Archiv für Januar, 2010
Klein Sibirien…..
… oder durch´s wilde Maltatal.

“Gefrorene Wasserkraft”

ein eisig bizarrer Wegweiser…

zum höchstgelegenen Babyhotel des Lieser- und Maltatales “Benjamin”, da wo auch die Babys schon Eisklettern……

und sogar bei bis zu minus 20° C wird im hintersten Maltatal gearbeitet. Die Holzbranche schläft nicht und die Jungs haben wohl noch keine Hacklerregelung im Sinn.

die “kältestarren” Kletterwände sind leergefegt, nur ein einsames Kletterseil schaukelt im Wind ….

da ist Licht am Ende des Tunnels..

und überall wird man links oder rechts der Strassen von Eis begleitet. Wahrlich ein Paradies für Eiskletterer und Eisvögel aller Art.

und wenn Du denkst es kommt nichts mehr, -kommt irgendwo eine prächtige Almlandschaft daher.

und hier hat gerade ein einsamer Eiskletterer diese Eiswand bezwungen, die vereisten Bäume schauen ihm bewundernd zu und staunen über den “Über”Mut der Menschen…

hier drinnen, im tiefsten Maltatal ist die Natur so wild, das man sie bändigen muss…

hier sieht man noch einmal die tolle Kletterwand, rechts gesäumt von riesigen Fichten. (das “riesige” sieht man hier mitnichten, aber glauben Sie mir, sie sind hier!)

und hier sieht man die Stelle, wo die Maurerlehrlinge der Firma NPG lernen, wie man Steinmauern errichtet, eine jahrtausende alte Tradition.

ja mauern können die Jungs, das muß man Ihnen lassen…..

und kurz gibt der Nebel noch einmal einen Blick auf eine grandiose Bergwelt frei…

Ein heisser Tip: Die Gmünder Hütte hat täglich geöffnet, ein toller Ort zum wandern und einkehren, auch im tiefsten Winter!
Bis demnächst,- Luk.
so schön kalt..
als sich die Nebel von Avalon, bzw. von Maltalon kurz verzogen und der Sonne eine kleine Chance einräumten, das Tal mit ihren noch nicht ganz warmen Strahlen zu durchfluten, stapfte ich mit Hund und Kegel durch die Röding. Und siehe da, es ist nicht nur ein Tal der stürzenden Wasser, nein, - man ist hierzuland, - zwar kaum bekannt, - auch stolz auf Holz!

wie ins Gelände inszeniert, lag hier ganz ungeniert das Holz auf einem Hort und wartet auf Transport.


hier die Erlen wie beim Erlenkönig, sehen aus wie Aqarelle auf der Schnelle….

und hier die Raben, - die sich laben an den Zapfen der Fichten und mitnichten gesättigt dann von dannen fliegen. Ob heute noch genug sie kriegen?

..und hier die Burg aus Stein im Schein der fahlen Sonne..

und welche Wonne, - da kann´s nicht schaden….

in kaltem Wasser auch zu baden..

ja,- fit wie mein Hund möcht´ ich auch sein..

dann spräng´ auch ich ins Wasser rein…
Bis demnächst, - Luk.
auf den Spuren der Wikinger…
…ja auch im Winter ist der Burgwirt nicht ganz untätig, gibt sich nicht voll und ganz dem Winterschlaf hin, sondern wandert so durch seine Heimatgemeinde, auf Spurensuche oder sonstiges. (Eigentlich nur um die Natur zu spüren und genießen,- um Eindrücke zu sammeln und speichern, um sie im Sommer hinter der Theke geistig abrufen zu können, -weil da kommt man ja nicht raus in die Natur…)

hier ein Höhle mit Eiszapfenvorhang, dahinter wahrscheinlich schlafende Eisbären und die soll man ja bekanntlich nicht wecken.

aber die Neugierde trieb mich doch hinein in die Höhle, aber da war nur ein “Eishund” und der sah nicht gerade ausgehungert aus, also ließ ich ihn am Leben und verzehrte ihn nicht und wenn er nicht gestorben ist, dann begleitet er mich noch heute bei meinen Wanderungen…

Dann zog ich weiter “bergwärts”, - vorbei an der prächtigen Winterlandschaft…..

da,- wo einst noch Wälder standen. Und dann sah ich es,- vom ewigen Eise befreit und “Aussageapert”, das ist ein Maltinger Wort und bedeutet so viel, wie vom Eise befreit.. ein Wikingerschiff,- äh Boot, -aus Maltaberger Lärche gebaut, bzw. geschnitzt. Eine kleine Sensation. Also stammen die Maltaberger doch von den Wikingern ab. Wo sich diese wildenKerle überall herumgetrieben haben, das ist schon sensationell und erklärt auch einiges, wie z.B.: die noch immer latente Wildheit der Maltaberger..

ein schönes Boot, nicht wahr?

hier wird gerade ein Baumstamm von der “Zivilisation” in den Würgegriff genommen….

hier prallen zwei “Zaunkulturen” zusammen, ein sogenannter “Clash of the Fences”. Heavy Metal trifft auf Holz!!

und hier sieht man noch ganz deutlich aus höherer Perspektive, es gibt noch viele weisse Flecken im Maltatal. Also werde ich meine Wanderungen fortsetzen, es gilt noch viel zu entdecken.
Bis demnächst,- Luk.
Burg Winterschlaf…..
wehmütig stand ich unten am Parkplatz und sah zur Burg hinauf. Ach, wie gerne würd´ ich nun oben sein, doch trügt der Schein, denn, - geh´ ich hinein, sind´s ach nur 3 Grad noch in der Stube. Da bleib´ ich lieber in Malta auf uns´rer Hube.
Aber schön sieht sie aus, bei Neuschnee und des Nachts

schön leuchtet der Burg ihr Herz,- bald hat sie uns wieder,- spätestens im März!


Bis demnächst. LG Luk.
Saisonschluss 2009 in der Alten Burg (noch 13 Jahre…)
Es ist geschafft, die 17. Saison ist heute 15.00 Uhr zu Ende gegangen. Jetzt werden noch zwei bis drei Tage die Burggemächer gründlichst geputzt, um dann gegen Ende März wieder gutgelaunt und tatendurstig die 18. Saison in einer frisch geputzten Burg zu beginnen. Zum Abschied noch ein paar Burgimpressionen……

lasst Euch alle noch einmal umarmen und Euch ein gutes neues Jahr wünschen….

auf dass der Kunst auch weiterhin in Gmünd und in der Alten Burg sowieso ein Platz eingeräumt wird….

unser Froschkönig freut sich schon wieder auf einen schönen Sommer auf unserer Burgterrasse…

auch unsere Sommercrew 2009 wünscht alles Gute und vielleicht ein Wiedersehen in der Burg 2010…

unser “Pöllefest” war ein tolles Fest und wird im Sommer wieder gefeiert, als Burgfest….

auch das “Burgfräulein” Luzi freut sich auf ein Wiedersehen zu Ostern…

zwei schlafende Ritter an unserem Stammtisch….schlafen den Schlaf der Gerechten…

viele Grüße auch vom Burgtheater, sie planen schon wieder großes für die kommende Theatersaison….

auch unsere neue “Eisendecke”,- die erste ihrer Art in der Welt, ist gut gelungen und im Burgrestaurant zu bewundern…

auch eine Erinnerung an Heinz Tragatschnig, -der unentwegt für die Erhaltung der Burg gekämpft hat.. und auch immer selbst Hand angelegt hat, es ging ihm nicht immer schnell genug……

Unsere junge Rockband ”In Dismay” aus dem Lieser- und Maltatal rockten im Juni die Burg und werden im Februar Oberkärnten beim Bandwettbewerb “Local Hero” vertreten. Erstmals Europaweit…!! Falls jemand Lust hat, bitte nach Klagenfurt kommen und die Jungs tatkräftigst unterstützen…es gibt einen Fan Bus, gesponsert von Der RAIKA Malta.

Also ,- dann bis demnächst.
Luk
Das war der Burgsilvester 2009…
wie immer, an Silvester, haben wir auch dieses Jahr ein tolles Buffet angerichtet. Während sich unsere Gäste an den kulinarischen Genüssen labten, um die Zeit des Wartens auf´s neue Jahr zu verkürzen, spielte und sang Paloma tolle Jazzstücke und Lieder, begleitet von ihrem Vater Ali.


Das Feuerwerk klang so, wie man sich den zweiten Weltkrieg vorstellt, -lautes Krachen und Donnern, gefolgt vom Mündungsfeuer der Raketen, toll,- wie man soviel Geld so feurig schön und schnell verpulvern kann, fast wie bei der Hypo Bank.

Nachdem das Feuerwerk abgeklungen war, fand wieder der obligate Gästewechsel statt. Die Gäste, welche gegessen hatten, waren nach dem Feuerwerk befriedigt und gingen rechtzeitig im neuen Jahr nach Hause, und nach einer kurzen Pause kamen dann sie, -die Partygäste, - welche es trefflich zu verhindern wissen, -dass der Wirt frühzeitig zum Schlafen kommt.

Glücklich die einen….

ein anderer fast beim weinen…

ein letzter Zug noch, -dann geb´ich´s auf mit dieser Raucherei,- such mir ein neues Laster dann,- aber eine, nur die eine,- zünd´ ich mir noch an.

Supermann war auch zugegen,-

ein gutes neues Jahr,- haucht er ihr ins Ohr, und sinnlich lauschend beugte sie sich vor,- und denkt,- da muss ja noch was kommen?

Die HardRockabteilung feierte separat im Separée und besuchte uns so dann und wann….

Michi erzählt schon wieder die neuesten Witze der abgelaufenen Saison und hat mit “Matze” (alias DJ Matose) einen dankbaren Zuhörer, -er ist halt leicht bei Laune zu halten.

und so gegen 6.00 Uhr in der Früh, -Florian kann es gar nicht glauben,- so spät schon, -oder ach so früh,- so früh ging ich noch nie, und blickt gen Himmel. Doch da war niemand zu Hause um ihm eine Erklärung ob seines langen Aufenthaltes in den Burggemächern zu geben, und so wird dies hiermit vertagt. Apropos Tag, -so gegen 7.00 Uhr konnte auch der Burgwirt sich langsam auf den Heimweg vorbereiten. Es war vollbracht, die Nacht war lang, -kurz war der Schlaf, und sagt dem Kaiser, ich war brav…..
Bis demnächst,- Luk.

