Archiv für September, 2008
This is not Las Vegas
Muß noch kurz etwas erläutern, weil der Blogger Richie nämlich Gmünd mit New York verwechselt hat, schoss es mir in den Kopf, mein Burggeist, der beleuchtete nämlich, nicht der “erleuchtete”, damit keine Verwechslungen aufkommen, also der Burggeist über unserem Restaurantaufgang sieht nur so aus, wie die Leuchtreklamen in Las Vegas. Also,Wanderer, kommst du nach Gmünd und explizit auf die Alte Burg und du siehst diesen erleuchteten Burggeist, dann bist du nicht in Las Vegas. sondern immer noch in Gmünd. Alles klar?
Nur so als Hinweis für die nachkommenden Blogger….
Bis demnächst
Luk
New Kids on the Blog
Vorerst die (Er)Schlagzeile des Tages, der Blogger Richie verwechselt Gmünd mit New York. Fast kam er auch noch unter die Räder der Oldtimer, am liebster wäre er wohl von einer Alfa gerädert worden.
Morgen geht es also los, es wird ernst mit dem Bloggertreffen, man beginnt es standesgemäß mit einer ausführlichen Stadtführung. Richie der “Hot Dog” unter den Bloggern
ist bereits in der Burg eingetroffen und testet schon mal meine Rotweine. Ihm beratend zur Seite Achim und Monika, welche die Initiatoren des Treffens sind. Viele sind bereits gespannt auf dieses “Bloggertreffen”, könne sich ja so manche Kärntner noch nichts darunter vorstellen, also einfach vorbeischauen und staunen, wie offen die Welt sein kann…
Wahlkampffinale
Der heftig geführte Wahlkampf strebt seinem Höhepunkt zu. Bei meinem kürzlich vorgenommenen Besuch im städtischen Bauhof, ich war natürlich nicht wahlkämpfend vor Ort, sondern musste einfach den Burgmüll entsorgen,-wie immer, mit dem burgeigenen Müllwagerl, einige, ältere von Euch werden sich noch erinnern können, damals nach dem Krieg,—??
entdeckte ich eine schier unglaubliche Dichte an Wahlplakaten, so etwas hat man noch nicht gesehen. Der Bauhof der Gmünder Stadtgemeinde ist dort, -wo auch die Wasserausstellung ein jähes Ende gefunden hat, sehen sie selbst
Die Luft ist halt draußen, wie man sieht, der Ballon hat seine Schuldigkeit getan, der Ballon kann schrumpfen. Aber nun zur Plakatdichte, schaun sie einmal, wie geballt der Bauhof wahlkämpfend umworben wird, da gibt´s wohl noch einige zum überzeugen….
mindesten 10 Plakate auf nur einem Quadratmeter, das ist Österreichrekord!
Bin ja schon gespannt, wen der Bauhof wählen wird?
Bis demnächst
Sternzeit 20.19 Uhr
Burgcommander Luk trägt ein ins Blogbuch: Es ist 20.19 Uhr, im Raum rührt sich nichts, ziehe meinen Raumanzug an, verlasse die Burg durch den Vakuumschacht in Richtung Sternennacht, bzw Weltall, rund um die Burg, mache ein paar Fotos für´s Archiv und für Euch. Die stille Kühle des Alls umfängt mich, berührt mich aber nicht, bin durch meinen vollklimatisierten Weltraumanzug gut geschützt.
hier das nächtliche All im Sternenbild Gmünd, vielleicht gibt es dort intelligentes Leben, im Moment merke ich nichts, nichts rührt sich…..
ein Blick zurück ins Kommandoschiff, auch dort alles ruhig,…
auch in der Luke, wo sich sonst die Burgraumfräuleins tummeln, -Stille, nichts als Stille..
ich schaue wieder hinaus ins Dunkelblau des Raumes, versuche etwas zu erspähen…
aber auch achtern rührt sich nichts,…
da, plötzlich ein Raumgatter tut sich auf, ein gigantisches Etwas, -scheint im Inneren des Gatters gefangen zu sein, etwas großes, sieht gefährlich aus, ich ziehe vorsichtshalber meine Laserpistole, und da kam es schon auf mich zu geglitten, riesige Augen, feuerspeiend und brüllend, sofern man im Weltraum von Brüllen sprechen kann, ich schaltete meine Außenmikros lauter, und da hörte ich, wie dieses gigantische Wesen mich anflehte: Futter, gib mir etwas Futter, ich verhungere sonst hier draußen…
und ich schwebte durch die Vakuumluke ins innere des Burgraumschiffes, holte ein paar Leckerlies von der Firma Chappi, oder war es Frolic,- egal, ich nahm die ganze Dose, steckte sie in die Hose, schwebte wieder raus ins All und gab dem Drachen Futter. Und friedlich grunzend und schmatzend schwebte er von dannen. Und dann und wann, bei klarem Sternenlicht,kann man ihn in der Nähe des Raumschiffe AlteBurg erspähen.
Bis demnächst, Euer Luk
Kennen Sie Udo?
Oder, wer kennt Udo nicht? Udo Lindenberg nämlich. Hat mir in meinen jungen Jahren viel musikalische Freuden bereitet, witzige Texte, sehr gute Musiker. Nun hat eben dieser Udo Lindenberg ein Buch herausgegeben, mit seinen Bildern, er malt nämlich in dem Hotel, in dem er auch wohnt. Praktischerweise ist in dem Hotel auch eine Bar und praktischerweise malt er mit Alkohol, für die gelbe Farbe nimmt er Eierlikör, für blau Curacao blue usw., und so kann er dann, falls noch etwas Farbe übrig bleibt, diese anschließend austrinken.
Aber der Hauptgrund, warum ich ihn in meinem Blog erwähne ist sein weisester Spruch seit Menschengedenken, und also sprach Udo Lindenberg:
“Die Realität ist nur eine Illusion, die durch Mangel an Alkohol entsteht!” Wie wahr, gut immer eine Bar in der Nähe zu haben…
Und der Buchtitel passt ja auch zu mir, bin auch schon 50 gewesen….!!
Bis demnächst,
Luk
Burgtheatertreffen, oder die Tage danach…..
Gestern war ein Treffen der Burgschauspieler bei mir im BurgWirtsHaus mit Geist und Herz angesagt. Fast alle kamen, nur diejenigen, welche bei den letzten Theaterpartys zu,- sagen wir mal, exzessiv gefeiert hatten, weilen noch unbekannten Aufenthaltes im Ausland (Burgi, Wolfi, etc…)
Es fing wie immer recht harmlos an, man redete und redete, hatte sich ja schon fast 3 Wochen nicht mehr gesehen, es gab viel neues zu berichten, das Treffen hatte anfangs fast den Charakter einer Generalprobe einer Verlobungsfeier. Ja der Burgdrache ist ein gar mystisch Ding und spinnt seine Fäden. Näheres dazu später im Bildbericht..
Ab und zu rief Hannes nach einer tanzbaren Musik, aber der Rest der Truppe war noch nicht soweit.”Hang on sloopy” tönte es noch recht zaghaft, der Pölle wollte unbedingt seine “Pöllemusik” hören, den “Bayern Rap”, ein feines Stück Musik, hat auch dem Berntaler Hans ganz gut gefallen, er ist ja Musiklehrer, einer mit ganz feinen Ohren, er wollte dann übrigens Chris Barber hören, spielte ich sofort und sofort ging es dann schon lauter zur Sache. “Hang on Sloopy”, tönte es immer lauter, und dann fing ich an. DJ Luk at Work!
Der Karl kam auch hinzu und eine Neuauflage der legendären wilden Theaterpartys konnte starten…
schaun´n Sie mal, wie ernst der Karl schauen kann,so dann und wann, aber wehe, wenn er, wie es so schön heißt,- losgelassen..
Langsam kommt er der Doris wieder näher, nimmt deren Vibrationen auf, und ist dann nicht mehr zu halten
So etwas wirkt natürlich ansteckend, und da wir schon anfangs von Verlobungen oder so gemutmasst hatten, hier der Beweis, das Gerücht wird heiß und immer heißer, der Pölle immer weißer..
aber genug der Knutschereien, jetzt wird getanzt und zwar bis fast 3 Uhr..
Ach ja, wegen dem Burgdrachen wär´s.. der Karl hat den Pölle gefragt, ob er denn auch einmal so einen gewagten Drachenritt machen dürfe, der Pölle sagte spontan ja, die Erinnerungen sind ja noch frisch, aber dann kamen dem Karl Zweifel, war ja doch schon ein bißchen kalt gestern nacht.
Und dann, das Tanzen hatte ein Ende, erste Ermüdungserscheinungen stellten sich ein,- sagte der Karl wieder wie immer um diese Zeit, fast schon 3 Uhr früh, ja da sagte er das geheinmnisvolle Wort, erst zaghaft leise, dann immer lauter, immer fordernder,-”Kärntnerlied”, sagte er, bitte singt ein Kärntnerlied.
Und um die Burgschauspieler war es geschehen. Ein merkwürdiger Ruck ging durch die Reihen, der Karl prüfte noch schnell die Stimmbänder von der Doris, dieses Foto zeige ich lieber nicht, äußerst musikalisch der Herr Karl, beim Testen.. Und so begannen sie wie in Trance Kärntnerlieder zu singen und etwas merkwürdiges passierte, sie konnten nicht mehr aufhören, diese Art Liedgut müßte unter das Drogengesetz fallen, denn auch die Augen glänzten so komisch, der Strophen wurden immer mehr, still um an See wurde natürlich wieder falsch gesungen, Sterz schau oba, dos wüll der Krassbauer natürlich nit hör´n..
Dem Wilfried sei Dank, er konnte die Burgschauspieler als Ältester und Weisester des Vereines, gehört auch dem Weisenrat an, das ist witzig, wenn ich mir eine Symbiose zwischen dem Wilfried und dem Krassbauer Heinz vorstelle, dies wäre Mirakulix, ein Weiser und Heiler zugleich…gell, witzig?, ja dem Wilfried, dem Weisen sei Dank, er konnte diesen Kärntnerliederexzess einigermassen bremsen, und so konnte der Burgwirt doch noch ein paar Stündchen ruhen. Sie sangen dann noch im Hof weiter, ich lenkte sie sanft auf die untere Terrasse, sperrte unauffällig das Tor zu, und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie noch heute…
Ach ja, der Hannes fuhr wieder mit mir nach Hause, als letzter, wie es sich für den Theaterpräsidenten gehört.
Nachtrag für den Richard: Die Karin ist um 02.58 Uhr nach Hause gegangen. (Foto von ihr habe ich leider keines machen können, sie entzieht sich in letzter Zeit immer gekonnt meiner Kameralinse)
Bis demnächst, Euer Luk
Haben wir die Wahl?
Ich habe versucht, die ganze Zeit nicht an den bevorstehenden Wahlgang zu denken. Wird wieder sinnlos viel Geld verplempert, wenn ich mir die Plakate in Richtung Maltatal oder sonst wohin ansehe, wird mir schlecht, bei diesen komischen Versprechungen oder Ankündigungen, (volle Härte bei Kindesmissbrauch, ja was habt ihr denn für komische Gesetze vorher gemacht, müsste längst nicht mehr notwendig sein, so was zu plakatieren?) Aber jammern hilft ja bekanntlich nicht, man muss schon eine Initiative setzten und selbst etwas tun.
So habe ich mir überlegt, ich richte eine Hotleine ein, wo ihr Euch beschweren könnt, wenn euch dieser Wahlkampf auch anzipft. Rufen Sie bei folgendem Telefon, ja kein Scherz, dies war einmal ein Telefon einfach die Nummer 04732 18946598765000963444266653876452437486657889352766090987 an
und unser Telefonfräulein Tschieta nimmt eure Beschwerden gerne entgegen.
Sie wird alles sofort weiterleiten, hoffentlich in unverdautem Zustand, aber andererseits nach einer ordentlichen Fermentierung können die Adressaten vielleicht endlich etwas mit dem Sch..ß anfangen?
Sollte jemand auf die Idee kommen, sie mit Bananen bestechen zu wollen, schicken sie diese an Burgwiese 1, 9853 Gmünd, möglichst Fair Trade Bananen, können ruhig noch ein bisschen grün sein, ist ja Wahlkampf..!
Luk, the Blogger of the Year.
Bis demnächst
Cernspalten
Heute begann in Cern das große Kerne spalten, um genau 10.Uhr nochwas.
Hier werden Teilchen mit annähernd Lichtgeschwindigkeit aufeinandergeschossen, um herauszufinden, ob es noch kleinere Teilchen gibt, als eh schon bekannt.
Nun würde ich vorschlagen, unsere Politiker aufeinanderzuschießen, auch mit annähernd Lichtgeschwindigkeit, um deren kleinste Teilchen im Gehirn zu finden. Würde wohl aussichtslos sein. Wo nichts mehr ist, kann man auch nichts finden.
Falls jemand nicht versteht, um was es hier geht, nun, er stelle sich vor, er beginnt mit einem Beil (Holzhacke) ein Stück Holz zu spalten. (Hochkannt wohlgemerkt, sonst dauert´s länger und kann auch ins Auge gehen). Dann nimmt er das gespaltene Teil und spaltet es immer wieder und immer wieder, solange, bis fast nichts mehr da ist, dann macht er den letzten Schlag und es ist nichts mehr da. Komisch, nicht?
Aber falsch gedacht, es ist ja noch was da, nämlich der Holzknecht mit dem Beil (Holzhacke)!!!!
Hier das Stück Holz vor der Spaltung, bevor “nichts” mehr von ihm da war.
(Bild von Gerald Brettschuh, mein Freund und ein großer Künstler) aus seinem Buch,- Mein Spielzeug. Auch er hat wie ich in seiner Kindheit viel Indianer gespielt, das hat uns geprägt bis heute. Schade, das dies nicht mehr so aktuell ist, denn im virtuellen Raum, wo unsere Kinder heute spielen, findet man kaum Indianer….
Der Grund dieser Kernspalterei ist, unbegrenzt Energie zu finden, damit wir unbegrenzt Energie verschwenden können, unbegrenzt Energie in Form von Geld ist auch schon in das Projekt in Cern geflossen, ob man diese Energien je wird rausholen können??
Haben Sie das gelesen?
Heute in der Kleinen Zeitung stand ein Bericht über einen asiatischen Karpfen, der einen Jungen so quasi K.O. geschlagen hat. Interessant. Habe diesen Bericht dann mehrmals in Zeitlupe (Slow Motion) gelesen und siehe da, dieser asiatische (Kampf)Karpfen kann nämlich Karate. Er hat im Vorbeiflug seine Schwanzflosse gezielt eingesetzt, wollte eigentlich den Solar Plexus treffen, hatte aber den Seewind in der dortigen Gegend falsch berechnet und traf infolgedessen nicht richtig, Neptun sei Dank.
Falls Sie in dieser Gegend dort einmal zum Hochseefischen fahren, sollten Sie unbedingt mindestens den schwarzen Gürtel haben, sonst sind Euch die Karpfen dort überlegen, die asiatischen natürlich…!
Gewidmete Almwanderung
Heute hatte ich meinen ersten echten Ruhetag und es trieb mich wie immer auf den Maltaberg. Diesesmal mit Kamera, da ich ja noch Bilder schuldig bin. Außerdem möchte ich diesen Bericht dem Hubert Feistritzer, vlg. Hanschlbiobauer, widmen. Er hatte nämlich seinen 60er und außerdem bei mir in der Alten Burg gefeiert.
das ist der Jubilar, man sieht ihm die 60 nicht an, kein Wunder bei dieser tollen Frau.
Also wanderte ich los auf den Maltaberg, hinauf in die unbegrenzte Freiheit…
auch Baumhäuser gibts da oben..mit seltsamen Einsiedlern
und selten gesehene Naturschönheiten, miast holt die Aug´n aufmochn beim wondern:
tolle Hügellandschaften, schroffe Felsformationen,-
und der von den Römern errichtete intare Brunntrog zum kühlen von feinstem Gösserbier oder auch zum saufen für die heimischen..Rindviecha.
Beim obegehn ist mir aufgefallen, wie grün das schöne Maltatal ist, mindestens wie das Irland.
und ungefähr beim Faschauna, a bissl weita intn, da hob i´s g´segn…
Von weg´n, auf da Alm da gibt´s koa Sünd, weil die Kotz´n müde sind, da rote Betzl, frisch und munter, steig von da grau´n Kotz nit runta, -nein, er treibt es imma ärga, weil er is a Mältaberga.
Jo, da rote is a wülda Hund, treibts auf da Stroß´n ziemlich bunt, verkrallt sich fest mit seine Totzn, und bold gibt´s wieda junge Kotz´n….










































