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Familienaufstellung oder alles nur Ketchup???
gestern erhielten wir eine Lieferung frischer Tomaten unseres Topgärtners Waidbacher Bernhard und Sohn. Müsste eigentlich Söhne heissen, aber der jüngere der beiden Buben ist ein bisschen aus der Art geschlagen und weigert sich partout, Gemüsebeete zu jäten.
Uns siehe da, wir hatten das seltene Glück eine männliche Tomate zu erhalten, einen Tomat sozusagen. Die Tomaten, also die weiblichen,- kennen eh alle,- aber Männchen kommen nur ganz selten vor, das ist so ähnlich wie bei einigen Spinnen Arten, gleich nach der Begattung, also hier bei den Tomaten gleich nach der Bestäubung wird das Männchen gefressen.(Fleischfressende Tomaten, kurz Fleischtomaten genannt,- Hinweis des Botanikers)

Hier unten sehen Sie ganz deutlich, sie haben auch ein A….loch.

Es ist ein gar prächtiges Männchen, wirklich eine äusserst seltene Rarität.

und hier haben wir eine so genannte Familienaufstellung. Wie bei einigen Vogelarten ist auch hier das Männchen kleiner als das Weibchen, aber dafür hübscher. Die drei Kinder der beiden, Heinz, Felix und Thoma sind gar fein gediehen und wachsen einem tollen BioTomatensalatschicksal entgegen.

noch bleiben die Kleinen nahe bei der Mutter, der Vater versucht auch verzweifelt etwas Aufmerksamkeit für sich zu erregen, aber wie das halt so bei Familien mit vielen kleinen Kindern ist, da hat der Vata keine Chance. Zum Glück ist diese Tomatenart keine Fleisch fressende, -so kann der Vater wenigstens nicht das finale Schicksal erleiden.

So trollt er sich und rollt von hinnen, nur behindert beim Rollen von seinem Pi….l und sucht Zuflucht und Zuneigung bei anderen Tomatinnen.
Bis demnächst und in der Hoffnung Euch wieder ein bisschen gebildet zu haben, Euer Luk.
Baumwolle - Ausstellung in der Alten Burg Gmünd
zur Zeit ist eine tolle Fotodokumentation über Baumwolle in der Alten Burg (Lodronsaal) zu sehen. Wenn Sie schon immer wissen wollten, warum es Jeans, oder T-Shirts zu Spottpreisen angeboten gibt, dann erfahren Sie hier die Hintergründe. Sehr sehenswert,- sehr lehrreich…! Geh´ schau´n Sie sich das an…!







Bis demnächst,- Luk.
Ja, was gibt es Neues…..?
….die Hauptsaison nimmt ihren Verlauf, haben viel Arbeit,- Gott sei Dank,- oder wem auch immer, aber für meine treuesten Leser nehme ich mir sogar an einem so arbeitsreichen Tag ein paar Minuten Zeit, um aus der Burg zu berichten.
Neulich wurde die Alte Burg wieder von ein paar Türken, Ungarn oder waren es Dänen,-?? belagert. Sie versuchten mit allen Mitteln,- die Burg zu erobern, aber wie schon in der Vergangenheit, hielt die wackere Alte Burg auch diesmal stand. Dank ihres feuerfesten Vollanstriches gelang es den Belagerern nicht um die Burg,- die Burg zu stürmen.

Sie versuchten es mit Feuer und Schwert,- eine schon damals beliebte Methode der streng gläubigen Christen, einem den richtigen Glauben “einzubleuen”,- aber auch dieses gelang nicht.

So mussten die Muselmannen oder Germanen oder Wikinger (man bekam sie ja nicht zu Gesicht,- weil sie die Burg ja nicht erstürmen konnten,- versteh´n Sie?)- unverrichteter Dinge und ohne Beute wieder abziehen. Wir warfen Ihnen noch ein paar Filetsteaks und Schweinehälften hinterher und auch ein paar pralle Putenbrüste,- damit sie sehen und spüren konnten, dass wir auch eine weit längere Belagerung locker überstanden hätten,- ja auch ein paar Flaschen Veltliner gab ich zum Besten und schleuderte Sie dem Lumpenpack nach. Klirrend zerschellten die guten Tröpfchen an der Burgmauer und die Feinde weinten bitterlich,- ob dieser Tragik. Der ganze Wein versiegte im fruchtbaren Burgboden und einige wenige nahmen die weingetränkte Erde in ihre Hände,- pressten und drückten und saugten, -um noch ein paar klägliche Tropfen des edlen Getränkes zu erhaschen.

Nun genug der Schwafelei,- nun gibt es noch ein kleines Burgrätsel: Was ist das da unten auf den zwei Bildern und vor allem wo???

der (die) Gewinner(in) erhält eine Freikarte oder gar zwei für das kommende Konzert am 12. August

und hier zum Abschluss noch ein Bild von unserer bildhübschen Orchidee. Sie schmeisst ihre weisse Blütenpracht in den Raum und man glaubt es kaum, -gekauft wurde sie beim Blumenhändler Waidbacher, Gmünd - Hauptplatz,.- neben der hübschen Frisörin und auch neben dem Semmelspezialisten Pietschnigg oder sein Blumengeschäft liegt besser gesagt genau dazwischen. Auch handelt er mit Uhren und Schmuck, aber das ist eine andere Geschichte.

Ach ja, fast hätt´ ich es vergessen,- dies ist auch noch ein Rätsel: Was ist denn das??? Steht im Burgrestaurant neben dem schlafenden Ritter und harrt´einer Antwort!

Bis demnächst und LG Luk.
Bundesministerin zu Gast in der Alten Burg…
heute hatten wir hohen Besuch in der Alten Burg. Dr. Claudia Schmied BM für Unterricht, Kunst und Kultur besuchte anlässlich eines Kulturausfluges in der Künstlerstadt Gmünd auch die Alte Burg, und wie könnte es anders sein, aus kulinarischen Gründen. Hungrig, wie man nun einmal nach so einem langen Tag ist, labten sich Frau BM Dr. Schmied, Bürgermeiser Josef Jury, Vizebürgermeisterin Heidi Penker, Vizebürgermeister Claus Faller, Frau Dr. Schuster Erika an Kärntna Laxen vom Giglers Hans seine original Maltinger Laxen an knackig frischen Salaten, begleitet von einem köstlichen Chardonnay vom BioWeingut Steindl aus Purbach, anschliessend gab es ein Potbourrie von original schwäbischen Maultaschen mit Eierschwammerl Spätzle,- eine so genannte Kärntner-schwäbische Fusionsküche,- dazu einen hervorragenden Gelben Muskateller, Salonsieger vom Weingut Repolusk aus der Steiermark.




Leider hatten sie keine Zeit mehr für das tolle Dessert, hatten ja schon bei Erscheinen eine gute Stunde Verspätung, weil Gmünd ist immer eine Verspätung wert.
Bis demnächst. Luk.
LIVEKONZERT am Sonntag, 1. August

soul | pop | jazz
f i k u s
Marina Zettl _ voc
Thomas Mauerhofer _ guit
special guest _ Edgar Unterkirchner _ sax
SO 1 August 2010 _ 20 Uhr
Alte Burg, 9853 Gmünd, www.alteburg.at
Die junge Grazer Sängerin Marina Zettl - am 30. Juli ist sie mit ihrer Band Support bei Al Jarreau im Forum Kloster Gleisdorf - gastiert am 1. August gemeinsam mit Ihrem Lebensmenschen und musikalischen Partner Thomas Mauerhofer auf der Alten Burg in Gmünd. Als Verstärkung haben sie sich den Kärntner Saxofonisten Edgar Unterkirchner eingeladen.
fikus ist eine heimische Singer-/Songwriter Produktion die aufhören lässt. Es ist eine bunte Mischung aus Pop, Jazz und Soul. Die Fachpresse hat das erste gemeinsame Album der beiden MusikerInnen gelobt. Deutschlands größte Plattform für Jazz, Worldmusic, Songwriting & more schreibt: „Der Versuch, eine Symbiose aus Balladen, poppigen Elementen und chilligen Einflüssen zu schaffen ist gelungen. Überall werden spannende Soundelemente eingepflegt, die das Ganze auflockern und zugleich reizvoll machen. … der Titelsong „fikus“ ist hitverdächtig.“
In raffinierten Arrangements wird für Wohlfühlatmosphäre gesorgt. Klare Melodien, Klangatmosphären durchdrungen von alltäglichen Geräuschen, komplexe Verflechtungen sowie auch Virtuoses exisitieren in fröhlichem Einklang nebeneinander. Die achtsaitige Gitarre bereitet charmant den weichen Untergrund, während die Stimme kokett darüber flattert. Kleine Soundbasteleien blitzen zwischen den Tönen hervor und sorgen für das erfrischend andere Hörerlebnis. Genau das Richtige für eine lauschige Sommernacht.
www.marinazettl.com | www.mauerhofermusic.com
Karten _ VK € 10,– | AK € 12 | erm. € 8,– (Schüler, Studenten)
Karten unter _ mob. 0664/516 70 89, barbara.langl@kulturpunkte.at
Bis demnächst,- Luk
der Bär ist los,- und ein Doppelgeburtstag……
Ach was muss man lesen oder hören
von wildgeword´nen braunen Bö(ä)ren
reissen Kühe , Ziegen, Schafe,-
und die Bauern aus dem Schlafe.
Bienenstöcke frisst er leer,
ja,- wo kommt er her, -der Bär?
Nur nach Malta, - denkt er entschlossen
zieh´ ich nicht,- da wird geschossen
und als Bär hat man dann schnell
ein hässlich tiefes Loch im Fell.
(Viele denken nun, - was soll der Pfusch,
das klingt doch sehr nach Willi Busch?) Richtig, richtig, puppichtig (Dies´ wiederum nach Helge Schneider), - hat der Termine viele, - leider
kann noch nicht singen auf der Burg in Gmünd,-
weil der Termine gar so viele sind.
Doch wichtiger heute sind zwei Sachen,
die dem Luk viel Freude machen.
Hannes und Peter sind der Brüder zwei
stammen nicht aus einem Ei,
der Peter ward am 22. Juli einst geboren
just diesen Tag hat sich auch Hannes auserkoren
doch Jahre später als der Peter.
Lieber Hannes, lieber Peter alles Gute zum Geburtstag!









Es wird wieder ein Wein sein..
……und er wird ein schöner sein. Der Weinberg entwickelt sich prächtig, die Reben stehen bereits jetzt “Mannshoch” im Burgbichl. Man kommt kaum noch durch, alles voller Weinranken, und viele, viele Trauben. Ja, hätten die Maisbauern auf Wein gesetzt, sie hätten jetzt keine Trockenschäden zu vermelden, sondern von einem tollen Weinjahr zu künden.!



man sieht ja Gmünd vor lauter Wein nicht mehr…

der stolze Winzer, Peter Gigler bei seiner meditativen Lieblingsarbeit, der Pflege des Weinbergs. Seht nur, wie er glücklich lacht..

ja, mitten in seinem Weinberg, wo ihn fast niemand sieht, da fühlt er sich wohl….

und die Träubchen wachsen und spriesen,- wartet nur in Bälde, - könnt´ ihr den fertigen Wein geniessen…

so, nachdem der Winzer seine Arbeit getan, sieht man auch wieder etwas vom schönen Tauernstädchen Gmünd.


akribisch werden die “überzähligen” Trauben entfernt, um wieder die bestmögliche Qualität zu erzielen. Vorbestellungen können beim Winzer Peter Gigler in seiner Vinothek www.weinheit.at entgegengenommen werden. Nicht zu lange warten, denn es gibt schon wieder eine große Nachfrage nach den edlen Burgweintropfen.


Bis demnächst. Luk
May I introduce……
die BurgWeinStube,- ehemalige Küche der Alten Burg! Dieser Raum,- oder besser gesagt,- diese zwei Räume gleich unten im Hof fristeten lange Zeit eine Art Aschenputteldasein. Meist als Abstellkammer benützt, lagerte dort die meiste Zeit irgendein Gerümpel, oder Tische, oder Bänke oder alles zusammen. Schade eigentlich, denn diese zwei Räume, - von mir, -dem Stadtverein und der Stadtgemeinde schon vor Jahren restauriert, sollen nun endlich ans Licht gebracht werden und einer staunenden Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Schau´n Sie bei Ihrem nächsten Besuch in der Alten Burg einfach mal rein. Weinselige BurgSingBesucher kennen ihn ja schon in seiner Funktion als Weinstube beim Burgsingen,- damals…

jetzt schwirren da auch die Burggeister begeistert herum…

zwei Stühle harren der Besucher, die da kommen mögen…

würde sich auch als Galerie eignen, aber bei dieser Inflation an Galerien…..fast schon mehr als Gasthäuser…

nein,- dann schon lieber wieder ab und zu als gesellige Weinstube?


Bis demnächst,.- Luk.
Burgküchentester unterwegs……
Neulich abends, so viertel vor neun, kam er reun, der Küchentester(tosteron). Mit hungrigen Augen starrte er uns an, dann sprach er uns auch an,- “was zum essen will ich haben, will mich laben, hab schon viel gehört von Eurer Küche”,- sprach er sodann und das kam gut an, -bei mir!

als bekennender Vegetarier bestellte er natürlich den gebackenen Schafskäse,- das war halt eine aufgelegte Partie.

Er schnitt sich ein kleines Stückerl ab, lies es auf seiner langen spitzen, leicht belegten Gourmet Zunge zergehen, probierte dann ein Blättchen Salat und biss anschliessend herzhaft in das knusprig warme Knoblauchbrot.

langsam nahmen seine aus vielen Verkostungen erfahrenen und leicht zerfurchten Gesichtszüge einen Ausdruck der beginnenden Verzückung an und langsam, ganz langsam konnte er nicht mehr an sich halten…

er schrie seine Begeisterung förmlich und lautlos aus sich hinaus und ob seines spontanen Gefühlsausbruches schier erschrocken,- verkniff er es sich auch wieder und meinte: “Naja, ganz gut für den Anfang”….

Senior- und Juniorchef waren´s zufrieden und taten der Küche die Meinung des Burg Test Essers kund. Und fortan hatten wir ein Häubchen mehr auf unserer kulinarischen Liste.
Bis demnächst,- Luk
Wanderung mit dem Burgwirt…
…diesmal besuchten wir (Ula und ich)- die Burgruine Landskron in Villach. Auch diese Burg lachte mir immer beim Vorbeifahren zu und lud mich zu einem Besuch ein.

Je näher wir der Burg kamen, desto mehr neue Weinstöcke prangten an den steilen Burghängen,- allesamt in einer Plastikhülle (?) zum Austreiben bereit. Soviel Plastik,- da lob ich mir unseren Burgwein,- alles Bio. (Ist wohl wegen dem Rehverbiss, oder so)

Aber sehen gut aus,- diese Burgweinplantagen.

ein prächtiges Tor lud uns ein, die Burganlage zu betreten.

rechts vor dem Eingangstor sehe ich auch eine interessante Variante der Burg, aber diese schaute ich mir später an.

Hier noch einmal eine sehr schön angelegte Weinterrasse,- sehr akkurat.

Und hier die berühmten Geier der Burg Landskron. Wenn sie jemand in ihren Käfigen besuchen möchte,- kein Problem,- nur,- der sieht dann nach geraumer Zeit so aus,- siehe unten..! Fein säuberlich abgenagt.

Die lassen auch gar nix übrig und so blieben Ula und mir nichts anderes übrig als die Speisekarte zu studieren.

wir bestellten Tafelspitz und Co. und da war sie dann, die berühmte Flugshow,- oder? Ein einsamer Adler, oder war´s ein Falke oder gar die Nachtigall,.- drehte elegante Runden um Runden nahe der Burgterrasse. Mangels eines Teleobjektives konnte ich den Vogel nicht näher ranzoomen.

hier ein wunderschöner alter Teil der Burg

mit einem wunderschönen Tor, hätte ich am liebsten gleich mitgenommen, aber war dann doch ein wenig groß und schwer, das Teil.

auch die Burgflora kann sich sehen lassen..


und hier unten sehen sie die Überreste des ehemaligen Lustgartens der damaligen Herrscher. Gleich in der Nähe sind auch die Affen untergebracht, oder sind das die Nachfahren der ehemaligen Herrscher? Nichts genaues weiss man nicht.

In Gmünd, auf der Alten Burg gibt es leider keinen Affenberg, weil die Affen in Gmünd haben sich längst weiterentwickelt, in eine andere Spezies, -viele sind mutiert zu Politikern, gar manche bekleiden ein nettes Amt, - extra für sie geschaffen, aber Affen, nein Affen gibt´s nicht mehr in Gmünd, nur noch diesen einen,- diesen kleinen……Albert heißt er glaub´ich,…..

Ein Besuch der Burg Landskron lohnt sich aber immer für Familien, - weil es gibt viel zu sehen und jede Menge Pommes Frites mit Ketchup!
Liebe Grüße und bis demnächst,- Luk.

