Archiv für Dezember, 2008
Burgtheater Weihnachtsfeier?
Es ist vollbracht. Die ultimative BurgTheaterWeihnachtsfeier hat heute früh um 04.00 Uhr geendet, wie immer, nachdem ich den Theaterintendanten Hannes nach Hause gebracht habe, wohlbehalten natürlich! In Hilpersdorf, wo er wohnt, hatten ein paar lustige Kerle des Nachts einige Schneemänner mitten in die Fahrbahn gebaut, war Gott sei Dank nur weicher Schnee, so konnten wir sie überfahren, ohne das Auto zu beschädigen, was man von den Schneemännern nicht mehr sagen kann. Eine lustige Idee, aber wenns friert, dann wird´s hart.
Die Feier begann, auch wie immer, - harmlos, mit Wichtelgeschenketauschen, kann auch sehr spannend sein…! Sehen sie nun die freudig erregten Gesichter bei dieser sinnlichen Zeremonie
Die Doris herzt ihren Karli
Danach begann dann endlich die ersehnte Party, der Heinz wollte gleich einen Stangentanz hinlegen, aber er hat das wohl mit Maibaumkraxeln verwechselt
Die Mädels haben ihm dann gezeigt, wie man so was macht, mitten in der Nacht, das es lei so kracht..
Das Publikum feuerte die Tänzer mit Begeisterung an, -schaut wie das Burgtheater tanzen kann..
Der Pölle hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, der Mann scheint aus Gummi zu sein, springt aus dem Stand, ist ja allerhand, fast zwei Meter in die Luft, mit gegrätschten Beinen, ja das groovt..
ab und zu muss er auch einmal Hand anlegen…
und dann kam die Stunde des Intendanten, denn Sie schon kannten, als Rocky Horror Specialist, der er hobbymäßig ist…
er holt sich Schwung, er holt sich Bier, ja tanzen kann er, das zeigt er hier…
der Pölle staunt und nimmt sein Mass, denn ohne Bier, das wär´kein Spass…
auch Sandra hält er zart im Arm, doch nicht zu lang, das Bier wird warm…
dem Rest der Crew wird angst und bange, versucht sich “Lys” doch an der Stange..
im Vordergrund wird diskutiert, ob man die Stange auch probiert, das Resümme liegt auch darnieder, wir kommen nächste Weihnacht wieder
Dank DJ Luk, er war in Form, spielte Musik, - abseits der Norm, wir sind vom Tanzen müde nun, und müssen nun drei Tage ruh´n.
Bis demnächst
Luk
Sunnawendfest in der Alten Burg
am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Dezember feiern wir in der Burg ein so genanntes Sunnawendfest, weil ja von nun an die Tage wieder länger werden. Es ist ein Fest für die ganze Familie, es gibt einen kleinen Markt mit tollen kunsthandwerklichen Waren, eine Goldschmiedin, eine Keramikerin, etc. Falls noch jemand kein Weihnachtsgeschenk hat, hier kann er mit Sicherheit etwas tolles finden, etwas, - was nicht jeder schon hat und das auch noch zu einem fairen Preis, weiters können sie einfach mit ihrer Familie oder Freunden in der Burg einen Punsch trinken, etwas essen, dem Schmied beim Feuerschmieden zuschauen, einfach ein paar schöne besinnliche Stunden verbringen. Samstag Abend spielt ein Bluesmusiker im Burgrestaurant, Eintritt frei! Wir freuen uns über Euren Besuch.
Bis demnächst. (Ps.: Zu Silvester sind nur noch wenige Plätze frei, falls Interesse, bitte bald reservieren)
Luk
BurgTheaterWeihnachtsfeier
Heute, Samstag, 13. Dezember feiert das Burgtheater erstmals seit Menschengedenken eine Weihnachtsfeier. Der Generaldirektor des Burgtheaters, Herr Dipl. Ing. H. Gigler hat sich dazu durchgerungen und ab 19.00 Uhr geht es los. Auch der Jungstar Pölle wird erwartet, sowie der Johannes Heesters unter den Burgschauspielern, W. Klampferer, die Drachenlady Sandra P. und alle Stars des Ensembles.
Sie sehen, auch vor Weihnachten kann die Post abgehen, mit dem richtigen Briefträger…
DJ Luk, -hoffentlich ist er in Form, musste ja die vergangenen Tage reichlich Schneeschaufeln, seine Hände sind voller Blasen, ob er die Tonarme der Turntables wohl heben kann? Naja ein paar Walzers und Polkas wird er wohl auflegen können.
Ja, es wird wieder eine spannende Nacht. Der Karl möchte endlich den Drachen ausprobieren, lieber Karl, bring eine grosse Schneeschaufel mit, der Drache ist eingeschneit..
Bis demnächst
Luk
Burgwinter…..
so, jetzt habe ich aber die Schnauze voll, alle Jahre veröffentlichen irgendwelche Pseudowissenschaftler Prognosen, nach denen es keinen Schnee mehr unter 1000 Meter geben soll??? Haben wohl alles 1er in der Schule gehabt, fleissig studiert und nun das! Diese Kerle sollen gefälligst mit den Schneeschaufeln antanzen und Buße tun (schaufeln, bis die Blasen an den Händen platzen), meine sind gerade geplatzt und ich außerdem vor Wut. Aber geht schon wieder, so ein bißchen Bewegung am frühen Morgen in der frischen Luft tut uns ja allen gut. Zuerst zu Hause die Autos freischaufeln, die Einfahrt,- welche der Gemeindetraktor schön zugeschoben hat, mit herrlich verdichtetem Schnee, dann nach Gmünd auf die Burg, durch den Tiefschnee hinaufgestapft und frisch ans Werk. So ein Wetterprognostiker soll mir heute ja nicht unter die Finger (Schaufel) kommen.
Der Weingarten hat nun eine dicke Isolierschicht bekommen..
der Hof auch, aber da braucht man sowas nicht, schaun sie mal, wie schön der Luk schaufeln kann..
die Pferde stehen Gott sei Dank im trockenen, haben wenig zu fressen, Spenden unter Alte Burg Stichwort:”Hungrige Pferde”!
Romeo und Julia haben sich in ihre Gemächer zurückgezogen, den Kamin befeuert und sich selbst dann auch…
die Burg versinkt auch langsam im Schnee, a bissl schaut noch aussa..
es ist ziemlich ruhig, man hört im tiefen Schnee kaum Geräusche, das klappern der Hufe der Pferde von den heimkehrenden Ritterhorden, ist nur gedämpft vernehmbar, sie sind hungrig und durstig, schreien nach heissem Met..(die Ritter und die Pferde)
das Außenbordklo ist verdammt kalt, nur mutige trauen sich zum schiffen geh´n, denn die Schiffe bleibt als Eis dann steh´n. Auch die Kacke wird dann hart wie Stein, es wird wohl keiner drunter sein?
Kein Kind schaukelt heute vor der Burg, zwar Schnee wär gnuag..?
auch die Bergleute haben heute ihre Arbeit nicht aufgenommen, sie graben ja sonst immer nach unserem Geheimgang, aber heute früh haben sie den Eingang vor lauter Schnee nicht finden können. Sollen sie halt Wetterschicht machen, ich zahl das nicht..! Dabei ist es so schön warm unter der Erde! Faule GrubenHund´!
Und nun noch ein schönes farbenfrohes Bild von Gmünd, geschickt von der Birgit Bachmann.
da wird einem ja wieder ganz warm ums Herz. So, nun muss ich mich aber wieder um meine Weihnachtsfeiern kümmern, hoffentlich kommen alle in die Burg, nur die harten kommen durch, aber heute kommen welche von der STRABAG und der KELAG, das sind harte Burschen und Mädels.
nicht das sie glauben, ich hätte den Geist aufgegeben, nein, er schaut zwar ein wenig verdattert, aber Rettung ist nahe. Bis demnächst. Nicht vergessen, am nächsten Samstag und Sonntag (20. und 21.ster Dezember) ist Sunnawendfest in der Burg, mit Musik, Markt und Mahlzeit. Für die ganze Familie, Eintritt frei…
Sonntagsblog
Heute kommt wieder ein typischer Sonntagsblog. Sternzeit 3390 12 07. Es ist mir gelungen, spektakuläre Bilder eines Urknalles aufzunehmen, weiss nicht, wer da wieder herumgeknallt hat, im Universum,- scheint doch Multiversum´s zu geben. Das unterstützt natürlich wieder die Theorien derer, welche mehrere Götter für möglich halten, aber wie gesagt, das artet dann wieder in wilde Urknallereien aus, jeder Gott möchte seine eigene Schöpfung durchbringen, für jede Menge Unruhe in der kühlen Stille des Alls ist also gesorgt. Jetzt aber zu den Bildern des Urknalles, welche ich in finsterer Nacht von der Spitze des Burgturmes aus gemacht habe
Wunderschön, nicht? Und jetzt noch etwas Text zum Sonntag:
Der siebte Tag (Teil 2)
Nachdem mein Werk
in einer Krümmung des Raumes verschwand,
saß ich noch immer
nachdenklich auf einem Meteoriten
und trieb langsam den Ringen zu
und die Sonnen um mich
strahlten in der Vielfalt ihrer möglichen Farben
und die kühle Stille des Alls
umhüllte mich mit ihrem Schweigen.
Es war der siebente Tag und ich beschloss fortan zu ruh´n.
KrampusHochzeitstagWeihnachtsfeierundsoweiterTag…..
die Ereignisse überstürzen sich manchmal, so wie auch heute. Mit ziemlichen Stolz verkünde ich hiermit, ich bin seit 28 Jahren mit Ula verheiratet, habe auch den Hochzeitstag nicht vergessen, Gott sei dank! Ausserdem ist heute Perchtenlauf in Gmünd, - weil Krampustag, und wir haben nämlich am 6. Dezember 1980, auch Krampustag, - in Malta geheiratet. Eigentlich wollte ich nie heiraten. Aber dann triffst du auf die Frau, mit der du eigentlich nicht gerechnet hast, und schon bist du 28 Jahre verheiratet, 4 Kinder, a Burg, ??! Wir haben nur “klein” geheiratet, mit Trauzeugen, die hatten einen schönen Anzug an, (der Peter Zauchenberger und da Tonza (Toni), einer meiner Brüder). - Der Standesbeamte, - Herr Klampferer, wusste nicht so recht, wer nun der Bräutigam ist, wir,- (Ula und ich),- hatten nämlich in Jeans und Norwegerjacken , - das sind schön gestrickte Jacken oder Pullover, geheiratet, und so war der Standesbeamte etwas irritiert, aber es hat trotzdem funktioniert. Mein Bruder, der Baumeister Strasser Siegfried hat am selben Tag Mist “gführt”, also Kuhscheisse auf die Felder gefahren, wie die Teutonen zu sagen pflegen, - einige Leute haben gesagt, beim Lukasbauer tuan se heiraten, aber andere haben gsagt, das kann nicht sein, da tuan se Mistführn! Ja so war das damals.
Aber heute ist ein neuer Tag. Unten in der Stadt toben die Krampusse, nicht so viele wie sonst immer, und oben bei mir in der Burg habe ich eine Weihnachtsfeier mit Moltinger. (Das sind Bewohner des Maltatales). Auch ich bin ja ein Möltinger, aber nicht ganz reinrassig, mein Vater war ein Mötaberger (Maltaberger,- das heißt einer vom Maltaberg, hat eine aus dem Dorf Malta geheiratet, aber bevor er die Maltingerin geheiratet hat, welche auch nur eine halbe Maltingerin war, weil meine Oma war eine Wienerin, welche wiederum, aber das würde nun zu weit führen, vielleicht ein anderes mal),also,- bevor er geheiratet hat, war ich, wie viele echte Kärntner, schon da.
Also, es waren Mö(ä)ltinger in der Burg, um eine Weihnachtsfeier zu feiern, der Oberwinkler Herbert mit seine Jungs und deren Frauen, und es hat ganz schön lang gedauert….
Da Blosa Herbert, ein woschechter Möltinger, war das erste Mal in der Burg. Er war als Schüler, wie so viele andere auch, schon früher, als die Burg noch eine Ruine war, eben in der Burgruine, - Gott weiss, was er da getrieben hat, wie so viele andere auch? ( Der Herr links, dos is a, der Blosa Herbert)!
Ich habe ihm eine Burgführung versprochen, vielleicht zu Ostern, damit er sieht, was Möltinger so aus Burgruinen machen. Aber da die Gelegenheit grad günstig war, haben wir das schon erledigt. Zu Ostern kommt er dann die Terrasse ausprobieren..! den berühmten Blick auf´s Me(h)r nämlich.
Da Lagger Walter, der Bruder vom berühmten Holzschnitzer Sepp Lagger, - der ist aber nun Tischler, auch nicht schlecht, - war auch da, viel ruhiger als sonst, mache mir schon ein wenig Sorgen, weil er ja sonst viel mehr redet?
Hier ein paar Bilder vom Krampustreiben, wie gesagt, nicht ganz so spektakulär wie früher…
aber schön war´s schon, sagen die Kinder.
das sind nun noch einmal Bilder von mir und Ula zum 28sten HTag
und nun, die Pflicht ruft, ich muss wieder zu meinen Gästen, die Möltinger, die kennen das Wort Sperrstunde noch nicht, obwohl da Walta schon a bissl schwächelt, - jetzt brauchen sie noch eine Runde, also bis demnächst
Luk
Krampus, oder wer hat Angst vorm schwarzen Mann…
Heute ist in Gmünd Perchtenlauf, aber keine Angst, der schwärzeste Mann, W. Schüssel, ist ja nicht mehr aktiv, deshalb kann man unbeschwert das höllische Treiben am Hauptplatz verfolgen. Passen Sie nur auf folgende Krampusse auf, die sind schon noch ein bischen gefährlich
aber zum Glück gibt´s immer einen Nikolaus, der holt Sachen aus seinem Säckchen raus und teilt sie braven Kindern aus. Die Krampusse, derweil, die guten, drohen grimmig mit den Ruten und produzieren, das ist nun Brauch, jede Menge Feuerwerk und jede Menge Rauch.
Hier der Nikolaus
Fürchtet Euch nicht, ruft er euch zu, ihr braucht nur immer brav sein, dann habt ihr Eure Ruh´
Bis demnächst
Luk
Adventszeit in Gmünd
Da meine geneigten Leser scheinbar nicht genug vom Gmünder Advent bekommen können, - zahlreiche Leserbriefe verstopfen meine Mailbox mit Wünschen nach mehr Adventsbildern… und da der Fritz Russ rastlos mit seiner Kamera nächtens durch die Gmünder Gassen auf der Suche nach Motiven ist, und mir auch seine tollen Fotos zur Verfügung stellt, stelle ich hiermit wieder ein paar schöne Aufnahmen ins “Inter”Net. Wünsche viel Freude beim betrachten, sinnige Gefühle, einen warmen Kaminplatz zu Hause, ein Bärenfell vor dem offenen Kamin, darf auch ein Katzenfell sein (müssen aber schon mindestens 10 Katzen dabei sein, wegen der Größe) - alles weitere überlasse ich der Phantasie der Leser.
Hinter der Mauer, auf der Lauer, brennt ein rotes Licht,- eines kann ich Euch verraten, auf dem Friedhof brennt es nicht!
wenn das nun mal keine Adventskerze ist…..?
Bis demnächst
Luk
Das Burgherz schlägt….
Endlich hat Ula es geschafft, - das Burgherz ist beleuchtet, es brennt und schlägt nun lichterloh für Euch. Hängt auch viel Herzblut daran, im wahrsten Sinne des Wortes, Ula hat sich nämlich bei der Montage der Lichter an einer zerbrochenen Christbaumkugel die Hand aufgeschnitten, nun ist auch echtes Herzblut ins BurgHerz getropft.
und auch die Kirchgassengang (Fritz Russ & Birgit Bachmann) haben Bilder von “downtown” gesendet, eine ganz andere Perspektive von Gmünd
ist ja schöner und kompakter als Salzburg oder Villach, von Hektik keine Spur, da wo Advent noch Advent sein kann.
Bis demnächst
Luk
Geschichte(n) aus der Alten Burg
Heute etwas für den geschichtsbewussten Leser, ein paar Bilder aus der Vergangenheit. Da im Moment ja Venedig total überflutet ist, es wird wahrscheinlich einst als eine Art Atlantis enden, zeig ich noch ein Bild, wie es früher aussah
wie man sieht, auch damals schon sehr nass, von staubigen Strassen keine Spur. Meine Oma, die Steffi Gigler aus Malta, eine gebürtige Wienerin reiste in ihren jungen Jahren viel herum, deshalb habe ich viele alte Ansichtskarten von “früher” gesammelt, die ich euch gelegentlich zeigen werde.
das war meine Oma, a fesche Kotz, a echte Wienerin, hat in Malta den Fremdenverkehr, so hieß das damals, - etabliert. Sie kam auf eine Announce hin (hat mein Opa aufgegeben, nachdem seine erste Frau verstorben war) von Wien nach Malta, dort gab´s noch keine asphaltierten Strassen, so hatte sie mit ihren Stöckelschuhen bei der Ankunft in Malta so ihre Probleme, aber der Opa hat die Stöckel einfach auf den Hackstock gelegt und sie kurzerhand abgehackt, die Stöckel! Sie hat dann den Bauernhof daheim souverän gemanagt und dank ihr kamen bald viele junge Holländermädels nach Malta auf Sommerfrische, und die dortige Dorfjugend war gerettet.
Das ist mein Elternhaus, da ging ich einst ein und aus, ein Lausbub, wie viele andre auch, dies war in Malta halt so Brauch. Bekam vom Indianerspielen fost nia gnuag, desholb bin i heit holt auf da Burg.
Bis demnächst
Luk









































































