo es vorher ca. 3 Stunden unfreiwillig verbracht hatte, und siehe da,- da war er,- der Wildschaden. Die Steintreppe, immerhin mindestens 700 Jahre alt, - war vollgepisst (volluriniert) und vollgeschissen,- auch noch Dünnpfiff,- wahrscheinlich wegen der Aufregung,- roch nicht gerade nach Channel Nr. 4711. Und nun frage ich mich als gelernter Kärntner,- wer zahlt mir diesen Wildschaden? Oder wer macht das weg? (Dreimal dürft ihr raten…)
Bis demnächst,- Luk.
die Burg und ihre Meise(n)….
Es ist fast Vollmond hinter der Burg,- und ….

….nachdem uns unsere “Trichtermeisen” verlassen hatten,- dieses Jahr ging´s ohne Komplikationen, -alle wurden zur selben Zeit flügge und verließen ihren “Wohntrichter” auf der Burg….


… sind nun auch die “Wandmeisen” soweit,- sie verlassen ihre Nester und versuchen das zu tun, wofür Vögel eben gebaut sind,- zu fliegen. Ein kleiner Meiserich machte eine Art Sturzflug in Richtung Burghofboden, aber er konnt noch rechtzeitig seinen Sturz abbremsen und überlebte. Nun hockt er auf dem Gitter des ehemaligen Burgsch.. sshauses und lässt sich von seiner Meisenmama noch ein paar Würmer bringen.

hier in der Eiger Burgnordwand nisten die Vögel, nicht nur Meisen auch Rotkehlchen und andere… die Mauersegler haben die Aussenwand und zwar die Maltinger Nordwand besiedelt und die Schwalben haben es sich eher südlicher eingerichtet, sie nisten an der Südmauer in Richtung Stadt. Funktioniert hervorragend, gibt ganz selten Streit unter den Vögeln…

von hier oben segelte der kleine Meiserich nach unten, hat wohl keinen Aufwind erwischt…

nun schimpft er mich erst einmal aus, weil er will nicht fotografiert werden…

dann klettert er ein paar Gitterstäbe weiter nach oben..

und schreit nach seiner Meisenmama..

Ich sitze hier in der Wand vom Turm und warte auf einen fetten Wurm…

bis demnächst,-Luk
Sie sind wieder da…
…die “Trichterbrüter”!. So,- wie auch im vorigen Jahr hat unser Trichter an der Wand der CafeTerrasse wieder die Funktion eines geschützten Vogelnestes. Wieder brütet eine Kohlmeise in diesem außergewöhnlichen Behältnis.

Das Meisenpaar fliegt an der schmalen Öffnung an der Wand hinein ins Nest und aus der Trichteröffnung wieder hinaus. Eine klare Einbahnregelung. Die ersten Tage des Brütens verliefen einsam auf der Terrasse, da bei dem kalten Wetter auch keine Gäste auf der Terrasse verweilten, aber seit den wärmeren Tagen gibt es auch regen Menschenverkehr auf der Terrasse und daran musste sich das Meisenpaar erst gewöhnen und nimmt ungewöhnliche Wege in Richtung Fütterungstrichter in Kauf. So hüpfen sie oben an der Wand entlang immer näher in Richtung Trichter, schlüpfen schnell hinein, füttern ihre Jungen und dann schnell wieder raus aus dem Trichterloch…

hier schaut ein vorwitziges Kohlmeisenkücken heraus…

und die Meisenmama sagt ihm,- es sei noch zu klein und schwach zum Fliegen…

und ausserdem verstopfst du unsere Abflugrampe, marsch ab ins Nest, du Schlingel….

und wer noch mal das Abflugloch verstopft, der wird von mir dann fest verklopft,

Mama Meise und Papa Meise überlegen wirklich weise,- wer fliegt zuerst ins Trichternest mit dem Wurm im Schnabel fest?

der and´re denkt sich,- ist nicht schade, wart´ ich halt auf der Marmelade….

so,- die Starterlaubnis ist erteilt,- eine Meise hat, wer zu lang verweilt…

Bis demnächst,- Luk.
Biblische Plage Neu..!
Es gibt seit diesem Jahr eine neue “biblische Plage”, nämlich Wespen, genauer gesagt,- Erdwespen. Sie naschen nicht nur am Apfelstrudel unserer Gäste auf der Terrasse, oder nippen an deren Hollersaft, -oder stürzen sich auf Grillteller und Ketchup, -nein, - sie vergreifen sich neuerdings an auch an den Burgtrauben!!! Oh, - ihr Winzer,- seid auf der Hut vor dieser neuen Plage.!!

Sobald eine der Trauben ihren idealen Reifegrad erreicht hat, stürzen sich sinnigerweise Trauben von Wespen darauf, und saugen sie aus,

So sehen die Trauben dann aus, ausgesaugt und leer…., ein Trauerspiel!

Hier, eine noch nicht reife Traube,- aber die ersten Kundschafter sind schon da…

Bis demnächst,- Luk.
Neues vom Burgweinberg..
Man soll es nicht glauben, die ersten Trauben werden schon reif, fast unbemerkt hängt plötzlich der Burgweinberg voller Trauben. Nun müssen aber schnell die Netze angebracht werden, sonst sind dann alle Vöglein da, alle Vöglein alle….!

das ist unsere Weissweintraube (VBK 85 oder so), auch schon fast reif..

und das unser Paradewein, der Cabernet Jura, schöne reife, pralle Trauben, da kommt Vorfreude auf…



hier sieht man die Stadt Gmünd vor lauter Wein fast nicht mehr…..



auch die Burgmauer füllt sich mit Trauben..

und hier unser kleines bescheidenes Arbeitsgerätekämmerlein, ja damit macht man guten Wein!

Bis demnächst,- Luk.
Besuch aus Afrika…
heute hatte ich Besuch aus Afrika oder so? Ein kleiner grüner Geselle (vom Mars vielleicht?)

schaute bei mir in der Burg vorbei. Er interessierte sich sehr für die Bilder von Birgit Bachmann, wollte sich gar nicht von einem Bild trennen. Mit sanfter Gewalt gelang es mir, das Biest mittels eines Whiskyglases und eines Bierdeckels zu fangen. Ich gab ihm spontan den Namen Rolf, ob seiner grünen Farbe und auch ob seiner ihm nachgesagten fatalen Eigenschaft, - der Gier.
Rolf lief im Whiskyglas seine Runden, versuchte auch seinen natürlichen Bewegungsablauf, das Hüpfen, aber er knallte nur gegen den Glasboden. Da trug ich ihn nach draussen, - auf die Terrasse, um ihm seine Freiheit wieder zu geben. Sogleich lief er den Holzrand eines Tisches auf der Aussichtsterrasse, -übrigens ein überwältigender Ausblick auf das historische Tauernstädchen Gmünd,- entlang, und dann hob er ab und stürzte sich todesmutig in die Tiefe in Richtung Weingarten. Hoffentlich holt er da nicht seine Millionen Artgenossen und frisst sich durch den selbigen. (Peter, i sog´s glei, i woars nit!)





aber dann hörte ich, wie jemand rückwärts zählte und bei Zero hob fauchend eine kleine Untertasse ab und das grüne Wesen verschwand in Richtung Mars, ich hoffe, das war´s. Bis demnächst,- Luk.
Blogpause…?
Im Moment fällt mir nicht viel Neues ein, ist eine Zeit der Besinnung, wollte eigentlich einen Bericht über die Hirnanhangdrüse schreiben, das ist der Teil Hirn, der bei den Männern angeblich in der Hose sitzt. Wurde ja ein Intelligenztest gemacht, ob dieser Teil des Hirns doch denkt, aber soviel kann ich schon verraten, im angeschwollenen Zustand sinkt der IQ in Richtung Null…!

Und nun noch eine Frage an die “Biotopen” unter Euch. Was ist das für ein Tier? Habe ich in der Burg entdeckt, sieht aus wie eine Kreuzung zwischen Fliege und Spinne, läuft in alle Richtungen, quer, geradeaus und auch rückwärts, wie eine Krabbe oder so, ein gar seltsames Viech.

ansonsten ist in der Burg alles in Ordnung, der Hof wird immer schöner, ..


und bald wird auch der Tanzboden gebaut, das Pöllefest rückt ja immer näher..

also, bis demnächst,- Luk
Neues aus dem BurgWeingarten…..


Um diese Stempel, diese schlanken, werden sich bald die Reben ranken, und viele Trauben saftig werden hängen an Drähten,- wenn manche nur so ein Weingut hähten….


seht nur die Träubchen klein und fein, hängen an den Rebelein,- und damit niemand sie uns stehlen tut, hängen Gitter vor,- so stark und gut..

An der Burgmauer hängen die Reben, die alten, dicken fetten, ach wenn wir nur schon mehr von diesen hätten, dies wär gut für den Ertrag, den nur ein “fetter” bringen mag…




auch die Quitten tragen viele Blüten, da machen wir dann Saft, den güten.
bis demnächst, - Luk
Das neueste aus dem BurgWeingarten….
Seit zwei Jahren wachsen nun die zarten Weinpflänzchen unten im Burggarten und wir können es kaum erwarten, wie wird der Tropfen von diesen Hecken uns wohl schmecken? Aber zuerst die Arbeit dann das Vergnügen! Peter und ich waren im Weingarten um zu stempeln, das heisst, wir müssen nun 2,50 Meter lange Stempel aus Lärchenholz, mangels Akazienholz, einsetzen, und an diesen wird dann Draht befestigt an dem wiederum die Weinreben sich ranken sollen und Triebe treiben lassen, auf das diese dann mit Trauben voll edlem Saft von der Natur sommers befüllt werden mögen. Sehen Sie nun unsere beschwerliche Arbeit, da kommt nun die Gefahrenzulage zu den Weinkosten dazu, auch die Lärchenstempel gibt´s nicht gratis, der Draht hat seinen Preis, die blauen Finger und Platzwunden auch, also wird dann die Flasche Burgwein so ungefähr auf 250,- Euro kommen…?


a bissl a Schleichwerbung muass a sein…







Das Ziel lohnt den Weg…. bis demnächst,- Luk

