Archiv für November, 2010
Derbe Reime… (aber von Herzen…)
Warnung,- jetzt wird´s ein bißchen derb…. denn dieser Reim passt justament,- mehr zum Krampus als zum Advent!

Es stürzt der Luk und schreit vor Schmerz,-
derweil brunzt die Kuh und scheisst ein Herz.


All dies geschah einst dazumal
im späten Herbst, - im Maltatal.
Glücklich muss man Kühe preisen
die in Malta Herzen scheissen.
Doch muss man sagen, -´s íst nicht die Norm
der Kühe Fladen in dieser Form.
(Ps.: ein Kuhfladen ist ein durch die schiere Schwerkraft hervorgerufenes fäkalisches Phänomen und Brunzen ist umgangssprachlich für “urinieren im Stehen”, -weil Kühe können nicht auf die Damentoilette gehen und “Scheisse” sagt eh´fast ein jeder mindestens 4 bis 12 mal am Tag)
Oder Gagga machen sagt der feine Mensch voll Poesie,- aber “scheissen geh´n” dagegen nie!
Bis demnächst….vielleicht fällt mir dann ein liebes Weihnachstgedicht ein..??
Achtung,- BurgKabarett….
KÄRNTEN, WHAT ELSE??????

am Freitag, 3. Dezember tritt Wolfgang Feistritzer,- seines Zeichens Kabarettist (im Zivilberuf BioBauer im wildromantischen Maltatal, in der Alten Burg in Gmünd auf.
Beginn: 20.00 Uhr im Lodronsaal Eintritt: Vorverkauf: 10,- Abendkasse: 12,- Reservieren können Sie für den Vorverkauf unter Tel. 04732 3639
Kärnten. What else !
Regie: O.Lendl
Gern hat er sie nicht, die Kärntner. Und ganz freiwillig ist er auch nicht im Kärntner Land, der Steirer Simon Tuppinger. Sagen wir ganz einfach: Der Steirer-Bua ist wegen der Liebe in Kärnten. Naja, und dass der Schwiegervater dem Simon Tuppinger ein nettes Häuschen als Geschenk angetragen hat, wird dann wohl auch eine Rolle gespielt haben bei der Entscheidung.
Dass das in Kärnten aber so anders ist als anderswo, das hat der Simon Tuppinger dann auch nicht erwartet. Was er da alles erleben muss, nur weil er sich bei einer Kärntner Gratiszeitung verdingt hat und jetzt bei jedem Blödsinn dabei sein muss, ist dann schon der blanke Wahnsinn:
Ein Bürgermeister, der auf Steuerkosten eine Hotelanlage nur für russische Urlauber bauen hat lassen. Blöd dabei ist nur: Die Russen wollen partout nicht kommen und stattdessen muss sich der Bürgermeister wieder mit Jägermeister-saufenden Deutschen herumschlagen. Volksschulkinder, die zu Weihnachten Gerhard Dörfler-Lieder [[..doch der Retter kummt glei, Dörfler bringt Freibier herbei]] singen. Oder das Kärntner Landesmuseum, wo statt irgendwelcher Schmierereien von Landesverrätern jetzt jenes Feuerzeug ausgestellt ist, mit dem Jörg Haider 1992 das Parteibuch von Heide Schmidt angezündet hat.
Und dann ist da noch die Gemeinde Großkirchdorf, wo der Bürgermeister mit 99 Prozent wiedergewählt wurde, was aber ganz sicher nicht daran liegt, dass man keine Wahlkabinen aufgestellt hat, weil: „Bei uns hot anfoch kana ane Geheimnisse vor dem ondaren“, erklärt der Großkirchdorfer Bürgermeister die neue Transparenz.
Sagen wir mal so: Das, was der Simon Tuppinger in Kärnten erleben muss, ist nicht gerade die Hölle auf Erden, aber ein kleiner Vorgeschmack aufs Fegefeuer ist das dann schon …
Der Kärntner Kabarettist Wolfgang Feistritzer blickt in seinem ersten Soloprogramm schonungslos hinter den Vorhang, der Kärnten umgibt – und schont dabei weder die Kärntner noch seinen Schwiegervater.

wenn i so auf mei letztes Programm denk´

donn denk´i mir, do muass noch wos geah´n..

und mit an Tschick in da Papp´n setz´ i mi an die Schreibmaschin´ ,- und schreib neie Gags lei so dahin. Dos Programm is fertig,- i tua wos i konn…
…..Geh´ schau´n Sie sich das 0n…..
Bis demnächst in diesem Theater. LG Luk
BurgHerbstRabatt Tage…….
das Burgrestaurant hat jetzt im Spätherbst nur am Wochenende geöffnet. Dafür bieten wir unseren Gästen jeweils am Freitag und Samstag Abend ab 18.00 Uhr 10 % BurgHerbstRabatt auf alle Speisen & Getränke. Nützen Sie die Gelegenheit, unsere Spätzle Spezialitäten und zahlreichen Salatkreationen kennen zu lernen, sowie unsere köstlichen Weine von österreichischen Top Winzern.

hier die schmackhaften Schinkenspätzle…

der köstliche gebackene Schafskäse…

Ula beim Apfelstrudelbacken…..

das rustikale “Blunz´n Gröst´l”….

die köstlichen frischen Salate….

die Räucherforellenspätzle von frisch geräucherten Forellenfilets aus dem Maltatal….

oder der Salatteller “Gigler Hansl”, vom Gigler´s Hansl seine original Kärntna Laxen aus dem Maltatal

oder pikante Salamispätzle….

auch der köstliche original schwäbische Käskuchen wartet auf Euch…..

und tolle Weine aus Österreich….

und nun auch das dunkle Kaiser “Granat” Bier vom Fass,- eine herbstliche Bierspezialität österreichischer Braumeister…

erwartet Euch demnächst.
LG Luk
Burgwirt Luk zwecks Olivenernte in Istrien…

letztes Wochenende fuhren wir mit unseren Freunden Peter und Christa Zauchenberger nach Rovinj. Da wollten wir ja immer schon einmal hin. Ausserdem musste ich meine Olivenölvorräte für meine Gäste auffüllen und da die Oliven gerade reifen und auch schon fast ausgereift sind, schüttelte ich diese kleinen grünen und schwarzen Dinger von den uralten Olivenbäumen und brachte sie sofort in die Ölpresse,- so erhält man beste Qualität,- sprach unser Vermieter, welcher auch Jäger und Weinbauer ist.
Aber alles der Reihe nach:

wir fuhren um 5 Uhr in der Früh los und waren schon um ca. 9.30 Uhr in Rovinj, da der Peter ja Gott sei Dank kein Geschwindigkeitsfanatiker ist, er hielt den Schnitt von 100 km/h penetrant ein. Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer, wie das halt so heisst, die Betten waren ja schon bezogen,- vielleicht deshalb? Danach schmissen wir uns sofort auf die mitgenommenen Drahtesel und fuhren los in Richtung Meer. Da fuhren wir kilometerweit der Küste entlang,- komisch,- keine Schilder mit: Betreten verboten, oder Privat,- oder kein Zutritt,- oder ähnlich lautende gastfreundliche Hinweise, - wie sie bei uns am Millstättersee halt so üblich sind. Irritiert fuhren wir weiter und misstrauisch hielt ich nach irgendwelchen Hinweisen Ausschau,- vielleicht wenigstens Eintritt 5,- oder so, - aber nichts, - rein gar nichts dergleichen war zu sehen. Nicht gerade geschäftstüchtig,- die Kroaten,- kein Wunder, dass da die Gästescharen nur so hinfahren!

und da lag sie,- “Teacher´s Island” die Trauminsel vieler Lehrer aus dem Oberkärntner Raum. Wunderschön, malerisch im blau schimmernden Meer gelegen, nur mit einem Boot oder so zu erreichen. Nun weiss ich, warum an langen Wochenenden kein Mensch und kein Lehrer in Gmünd zu sehen ist,

Vorbei an Kletterfelsen und schon wieder keine Tafel mit Klettern verboten oder so was in der Art zu sehen….?

hier die Altstadt von Rovinj, die Gasse wo man zu der Kirche kommt..

hier besuchten wir einen Skulpturenpark eines leider schon verstorbenen Künstlers…

und dann nichts wie in die Kirche. Musste noch ein paar “Vater Unser” und “gegrüße zeist du Marias” beten, um meine Sünden der vergangenen Saison abzubüssen. Hab´sicherlich ein paar mal schlecht gedacht über meine Gäste und das muss man dann halt büßen!

Der Herr hat mir dann unverzüglich verziehen und so verzogen wir uns zu einem bekannten Campingplatz in Valalta. Dort machen auch viele bekannte und prominente Lehrer, Beamte, Haus- und Hofräte in Wohnwägen und Zelten Urlaub. Auch ganz nackt, hab´ ich mir sagen lassen,- so wie Gott sie einst schuf, laufen die da rum, gehen in die Bars und trinken Rum und Cola….?

wir wollten dann dort den Wohnwagen eines sehr prominenten, - aber leider schon pensionierten Lehrers aus Gmünd besuchen, ein paar Graffitis vielleicht hinauf sprühen, - aber der Sicherheitsdienst dort vor Ort hat uns nicht hineingelassen. Sind auf Zack,- die Jungs von der Securitate!

dann verzogen wir uns wieder in die Altstadt von Rovinj,- wirklich ein zauberhaftes Städtchen, voller Jachten und Jollen,- ganz tollen und auch Fischerboote lagen vor Madagaska,- nein vor Anker.

Dann war der Spass zu Ende und der Ernst begann. Nahe der fast 2000 Jahre alten Zisterne, welche einst die Römer, - wer sonst,- erbauten, - waren wunderschöne alte (wahrscheinlich auch von den Römern gepflanzte) Olivenbäume. Einst von Wildwuchs umsäumt, werden sie nun von ortsansässigen Bauern wieder von eben diesem befreit und stehen in voller Pracht nahe des Strandes.

Unverzüglich begann ich mit der Ernte. Den Stock braucht man, um wildgewordene Wildschweine zu verjagen. Die mögen keine Ausländer, und ein solcher war ich ja da im Olivenhain. Bald hatte ich die Menge für 5 Liter beisammen und der Presser von der Ölpresse waltete seines Amtes und füllte herrlich grünlich schimmerndes Olivenöl in die Flasche.

Am Tag unserer Abreise mussten die härtesten von uns, -der Peter und die Ula noch ins Meer. Die Christa und ich hingegen wanderten etwas umher.


angeschwemmte Schätze fanden wir keine,- dafür Steine,- nichts als Steine.

und auf einem,- schaut´ genau hin,- a Spinn!
Bis demnächst,- Luk
Burgkonzert am 27. November…..

am Samstag, den 27. November habt ihr wieder die Gelegenheit den Herbstnebeln samt Depressionsgelüsten zu entfliehen und ein tolles Konzert in der Alten Burg zu erleben, vielleicht in Verbindung mit einem kleinen kulinarischen Genuss im Burgrestaurant??? Reservieren unter Tel. 04732 3639


“Musik am Rio de la Plata”
Uhrzeit: 20:00 Alte Burg Gmünd

Janez Gregorič (Gitarre)
Gilbert Sabitzer (Saxophon)
spielen Werke von Abel Carlevaro, Alberto Ginastera, Astor Piazzolla und Maximó Diego Pujol
Als Rio de la Plata wird der gemeinsame 290 km lange und bis zu 220 km breite Mündungstrichter der großen südamerikanischen Ströme Paraná und Uruguay bezeichnet.
Zwischen der uruguayischen Hauptstadt Montevideo am Nordufer und der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires am südlichen Ufer gelegen, erscheint das Wasser des Rio de la Plata durch den hohen Eintrag von lehmigen Schlamm eher trüb. Viel weniger trüb sondern vielmehr ganz klar ist jedoch die Musik, die in diesem Bereich entstanden ist. Und einen Einblick in dieses musikalische Geschehen bietet das Programm „Musik am Rio de la Plata“.
Programm:
Astor Piazzolla aus „Histoire du Tango”
Café 1930
Nightclub 1960
Astor Piazzolla Tango – Etüde (Saxophon solo)
Alberto Ginastera Canciones Populares Argentinas
Triste
Zamba
Abel Carlevaro Aires de Vidalita (Gitarre solo)
Milonga Oriental
Máximo Diego Pujol Suite Buenos Aires
1. Pompeya
2. Palermo
3. San Telmo
4. Microcentro
Gilbert Sabitzer - Saxophon
Geboren in Friesach/Österreich
Musikalische Ausbildung am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt (Klarinette) und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien (Saxophon bei Prof. Otto Vrhovnik), staatliche Lehrbefähigungsprüfung und künstlerische Diplomprüfung
Janez Gregorič - Gitarre
Janez Gregorič studierte Gitarre an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz (Österreich) bei Prof. Martin Mysliveček, wo er 1994 seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ablegte.
Gehn´s hör´n Sie sich das an. Bis demnächst. Luk
eine Liesertaler Legende wurde 50
am Samstag, den 6. November feierte einer der beliebtesten und bekanntesten Liesertalern, Herr Kurt Wandaller seinen 50sten auf der Alten Burg in Gmünd. Zahlreiche Gäste, darunter auch viel Prominenz feierten mit ihm bis in den frühen Morgen. Die genaue Dauer der Feier hält der Autor dieses Blogs aus Diskretionsgründen geheim.


Hier unten rechts der am weitest “gereisteste” Gast des Jubilars, der sofort die Gesellschaft der schönen Damen suchte.

hier der Jubilar im Kreise seiner Familie

hier unten die beiden “Wandallers”, einer der beiden hielt bis zum Schluss durch,-welcher???


eine begnadete Sänger(innen) Runde sangen zahlreiche schöne Kärntner Lieder für den Jubilar, die 10jährige Probenzeit hat sich gelohnt,- es klang wirklich perfekt

auch der Nationalratsabgeordnete und Bürgermeister der Künstlerstadt Gmünd ….

……und der stellvertretende Landeshauptmann Uwe Scheuch waren unten den Geburtstagsgästen.

der Jubilar zeigte sich auch als begeisterter Tänzer…

und dann zeigten sich die jungen wilden Liesertaler(innen) als Kärntens Next Top Modells in einer furiosen Modenschau

welch begnadete Körper,- dieser Wuchs,- diese Kraft,- diese Leidenschaft….

aber der wahre “Dancing Star” war wohl Michl K. von der Burgwiese. Keine Frau…

….und auch kein Mann konnte sich seiner Tanzleidenschaft erwehren, sogar auf dem Boden zeigte er noch seine “BreakDance” Künste….

da staunte sogar der am weitesten gereiste Gast..

und auch der Jubilar.

zu späterer Stunde trafen sich der “harte Kern” noch unten an der Bar und feierten dort weiter bis ,- ja schon sehr früh am Morgen.



und so klang eine wunderbare Geburtstagsfeier aus, - die Kerzen des 50ers erloschen langsam und künden gleichzeitig von einem weiteren langen Lebensabschnitt des “Geburtstagskindes”

wünsche ihm auch auf diesem Wege noch viel Glück und viel Segen auf all seinen Wegen..
Bis demnächst,- Luk.

