Der Berg rief….
….und ich folgte seinem Ruf auf´s Wort, denn das Wetter war prächtig, die Schneedecke äusserst überschaubar, der Hund bzw. die Hündin war fit und auch Ula wollte mit. Der (das) Stubeck sollte es sein und so war er es dann auch. Meinen Fotoapparat lies ich nun vorsätzlich zu Hause, da ich gemerkt habe, dass mein Handy gar keine so schlechten Bilder macht und wesentlich leichter zu tragen ist.

Das Wetter war natürlich wieder “kaiserlich” obwohl wir ja keinen Kaiser mehr haben. Aber bei dem Zustand unserer Demokratien könnte man ja glatt wieder Sehnsucht nach so einem bekommen…

wen man durch so eine tolle Landschaft wandert,- Bilder davon macht,- sie hinterher am Bildschirm betrachtet,- bekommt man glatt Lust,- einmal dorthin zu fahren und zu wandern,- so schön ist es dort. Und dabei war ich ja eh da..!
Also Leute, raus aus der virtuellen Welt,- hinein in die Reale,- hinauf auf den Stubeck,- bevor er wieder für Monate eingeschneit und zugefroren ist.



die letzten Pflanzen färben sich goldbraun und schmiegen sich an die Steine… was für ein Kontrast!


und es gibt ihn doch,- den Schnee!! Wir haben ihn entdeckt, gesichert mit Stacheldraht,- weil er ja so selten vorkommt. Dies ist im Moment wohl Kärntens kleinstes Schigebiet!! Fast unglaubliche 15 Meter lang und an seiner breitesten Stelle fast drei Meter breit!!

und dann waren wir auch schon auf dem Gipfel. Ula kramte das Gipfelbuch hervor und trug sich ,- wie es sich für einen ordentlichen und rechtschaffenen Wanderer gehört,- ein.

die Sonne erreichte mittler weilen ihren höchsten Stand,- das bedeutete, das ich zu spät ins Tal hinunter,- auf unsere Terrasse zu meinem Bier kommen würde!!

Ja,- so hat wohl jeder sein Kreuz zu tragen und damit mich niemand an selbigem festnageln könnte,- machten wir uns auf den Rückweg. Hinunter zu gehen ist ja in unserem Alter wesentlich schwieriger als der Aufstieg, die Kniegelenke quietschen,- aber nicht vor Vergnügen,- sondern vor Schmerzen…

vorbei an einem idyllisch gelegenen MiniBergSee…

und an den obligatorischen Natur Skulpturen.

Das Moos an der einen Seite der alten Lärche schimmerte zartgrün in der fast schon untergehenden Sonne, - muss wohl Norden sein, da wo das Moos an den Bäumen wächst,- oder war es der Süden?? Was weiss schon so ein alter Baum.

Noch eine kurze Rast,- ein Weilchen nur verweilen, dann lass uns eilen, wir müssen hinunter noch ins Tal.


Der nun Gott sei Dank auch müde Hund nahm schon seinen Platz im Auto ein,- weil die letzten Kilometer möchte man nicht den schnöden Asphalt entlang wandern,- die Kniegelenke danken es einm dann auch.
Im Tale angelangt war die Sonne längst hinter dem Bartlmann verschwunden (der Bartlmann muss weg,- muss mal mit dem Steinbruchunternehmer Gigler reden!), so blieb mir nur,- das wohlverdiente Bier in der guten Stube zu trinken.
Bis demnächst und LG Luk
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