1. Ruhetag..
Montag, den 6. September machten wir unseren ersten Ruhetag nach einer langen kräftezehrenden Saison,- und es war gut so. Natürlich nützten wir den Tag und gingen in die Berge. Davon träume ich ja den ganzen Sommer und nun konnten wir es verwirklichen. Also hinauf zur Staumauer, dort geparkt und los gewandert in Richtung Elendstäler.

Vor uns lag der im leichten Nebel liegende Stausee

hinter uns das Hotel, sah aus wie eine schwarze Burg..

das Wetter war herrlich, konnten wir unten im Tal gar nicht glauben, alles voller Nebel, aber hier oben, ein Genuss…

um unsere Kräfte zu stärken, labten wir uns an den köstlichen Preisel- und Schwarzbeeren, welche am Wegesrand lauerten und uns baten, sie zu verzehren.

Die Natur zeigte uns ihre neuesten Skulpturen entlang des Wanderweges..


hier der elendslange Schatten vom Luk im elendslangen Elendstal…

das Tal wurde immer schöner, und man kann gar nicht mehr aufhören zum wandern und zum schauen, so ähnlich muss das Paradies aussehen. oder ist es gar das Paradies? Paradies klingt auch viel schöner als Elendstal?



hier unten ein original “Steinhaufen”..

und hier die von der Natur in Stein gemeisselten Initialen von Malta (M)..


nun war es Zeit für eine kleine Jause….Wurstsemmel und Co.

im Bachbett lag ein Stein, sah aus wie vom Mars, mit lauter Kanälen drauf??

und gleich in der Nähe eine der höchstgelegenen “Froschlacken” der Welt. Viele kleine Fröschchen und Kaulquappen schwammen darin herum, spät,- aber doch.

P.S.: für Tierschützer,- das kleine Fröscherl haben wir natürlich nach der Fotosession wieder in den Teich gesetzt. Und zwar lebend!!

Hier versuchte ich eine Felswand hinaufzuklettern, ohne Seil und ohne Verstand, und sogleich verschwand der Luk in einer Gletscherspalte. Und wenn er nicht gestorben ist, liegt er da noch heute..

Zurück von der langen Wanderung gedachten wir der Jagasteighütte, und da uns dürstete und der Magen nach etwas Nahrung knurrte, stiegen wir die Stufen hinauf.

Zurückblickend sah man die Gedenkstätte des Kraftwerkbaues im Stausee liegen, - wie eine Halbinsel im Mittelmeer, -irgendwie denkt man da unwillkürlich an Ouzo und Suflaki, weiss getünchte Mauern und blaue Fensterläden, aber halt, - wir sind in Malta.

Ula kam auch gleich eine halbe Stunde später zur Hütte herauf,- freute sich auf ein Bierchen, - aber halt, zu früh gefreut,- die Hütte hatte zu!

und so sah ihr Gesicht dann aus,- ob der erschütternden Nachricht.

aber Gott Lob und Dank,- da war noch Bier im Schrank. Nein,- nicht im Schrank aber im unteren “Brunntrog”, - gekühlt von herrlich plätscherndem Bergwasser. Da hab´ ich mir gleich ein Flascherl Radler herausgefischt und es hat herrlich dann gezischt!


Bezahlen muss ich halt ein anderes Mal, - komm ich wieder rauf aus dem unten liegenden Tal….

langsam kamen noch mehr Gäste in Richtung Hütte, alles wohlgenährte Mädels, - Pinzgauer,- wie mir scheint…leben hier oben in einer traumhaften Kulisse..

auch “Bully” kam vorbei,- ein wahrer Prachtkerl.

dann wanderten wir wieder zurück in Richtung Berghotel um uns im dortigen, gleich in der Nähe befindlichen “Könbreinstüberl” doch noch zu laben. Vorbei am Spielplatz der Götter…



Dann besuchten wir noch den “Skywalk” auf der Staumauer vor der prächtigen neuen Kulisse des Berghotels.

naja, - eigentlich mehr ein Skywalkerl, - hab mich gar nicht gefürchtet. Dachte,- es ist eine Absprungrampe für Bungeejumper und sprang mit einem Jubelschrei in die Tiefe.

Dort unten in der Tiefe noch nicht ganz angekommen, -hab´ ich Ula´s Schrei vernommen, - “du hängst ja gar nicht am Gummiseil, und springst hinab so weit ,- so steil,- wie geil”!

Das hab´ich dann auch gemerkt,- doch zum umdrehen war´s zu spät. Hier lieg ich nun, - ich armer Tor und bin so platt wie nie zuvor.
Drum Merke: “Springst du vom Turme oder kletterst auf Berge steil,- vergiss niemals die Wurstsemmeln und das Seil!
Bis demnächst,- Luk
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