In die Berg bin i´s gern….
Montag, also an einem legitimen Ruhetag wanderten Ula und ich, - das heisst Ula fuhr mit dem Fahrrad auf den Maltaberg, - ich fuhr mit dem Auto bis ungefähr 500 Meter vor die Kramerhütte. Mir ist ja Radfahren auf den Berg nicht ganz geheuer,- denn wenn mich Fussgänger überholen, dann mag ich eigentlich nicht mehr “fahren”, da bin ich ja zu Fuss wesentlich schneller unterwegs,- oder eben,- wie eingangs erwähnt,- mit dem Auto.
Es war ein wunderschöner MaiTag, - etwas Aprilwetter,- in Malta regnete es und auf dem Maltaberg war blauer Himmel. Blau blühte auch schon der Enzian,- zuerst nur vereinzelt zu sehen, - Individualisten sozusagen, aber dann gab es ganze Familienverbände davon. War ich anfangs gehemmt,- ein bis zwei Enziane zu “pflücken”,- so verlor ich dann bald die Hemmung beim Anblick ganzer Enzian Kolonnien und bückte mich und pflückte sie. Ganz ehrlich nur 1 bis 5 Stück!
Wo die Almrösslein wachsen und da Enzian bliaht!

Hier,- der Individualist unter den Enzianen,- ein herrliches königsblaues Prachtstück!

Hier schon ein Familienverband,- das ältere der beiden jüngeren etwas abseits,- wird schon langsam flügge,- aber bei den Pflanzen heisst das ja anders….

hier ein AlbinoEnzian, ein ganz seltenes weisses Exemplar,- sehr rar…!

und hier eine Kolonnie von BonsaiEnzianen..

ja,- der Maltaberg erblüht gerade in all seiner Pracht..



und da haben wir uns gedacht,- ein Schweinsbraterl in der Kramerhütt´n wär auch nicht zu verachten und so begaben wir uns hin zur Hütt´n, - da,- wo weiland schon meine Vorväter sich am Gösser vom unteren Brunntrog labten…

und beim weiterzieh´n fielen mir die kreativen Zaunhalterungen auf, - früher wurde sowas aus biegsamen Holz gemacht, aber in diesen modernen Zeiten stand man nicht an, High Tech Plaste zu verwenden….

in modernem Streifendesign..

in schlichtem BZÖ Orange gehalten,…..

aber auch das etwas blass wirkende freiheitliche Blau hielt den Zaun mit festem Griff…

besser gefiel mir da schon die Heavy Metal Variante…

der Herrgott am Kreuz hat gerade keinen Ausgang,- eingesperrt mit einem soliden Gartenzaun und an einer etwaigen Auferstehung damit behindert. Er soll ja noch die zahlreichen Bergwanderer mit seinem Anblick ergötzen und vielleicht macht der eine oder andere auch ein Kreuz?? (Falls er heil vom Kreuzeck zurückkehrt?)

Was mir in einer Nationalparkgemeinde eigentlich gar nicht gefällt,- sind diese schneidigen Wasserrinnen am Berg,- dieses Exemplar eine ehemalige Leitschiene. Welcher naturliebhabende Bergbauer hat sich denn so fehlleiten lassen….?

oder diese fette Plastikrohr,- jedes mal sind diese “unnatürlichen” Einbauten wie eine “Watschn” für mich.

so eine Holzrinne dagegen macht schon mehr her?? Oder,- was sagen meine geneigten Leser dazu?

Kann man sich so etwas in Plastik vorstellen?
Bis demnächst und LG Luk
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