Archiv für Juli, 2008
Drachenschnitzen auf der Alten Burg
am Mittwoch, 16. Juli und Donnerstag, 17. Juli ist es soweit. Herr Mölzer Klaus aus Gmünd, ein passionierter Holzschnitzkünstler wird mittels seiner Motorsäge aus einem großen Baumstamm einen BurgDrachen schnitzen, welcher dann als Kinderspielzeug dienen soll.
Anbei einige Bilder von seinen bereits fertiggestellten Werken. Wir laden alle ein, bei diesem Spektakel zuzusehen. Mittwoch ab ca. 9.30 Uhr vor der Alten Burg
Baumeister Lugner? auf der Alten Burg??
Heute nachmittag traute ich kaum meinen Sinnen, meine Frau Ula hatte übrigens Geburtstag, deshalb mag man meinen Sinnen nicht mehr so ganz trauen, betraten Richie Lugner und ein Kollege vom Bau, Erwin oder war es Hans Peter, mein Burgrestaurant. Sie waren nicht mehr ganz alleine, nein,- auch ihre Frauen waren mit, sie passten auf, dass ihre Männer vom Bau dem Alkohol nicht allzusehr zusprechen, wie man auf den Fotos sieht, taten sie dies auch kaum, ich zeigte ihnen auch meine frischen Eierschwammerln, spontan bestellten sie ein köstliches Schwammerlgulasch mit den “Valentinischen Semmelnknödeln” als Beilage, war natürlich äußerst köstlich, auch die Bilder von den Schwammerln zeig´ich euch, kennt ja nicht jeder, die meisten von euch konsumieren wahrscheinlich die “tamischen Schwammerln”? Na, na, na, nicht abstreiten, sieht man manchen noch tagelang an.
die Herren Baumeister Lugner und Hans Peter, oder doch Erwin?
die köstlich frischen Eierschwammerln, frisch vom Fang..
sind sie nicht allerliebst?
Meine Frau, Ula macht daraus die besten Eierschwammerlspätzle der Welt und ein köstlich frisches Eierschwammerlgulasch.
Also bis demnächst
Das “Wort” zum Sonntag - One Night Stand
Sonntag ist ja ein Tag zum ausruhen, zur Besinnlichkeit, mit der Familie der übliche Kirchgang, der Vater geht derweil zum Kirchenwirt,- auch dort wird gepredigt, denn Oblaten kann er nur schwer verdauen. Da Gott ja bekanntlich allgegenwärtig ist, ist man ihm auch dort nahe, und das flüssige Brot bekommt ihm auch eher..
Und so möchte ich euch ein paar Gedanken zur Liebe mitteilen, um etwaige Missverständnisse auszuräumen
Liebe oder so..
Liebe wird oft mit Geilheit verwechselt (One Night Stand..)
Ihre Körper verschlangen sich ineinander, sie tauschten Säfte aus in der Extase,- danach die Stille des Augenblicks, ”ich liebe Dich, sagt er verschwitzt”, - “ich dich auch, sagt sie verschmitzt” und schlugen dabei die Augen nieder und sie sahen sich vorher noch nie, und danach niemals wieder…..?!
Einfach zum nachdenken….
und hier das Burgdetail zum Sonntag
Schmiedekunst - Kunstschmiede
Heute möchte ich der Welt einen der besten Schmiede (Kunstschmiede) vorstellen, und dieser außergewöhnliche Mensch lebt hier in Gmünd (Großhattenberg). Wenn man davon spricht, dass Frauen in Händen von Ärzten, Masseuren, Prad Pitt und wie heißt der von der Kaffeewerbung “Nespresso, what else”?,-zu Wachs werden, dann wird das härteste Eisen in den Händen unseres Schmiedes Adolf Leitner zu Wachs. (Jetzt fällt mir der Name des Kaffeewerbemannes wieder ein,- Georg Kluny oder so)
Uns so schaut er aus, ein Bild von einem Mann, sie sollten ihn am Schmiedefeuer sehen, wie er aus Eisen spielerisch die schönsten Gebilde zaubert, als wäre es Plastilin.
Ich möchte Euch auch die EntstehungsGeschichte des “schlafenden Ritters” erzählen, eines seiner Meisterwerke: Als wir vor 15 Jahren unser BurgRestaurant eröffneten, war Adolf einer meiner ersten Stammgäste. Ich erzählte ihm, dass ich gerne einen Ritter in der Burg hätte, aber keinen “normalen”, die gibt es als Rüstungsgebilde zuhauf, nein, einen etwas anderen Ritter, mit humorvollem Hintergrund, dies ist mir besonders wichtig, in einer an sich relativ humorlosen Zeit. Er überlegte ein wenig, dann sahen wir ihn 3 Wochen nicht mehr, und eines abends kam er ins Burgrestaurant, sagte,- Luk, komm mit hinaus, hilf mir einmal!
Ich ging mit hinaus, und auf seinem Laster lag dieser “schlafende Ritter”.
Wir schleppten ihn hinein, setzten ihn an unseren Stammtisch und feierten die Geburtsstunde dieses schlafenden, eisernen Gesellen. (Natürlich bis in die frühen Morgenstunden, wie Schmiede dies nun mal gerne machen). Natürlich staunten von Stund´ an alle unsere Gäste, ob dieses eisernen “Stammgastes”, ein Gast wollte ihn sofort kaufen, aber da dieser Ritter unser “gemeinsames Kind” war,- die Idee kam von mir, die kunstvolle Ausführung von Adolf Leitner, konnten wir uns nicht von ihm trennen, aber er fertigte sozusagen einen Doppelgänger für diesen Gast.
Der schlafende Ritter sitzt noch immer in der Alten Burg, wechselt ab und an seinen Standort, mal im Rittersaal, mal am Stammtisch, immer unter Menschen…, aber schlafend, wohl wartend auf eine neue ritterliche Zeit…?
Hier noch ein paar Fotos von Adolfs Schmiedehänden gefertigten Werken:
Sollte jemand jemals etwas “eisernes” mit Herz für sich wünschen, Adolf Leitner ist dafür eine der besten Adressen. Adolf Leitner, Großhattenberg 16, 9853 Gmünd
FEUCHTGEBIETE
Nicht nur in Charlotte Roches Roman kommen diverse Feuchtgebiete vor, kennt man eh alle, nein, auch in altem Gemäuer!???
Anläßlich einer Ausstellungseröffnung von Katja Vassilieva, einer russischen Künstlerin im OrtenburgKeller des Schlosses Porcia in Spittal, traten auf den Mauerflächen und Fußboden mysteriöse Feuchtgebiete auf. Da es in diesem Schloß ja eh schon bekanntlich spukt, (die Gräfin Salamanca gibt keine Ruh`) muß man nun von “Spukhaften Feuchtgebieten” sprechen.
Es wurde bereits ein “GhostBusterTeam” angefordert, um diese Feuchtgebiete (von der Gräfin Salamanca??) trockenzulegen.
Da der Autor dieses Berichtes keine aktuellen Fotos dieses Feuchten Spukes hat, sehen sie auf dem folgenden Bild einen kopflosen Gast, bei einem unserer Rittertafeln. Hat wohl schon ein paar hundert Jahre nichts mehr gegessen, der arme “Ritter”. Bezahlt hat er nicht, aber da er keinen Kopf mehr hatte, konnten wir ihm keine Kopfwäsche verpassen, sondern nur einen Tritt in den Allerwertesten. (Natürlich nur symbolisch!), wir verabscheuen Gewalt!
Hier sehen Sie, sie sehen nichts, - keinen Kopf!!?
Und hier noch ein paar Bilder von wilden Fräuleins und Rittersleut´- ja so sind die Ritter heut´.
Die Burg ist ein Saftladen
Auf Anregung meines ersten Lesers gebe ich hiermit bekannt,- die Alte Burg ist ein Saftladen…
Wir haben nämlich hausgemachten Rhabarbersaft, Hollerblütensaft, Zitronenmelissensaft, BurgKräutersaft, Lindenblütensaft, BurgQuittensaft,Ribiselsaft, Zwetschkensaft, Waldmeister ist leider aus.
Ein paar Bilder von den Saftflaschen, von unserem BurgWeingarten und unsere Kräuter im selbigen. Der Salbei wächst besonders schön.
Unser Burgweingarten
Der prächtige Salbei dominiert auch unseren BurgKräutersaft, hab auch einen Superlikör davon gemacht.
Burginnovationen
Beim “Erfinden” von tollen Sommergetränken kann uns wohl niemand das Wasser reichen. Vor ca. 14 Jahren erfanden wir den “Hollerradler“, jetzt auch von uns “Winzerradler weiss” genannt, -ein tolles Erfrischungsgetränk (für Erwachsene, ist nämlich Bier dabei),- (Hollerblütensaft mit Soda und Bier), alle Gastronomen bitte nachmachen, schmeckt hervorragend, wird wohl die Industrie auch bald anbieten.. und neuerdings unter anderem den sogenannten (von uns so genannten) “Winzerradler Rot”,- Granatapfelsaft mit Soda und Bier gemischt, schmeckt auch hervorragend erfrischend, wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt´. Unsere Testperson (macht er gerne) hat ihn erst heute, (nein schon vorher) getestet, es geht ihm den Umständen entsprechend gut.
Achim, unsere widerstandsfähigste Testperson. Den Geschmack und Abgang des roten Winzerradlers beschreibt er Euch vielleicht selbst einmal in einem Testbericht in seinem eigenen Blog www.almstudio.de
Und jetzt natürlich noch unser Burgdetail für Euch, ein Stück des Tores auf der Südseite, von den Ungarn und Türken damals ziemlich malträtiert, wollten wohl in die Burg eindringen, war aber schon Sperrstunde. Tja Pech für die Jungs, haben´s nicht geschafft.
Urheberschaft der mysteriösen Wandmalereien geklärt
Nach strengen Recherchen der örtlichen Poizei, auch unter Einsatz von zwei Spürhunden ist das Geheimnis der “stilvollen” Wandmalereien in einem der Burgkellerräume geklärt. Die berühmte Nina Queer, übrigens eine gebürtige Kärntner(in) hatte in den Anfangsjahren der neueren Burggeschichte in eben diesem besagten Kellerraum ein Musiklokal, quasi der Grundstein ihrer steilen Karriere in Berlin.
Aus dieser Zeit stammen auch die mysteriösen Wandmalereien, wir berichteten nächtens davon.
Näheres über Nina Queer können sie im Internet unter www.ninaqueer.com erfahren.
Hier ein paar Fotos von ihr
Brünnhilde gesucht
stand heute im Kulturteil der Kl. Zeitung. Nun, es ist ganz einfach, jemanden zu finden, muß nur da hineinpassen (Siehe Foto). Das ist wie bei Exkalibur, wer das Schwert aus dem Stein ziehen konnte, war der neue König, und wer in diese Brüstung passt, ist die neue Brünnhilde in Bayreuth.
Öffentliche Testanproben geplant. Muss nur noch Herrn Jagahofer als Eventmanager gewinnen… die örtliche Blaskapelle spielt gratis, sogar ohne dem üblichen Freibier.
BurgWandMalereien entdeckt
Eine Weltsensation, beim Inspizieren eines noch nicht ganz erforschten Nebenraumes der Alten Burg,
ich weiß auch nicht, wie ich da hingekommen bin, also beim genaueren inspizieren entdeckte ich seltsame Malereien auf einer kalkgeputzten Wand, sah sehr sehr alt aus, der Putz, war auch sehr hart, hab dann diese mutmaßlichen Wandmalereien gleich für euch fotografiert, weil in Malta an der Kirchenwand gibt´s ja Mickymäuse zu sehen, trinken wohl etwas mehr, die Maltinger, aber sehen sie selbst, kann mir noch keinen Reim darauf machen, vielleicht gibt es Hobbyarchäologen irgendwo da draußen…
schon seltsam, nicht? Also, wenn diese Malereien nicht mindestens 100 000 Jahre alt sind, dann trinke ich keinen Tropfen Alohol mehr, höchstens Wein.

































