Archiv für Juli, 2008

Schnellwasser n Malta

Gestern abend, ca. 23.30 Uhr regnete es wie fast überall die sogenannten, zumindest wird es in England so genannt, “Cats and Dogs”, also wie aus Eimern. Zahlreiche Blitze durchzuckten die stürmische Nacht, es war ein wahrlich schaurig-schönes Naturschauspiel. Auch unser Bach nebenan, eigentlich ist es nur a Bachl, das Steigerbachl, schwoll unaufhörlich an, riss Steine mit, es grollte und rumpelte, als ob der Missisippi selbst sich dazugesellt hätte.

Dies hat mich zu einer Strophe für ein vielleicht neues Kärntner Lied inspiriert. Leider kann ich kein passendes Foto hinzufügen, weil einer der Blitze hat meinen relativ neuen Applecomputer ruiniert, so müsst iht Euch halt eine von einem kleinen zu einen großen Bach mutiertes Wasserrinnsal vorstellen. Vieleicht vertont es ein findiger Musiker und macht einen großen Hit daraus, die fehlenden Strophen werden mir schon noch einfallen…

Dos Bachele bei uns im Dorf  is brav is wia a Golf,  oba wonn´s  an Hauf´n  Wossa hot, weards reissend wia a Wolf.

Gell Schön..  Golf deshalb, weil wenn der Komponist in finanziellen Nöten ist, kann er die Firma VW wegen Sponsoring ansprechen.

Auf Kadett reimt sich halt nur nett…

Hier das Foto, welches ihr euch dazudenken müßt!


Chansonabend in der Alten Burg

„Mitgeflogen“

Es gibt sie noch: die kostbaren Momente, in denen Musik unter die Haut geht, im Ohr bleibt und ins Herz trifft…..
Jana Lady Lou verzaubert ihr Publikum mit deutschen Chansons der 20er und 30er Jahre, sowie mit ihren eigenen Liedkompositionen, die von den verschiedenen Facetten zwischenmenschlicher Gefühle handeln.
„Warten auf einen Telefonanruf“ ist das Thema ihres neuen Programmes, aber nicht irgendein Anruf soll es sein, sondern der des fortgeflogenen Traumprinzen.
Jana Lady Lou erzählt und singt spritzig und erfrischend von den erstaunlich großen Gefühlen, die um ein pinkes Telefon kreisen können, und um den dazugeförigen Telefonanrufbeantworter.
Mit ihrer warmen, klassisch ausgebildeten Gesangsstimme verführt sie in eine Welt, in der sich Sentimentales mit Satirischem, Bekanntes mit Unbekanntem und Chaotisches mit Lyrischem vereint.
Ganz normal verrückt eben.
Den musikalischen Klangteppich bereiten die  Pianistin Christa Morascher und der Akkordeonist Lukas Schmied,   beide gebürtige Kärntner……)die Pianistin Christa Morascher, gebürtige Kärntnerin, mit Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Die beiden Wahlhamburgerinnen haben sich in der Musik gefunden und garantieren einen unvergesslichen Abend.

 

 


Weinreise - ein Nachruf

Neulich, im Frühjahr, es war April, machten die vier da, als da sind Horst, Peter, Peter und Luk eine Weinreise in den Süden, genauer gesagt nach Südfrankreich, fast schon an der spanischen Grenze, der Süßweine wegen. Das Wetter war schön, die Landschaft sagenhaft, alte Burgen sonder zahl, was mich naturgemäss als Gmünder Burgherr am meisten interessierte, aber auch der Wein, welcher wiederum dem Peter, auch naturgemäss, am meisten interessierte, dem Geometer Horst  interessierte dann aber auch der Wein, zum vermessen gab´s ja nichts, und die Burgen harren weiterhin ihrer Sanierung, weil der Peter vom Bau sich auch mehr für den Wein interessierte. Auf meine Frage, ob er mir diese herrlichen alten Burgen nicht als Filialen “zurechtsanieren” könne, immerhin arbeitet er ja bei einer der größten Baufirmen der Welt, schwieg er beharrlich und neigte dem Weine zu. Und jetzt ein paar Impressionen aus einem herrlichen Land, weit weg von Österreich, nette Leute gab´s da, einer sah aus wie Luis de Funes, vielleicht bekomme ich das Foto davon endlich vom Peter, dann kann ich euch diesen tollen Südfranzosen zeigen, er hat uns frische Shrimps gebracht, nachdem ich mich mit ihm über Weine unterhalten hatte, -er verstand mich nicht, und ich ihn nicht, was spricht er denn auch immer nur dieses unverständliche Südfranzösisch von der dortigen Küste,  aber dafür kommunizierten wir ganz prächtig. 

Hier die erste Kontaktaufnahme mit einem fremden Planeten, 

Hier vergleicht der Peter den Weinstock mit den seinen vom Burggarten, unsere wachsen viel besser, fanden wir unisono, und der Horst und der BauPeter nickten, als würden sie davon auch was verstehen..

Hier gingen die vier da zu einer Weinverkostung, und wie immer, begannen wir mit einem Roséle..

Aber, wie das so ist, wenn vier Strohwitwer durchs Südfrankreich ziehen, werden auch fremde Frauen “aufgerissen”, sowas bleibt ja nicht aus…

Hier, dem Peter seine, Chantalle oder so hieß sie damals…

Hier dem Horst seine, ich glaub´, sie hieß Chou chou, oder so..

Tja, und hier die meinige, die schönste von allen natürlich, man gönnt´sich ja sonst nix, und Namen sind Schall und Rauch, gell…

Dem Baupeter seine war die Verlobte vom dortigen Scharfrichter, aber gottlob, hatte er sein Schwert nicht bei der Hand, das war gerade beim Schmied, zum nachschärfen, deshalb musste er ein paar Stunden in die Schandgeige.

Natürlich machten wir auch “Sightseeing”, zum Beispiel besuchten wir diese größte Burganlage der Welt, Gmünd war es nicht, 

aber dann erinnerten wir uns spontan wieder unseres eigentlichen Reisegrundes, der Verkostung von edlen Weinen.

Ja, das ist harte Arbeit, das könnt´ ihr mir glauben, haben auch was mitgebracht, könnt´ihr beim Peter in seiner Vinothek kaufen, natürlich auch probieren.

Hier noch ein Eindruck von der Herstellung von edlen Süßweinen, -fragt einfach den Peter von der Vinothek, er kann euch dies alles erläutern, auf seine vinophile Art und Weise. Schließlich haben wir ihn ja in die Weinakademie geschickt.


Der Sinn oder Unsinn des Lebens

Das Wort zum Sonntag kommt heute ausnahmsweise am Dienstag, weil dadurch, dass wir gerade Hauptsaison haben und deshalb keine Ruhetage mehr, weiss ich oft gar nicht mehr, welcher Tag gerade ist. Sagen wir einfach, heute ist Sonntag, damit auch Ihr ein bißchen verwirrt sein könnt.

Habt ihr Euch auch schon einmal ertappt, dass ihr gedankenlos eine Ameise zertreten habt, eine Fliege, -die gar nicht soo lästig war, mit einem Handkantenschlag erlegt habt, einer Spinne, -weil die Freundin immer kreischt, wenn sie einer ansichtig wird, die Haxen ausgriss´n habt, einen Frosch in der Kindheit (Präpupertertiär) eventuell eine Zigarette in das Froschmaul gesteckt habt, oder eine andere Gedankenlosigkeit tierischer Grausamkeit begangen habt?  Irgendwann beginnt man, …. sei Dank, darüber nachzudenken, und man findet es nicht mehr so gut.

Hier ein kleines Gedicht dazu, oder gar zwei..

Ein Hase beging Selbstmord auf der Autobahn. Als der erste Wagen ihn überrollte, war es ihm eine kurze Qual,- als der zweite ihn überrollte, war es ihm schon scheißegal. Ein Hase beging Selbstmord auf der Autobahn?

Ich zertrat eine Ameise mit meinen Füßen, denn ich fand, dass sie mir im Wege stand. Da lag sie nun auf dem Asphalt, zerquetscht und formlos, -es überlief mich kalt. Warum, so klage ich mich an, hab´ ich dies´ sinnlose getan?

Und dazu noch ein kleines Burgdetail…

Ja, Leute, immer abwägen, bevor man sinnlos zuschlägt, oder drückt, oder quetscht !

 

 


Zeltfeste werden umbenannt

War es früher HansDampf in allen Gassen, ist es nun Pölle in allen Zelten. Es gibt scheinbar kein Zeltfest mehr ohne ihn, deshalb hat die Bundesregierung beschlossen, Zeltfeste nunmehr in Pöllefeste umzubenennen. Die Urkundenverleihung findet bei der Burgtheaterschlußveranstaltung statt.(Samstag, 9.8. oder Sonntag, 10.8.) Bundespräsident Fischer und der Verteidigungsminister (der kennt sich ja auch mit Zelten aus) werden anwesend sein, und diese wichtige Zeremonie vornehmen. “DJ LUK”, ach sagen wir einfach “StarDJ Luk”, wird wieder wie gewohnt routiniert die musikalische Umrahmung bieten. Sperrstundengarantie können wir leider keine abgeben.

Sehen Sie hier den Anlass


Burgdrache gestürmt

Heute war einmal nicht zuerst die Burg das Ziel einer Invasion, sondern unser neuer Burgdrache wurde von zahlreichen martialisch gekleideten Kriegern aus fernen Ländern gestürmt und in Besitz genommen. Der Drache spuckte wohl Feuer, aber bei diesen Benzinpreisen wurde es ihm zu teuer, es nützt ihm gar nix, die Eindringlinge schafften es trotzdem…  so fügte er sich in sein Schicksal, und wenn er nicht gestorben ist, dann steht er noch heute vor der Alten Burg.


Halbzeitparty Burgtheater Gmünd

Die Burgschauspieler feierten gestern ihre erfolgreiche Theatersaisonhälfte, wie immer sehr ausgelassen, und wie immer musste ich wieder als DiscJockey herhalten. Merken Sie sich diesen Namen: DJ Luk .Könnte auch in Amerika in diversen Clubs auflegen, oder in Hongkong, oder gar Chikago, nein dort nicht, eher in New York, aber zuerst muss ich noch mit Helge (Schneider, Anmerkung des Verfassers), eine Tournee machen, irgendwann…aber ich schweife schon wieder ab, hier die sprechenden Bilder der Party des Jahres, die Fete Blanche am Wörthersee kann brausen gehen, hahaha…

Pölle hat schon wieder den berühmten “Bierzeltblick”…

Hier bestellen sie in Strachescher Manier, noch jeder ein paar Bier…..!

Hier die LSD geschwängerte Luft, zum Schneiden dick….


Stadtschmied verlässt Stadt Gmünd

Heute morgen traute ich meinen Augen kaum, als ich die Burg betrat, war unser aller Stadtschmied Adolf Leitner gerade dabei, seine Feldschmiede zu verladen. Ich fragte ihn, was er denn vorhätte, und er antwortete: “die Stadt ist leergetrunken, alles was nicht schmiedundnagelfest war, ist geschmiedet, der Schmied hat seinen Dienst getan, der Schmied kann gehen.(Fahren!) Also sprach der Schmied und verlud weiter seine Sachen.

Als da wären (das wichtigste zuerst), eine Zapfanlage, gefüllt mit köstlichem Wein oder Bier….?

Sodann ein Feldsch….häuschen für die Notdurften oder so, kann er auch als Beichtstuhl verwenden…?

und falls er unterwegs überfallen wird, ist er auch gut gerüstet, mit Flinte, Schwert, Helm, etc…

Seine Feldschmiede ist natürlich auf dem neuesten technischen Stand, beste Blattfedern, handgeschmiedet, Wagenräder noch vom original Wagner, (den Beruf gibt´s  ja nicht mehr?)

Und falls ihm beim schmieden einmal die Luft ausgeht, hat er auch ein Sauerstoffgerät, (Vorläufermodell vom DEFI) mit

Noch ein kurzer prüfender Blick auf die Ladung..und den Reifendruck…

dann ruft er noch kurz seine Frau an, verabschiedet sich mit den Worten………???!!!!??!

und fährt los in Richtung Friesach, der ältesten Stadt von Kärnten. Mögen die dortigen Schänken gefüllt sein und Aufträge sonder Zahl auf ihn warten, wir werden ihn vermissen. (Ich kann ihnen ein kleines Geheimnis verraten, er kommt sicher wieder, weil Gmünd ist nur die zweitälteste Stadt Kärntens, also schon viel moderner)! Da kann man´s  gut aushalten.


Schock im Burgweingarten

Habe gerade wieder den Burgweingarten inspiziert, habe dort schockierende Vorkommnisse gesehen, die Reben wachsen in den Himmel, die RebReihen von einem bekannten Jungwinzer scheinen verwahrlost, wohingegen die Reihen des Burgherren penibel gepflegt erscheinen. Sehen Sie selbst

Wer kennt diesen Mann, man hat ihn schon Monate nicht mehr in seinem Weinberg gesehen, sehen sie nun die Folgen dieser Verwahrlosung

Hingegen die äußerst gepflegten Reihen des Burgherren, schau´n Sie sich das an

Das sind Rebstöcke, akkurat bejätet, sehen Sie sich diese Trauben an, die der Burgberg bringen kann. Die ersten Subskriptionsflaschenbestellungen sind bereits eingetroffen, Kenner bieten inzwischen schon Höchstpreise bis zu 50,- die Flasche..!

Also, wenn Sie diesem eingangs erwähnten Mann irgendwo auf der Straße begegnen sollten, schicken Sie ihn schleunigst in den Burgweingarten, wo die Reben auf ihn warten….

Ach ja, ein nettes Burgdetail am Rande, das ehemalige Burgscheißhäusl, man verzeihe mir diesen groben Ausdruck, aber die alten Rittersleut redeten damals so, wie ihnen der von eisernen Rüstungen beengte Schnabel gewachsen war. Wir überlegen noch, ob wir es wieder reaktivieren sollten, man gönnt´sich ja sonst nix…? (Und überhaupt, vielleicht direkt über dem Burgweingarten, ein sogenanntes Perpetuum Mobile in Sachen düngen…) ein Selbstläufer, oder so ähnlich…muss meine Phantasie wieder etwas zügeln…


BurgHochzeit Sandra & Hannes

Gestern, Mittwoch, haben sich Sandra und Hannes in der Alten Burg in der burgeigenen Kapelle das “JaWort” gegeben, hab ich bis unten gehört, leugnen ist zwecklos. Die anschließenden Feierlichkeiten fanden im Rittersaal statt, war sehr lustig, DJ “Allmix” versuchte den Hochzeitsgästen “einzuheizen”, war nämlich ein wenig  frisch, am Mittwoch. Nach diversen Aufwärmrunden kam die Feier in Schwung und setzte sich am späten Abend bis in die frühen Morgenstunden bei mir im BurgWirtHaus fort. Nachdem ich ungefähr zwanzigmal “Sweet Home Alabama” für den Bräutigam spielen musste, waren die Fest-, bzw. Restgäste restlos fertig (mit Tanzen) und verließen die gastliche Stätte in Richtung Hochzeitssuiten.

Hier die festliche Tafel im Rittersaal, die “Ritter” sind noch in der Kapelle…

Dies ist die Kapelle, die Pianistin stellt gerade ihr Instrument auf, gleich geht´s los…

Hier ein Blick auf´s  Me(e)hr, von der Burg aus gersehen….

Hier der Bräutigam mit der Braut, schon im Lokal..

H

Hier sitzen die Freunde noch gemütlich zusammen, aber gleich kommt “Sweet Home Alabama”..

 

Und Jiepiejeh, das Rodeo kann beginnen, oder wer hat mein Pferd geklaut?

Und das, oder die Tanzbeine schwingen und schwingen, der Schweiß rinnt heiß…

und noch eine letzte Runde und noch eine, aber wie es immer so kommt, der Saloon muss schließen, sie wissen ja, der Sheriff kommt…