Archiv für August, 2008
BurgHochzeit
Jaja, ist schon lange her, dass ich etwas geschrieben habe, war aber viel los, viel vorzubereiten für die Hochzeit des Jahres. Eine Prominentenhochzeit, darf leider nicht verraten wer es war, aus Datenschutzgründen, war aber ein rauschendes Fest in Weiss. Kam erst wieder um 5 Uhr früh nach Hause, fast wie zu Theaterpartyzeiten, deshalb bin ich fast zu müde zum schreiben, das, -oder die Worte zum Sonntag entfallen heute, anschließend ein paar Impressionen von der tollen Hochzeit auf der Alten Burg. Viel Spass an den schönen Bildern
Dazupassend die tollen Bilder von Clementina Golija, noch zu besichtigen bis Ende September
Unser altes Klavier, ca. 120 Jahre alt, macht sich auch gut bei so einem Fest, hat sicher schon viele gesehen….
Und Rudi´s Hochzeitstorte (Nussbaumer Rudl), hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt, ja unsere Gmünder Künstler auf allen Ebenen sind fit für die Welt…
Bis demnächst
Luk
Vergessener Burgschauspieler
Als ich gestern das Burgrestaurant zusperren wollte, bemerkte ich am Fenster der Requisitenkammer des Burgtheaters eine Bewegung. Ich sah genauer hin, da winkte mir ein anscheinend vergessener Burgschauspieler, ich konnte ihn nicht erkennen, heftig gestikulierend zu. Er möchte wohl rausgelassen werden, wahrscheinlich hat man ihn nach der großen Abschlussfeier in der Kammer vergessen. Aber irgendwann kommen die Burgschauspieler eh wieder vorbei, dann werden sie ihn wohl (r)auslassen.
Hier noch ein Bild der wilden Abschlussfeier
und hier der vergessene Burgschauspieler, möge er nicht so schnell verhungern, oder noch schlimmer, - verdursten…
Besuch aus dem Mittelalter
Gestern erhielt ich eine mysteriöse Reservierung aus längst vergangenen Tagen. Sollte einen Tisch für 5 Personen reservieren, ein üppiges Burggelage der feinen Art, mit Ingwerbier (hausgebraut) und edlen Weinen. Das Datum der Reservierung war merkwürdig, 24. August 1608. Nun gut, dachte ich, wird sich wohl verschrieben haben, aber pünktlich um 18.47 ertönte ein schrilles Geräusch im Burghof, immer lauter flatternd und knatternd, so klingt kein Hubschrauber dachte ich und ging in den Hof. Da tat sich merkwürdiges, aus der Luft kam irgendetwas immer klarer werdend auf uns herab. Ich reanimierte sofort unsere Leibgarde um etwaige Abwehrmassnahmen ergreifen zu können, falls wir denn angegriffen werden sollten.
Wie sie sehen, immer noch gut in Schuß. Das Licht wurde immer greller, und da erschien auf einmal unter vielen Blitzen und elektrischen Entladungen, hab ich fotografiert, ein gar merkwürdig Gefährt
und tatsächlich, es war die Reservierung aus dem Mittelalter. Gott sei Dank, habe ich die Reservierung ernst genommen und einen entsprechenden Tisch und auch das Gelage vorbereitet
Das Ingwerbier, übrigens köstlich, war gebraut, und vom vielen kosten meinerseits, war nicht mehr viel übrig, aber es reichte für die fünf. Ula hat wie immer das Beste in der Küche gezaubert unter anderem auch eine tolle Kaltschale. Die fünf glaubten erst, die Suppe wäre kalt, einer wollte schon sein Schwert ziehen, aber unser hauseigener Folterknecht hat ihn sofort nur durch sein kurzes Erscheinen beruhigt, beruhigt waren sie auch, als sie erfuhren, das eine Kaltschale halt kalt sein muss.
es war übrigens dieser Herr hier, der mit der Suppe, nicht heiß und so….
auch unser kleiner Burgdrache kostete von dem edlen Wein und war bald nicht mehr allein…
und nun noch ein paar Bilder von den illustren Gästen des spät ausgegangenen Mittelalters
Es hat den Herrschaften gmünd, ja sogar ausgezeichnet, eine seriöse Kritik dieses Gelages erfahren sie dann bei www.soisses.at
Bis demnächst in diesem Jahrhundert, euer Luk von 2008
Weinberg vernetzt
Die letzten Tage hat der Jungwinzer Peter Gigler die Weinreben vor der Alten Burg mit Netzen versehen, um sie rechtzeitig vor den schon gierig wartenden Vögeln zu schützen. Diese hüpfen ja schon den ganzen Tag um die Rebstöcke herum, um den Reifegrad zu kontrollieren, um dann wieder über nacht, wie letztes Jahr “zuzuschlagen”, bzw, alle Träubchen zu vernaschen… aber, wie gesagt, diesmal war der Jungwinzer schneller.
Sieht ja alles akkurat aus, nicht..
Bloggito ergo sum - der Sonntagsblog
Weil grad wieder Sonntag ist, der erste Ansturm an Gästen ist vorbei, schreibe ich euch eines meiner Gedichte:
Ich sitze unten auf dem Balkon,
über mir wohnt Herr Keller.
Manchmal habe ich die Asche seiner Zigarre
auf meinem Frühstücksteller.
Meist sage ich nichts,
doch manchmal, wenn ich geistig abgehoben,
wohnt Herr Keller in meinen Gedanken unten
und ich wohne oben.
Doch erscheint alles dann
in einem anderen Licht,
denn Herr Keller raucht Zigarre
und ich rauche nicht…?
und noch ein paar Bilderchen.. vom einzig wahren Märchenwanderweg im Maltatal, den ich ab und zu zur Entspannung abwandere, auch in Erinnerung ehemaliger Almauftriebe mit meinem Vater, alles versteckte Wege, die fast kein Mensch mehr geht, aber wunderschön..!
Hier ein kleiner grüner Waldschrat, konnte mir viel erzählen, wie´s damals war…
und hier ein urtümliches Wesen aus vergangenen Zeiten, vielleicht der Vorgänger vom Haflinger..?
im Herbst gehe ich wieder öfters diesen zauberhaften Märchenweg, falls jemand Lust hat mitzugehen, bitte gerne, aber nicht quatschen beim gehen, nur schauen und staunen und träumen…
LG Euer Luk, eh´ schon wissen.
Neuer Kreisverkehr ist gestaltet!
Ob gewollt oder ungewollt, der neue Kreisverkehr ist fertig!!
Zwar gedacht für das kommende Wildbret Fest, aber ich meine, dies ist die perfekte Skulptur für den neuen Kreisverkehr. Schlicht und einfach - einfach genial.
Der „alte“ Kreisverkehr steht für die Künstlerstadt Gmünd, der neue für Volkskultur und Brauchtum in Gmünd. Denn dies alles macht ja eine Stadt oder ein Dorf aus, die Vielfalt, oder besser gesagt die „Artenvielfalt“ an verschiedenen Menschen mit deren verschiedenen Ansichten und Denkweisen, und doch friedlich, naja, - einigermaßen friedlich zusammenlebend.
(Aber bitte jetzt nicht übertreiben und ausgestopfte Jäger, Rehleins und Hirschenzeugs dazuhineinstellen)! Der Hochsitz spricht für sich..
Gratuliere!
Hier die Bilder vom Neuen Kreisverkehr
Mußte erst ein bisschen im Kreis fahren, aber geht gleich los..

Sieht gut aus, nicht ? Habe auch Stimmen aus dem Volk gefragt, repräsentativ sozusagen
Oberförster Siggi Schnuggler und Künstler Fritz Russ
Das BioBauernPaar Anni und Hubert, alle waren sich einig, der neue Kreisverkehr passt!
Hier noch ein wunderschönes Bild mit der Burg im Hintergrund
und noch ein Bild für potentielle Geisterfahrer..
Also bis demnächst, Euer Luk von der Burg
Das ist aber jetzt nicht ganz kreisförmig dazu passend, aber der Stadtturm, die Kirche und die Burg sind auch drauf, die wesentlichen Eckpfeiler einer gesunden Gemeinde..
Essen macht schlau!!
Im vorletzten Spiegel, (Spiegelleser wissen mehr) eh´ schon wissen?,- stand, das der Mensch als er die Zubereitung von Speisen lernte, also kochen auf offenem Feuer, nun,- das der Mensch von da an ständig schlauer (einige auch intelligenter) geworden sind. Die Hirnmasse nahm zu, also auch die Speicherkapazität zum abspeichern allerlei Erfahrungen, aber auch viel Blödsinn, das macht die Menschheit ja aus. Man stelle sich vor, blödelnde Mäuse oder Ratten, oder gar Schlangen, das wäre ja wie im Kino, so animiert irgendwie!
Also die Quintessenz des Berichtes war, das man eben durch gutes Essen schlauer wird, also nichts wie hin zu den guten Restaurants und ein “Intelligenzabo” bestellen.
Hier ein Foto meiner Vorfahren, auch ein Ur (hoch1000)Ahn von Ula ist darauf zu sehen, vorne, prüft gerade die Fleischqualität des Mammuts und den daraus resultierenden Intelligenzschub nach Verzehr desselbigen.
Aber heutzutage wird auch viel vegetarisches zubereitet, man soll die Intelligenz der Pflanzen und deren Inhaltsstoffe (Ballast und so) nicht unterschätzen, hier einige tolle Kreationen aus unserem Hause zwecks Eigenwerbung, wö gemma hin? Na na….
Gebackener Schafskäse mit knackig frischer Salatbeilage, knuspriges Knoblauchbrot und Preiselbeeren…
Oder der knackig frische Salat mit gebackener Drachen(Kalbs)Leber oder
einfach heisse Kartoffeln im Salatbeet mit Sauerrahmsauce… na das sind Aussichten auf Intelligenzschübe, was..? Nette Aussichten gibt´s aber auch von unserem Burgrestaurant aus, der Blick auf´s Me(e)hr eben..
ob tagsüber, oder auch nachts
eine Grillplatte “Alte Burg”, erinnert in ihrer Üppigkeit durchaus an Mammutbratenstücke… schmeckt auf unserer Aussichtsterrasse besonders gut.
und zum Abschluss noch eine köstliche, hausgemachte Mohntorte, Mohn kann man übrigens auch.. nein, das gehört jetzt nicht hierher, hat aber auch viel mit Intelligenz zu tun.
Hier noch ein paar Aus- und Ansichten der Burg und dem Burgrestaurant
und noch ein schönes Bild vom nächtlichen Burghof.
Also bis bald und in Erwartung ihrer geschätzten Abos´s
Euer Luk
Treffen mit Louis de Funés
Als wir im Frühjahr (kurz nach Ostern) in Südfrankreich auf Weinreise waren, genauer gesagt, es war in Perpignon, eine tolle Hafenstadt, gepflegte Gassen, jede Menge historische Gebäude, eine riesenhafte Burganlage mit Ziegeln gebaut, trafen wir nach unserem kulturellen Teil der Reise in einer winzig-witzigen Hafenkneipe auf,- unter vielen anderen auch, zwei typische Südfranzosen. Sie standen an der Theke, jeder hatte zwei Gläser Wein vor sich, der eine einen roten, der andere einen weissen. Jedes mal, wenn ein Glas fast leer war, stellte der dortige Wirt sofort ein neu gefülltes dazu, also hatten die beiden niemals Angst, zu verdursten, weil ja immer noch ein volles Glas Wein daneben stand. Ich versuchte mit meinen spärlichen Englischkenntnissen, etwas durchmischt mit Maltinger Dialekt mit den beiden Kontakt aufzunehmen, soll ja schwierig sein, mit Franzosen, aber die beiden begannen sofort mit mir zu parlieren, zwar mit einer dort üblichen Dialektfassung des Französischen, aber durchaus für mich nicht verständlich. Aber ich merkte, es ging um Wein, um besondere Anbaugebiete, ich antwortete so gut ich konnte, sie verstanden zwar auch nichts, aber wir wurden gute Freunde. Südfranzosen sind nicht so, wie mir geschildert wurde, sie sind ausgesprochen nett und leutselig, wenn man sie nicht versteht, und wenn auch sie einen nicht verstehen. Aber es gibt eine andere Art von Verständnis, eine Art metaphysische, man spürt die gegenseitigen Sympathien und das passt dann auch. Irgendwann verschwand der eine, der kleinere von den beiden, kam nach ca. 10 Minuten zurück und brachte uns frische Krabben vom dortigen Fischmarkt mit. Fast bekam ich feuchte Augen vor lauter Rührung, dies ist keine leere Floskel, es war einfach schön.
Hier das Bild von den beiden, links Louis de Funés, so heißt er natürlich nicht, sieht ihm aber sehr ähnlich, rechts der weissweintrinkende Freund von Louis und in der Mitte euer BurgWirt Luk, der mit Geist & Herz.
Bis demnächst!!
PS.: Vielleicht kann ein Leser mit guten Französischkenntnissen diesen Bericht übersetzen, dann kann ihn auch mein Freund aus Südfrankreich irgendwann lesen ??
Impressionen aus dem Weinberg
Viele fragen immer wieder nach unserem Weinberg, wie es denn den Trauben so geht, wächst er oder wächst er nicht? Ich kann alle beruhigen, der Wein wächst hervorragend, sehen sie selbst
Ja, leider gibt es auch schon den ersten Toten in unserem Weinberg, diese Rebe rechts im Bild hat´s nicht geschafft, wahrscheinlich ein Opfer des Mähers, aber sicher keine Absicht. Treibt aber ganz unten schon wieder aus.
Diese Trauben sind schon fast reif, die Vögel sind auch schon ganz nervös.. aber diese Traube muss erst mal als Fotomodell herhalten, auch der Burgdrache schnuppert interessiert an ihr…
Ja es wird ein Wein sein….
Malta - der Geheimtip!
Heute vormittag habe ich bei der Krammer´s Lisl Zigaretten gekauft und haben uns ein bisschen über das Treiben in Malta unterhalten. Da erfuhr ich, dass es in Malta schon sehr ruhig ist, nix los und so, fast keine Urlauber. Das sind natürlich beste Voraussetzungen für den Ort Malta, sich als Geheimtip zu etablieren. Geheim ist auch, ob es in naher Zukunft ein neues Gemeindeamt geben wird? Als Geheimtip braucht man keine großartigen Nächtigungszahlen vorweisen, das würde nicht zum Image passen, aber man müsste eine passende Werbestrategie entwickeln, im geheimen natürlich. Was Malta aber am dringendsten brauchen würde, ist ein sogenannter Hauptplatz. Da wo man sich treffen kann, wenn man vorhat, nach Malta zu fahren. Fahren Sie einmal als Nichtmaltinger nach Malta, und suchen sie den Ort Malta, -nicht existent!
Die Kirche ist zwar im Dorf, aber der Dorfschmied weit weit weg, die Gemeinde sowieso etwas angebrannt, und auch weit weg, die Schule wohl am rechten Platz, aber eben kein Hauptplatz weit und breit!!
Dies ist natürlich nicht alles auf “meinem Mist gewachsen”, sondern basierend auf Erzählungen von Gästen und Bekannten, welche auf Grund meiner Schwärmereien für Malta eben diesen legendären Ort gesucht hatten, aber nicht fanden. Sehen sie nun auf einem handkolorierten Bild das ehemalige Malta, sogar mit einem schönen Hauptplatz, mit Kestenbaum (als er noch ganz klein war) der Burgruine Malenthein, dem Gollenz, dem Krammerwirt, etc.etc. Ja die guten alten Zeiten?? Kann man natürlich nicht zurückholen, aber einfach zum nachdenken.
und noch ein paar alte Ansichten unserer wunderschönen Umgebung..
































































