Archiv für Oktober, 2008

Sauwetter

Naja, Sauwetter darf man nicht sagen, es ist ja nur ein Wetter, und Regen ist wichtig für unseren Wasserhaushalt. Ausserdem gibt´s im Regenwetter auch schöne Regenmotive, zeig ich gleich, aber das Problem ist, es regt sich nichts bei Regen. So gesehen, bringt der Regen nicht allen einen Segen, wieder nur den Bauern,- dabei bekommen die eh immer einen Geldregen aus Brüssel, aber nur kan Neid, hätt´ma wos gscheit´s glernt! Nehm ich halt mal kurz meine Herbstdepression, aber nur kurz, weil bald gibt´s a Kabarett, ( am 8. November, den Martin Kosch, mit “Panik unter Palmen”) do kon ma nocha koane Depressionen brauch´n. Und am Donnerstag, den 13. November gibt´s a Spitzenblueskonzert, mit dem Kanadier John Campbelljohn, a Wahnsinns Slidegitarrist, dö kriag ma kan Blues sondern do geht die Post ob.

Jo dos weard a Bluesnight, hope I see you?

und jetzt a poor Regenbülda von da Burg, olles von heit!

bis demnächst

Luk


Literatursymposium in der Alten Burg

Freitag war Ankunft und Konzert, etwas Lesung davor, Kennenlernen der Teilnehmer, dauerte bis ca. 03.45 Uhr, dann kannten sich auch schon die letzten Teilnehmer, nach dem vielen Wein war dann das wiedererkennen am Samstag etwas schwieriger, aber umso erfreulicher, wenn man sich wiedererkennt!

Auch Josef Winkler kam am Samstag, mit Familie, “lustig” wie immer, wir waren ja zusammen beim Bundesheer, und so konnten wir wieder ein wenig über die “guten alten Zeiten” blödeln. Er war beim “Spiess” im Büro, ich in der Wirtschaftskanzlei, war ganz gut, konnte ihm immer die schönsten Heeresgarnituren geben, im Gegenzug bekam ich leichter “Ausgang”. Schon damals war es ihm wichtiger, die Natur, auf einer Bank liegend genau zu beobachten, auch war er ein begabter Soldatensprecher, kraft seiner Wortgewalt ja kein Wunder, - ja und von der Bank aus liegend, die Natur beobachtend, zumindest was darunter kreuchte und fleuchte, war ihm wichtiger, als das “hehre” Soldatentum. War eine schöne Zeit mit ihm, wir verlängerten auch auf die obligatorischen 8 Monate, um vor den sonst üblichen Waffenübungen verschont zu bleiben.

Hier ein paar Bilder oder Impressionen vom Literatentreffen (sind gar lustig Leut´ die Literaten, natürlich brauchen sie auch, wie der gemeine Homo Sapiens, etwas Bier und Wein, zum Lockerwerden), aber, wehe wenn sie losgelassen…

Herr Winkler mit Familie, haben gut gespeist, - die Kinder Hühnernuggets, aber die Knochen samt die leeren Teller musste er dann selber abräumen, hab´halt gerade keine Zeit gehabt, - er hat dies auch entsprechend moniert und mir die Leviten gelesen, aber nach einem traumhaft gezapften Bier, (Starobrno),- ein Hirter wäre ihm lieber gewesen, war er wieder einigermassen zufrieden gestellt.

auch Literaten muss man ab und zu etwas Feuer geben…, wie hier dem Herrn Zanier!

Hier die RockPoetry Band, auch schon gut drauf, aber haben nicht solange durchgehalten, wie die Freitagabendrunde…

Hier die Veranstalterin des Literaturfestes, Elisabeth Faller, im Gespräch mit Herrn Zanier, welchem die Mauer dahinter nicht gefiel, weiß auch nicht warum, ist eine schöne Mauer, akurat gemauert, mit alten Ziegeln, aber mit einer feschen Gesprächspartnerin kann man verstehen, das das drumherum nicht mehr so wichtig ist, wie man sieht, hat er nur Augen für Elisabeth, da kann meine Mauer, wenn´s nach ihm geht, ein Mauerblümchendasein fristen, bis zum St. Nimmerlein…

Bis demnächst

Luk


JungSiegfried in der Alten Burg Gmünd

Heute hatten wir überraschenden Besuch von JungSiegfried dem Drachenkämpfer. Er hat sich erst einmal Überblick verschafft, den grossen Drachen vor dem Burgtor einfach ignoriert und sich dann auf unseren Jungdrachen gestürzt!

Wir gratulieren der Jungfamilie Neunegger zu diesem mutigen Knaben!

Herzlichst und bis demnächst Luk & Ula Strasser


Oachkatzl Burg

Endlich, - heute hab´ich es erwischt. Dos Oachkatzl, dos imma die Burg besucht. Eigentlich sucht es eher die Ritzen auf der Burgterrasse auf Speisereste ab, aber immer wenn ich dann den Fotoapparat hole, ist das Mistvieh schon wieder verschwunden. Aber heute hab ich es erwischt..

Hier flüchtet er schon wieder über das Vordach….

ab ins Gestrüpp, hab ein paar Nüsschen  verstreut, mal sehen ob ich ihn wieder anlocken kann…

Bis demnächst

Luk


Burgbesuch in Obervellach

Gestern nützten wir den freien Tag, um eine andere Burg in Kärnten zu besuchen, nämlich die Burg Groppenstein in Obervellach/Mölltal. Bei herrlichem Wetter und einem letzten Blick auf meinen Hausberg, den Bartlmann, fuhren wir los, auch die Kühe meines Bruders weideten friedlich im Anger, noch etwas vom Morgentau benetzt…

Zuerst wollten wir noch in die Raggaschlucht, war aber schon geschlossen, betreten lebensgefährlich stand auf einem Schild, da haben wir die Schlucht Schlucht sein lassen und fuhren nach Obervellach zurück, zur Burg Groppenstein..

natürlich auch geschlossen, wie könnte es anders sein, an so einem herrlichen Tag, meine Burg ist ja auch zu, Ruhetag, also keine Aufregung, haben wir halt die Burg von außen besichtigt, nicht schlecht, ein toller Garten drumherum, ein verwunschener Brunnen, der Frosch(König) war auch nicht da, hat wohl auch Ruhetag, aber eine riesige Zeder, oder ist es eine Zirbe? mit einem Stammumfang von mindestens 5 Metern unten, pfoa, do schaugst amol bled, a so a schiana Bam!

der wunderschöne, blaue Kärntner HerbstHimmel, ist uns trotz aller Vorfälle noch nicht auf den Kopf gefallen, Odin und Thor sei Dank, auch Allah und Gott sowieso, weil so ein Himmel ist ganz schön schwer, mindesten 18,9876 Tonnen oder so.

Ja wo ist denn das Froschi…?

Ganz tief unten, im Brunnen, saß ein Fröschlein, eine verwunschene Prinzessin, sagte es, ich solle es küssen, dann ist sie mein, aber Ula, meine Frau war auch dabei, stand in meiner Nähe, also hab ich den Frosch (die Fröschin) halt unten gelassen, in der Tiefe des Brunnens. Interessierte können sich dort melden, angesichts der Finanzkrise sollten sich vielleicht die Finanzoptimierer, Finanzberater, Fondsmanager, etc. dort anstellen, so eine Prinzessin hat sicher viel Kohle???

Bis demnächst

Luk, der (Nicht)Froschkönig


Weinberg bei Nacht und so weiter….

Gestern hat es mich einfach gereizt, den Weinberg der Burg einmal bei Nacht zu besichtigen, sieht von oben, von der Terrasse immer so mystisch aus, also nahm ich den Kellerschlüssel, die Kamera und stieg in die Tiefe des Burgkellers, wo sich der Zugang zum Weinberg befindet.

Zuerst durch den Innenhof und dann die steile Kellerstiege hinab

und jetzt hinaus in den Weinberg, mit Blick auf die nächtliche Stadt Gmünd, schön, gell??

dann wieder zurück in mein Lokal, deas BurgWirtsHaus mit Geist und Herz. Ula, unsere Küchenzauberin hat den Stammtisch dekoriert, und nun muss ich mir immer anhören, was dieses Phallussymbol auf dem Tisch soll? Ist ja keines, oder?

Ist ja nur ein harmloser Zucchini. Wie kommt dieses edle Gemüse dazu, sich sexistisch beleidigen zu lassen, da kann man ja pauschal fast alle Gemüsesorten so bezeichnen, Karotten, Gurken sowieso, Zucchini an Melone..

Nein, das Gemüse ist es nicht, es ist wohl die Phantasie, die mit manchen Menschen so mir nix dir nix durchgeht. Da könnte man ja auch einen Kirchturm als solches Phal. Symbol halten

aber nun zügeln wir wieder unsere Phantasien und lassen Türme und Gemüse wieder das sein, wozu sie erdacht, erbaut, angebaut, geerntet und in Küchen verarbeitet wurden. Man kann ja sonst nirgends mehr hingehen, ohne diese Ph. Symbole zu erblicken, ist ja fürchterlich, aus, pfui !

Bis demnächst


Es weihnachtet sehr……??

Ja, meine Damen und Herren, es ist ja doch schon Ende Oktober, meine Mitbewerber schmeissen schon mit kleinen Schokoladenosterhasen um sich und um die Gunst ihrer Gäste, da darf es mir nicht anstehen, mich auch um selbige schleunigst zu kümmern und sie zu umwerben, deshalb haben wir spät, aber doch,- Weihnachtskekse gebacken, und der erste Gast, heute um ca. 17.05 Uhr durfte sie probieren, und halleluja noch mal, es hat ihm geschmeckt, undd ie Schokohasen können erstmal brausen gehen……

erst einmal ein skeptischer Blick auf die Kekse, aber dann..

geh´n wir´s an, - schau´n wir mal, wie´s  Uler´l  backen kann.

nicht schlecht, Knecht Ruprecht könnt´s nicht besser machen, aber so ein Schokoladenhase, mit feiner Haselnussnase wär´ jetzt auch nicht schlecht, aber recht wär´s mir nicht, also ich verzicht auf Hasen mit ihren Haselnussnasen, geh den Keksen auf den Grund, die Reste, die bekommt der Hund..

Soso, ich bekomm wieder nur die Reste, das ist ja nun das allerbeste, dass ist ja wie beim Weihnachtsfeste, da bekomm´ ich auch die Reste, aber eines steht für mich nun fest, - zu Ostern dann, beim Osternest, bekomm nicht ich, - nein , ihr - den Rest. 

Bis demnächst, Euer Hund Ceryl, ein Jack Daniels, nein Jack Russel, wie er im Stammbuch steht.


BurgWeingarten im Herbst

Auch unser Weingarten wird langsam herbstlich bunt, eine Traubensorte hängt noch ein bisschen rum, bräuchte noch ein paar Sonnenstrahlen, wird dann auch ein Traubensaftschicksal erleiden. Wein dürfen sie noch nicht werden, vielleicht im kommenden Jahr. An der alten Burgmauer hängt die dienstälteste Traube, eine Isabel, schmeckt nach Walderdbeer. Einfach köstlich.

Schau´s sie sich diese prallen Träubchen an, zum anbeissen gut.

Sie verstecken sich noch ein bisschen verschämt im Weinlaub, aber sie sind nun reif!

Witzigerweise färbt sich das Laub der Rotweinsorte auch rötlich, das Laub der weissen Sorten ist noch grün.

Auch meine erste Kärntner Olive ist fast reif, ist leider nur ein Einzelstück, mehr sind nicht dran an dem Olivenbäumchen vor der Burg

Die Nüsse vom Nussbaum, welcher unseren Reben brav Schatten spendete, während des heissen Sommers, hat seine Früchtchen in Form von Nüssen abgeworfen, die Eichhörnchen, (Oachkatzln) haben fleissig gesammelt, werden wohl gut über den Winter kommen, eines hat mich immer auf der Terrasse besucht. Nun können sie in ihrem Bau die härtesten Nüsse knacken..

Den nächsten Bericht aus dem Weinberg gibt´s dann wieder im kommenden Jahr.

Bis demnächst, Luk.


Vernissage Birgit Bachmann Burg Alte

10 waren gerufen, 1oote sind gekommen, wir gossen Wasser in die Suppe, hießen alle willkommen!

Ja meine Damen und Herren, herzlich willkommen in der alten Burg zur Vernissage von der Birgit, aber jetzt bin i schon a bissl in Zeitnot, muaß wieda obe in die Stodt, gebe an den nächsten Redner weiter…

Ja mei, der Text is leida a bissl klein geschrieben, oba werd schon geh´n, a bissl improvisiern miaß ma holt.

So, genug der Worte, laßt Braten folgen….

Soll ma jetzt ans singen, oder passt´s noch nit?

Na, später, jetzt schau ma amol die Büldlen on..

Heast Oide, goa nit so schlecht, gfollt ma echt…

Jo i muass sogn, hob schon schlechtere Buffets gseg´s, äh i moan Ausstellungen…

So, i sing heaz a Liadl für die Birgit, mia is wuascht, i fong heaz on,… drei via ??!!!??.?

Bearnhard, hea auf zum singen, die Leit solln endlich wos essen, sunst nimm is wieda mit…

Hiaz schau da amol die schean Büldlen on, wia die Birgit schian mölen konn!

I tat a noch gern wos sogn, hearts ma amol zua, - Fritz sog, de sölln amol stühll sein!

Das Buffet harrt seiner Bestimmung….

nicht lange mehr, so soll´s wohl sein, dann zieh´n wir uns die Häppchen rein..

So, Monika, hiaz hea auf zum reden schwingen, i muass da Gretl noch a Glasl bringen, zum essen hot sie a noch nix, die Bülda kenn i eh´schon, kruzifix!

Bis demnächst -  Euer Luk von der Burg


Über´s dichten usw…….

Dichten, weiss man, ist nicht schwer

für Inspiration nimmt man Likör,

manchesmal sogar auch Bier,-

das Ergebnis liest man dann hier!

(Likör ist nur ein Synonym,-schreibt man das so? - für Schnaps, weil auf Schnaps reimt sicht fast nix)

Und als Draufgabe noch ein paar Burgbiotope

A so a schiane Graggin (Spinn´)

Bis demnächst,- Luk