Archiv für Oktober, 2008

Almwanderung im Oktober

Da ja fast schon jeder weiss, dass man im Oktober in Kärnten das schönste Bergwetter hat, auch die Natur sich in ihrem schönsten Kleid (Gwond) zeigt, bedarf es nicht vieler Worte, sondern ich lasse einfach die Bilder für sich sprechen. Hab ich für Euch da draußen in der Welt gemacht, ihr da an den Schreibtischen und Baustellen (BauPeter, etc.) verstreut in den Weiten des Erdballs, ja bis Rumänien sogar…

Hier beginnt meine Wanderung, vorbei an wundersamen Biotopen, die Natur lässt nämlich nichts verkommen, nicht so wie in der Kneipe (Gosthaus), wo einige ihr Bier nicht austrinken…

Steaht a windschiffes Keuschle… ja, eine alte Ruine eines Heustadels, der Bauer hat sich gerade eine Generalsanierung bei der Strabag anbieten lassen, mal seh´n was daraus wird….

Da Hund is imma dabei, i mog zwoa koane Hund nit, oba dos is unserm Hund egal, er mog mi trotzdem!

Hier wieder ein paar stumme Wegweiser….

Das ist ein Selbstporträt von mir, damit ihr seht, dass ich auch höchstselbst auf der Alm war, wie man sieht, ein Schatten meiner selbst, kein Wunder, bei der langen, schweren Saison in der Burg…

Dieser Bergsee, (fehlt nur noch ein stattlicher Hirsch, sein Spiegelbild bewundernd), dann wär´s noch kitschiger, aber es ist echt, so schaut´s aus, bei uns in die Berg!!!!

Hier ein Bisonschädel, erlegt von Buffalo Bill Cody, seinerzeit, nun von der Sonne gebleicht, von den Bergforellen abgenagt, sieht auch sehr malerisch aus, der blaue Himmel, die goldgelben Lärchen, die weisse Birke und der noch weißere Bisonschädel und als i-Tüpfelchen noch die blaue Plastikregentonne.  (War schon ein Meisterschütze, dieser Buffalo Bill,- mitten ins Bisonhirn)

Hier ein vom Blitz gefällter Baum, fügt sich auch sehr schön in die Landschaft ein

Ja und hier sieht man es ganz deutlich, das Irland gibt es gar nicht, das Irland ist am Maltaberg. Grüne saftige Bergweiden, Schafe, soweit das Auge reicht, ja sogar schwarze Schafe gibt es hier unter den Schafen, nicht nur unter den Menschen…!

Es war wieder sehr schön am Berg, es hat mich sehr gefreut. Bald wird diese zauberhafte Landschaft wieder in Nebel verhüllt auf den Winter harren, also, falls es noch jemand so sehen möchte, - aufi auf di Berg!

Bis demnächst, - Luk


Federn lassen….. Kleintierschau in der Burg

da lag es nun, das Mitbringsel eines Kindes von der Kleintierschau. Eine ausgerissene Schwanzfeder! Besucht die Kleintierschau, das kleine Kind und bringt mir eine ausgerissene Schwanzfeder eines Federviehs mit. Man(n) kann den Schmerz des Tieres förmlich fühlen!

Ich bin dann abends, nachdem die Besucher weg waren, zu den Käfigen mit dem lieben Federvieh gegangen, um das Missing Link, eben diese Schwanzfeder wieder zurückzubringen, wieder anzustecken, oder so, aber wie das dann so ist, kein Hahn krähte danach! So blieb mir nur, sie an den Hut zu stecken.

Bei dieser Gelegenheit machte ich noch schnell ein paar Fotos von den mit ausgestellten Leidensgenossen des Federviehs, nämlich der Hasen sonder Zahl. An diesem Wochenende war die Alte Burg der größte Hasenstall Österreichs.

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Dann setzte ich mich auf die Aussichtsterrasse mit Blick auf´s Mehr und starrte gen Himmel.

Himmel noch mal, war das ein Tag! Es war kein Tag wie jeder!

Bis demnächst!


Burgbesuch eines Altbürgermeisters

Heute besuchten uns vier Gäste in der Burg, haben gegessen, dachte, sie werden dann bald, wie meist alle Gäste, bezahlen und wieder talwärts schreiten, aber nein, diese vier Gäste begannen plötzlich Kärntner Lieder zu singen, schade, dass der Karl (Postwirt, Anm. der Red.) nicht da war, er hätte wieder feuchte Augen bekommen. Sie bestellten noch eine Runde roten Rotweines, so bestellte einer der vier,- und das Singen hatte kein Ende. Ich setzte mich dazu, auch Ula, meine Frau setzte sich kurz dazu, sie erzählten ein bißchen von sich, zwei kamen aus (von) der Teichl, Penk, Mölltal und zwei aus Spittal, kannten sich von früher, wollten einen Gmündausflug machen und landeten bei mir in der Burg. Der eine, wohl der älteste der vier, war früher Bürgermeister in der Teichl, vor der Eingemeindung, er meinte, man nahm ihm seine Gemeinde weg, er war auch bei der Bahn angestellt, reiste oft mit selbiger nach Klagenfurt zur Landesregierung, um dort Gelder für seine Gemeinde zu lukrieren, war auch damals schon sehr schwierig, nur die hartnäckigsten kamen zu etwas, oder besser gesagt, - bekamen etwas. Strassenbau, oder sonst so Sachen, welche für die damaligen Gemeinden lebenswichtig waren. Prestigebauten kamen ja erst später dazu. Ja, es war sehr nett, sie kennen auch den Herrn Isola aus Gmünd, der hat eine Almhütte in der Teichl und singt auch sehr schön. (Aber, wie die meisten Sänger, weiß er nicht immer, wann man aufhören sollte, aber das geht wohl vielen Sängern so.) In der Mölltolleit´n  war dann das letzte Lied, welches sie mir zum Besten gaben, der Altbürgermeister war früher auch im Chor, die Teichler Wildsänger, oder so ähnlich, war deren Kampfnahme, vielleicht singen sie einmal beim Burgsingen, der MGV müsste sie nur einladen, haben ein nettes Repertoir, sogar lustiges Liedgut, ist ja sehr selten bei den Kärntnern, das Lustige…

Der Altbürgermeister sagte noch beim Abschied, ich solle ihm etwas von meiner Größe geben, bei seinem nächsten Besuch, aber das ist meiner Meinung nach nicht nötig, er hat schon Größe, dieser Mann, - hat sicher vieles für seine Gemeinde getan, ich noch nicht..!

Bei der Eisenbahn nannten sie ihn “Tauernzwerg”, erzählte er noch, unter diesem Namen kennen ihn viele, ich kenne ihn nun auch und ich muss sagen, ich habe mich sehr gefreut, ihn kennenlernen zu dürfen. Menschen mit Humor sind leider selten, und deshalb um so wichtiger für die Welt.

Einen schönen Herbst noch,…. bis demnächst, da kommt vielleicht ein Bericht über dem derzeit größten Hasenstall Österreichs, die Alte Burg!


Der Aufräumer der Woche

Gerne mach ich es ja nicht, irgendein Thema aus der Zeitung kommentieren, aber manchmal muss es wohl sein.

Dieser Herr hat löblich, löblich, nach der Wahl, obwohl er zu den Verlierern zählt, brav seine Wahlplakate selber weggeräumt. Und rein zufällig ist wieder ein Fotograf der Kleinen Zeitung, oder auch ein freiberuflicher gerade des Wegs gekommen, hat ihn dabei abgelichtet und schon steht´s in der Zeitung.

Wie oft habe ich, -  wenn ich nachts nach Hause fahre, schon zahlreiche Mc Donalds Tüten und sonst irgendwelche aus den Autofenstern geschmissenen Abfälle, auch Wahlplakate, weggeräumt, und war da ein Fotograf in der Nähe, - mit Nichten, (schreibt man glaub ich zusammen, also mitnichten!!) Kein Schw… zu sehen. Wie oft habt Ihr, geschätzte Leser dieses ehrenwerten Bloggs schon Müll weggeräumt, ich meine Straßenmüll, nicht euren eigenen???. Hab noch nichts davon gelesen oder gesehen in irgendeiner Zeitung und sei sie noch so kleinformatig!

Aber Politiker haben bei sowas einen sexten Sinn, kaum bücken sie sich kommt schon ein Fotograf von hinten und schießt ein bedeutsames Bild von “Ihm”. Super.

Aber jetzt etwas erfreulicheres, ein paar herbstliche Impressionen, falls ihr noch nicht genug davon habt, aus und  von der Burg, der Alten. War übrigens ein schöner Tag heute, eine Feuerwehrgruppe von 50 Mann war hier, haben gut gegessen, sagen sie, und auch sonst waren viele Gäste da, auch der Pölle und die Karin vom Burgtheater. Apropos Burgtheater, da gibts am 13. Dezember eine Burgtheaterweihnachtsfeier(Party), wissen noch nicht alle, aber das wird wieder ein Kracher, wer da nicht dabei ist, ist selber schuld…Gell Dieter, du kommst auch?

Von der Burg aus kann man schon Schnee sehen, ach wie schön. Schnee ist im Moment aber sehr wichtig, als Impulsgeber für den Herbst. Da wissen die Lärchen, das sie sich nun goldgelb färben müssen, und der Himmel schön dunkelblau, hoffentlich. Der Burgwein ist zu 2/3 geerntet, haben erst einmal Traubensaft aus ihm gemacht, der Peter einen guten roten, die Ula einen weissen Weissweinpunsch, lecker, lecker, köstlich! Bis demnächst -Luk!


Heut regnet´s

schon den ganzen Tag, es ist eine eigenartige Stimmung, das Laub fällt von den Burgwänden, bzw. von den komischen Stauden, die die Burgmauern hinaufwachsen, rotes Laub, nun totes Laub, aber macht sich sehr dekorativ auf dem Steinplattenboden vom Burghof. Es ist 23.02 Uhr und ich mache ein paar Fotos, zeig ich Euch gleich, die Burg und alles drumherum ist einfach ein Supermodel!!

Unten im Lokal, (ich sitze gerade oben vor´m Computer und schreib dies Zeugs) sitzt der Sebe Klampferer und seine Freunde, der Sebe ist gerade von Australien, genau Down Under von der Burg, zurückgekommen und hat natürlich viel zu erzählen, z. B. hat er da unten einen Musiker getroffen, von der Gruppe Wallahalla aus Berlin, die haben schon zweimal in der Burg gespielt, Supermusik, ihr ward halt leider nicht da, macht nix, kommen vielleicht wieder einmal, also merken, Wallahalla, das groovt! Jetzt werd ich die Fottos ins Netz stellen, viel Spass und bis demnächst