Archiv für Februar, 2010
“Burgbau” zu Gmünd, anno 1992…..
im Jahre 1992, bzw. schon viel früher trug ich mich mit dem Gedanken, dereinst in diesem alten, ehrwürdigen Gemäuer,- noch in einer Art Dornröschenschlaf verfallen, -aber doch schon ein wenig vom Stadtverein mit heissen Küssen versucht zu wecken,- ein Burgrestaurant zu errichten.

Stolz und mächtig,- schicksalsträchtig,- steht sie da und harrt der Dinge…
schlank und schmächtig,- noch nichts ahnend von des Schicksals “Nieder”Tracht,- steh´ ich da an der Tafel und harre auch der Dinge, die dereinst auf mich zukommen werden.

Gleich nach der Volksschule begann ich meinen schicksalshaften Weg in der Hauptschule Gmünd in Sichtweite der Burgruine. Auch ich, - wie viele andere Gmünder und Maltinger Schüler erkoren dieses Gebäude zu einer Art Abenteuerspielplatz. Damals war die Ruine noch für ältere Mitbürger nicht zugänglich, lediglich wir junge “Hupfer” krochen durch irgendwelche Löcher ins Burginnere und …..na ja, alles müsst ihr auch nicht wissen.
Jahre danach betrachtete ich die Burgruine von weitem und der Nähe, machte Fotos von ihr, damals noch Schwarz Weiss, auch teilweise noch selber entwickelt und träumte von einem Burgrestaurant. Es sollte noch viele Jahre dauern, bis es soweit war. Machen wir nun einen kleinen Zeitsprung ins Jahr 1992

Mein mir angetrautes Eheweib Ula und ich besichtigten die Räumlichkeiten, wo wir unser Burgrestaurant errichten wollten. Es war im kalten Winter, meiner Frau graute vor meinen Gedanken, in dieser Ruine eben dieses Burgrestaurant errichten zu wollen. Dies war in etwa ihr Blick, als ich ihr von meinen Plänen erzählte.

Aber, nachdem sie sich wieder gefangen hatte, stellten wir uns der Kommision (Inquisition), bestehend aus dem damaligen Chef des Stadtvereines Heinz Tragatschnig, mit seinem kritischen Mitarbeiter Heinz Miklautz, sowie dem damaligen Bürgermeister Hans Werginz, dem Baumeister Strasser (mein Bruder), der Herr Dipl. Ing. Harp, seines Zeichens Chef vom Bundesdenkmalamt usw… Sie alle studierten meine Pläne und wunderten sich sehr.

Auch viele Banken, von denen ich damals Kredite erwartete,- wunderten sich sehr, -sahen die Ruine und schüttelten den Kopf und gaben die “Kohle” nicht her. Aber eine kleine tapfere Bank opferte sich dann doch schlußendlich, und ich konnte beginnen, meine “waghalsigen” Pläne zu verwirklichen. Sehen Sie nun Bilder eines Bauwunders, errichtet in nur 3 monatiger Bauzeit, tagsüber von der Firma meines Bruders und in zahlreichen Nachtschichten von mir und meinen Freunden……

Hier rechts sehen Sie den Schotterberg, der mehrmals aufgefüllt wurde, -Zement stapelte sich Palettenweise im Burghof, die zwei älteren Herren an der Mischmaschine, klassische Handarbeit eben, weil der Betonmischwagen konnte ja nicht auf die Burg fahren.

Das “klassische” fleischgewordene Arbeiterdenkmal…

auch Kinderarbeit kann man uns nicht gerade vorwerfen….

drinnen die Baugerüste, auch handgemacht natürlich, die Maurer bauten Sie tagsüber auf und wenn Sie Ihre Arbeit verrichtet hatten, bauten wir sie wieder nachts ab, damit es am nächsten Morgen gleich wieder weiterging.

Hier eine kurze JausenPause, meiner Freunde, welche mir unendlich viel halfen. (Moser Johannes, -er versteckt sein Gesicht, möchte nicht erkannt werden, er ist ja Lehrer, und von denen geht das Gerücht, sie wären der handwerklichen Tätigkeiten nicht mächtig). Stimmt aber nicht bei ihm, er konnte dies ganz gut. Dann der Zauchenberger Peter, -zu Hause bringt er keinen Nagel in die Wand,- sagt seine Frau, aber in der Burg war er einer der fleissigsten “Hilfsarbeiter”.

Hier sehen Sie das Burgrestaurant innen (wo jetzt die Theke steht), bevor es losging.

An der Aussenmauer mussten die lockeren Putzreste entfernt werden und zwar sachkundig vom Profi Alpinisten Gerhard Schaar, der Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Malta. Erst danach konnten wir unten die Fundamente und Säulen für die Burgterrasse errichten.

Hier der Malermeister Luk. Malen ist eine angenehme Arbeit, -kein Vergleich zu den vorangegangenen zahlreichen nicht enden wollenden Stemm- und Schremmarbeiten…

Hier riskiert der Baumeister Strasser Siegfried einen ersten Blick aus dem Burgfenster,- noch immer ein wenig an meinem Verstand zweifelnd….

Hier der Vorarbeiter Franz, ein Profi Maurer. Er liebte seine Arbeit, -das Ausbessern der Burgmauern, kommandierte mich mit meinen Freunden leidenschaftlich gerne herum, aber,- wie gesagt,- fachlich ein Vollprofi.

Hier werden schon die Fliesen in der Küche verlegt,- mussten wir auch selber machen, unser bestellter Fliesenleger ließ uns kurzfristig im Stich und entschwand Richtung Mallorca.

Hier der Elektromeister Pirker Wolfgang beim Estrich radeln. Endlich kann er mal so richtig zeigen, was er draufhat. Der Mann ist schier unermüdlich, wenn er will.

Hier werden die Ebenen mit Treppen im Restaurant betoniert…

und bald darauf konnte Ula schon die ersten Fliesen legen.

.. derweil Unser Freund Fritz Russ im Hof schon das “Katzenkopf Pflaster” verlegte.

nachdem ich mit meinen Malerarbeiten fertig war, unterstützte ich die “Fliesenleger” bei ihrer Arbeit. Mussten ja bald fertig werden, für Mai war die Eröffnung angekündigt…

aber es sah noch nicht gut aus. Über die Gerüste musste noch viel Beton hinein geradelt werden.

Hier der ehemalige Stadtvereins Obmann Heinz Tragatschnig, -zufrieden eine Zigarre schmauchend mit seinem “Lieblingshilfsarbeiter” Stanko.

Auch aus Wien hatten wir eine kräftige Unterstützung. Dieser junge Mann arbeitete damals bei der Kulturinitiative und wurde von uns, da ihm langweilig war, kurzfristig zur Zwangsarbeit in der Burg eingeteilt. (Er war ein lediger Sohn vom Klaus Kinski)

Und hier wieder eine wohlverdiente Pause.

Auch diese Herren Hilfsarbeiter machten auf ihre Weise Pause

Soweit die ersten Bilder von meinem damaligen Bauvorhaben. Falls ich noch welche finde, zeig´ich sie Euch demnächst als Teil 2 Also dann, -bis demnächst und liebe Grüße,- Luk.
die mit den Kärntner Anzügen tanzt…..
Dienstag abend, 19.30 Uhr, Eröffnung der Ausstellung von Birgit Bachmann in Feldkirchen. Na Bum, ganz schön trachtig, so richtig prächtig trachtig und eine Tracht Prügel auch irgendwie für unsere derzeitige “herrschende Klasse”. Apropos Klasse,- setzen fünf! Oams Votalond! Birgit Bachmann zeigt sehr subtil den derzeitigen Zustand unseres Kärntnerlandes. Irgendwie kopflose Gestalten schweben im öffentlichen Raum, nicht wissend, was sie tun. Und ewig nicken die Kärntner, äh Wackeldackel,- welche auch zuhauf in der Ausstellung gegenwärtig sind. Das sind wir!
Bitte hingehen, anschauen und nachdenken….



Aufmarsch der “Mächtigen” oben und beifällig nickende “Ohnmächtige” unten?




Guck mal, das bin ich??? Oder?????

Ein Trost für mich, “Nichts” kann nicht ewig sein.. Bis demnächst,- Luk.
Königsblauer Himmel….
am Faschingsdienstag machte ich meinen “traditionellen” Faschingslauf, -unmaskiert, - damit mich keiner erkennt, -in Richtung Perschitz. Wie immer, an diesem Tag, - war ich alleine unterwegs. Nein, nicht ganz alleine, -der Pirker Herbert, -seines Zeichens Maltinger Huf- und Kunstschmied aller Art war mit seinem Geländewagen (Puch G) auch in diese Richtung unterwegs, -allerdings nicht um Eisen oder Pläne zu schmieden, -sondern als passionierter Jäger. Er war unterwegs um Wild zu füttern. Ansonsten war es still und ruhig wie immer, nur ein paar Lautfetzen vom Gmünder (Gschnas) drangen bis hier nach oben durch. Klang irgendwie unwirklich, wie in einem Tagtraum. Ich setzte mich am Faschauer Törl auf das tief verschneite Holzbankl und genoss den Faschingsdienstag auf meine Art mit Blick auf die Hochalmspitze.


der tiefblaue (Königsblaue) Himmel war überwältigend, wie letztes Jahr im Sommer, da bin ich “mitten im Dienst” von meiner Theke abgehauen, um diesen blauen Himmel samt Burg zu fotografieren.

hier sehen sie eine überdimensionierte Stimmgabel aus Holz, wie gewachsen (..und ewig singen die Wälder..)


hier sehen sie die gekrümmten Bäume aus denen die Firma Thonet ihre Möbel macht, die berühmten Bugholzmöbel. Die Bäume wachsen nur hier auf dem Maltaberg, deshalb sind hier oben die begehrtesten Waldbesitzungen, das heißt, reiche Deutsche kaufen hier oben Wald ohne Ende und schlägern ihn dann für die Firma Thonet. (Achtung,- es ist noch immer Fasching)

die Sch..ßhäuschen werden hier oben etwas höher angelegt, wegen der Schneehöhe und damit nicht jeder Hirsch hineinbrunzt, muss man über eine Leiter hinaufsteigen.


hier zwei schöne Holzskulpturen,- oben “gefällter Baum in toller Landschaft liegend und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassend” und unten “Morscher Baum im Schneefeld”

der Almrausch, noch gar nicht rauschig (Alpenrose),- schaut kurz aus dem Schnee, ob´s schon Anzeichen für einen allfälligen Frühling gibt?

Hier unten sehen sie das “Karge” an der Maltinger Gebirgslandschaft, die Bäume wachsen auf Felsen mit Wurzeln aus Eis.


Nun ist mein Faschingsausflug zu Ende. Bis demnächst,-

evolutionärer Nachtrag….
wollte zu meinem letzten Artikel noch einen kleinen evolutionären Nachtrag schreiben. Denn, da,- wie bereits erwähnt, - die Weltmeere voller Plastikmüll sind, muss auch die Evolutionsgeschichte neu geschrieben werden. Fürchtet Euch nicht, - Mutter Natur kennt immer einen Ausweg aus diversen Sackgasse. Erleben Sie nun mit mir die Evolution der Meerestiere im Zeitraffer:

Am Anfang war der Quastenflosser, na ja, ganz am Anfang nicht, aber der Urknall war schon lange vorbei, -die Erde bestand auch schon eine Weile und war voller schlecht schmeckender Ursuppe. Hat auch keiner gegessen oder getrunken, - außer eben diese Quastenflosser. Und dann, - weil nahrhaft war sie schon, -die Ursuppe, - ging alles ganz schnell….

…..aus den Quastenflosser, -die ja eher eine langsamere Schwimmtechnik hatten, entwickelten sich schon höhere Fischarten, wie zum Beispiel der Urhai, - der schwamm schon wesentlich schneller und ihm schmeckte auch die Ursuppe nicht so richtig, hat er dann halt die Quastenflosser gefressen, die schmeckten aber auch nicht gerade köstlich, eher etwas modrig.

Danach entwickelten sich die Spassfische, die sahen ganz lustig aus, ziemlich bunt, manche auch nicht ganz stromlinienförmig gebaut, aber die Evolution scheisst sich ja meist nichts und bringt halt unzählige Formen auf den “Weltmarkt”. Die Besten werden sich schon bewähren, denkt sie sich immer und denkt sich weitere Formen aus….

wie zum Beispiel diesen eleganten Hai. Der Porsche unter den Fischen sozusagen, ein wahrhaft schneller Schwimmer. Als Antrieb dient ihm seine kräftige Schwanzflosse, da hat sich die Evolution schon was feines ausgedacht. Und bald darauf folgten die Delphine, -die stattete die Evolution mit einem größeren Gehirn aus, so dass sie dann Kraft ihrer höheren Intelligenz zur Erbauung der Menschen in Aquarien und anderen Wassergefängnissen “artgerecht” gehalten werden konnten und Kunststücke vollbringen konnten.

Und nachdem das zur Zeit von der Evolution am höchsten entwickelte Wesen, -der Mensch,- kraft seiner Intelligenz genügend Plastikabfälle in die Weltmeere gekippt hat, -blieb der Evolution nichts anderes übrig, übrigens auch ganz schön intelligent gedacht von der Evolution,- als die nun zur Zeit höchste Fischform zu entwickeln. Das sind sie nun,- “State of the Art”!

Mahlzeit und guten Appetit, liebe Menschheit. Diese neue Fischart ist sehr robust und lässt sich leicht halten, allerdings machen sie keine Kunstücke, -aber wer weiß, -vielleicht bastelt die liebe gute alte Evolution schon an einer neueren, intelligenteren Art dieser Fische, zur Rettung unserer Weltmeere.
Bis demnächst,- Luk.
BurgWinter hält an…..
ist ein schöner Winter dieses Jahr. Das Jahr 2009 fing ja schon gut an. Es gab einen Frühling, einen tollen Sommer, einen passablen Herbst und der prognostizierten Erderwärmung zum Trotz, - einen bis jetzt andauernden winterlichen Winter mit richtigem echten Schnee, und es schneit weiter, - außer in Kanada, da wo die olympischen Spiele beginnen sollen. Dort ist es warm???
Ehrlich gesagt mache ich mir weniger Sorgen bezüglich einer Klimakatastrophe, - mich ärgert mehr, - dass es in den Weltmeeren einen fast schon kontinentgroßen Müllberg mit Plastikabfällen gibt. Der schwimmt da so herum, bringt Fische um, -Vögel fressen die Fische mit Plastik, -das Plastik bleibt in ihren Mägen unverdaut liegen, die Vögel verhungern dann bei vollem Magen sozusagen, -ist dies nicht pervers? Vielleicht sollte man bei den Klimakatastrophengipfelgesprächen erst einmal beschliessen, diesen PlastikScheisshaufen aus dem Meer zu entfernen. Im Meer sind doch unsere Nahrungsmittelreserven und aus dem Meer kommen wir doch her? (Früher hieß es Ursuppe). Aber genug der pessimistischen Worte,- ich lass nun Bilder folgen vom schönen Winter, weil die ersten Frühlingsboten scharen schon in den Erdlöchern….bzw. hinter einer VollwärmeEisschutzschicht,- wie dieses Burgmauerngewächs..







Bald sind die Burgtore wieder geöffnet, -also bis demnächst und noch einen schönen Winter. Luk.
Wir sind Local Heroes…..
Ich mit stolz geschwellter Brust, -die Frauen mit stolzgeschwellten ebensolchen,- geben bekannt, - gestern Samstag war die zweite Vorrunde von dreien - des Bandwettbewerbs “Local Heroes” und unsere Jungs “In Dismay” haben sich tapfer “geschlagen” und gewannen souverän die Publikumswertung und sind am 4. April im KärntenFinale wieder dabei.

Hier sind die Jungs noch locker und gelöst, haben im Auto noch ein wenig gedöst…

hier der Stereo Club in seiner frisch winterlichen Pracht, es hat nämlich “geschnieben” in dieser Nacht…

und dann fing es auch an….


Marian der BandLeader in “seinem” Element, so wie man ihn am Mikro kennt…


Matthias, der GittarrenGott, auch seine Hose ist sehr flott….


die beiden Moritze, -der eine verantwortlich für´n Rythmus, der andere für´n Bauch


und das Publikum, -ja das tanzte auch…

nach vollbrachter Leistung zusammen mit dem BandSieger “The Stax”, eine würdigen Siegerband,- auf der Bühne.

Heute war nicht aller Tage, wir kommen wieder, keine Frage…..

Also am 4. April, Ostersonntag geht´s ins Kärnten Finale. Ich muss mich dann “leider” in der Burg mit dem Osterhasen herumschlagen, weil wir da schon wieder geöffnet haben. Aber Horst und Peter sind ja ein begnadetes “Road Team” . Bis demnächst,- Luk.
“In Dismay” goes Local Heroes…..
am Samstag ist es soweit, die Oberkärntner Band “In Dismay” nimmt am internationalen Bandwettbewerb “Local Heroes” teil.

Local Heroes ist am Samstag, 6. Februar im Club “Stereo” Klagenfurt. Einlass 19.00 Uhr, Eintritt 4,-
In Dismay sind Marian Feistritzer (Gmünd) 16 Jahre, Gesang, Text, Gitarre,- sowie Moritz Strasser (Malta) 16 Jahre, Bassgitarre,- weiters Moritz Klampferer (Malta) 14 Jahre, Schlagzeug und Matthias Wagner (Spittal) 17 Jahre, Leadgitarre…
Falls noch jemand Zeit und Lust hat, die Jungs zu unterstützen, es gibt auch eine Publikumswertung, bitte hinkommen, wir würden uns alle freuen…
Bis demnächst,- Luk.
Besuch auf dem Mars…
Hallo alle miteinander,- nachdem es mir hier im Maltatal zu kalt geworden ist, begab ich mich auf eine Reise zum Mars. Muss aber sagen, -da war es auch nicht viel wärmer, eher das Gegenteil war der Fall, -soviel Minusgrade konnte mein mitgebrachtes Thermometer gar nicht mehr anzeigen. Also musste ich wohl oder übel meine Thermo Unterwäsche anbehalten und auch den Anorak dichtmachen. Der Marswind ist ja auch nicht ganz ohne, - fast schlimmer als der berüchtigte “Maltinger Wind”. Vorbei an seltsamen Gesteinsarten, -der erste sah aus wie ein Schädel von einem Mars Urtier, so ein kreisrundes Auge sieht man selten, -gut, -dass es nicht mehr lebte. Man stelle sich vor,- es zwinkert mir zu, - diese Schrecksekunde gönnte ich meinem schlimmsten Feind nicht…

beim weitergehen sah ich im roten Marssand verdeckte und vom scharfen Marswind geschliffene Steine ,- erinnerten mich an ein Fundstück auf der guten alten Erde, wird mir wohl nicht vom Mars zugeflogen sein….

und dann, später am Abend sah ich ihn, -den ersten Sonnenuntergang auf dem Mars. Nicht ganz so romantisch wie auf der Erde, -die Sonne ist ja hier viel weiter entfernt,- aber doch sehr imposant, muss ich schon sagen. Aber nach längerer Zeit wurde mir immer kälter, war ja leider alleine unterwegs, ohne meiner Frau zum Wärmen, deshalb musste ich noch ein paar Pelzschichten mehr auftragen, um die klirrende Marskälte zu ertragen. (Ps.: für Tierschützer: es waren natürlich künstliche Pelze,- keine echten!)

am nächsten Morgen, die Sonne war gerade wieder weit weg aufgegangen, sah ich die Reifenspuren von SPIRIT, dem Marsvehikel der NASA, welches sich aus dem Krater entfernte um einen weiteren,- näher gelegenen Krater zu untersuchen.

auch einen Berg gab es hier, sah aber sehr steinig und trocken aus, wie weit hinten und oben am Maltaberg.

Apropos Steine, -hier fallen ja immer wieder kleinere und größere Meteoriten auf den Marsboden, deshalb hab´ ich auch schnell meinen Helm aufgesetzt, man will ja nicht mit Beulen am Kopf zurückkehren. Also liebe Leser, der Himmel fällt Euch hier auf dem Mars nicht auf den Kopf (alte Germanen Urangst), sondern nur Steine (Meteoriten) unterschiedlicher Größe. Deshalb bei einer Marsreise immer Helm mitnehmen, es besteht hier auch von Amts wegen Helm Pflicht!

Mit dem Bild des immer kleiner werdenden Marses im Aussichtsfenster (ca. 1 Meter dickes Spezialglas) des gebuchten Marsfluggerätes von “Virgin Reisen” - reiste ich ins tiefwinterliche Maltatal zurück und genoss die hier eigentlich ganz angenehmen herrschenden Temperaturen. Von den politischen Verhältnissen auf dem Mars berichte ich vielleicht später einmal, nur soviel,- von blauen Männchen keine Spur!
Bis demnächst,- Luk.

