Archiv für Oktober, 2011
Literaturtreffen in der Alten Burg in vollem Gange….

Unser Bürgermeister kam auch, wie fast jedes mal zum Literaturtreffen, -da könnten sich andere Politiker einmal ein Beispiel nehmen,- die haben ja oft noch nicht einmal ein Buch gekauft,- geschweige denn,- gar eines gelesen…

Der Präsident des Schriftstellerverbandes, Herr Kanduth in präsidialer Pose….


Der Bürgermeister in seinem Element,- aber er hielt sich dann doch recht kurz….

und gratulierte der Veranstalterin Elisabeth Faller recht herzlich..

dann wurde heiss diskutiert und gelesen…



ab und zu eine kleine Rauchpause, muss auch sein, auch Literaten frönen dem Laster des Rauchens recht exzessiv…

Unsere Stadtbuchhändlerin Rosi Perauer im angeregten Gespräch mit Herr Obernosterer…

die feschen Literaten…

und noch fescheren Literatinnen oder so…

der Abend klingt dann mit DJ Bobo aus, der wieder seine heissesten Balkan Beats mitgebracht hat u d zum Besten geben wird..
Bis demnächst,- Luk
Alpe Adria Literaturtreffen 2011 - Alte Burg Gmünd
Freitag, 28.10. und Samstag, 29. 10.
Thema
Um „Borderline. Schreiben an der Grenze“ geht es in der diesjährigen Ausgabe des Alpen-Adria-Literaturtreffens in Gmünd. Schreiben ist stets Grenzerfahrung. Erfahrung der Grenze der Beschreibbarkeit von Welt. Erfahrung der Grenze, die das autorische vom schreibenden Subjekt trennt und beide untrennbar ineinander verwebt. Schreiben an kulturellen, sprachlichen, nationalen oder territorialen Grenzen verschärft die Grenzerfahrung. Die Auseinandersetzung mit der Grenze und deren im Schreiben mögliche Überwindung befeuert die AutorInnen in Grenzregionen und mündet in einer utopisch-visionären Polyphonie von Sprachen und Kulturen. Der Alpen-Adria-Raum kann für diese Hypothese als paradigmatischer Beweis gelten.
Konzert am Freitag, 20.00 Uhr Zuhörer herzlich willkommen - Eintritt frei
mit den “Triplets” (AUT / SLO)

Musiker:
Lidija Jelovac (SLO / Vocal, Kontrabass, Mandoline, Percussion)
Vlado Jelovac (SLO / Vocal, Gitarre, Akkordeon)
Manfred Sumper (AUT / Vocal, Gitarre, Bouzouki, Tenor Banjo, Mundharmonika)
Naike Makuc (SLO / Vocal, Violine)
Sašo Debelec (SLO / Vocal, Flöten, Klarinette, Kontrabass)
Wo sich irische, amerikanische, slowenische und makedonische Musik treffen, finden wir die Triplets. Eine Wegkreuzung voller Überraschungen und aufregender musikalischer Wendungen. Die Triplets spielen ausschließlich auf akustischen Instrumenten. Da jeder der Musiker auch Sänger ist, legen die Triplets großen Wert auf stimmige Vokalarrangements.
Getroffen hat der St. Veiter Manfred Sumper Vlado und Lidija Jelovac aus Ljubljana im Sommer 1997 bei einem Gitarrenworkshop in Slowenien. Seither hatten sie zahlreiche Auftritte in Österreich, Slowenien, Deutschland und Italien.
Seit Herbst 2006 bereichert die junge Violinistin Naike Makuc aus Celje (Slowenien) die Musik der Triplets. Im Sommer 2007 stieß Sašo Debelec aus Ljubljana dazu. Seither spielt man im Quintett.
Triplets, eine Band mit außergewöhnlichem vokalen und instrumentalen Potential. Ihre Kreativität gründet sich auf musikalischem Wissen und vielfältiger Instrumentierung.
Samstag ab ca. 20.00 Uhr DJ Bobo mit fetzigen Balkan Beats - für Tanzwütige - Eintritt frei!
Winterreifen Blues….
Der Bremsweg ist schon lang und länger,-
die Gesichter starren bang und bänger,-
die Blicke auf die Reifen schweifen,-
Zeit ist´s für die Winterreifen…..


Wenn Eure Reifen so ausseh´n, ist es höchste Zeit, Winterreifen aufzuziehen. Die Werkstätten Eures Vertrauens warten schon sehnlichst darauf, - ihre Lager zu reduzieren.
Weil,- wonn´s donn schneibt,- donn woll´n wieda olle auf amol…..
und nicht vergessen,- morgen Sonntag, 16. Oktober um 17.00 Uhr - Ausstellungseröffnung Birgit Bachmann,- ich sag´s Euch,- sensationelle Bilder,- so was habt´ ihr noch nicht gesehen….würde ich von der Hypo so leicht Kredit bekommen wie unsere Politiker,- ich würde gleich die ganze Ausstellung aufkaufen.

Bis morgen und LG Luk
Birgit Bachmann - Ausstellungseröffnung
BIRGIT BACHMANN - Ausstellungseröffnung
Sonntag, 16. Oktober, 17.00 Uhr Alte Burg Gmünd

Der letzte Satz eines Briefes des österreichischen Dichters und Prosaautors Michael Guttenbrunner lautet: „An einem Werke bauen wie an einem Haus und doch wissen, dass wir nie darin wohnen werden.“ Diese Aussage ist für Guttenbrunners Werk symptomatisch. Das Bauen ist ein Leitmotiv seines literarischen Werkes. In einem Text aus dem Nachlass betitelt „Bauen“ schreibt Guttenbrunner: „Bauen ist ein alles durchwaltender, überall präsenter und auf schier alles, Reales und Ideelles anwendbarer Begriff; es ist ein Grundbegriff des Seins und des Handelns, des Denkens und des Glaubens überhaupt.“
Kunst ist, was uns vom bloß Bleibenden unterscheidet, behauptete einst Birgit Bachmann, die Künstlerin, deren Werke Sie am Sonntag, 16. Oktober 2011, um 17.00 Uhr in der Alten Burg Gmünd bewundern können.
Birgit Bachmann hat die Zeichnung als die unmittelbarste, wesentlichste und persönlichste Ausdrucksform eines bildenden Künstlers/einer bildenden Künstlerin für ihr Werk auserkoren. Was wir hier sehen, ist Zeichnung auf einem sehr hohen Niveau. Als autonomes Kunstwerk geschaffen, besteht die Faszination der Zeichnungen im allgemeinen in der Unmittelbarkeit der persönlichen Handschrift der Kunstschaffenden, sie enthüllen das Temperament und die Ideen des Künstlers/der Künstlerin am besten. Hier sehen sie in etwa 37 Quadratmeter gezeichnete Fläche. In alle Projekte Birgit Bachmanns fließt sehr viel Zeit und Lebensenergie ein. Die elf Bahnen (Zeichnung auf Transparentpapier) sind in etwa 60×300 cm groß, eine geht in die andere über und sie ergeben ein großes Kartoffelfeld. Es handelt sich um Inverszeichnungen von Kartoffeln unter der Erde, gesehen aus der Maulwurfperspektive. Der Maulwurf bewegt sich bekanntlich unterirdisch und lotet das Kartoffelfeld, Birgit Bachmanns Garten der Kunst, von unten aus. Birgit Bachmanns Werk geht ebenso unter die Haut und erforscht das Symbol unserer 3. Haut, das Symbol des Hauses.
Die Kartoffel ist ein Leitmotiv in der Kunst von van Gogh bis Sigmar Polke. Oft wird sie als Sinnbild für Nahrung, Überleben und für ein bescheidenes Dasein verwendet (siehe: van Goghs “Kartoffelesser”), taucht aber immer wieder auch mit anderen Konnotationen auf. Sie beflügelte Dichter, Denker, Maler und Zeichner. Auch Birgit Bachmann hat ihren “Kartoffelacker” geschaffen. Für sie ist die Kartoffel weniger als Grundnahrungsmittel, das es in unseren Breitengraden ja ist, von Bedeutung, sie ist viel mehr ein Symbol für Migration, für die Auflösung von Grenzen und ein Beweis dafür, wie wichtig es ist, andere Kulturen zu kennen und zu respektieren. Die Odyssee der Kartoffelpflanze, die es im 16. Jahrhundert von Südamerika über die Kanarischen Inseln nach Spanien geschafft hat, ist die Geschichte einer Migration anderer Art. Sie ist ein Sinnbild für Ein-, Aus-, Zu- und Abwanderung.
Birgit Bachmann ist eine Künstlerin, bei der Leben und Kunst eine untrennbare Einheit bilden.
Alexander Gerdanovits
Lasst Euch diese sensationelle Ausstellung nicht entgehen,- bis Sonntag,- LG Luk
Konzertankündigung für Freitag, 7. Oktober

LIVE KONZERT
MIT THOMAS LEEB
AM FREITAG, 7. OKTOBER
20.00 UHR
LODRON SAAL ALTE BURG GMÜND
www.thomasleeb.com
Er ist zu Recht Liebling der Kritiker – und so mancher ist sowieso der Meinung, er habe mehr als 20 Finger. Hat man Thomas Leeb, den Gitarrenvirtuosen und Ausnahmeinstrumentalisten, schon einmal liveerlebt, kann man das Ganze nur Bestätigen. Denn Sehen heißt schließlich Glauben. Was der gebürtige Kärntner aus seiner Accustik Gitarre hervor zu zaubern vermag, kommt einer musikalischen Achterbahnfahrt gleich. Leeb ist ein Magier auf sechs Saiten: Fingerfertigkeit, virtuose Gitarrenakrobatik, perkussive Spieltechniken – und nicht zuletzt ein Gespür für Rhythmik und Melodie sind Garant für ein musikalisches Ereignis der Spitzenklasse. In seinem Repertoire finden Eigenkompositionen einen selbstverständlichen Platz neben Traditionals. Aber auch Blues, Rockballaden und Medleys, in denen Guns ʻnʼ Roses, Bjork und Bob Marley zitiert werden, beherrscht er perfekt. Und das natürlich so, als habe er wirklich mehr als 20 Finger. Thomas Leeb steht für Saitenzauber auf höchstem Niveau. Perkussiv, verspielt, energiegeladen. Virtuos, atmosphärisch, rhythmisch. Einfach unvergleichlich!
Telefonischer Vorverkauf: 04732 3639 12,- Abendkasse: 14,-
Die Gailtalerin ist wieder da…
gestern wurde von zwei Gailtalern unser bestellter Laib “Gailtaler Almkäse” persönlich mittels Rucksack zugestellt. Nun können wir wieder rechtzeitig für die HerbstGenusswochen unsere Spätzlegerichte mit dem herrlichen Gailtaker Almkäse verfeinern.

Vorsichtig habe ich das Paket geöffnet,- es roch schon sehr “verführerisch” nach Käse..

da lag er nun in all seiner Pracht,- von Sennern aus dem Gailtal gail und gut gemacht!

Zuerst zeigte ich ihm unsere schöne Stadt ..

und er meinte nur lapidar,- ich mach´Euch alle satt!

Auch unser schlafender Ritter roch den Käse und schlief weiter,- lies sich einfach nicht wecken..

und so sieht er aus,- auf den Spätzle geschmolzen,- so wird er Euch schmecken….

Thomas Leeb, er spielt übrigens am Freitag, den 7. Oktober Live in der Alten Burg,- verschmäht schon seit Jahren unsere herrlichen Spätzle, - er kommt immer nur wegen unserem “GrilltellerLodron” über den großen Teich.

Bis demnächst und LG Luk
Burgweinlese 2011er…
Bei herrlichstem Herbstwetter,- das beste,- welches man sich nur für einen Weinberg Besitzer wünschen kann,- wurden diese Woche die Trauben vom Burgweingarten gelesen. Dieses Jahr wurde wirklich fast jede Traube handverlesen,- also gibt es dieses Jahr eine “Selection”. Die begehrten Flascherln sind wie immer dann, beim Winzer Peter Gigler in seiner Weinhandlung zu beziehen. Schlaue Freunde des Gmünder Burgweines bestellen schon einmal vorsichtshalber vor!

Peter und Silvia bei der sorgfältigen Lese des im In- und Auslandes begehrten Burgweines.

Impressionen aus dem Burgweinberg, einer Toplage,- um die uns Winzer beneiden…


Gmünd am Weinberg!

es wird ein Wein sein….Gmündwein ”Selection” 2011

Bis demnächst und LG Luk

